Mittelalterlicher Jahrmarkt und Fanfarenzüge

0mittelalter.jpg

Bad Buchau ist im Mittelalter angekommen. Anlass ist das Landesverbandstreffen der Fanfarenzüge Baden-Württemberg. Faszinierende und historisch verbürgte Kostüme, ein großer Mittelaltermarkt mit Lagerleben, Gauklern, Feuerspuckern, musikalischem Bühnenprogramm. Der Höhepunkt war der Umzug der Fanfaren- und Fahnenschwingerzüge am Sonntag um 14 Uhr. Rundum ein gelungenes Fest und eine Attraktion mehr für Buchau.

21 Responses to Mittelalterlicher Jahrmarkt und Fanfarenzüge

  1. Seppi.1 sagt:

    Drei schöne indresante Tage in Bad Buchau. viel Fanfarenmusik. nette fremde Menschen. Optimal für ein zusammen kommen vieler Menschen.Ps .brauchte keinen Bus für die heimfahrt .Man kann auch in Bad Buchau feiern.

  2. Harald Müller sagt:

    Herzlichen Glückwunsch zum Gelingen des 30 jährigen Bestehens an den Fanfarenzug „Graf Hatto“ gleichzeitig als Gastgeber des Landesverbandstreffens der Spielmanns- und Fanfarenzüge. Hohe Achtung den Organisatoren und Mitgliedern für die Kopf- und Knochenarbeit zur Vorbereitung und den Ablauf des Jubiläums. Es war zweifelsohne einmal eine ganz andere Geburtstagsparty als üblich. Schade, dass teilweise das Fest mehr Besucher vertragen hätte. Es zeigt sich einmal mehr, die Terminabstimmung in der Nachbarschaft lässt doch zu wünschen übrig, da hilft auch keine Koordinierung beim Veranstaltungskalender. Ich hoffe, der Jubilar hat auch finanziell so abgeschnitten wie das Fest verlaufen ist: beeindruckend in vielerlei Hinsicht.
    Seitens der Stadt sollte überlegt werden, wo Feste mit solchem Platzbedarf nach Bau des Rasensportplatzes (eingezäunt) aufgezogen werden können.

  3. Heinz Weiss sagt:

    Zum Fest selber möchte ich sagen es war gut vorbereitet, die Marktstände hervorragend, das Warenangebot werbewirksam und Kunden nah präsentiert. Als großes Manko betrachte ich ein viel zu großes Bierzelt das halb voll ist mit Besuchern, wenn überhaupt. Das ist überall ein Problem. Kein schöner Anblick der zum Verweilen einlädt. Ein etwas kleineres und das dafür ausgebuchtes Zelt bringt mehr heimeliges ins Spiel. Sollte man mal darüber nachdenken wie das zu lösen ist, etwas Dekoration mit Raumteilung brächte bestimmt die nötige Stimmung. Dann ist der Gewinn beim Besucher und Veranstalter gesichert.

  4. Simmi sagt:

    ich hab schon bessere Märkte erlebt, mir tun teilweise die händler leid die mehr konkurenz hatten als solch ein markt verträgt. das Bierzelt hat mir den rest gegeben, also eine solch dilettantische umsetzung eines mittelaltermarktes hätte ich nicht erwartet wenn bayern festival mit im boot sitzt.
    solltet ihr sowas nochmals machen wollen wendet euch an seriöse veranstalter, bei denen der schwertkampf dann nicht im bierzelt auf einer viel zu kleinen bühne stattfindet sondern dort wo er hingehört raus ins freie.
    zum glück war den eintritt frei sonst wäre hätte ich mich geärgert dafür geld zu zahlen.

  5. max sagt:

    sehr gut sehr sehr sehr gut bis aufs wetter 😉

  6. Mittelalterfan sagt:

    Hallo,
    das mit dem Zelt fand ich auch nicht besonders dufte! Ich sehe es sogar so, dass es auf einem Mittelaltermarkt überhaupt kein Zelt braucht. Ich besuche jedes Jahr etliche Märkte dieser Art und kenne eigentlich keinen auf dem es ein Zelt gibt. Außer kleine überdachte Bereiche mit diversen Sitzgelegenheiten, wo man das erworbene Essen und Trinken zu sich nehmen kann. Passt auch nicht wirklich ins Gesamtbild so ein Riesenzelt inmitten von mittelalterlichen Ständen.
    Hoffe auf einen weiteren Markt dieser Art in Bäd Buchau! Vielleicht in einigen Jahren viel größer…

    Cheers!

  7. Sachse sagt:

    Hallo,
    das Fest war in erster Linie das 30jährige Jubiläum des Fanfarenzuges. Da über 40 Fanfarenzüge in Buchau da waren, war es von nöten mit einem Festzelt das Fest auszurichten. Das Zeltlager und Markt war toll für die vielen Zuschauer. Schwertkämpfe, Gaukler und Feuerspucker gehören aber ins freie, das stimmt. Der Schwachpunkt war allerdings die fehlende Beschallung bei den Aktivitäten auf dem Sportplatz. Die Beleuchtung, fehlender Festschmuck und mangelnde Beschallung im Zelt war ebenfalls negativ.
    Der FZ hat immerhin was auf die Beine gestellt, allerdings die maulenden Jugendlichen (in Buchau ist nichts los) waren mal wieder nur schwer zu finden.
    Unverständnis bringen die Doppelbelegung bei solchen Festen.(Kanzach/Buchau) Hier ist die Touristen-Info gefordert.
    Fest ist auf jeden Fall ausbaufähig, könnte im Jahr zwischen den Kinderfesten stattfinden!
    In Buchau bewegt sichs…

  8. Heinz Weiss sagt:

    Mangelnde Koordination ist ein bekanntes Problem. Kritik ist hier am richtigen Platz. An diesem Thema wird noch gearbeitet und hoffentlich mit zufriedenstellenden Ergebnissen für alle Veranstalter und Gemeinden.

  9. Ritter1 sagt:

    Hallo Herr Weiss,
    wären Sie am Samstag Abend auch im Zelt gewesen, hätten auch Sie bemerkt, das das Zelt bis 1:00Uhr voll besetzt war.

  10. Heinz Weiss sagt:

    Etwas falsch gedacht, ich war samstag abend im zelt, war schön und so wie vorgetragen, reichlich platz für alle. hab dazu noch kräftig die von weit her angereisten marktbeschicker unterstützt, ok.

  11. Mittelalterfan sagt:

    Ich war erst in Buchau, dann auf den Highland Games… Muss sagen, dass ich viele vom Fanfaranzugfest später auch in Kanzach antreffen konnte.

    Cheers!

  12. Ritter von der traurigen Gestalt sagt:

    Sachse hat recht, man muss das schon richtig sehen, zuerst war das Fest das Jubiläum des FZs, der altertümliche Markt, war als Umrahmung gedacht und dies ist fürs „Erste mal“ auch sehr gut gelungen.
    Verbessern kann man sich immer, aber ich fand es sehr angenehm.
    Hoffe auch, es gibt sowas mal wieder und deshalb hoffe und denke ich auch, dass der FZ finanziell einigermaßen hinkommt?

    Kanzach hat glaube ich schon andere Gäste, so oder so, muss man immer mit Konkurrenz leben, im Sommer sind jedes WE zic Events. Aber hier hat sich Buchau abgehoben, denn man hat sehr gut und viel Werbung betrieben.

    Wobei ich leider auch Sachse recht geben muss ist, dass die Jugendlichen die stets meckern, dass nichts los ist, die Angebote die es gibt auch nicht wahrnehmen. So wäre es sicher witzig gewesen, wenn sich ein paar Gruppen geschlossen gezeigt hätten, vielleicht als Bar-Barbaren oder Wikinger oder Schotten usw… hätte sich Spass gemacht und ein gutes Bild abgegeben, dass man zusammen feiern kann.

    Hier ist Bad Buchau schon ein schwieriges Pflaster… denke ich an das Live-Konzert von „Pomm-Fritz“, organisiert von den Moorochsen, damals machten die jedes Zelt voll wie nix und in Buchau wars vielleicht 3/4 voll… ist schon komisch…

    Auf alle Fälle an Sachse und Klaus… das war aller Ehen wert, was ihr da „Ehrenamtlich“ und „unentgeltlich“ aufgezogen habt! RESPEKT!

  13. Klaus Günther sagt:

    Zuerst einmal meinen Glückwunsch an den Freien Fanfarenzug Graf Hatto. Es war ein gut organisiertes, gelungenes Fest. Man könnte ein paar kleinere Dinge verbessern, aber das wissen die Veranstalter und werden es sicher das nächste mal berücksichtigen.
    Aber das große Bierzelt als Manko zu bezeichnen, kann nur jemand, der von Feste organisieren keine Ahnung hat, woher denn auch. (siehe Kommentar von Heinz Weiss). Richtig ist, dass bei anderen Mittelaltermärkten in der Regel kein Zelt üblich ist. Wenn aber 40 Musikgruppen mit ihren wertvollen Instrumenten und Gewändern nach dem Festzug Platz finden wollen, was vor allem bei schlechter Witterung der Fall ist, muss das Zelt dementsprechend groß dimensioniert sein. Ich spreche aus Erfahrung, das selbe gilt seit Jahren für unser Adelindisfest.

  14. Knoblauchbrotfan sagt:

    Für mich war es der erste Mittelaltermarkt und ich war auch sehr angetan davon, bis ich Sonntag Abend mit einer Gruppe Schausteller, die aus Hamburg angereist waren, sprach. Deren Meinung ging von starker enttäuscht bis verärgert über die Organisation. Mich wunderte erstmal wie man von Hamburg bis nach Bad Buchau fahren kann um dann hier Knoblauchbrot zu verkaufen. Ich wurde dann aufgeklärt, dass die Sache in Buchau nicht als „Mittelaltermarkt“ bezeichnet werden darf sondern eher als, Zitat „Verarschung“. Vor Allem störte sie dass parallel in Kanzach die Highland Games statt fanden, aber noch mehr störte sie das Zelt, was ihrer Meinung nach ein Tabu auf einem Mittelaltermarkt sei. Sie fühlten sich, Zitat „Wie die Freaks die den Weg vom Bierzelt zur Toilette als Attraktion ausschmücken. Außerirdische die neben dem Bierzelt gelandet waren.“ Der Knoblauchbrot-Mann bereute, dass er das Angebot nicht richtig durchgelesen hat und zu früh unterschrieben. Sonst wäre er niemals 750 Kilometer nach Bad Buchau gefahren – reines Verlustgeschäft.
    Ich persönlich finde es nicht gut vom Fanfahrenzug, die Mittelalterleute als Belustigung auszunutzen. Ich wurde dann aber noch eingeladen auf einen richtigen Mittelaltermarkt zu kommen, was ich wohl auch machen werde.

  15. Luxx sagt:

    Nobody is perfekt!!!

    Wenn sie wieder so ne Aktion starten werden, dann werden sie auch wissen was sie ändern müssen bzw. einfach besser machen sollten. Ich fand es ein gelungenes Fest, endlich war in dem verschlafenen Nest wieder drei Tage was los!
    Das Adelindisfest ist auch nach so vielen Jahren nicht perfekt, da könnte man auch über mehrere Dinge meckern :-).

  16. mjb sagt:

    @ Klaus Günter
    NEIN ein bierzelt hat auf keinem mittelaltermarkt etwas zu suchen, auch wenn es um ihrer meinung nach teure instrumente geht. auf anderen märkten ist auch kein bierzelt da und die musiker sind mit ihren teil mehr als 2000€ teuren sackpfeifen unterwegs. zum schutz dieser instrumente gibt es andere möglichkeiten etwa mittelalterliche zelte, oder im zweifelsfall auch mal ein gut abgetarnter anhänger/pkw…
    Warum soll das in bad buchau nicht auch gehen?

    ich selbst war nicht in bad buchau, kann also nicht aus meinen persönlichen eindrücken schreiben. ich hab bisher leider nur negatives gehört und gehofft ich würde hier etwas objektiveres finden, aber leider bin ich etwas enttäuscht worden.
    was die mitveransalter im hinergrund angeht weiß ich was sonst an veranstaltungen machen und dachte das ich mehr positives höre.
    Auch von Heinz Weiss selbst, wenn ich die „artikel“ über seinen wahlkampf mit dem über den mittelaltermarkt vergleiche merke ich doch das es sich einfach um wahlpropaganda gehandelt hat und nicht um redaktionelle artikel.

  17. Heinz Weiss sagt:

    hi mjb:
    wozu wahlpropaganda, bin doch ordentlich gewählt.
    p.s. : wenn es regenet auf dem fest steht neben dem zelt gut sichtbar eine leere turnhalle.
    die werbung zum gemeinderat ist schon ein bisschen mehr, bedingt durch überzeugung und darstellung was zu tun ist und angestrebt wird. da sind ein zwei bilder doch zuwenig. aber ich bin ja lernfähig. für eine cola mit 2x bratwurst mach ich fast alles..honorarfrei … jeden bericht den federsee.de erhält wird gesendet, wenn nichts kommt vom veranstalter wird es manchmal schwieriger zu schreiben.

  18. mjb sagt:

    ich meinte die propaganda im vorfeld der wahl, kilometer lange „artikel“ über ihr wahlprogramm, soetwas würde ich mir auch über den MA-markt wünschen.

  19. Ritter von der traurigen Gestalt sagt:

    Auch wenn ich mich wiederhole:

    Das war das 30 jährige Jubiläum des Fanfarenzuges mit über 40 geladenen Gästezügen!!!

    Der Altertumsmarkt sollte in der Tat den Rahmen schmücken! Das ist auch auf jedem Plakat so ersichtlich gewesen!!!

    Den Veranstaltern kann man nicht vorwerfen, keine Ahnung gehabt zu haben wie ein Mittelaltermarkt auszusehen hat, da es ihr Erster war, also sollten die Budenbesitzer nicht meckern, sondern ihre Meinung den Veranstaltern kund tun, vielleicht kann man dann beim nächsten mal alles besser machen!

    Kritik üben ist leicht, es besser zu machen ist die Herausforderung!

  20. ehemaliger sagt:

    Ist schon richtig was mein Vorredner schreibt. Fanfaren und Ritter/ Altertumsmarkt gehören zusammen.

    Trotz allem negativen was hier bemängelt wurde muss ich sagen, dass es super war mal wieder ein tolles Fest in Bad Buchau gehabt zuhaben.

    Ein Festumzug der eine Stunde ging, Super. War genau richtig, nicht zu lang und nicht zu kurz.

    Danach runter zum Festplatz etwas über den Festplatz bummeln, Toll.

    Viele Bekannte treffen und noch das ein oder andere Bier trinken und einfach einen tollen Nachmittag verbringen, Grandios.

    Riesiges Lob an den FZ Graf Hatto und allen beteiligten ehrenamtlichen Helfern zum Gelingen eines supertollen Wochenendes.

  21. cheob sagt:

    ich finde auch dass es ein tolles Fest war- nobody ist perfekt wie man so sagt-die ewige Motzerei und Nörglerei ist in Buchau ja schon obligatorisch-
    meist auch durch Neid und Missgunst unter den Vereinen hevorgerufen- wem sowas nicht gefällt sollte zu Hause bleiben (oder wie es die meisten Buchauer machen nach auswärts gehen)und den anderen nicht die Laune verderben- noch zwei Wünsche a. einmal ein Fest an dem alle Vereine in Eintracht an einem Strang ziehen b. an unsere neuen Gemeinderäte , dass sie sich bei den Festen zeigen und das nicht nur im Wahlkampf–
    Danke an die Verantwortlichen und allen Helfer und Mitwirkenden für ein schönes Wochenende