Monatsarchive: Oktober 2012

Halloween bei amfedersee.de

Nette Überraschung am Abend, die ersten Halloween- Fans besuchen amfedersee.de.

Ein Brauch der sich auch bei uns einbürgert und lustig ist, wenn’s auch grußelig sein soll. Freuen tut‘ s die jungen Darsteller bestimmt, denn mit geschenkter Schokolade lässt es sich leicht lustig sein.

Halloween wurde ursprünglich nur in katholisch gebliebenen Gebieten der britischen Inseln gefeiert, vor allem in Irland, während die anglikanische Kirche am Tag vor Allerheiligen die Reformation feierte. Von dort kam es mit den zahlreichen irischen Auswanderern im 19. Jahrhundert in die Vereinigten Staaten und gehörte zum Brauchtum dieser Volksgruppe. Aufgrund seiner Attraktivität wurde es bald von den anderen übernommen und entwickelte sich zu einem wichtigen Volksfest in den Vereinigten Staaten und Kanada.

Zurechtgeschnitzte Rübe zu Halloween

Der Brauch, Kürbisse zum Halloweenfest aufzustellen, stammt aus Irland. Dort lebte einer Sage nach der Bösewicht Jack Oldfield. Dieser fing durch eine List den Teufel ein und wollte ihn nur freilassen, wenn er Jack O fortan nicht mehr in die Quere kommen würde. Nach Jacks Tod kam er aufgrund seiner Taten nicht in den Himmel, aber auch in die Hölle durfte Jack natürlich nicht, da er ja den Teufel betrogen hatte. Doch der Teufel erbarmte sich und schenkte ihm eine Rübe und eine glühende Kohle, damit Jack durch das Dunkel wandern könne. Der Ursprung des beleuchteten Kürbisses war demnach eigentlich eine beleuchtete Rübe, doch da in den USA Kürbisse in großen Mengen zur Verfügung standen, höhlte man stattdessen einen Kürbis aus. Dieser Kürbis war seither als Jack O’Lantern bekannt. Um böse Geister abzuschrecken, schnitt man Fratzen in Kürbisse, die vor dem Haus den Hof beleuchteten.

Ein Tag danach: SZ BC-Leutk.

Eierwürfe, Ruhestörungen und Körperverletzungen waren häufigste Gründe für Einsätze

Nicht überall wurde an Halloween friedlich gefeiert.

Leutkirch / dapd/lby Derbe Späße zu Halloween haben die Polizei im Süden am Mittwochabend auf Trab gehalten.

Wie die baden-württembergische Polizei am Donnerstag mitteilte, rückten Beamte mehr als hundert Mal wegen Eier werfende Jugendlicher aus. Allein im Revierbereich Mannheim wurde die Polizei zu 50 Einsätzen im Zusammenhang mit Halloween gerufen. 20 Mal mussten die Beamten wegen Eier werfender Jugendlicher einschreiten. Zudem wurde die Polizei zu neun Körperverletzungen und 27 Ruhestörungen gerufen.

Die Polizeireviere in Mannheim-Sandhofen und Ladenburg hatten am Mittwoch intensive Sonderkontrollen durchgeführt. Nach Polizeiangaben zeigten die Maßnahmen Wirkung, sodass es in diesem Jahr zu weit weniger Vorfällen als noch im Jahr 2011 kam.

Auch in Pforzheim hatte die Polizei zusätzliche Streifen eingesetzt, um Störungen und Straftaten zu verhindern. Dennoch wurden 44 Zwischenfälle registriert, die die Polizei im Zusammenhang mit Halloween sieht. Angezeigt wurden unter anderem vier gefährliche Körperverletzungen, zehn Ruhestörungen und zehn Mal grober Unfug wie Eierwürfe und das Zünden von Feuerwerkskörpern.

Im Landkreis Esslingen beschlagnahmte die Polizei bei Kindern und Jugendlichen mehrere 100 Eier, 200 Böller, Leuchtraketen und selbst gebastelte Rauchbomben. Allein bei einer Kontrolle von sechs Kindern im Alter von 12 bis 14 Jahren im Maillepark in Esslingen wurden 200 Eier sichergestellt. In Deizisau erwischten Anwohner zwei Jungen im Alter von 9 und 14 Jahren, wie sie ein Werbeschild mit schwarzer Farbe besprühten. Mit einem Eimer Wasser und einem Putzlappen mussten die Kinder das Werbeschild reinigen.

Auch in Bayern wurden die Einsatzkräfte zu zahlreichen Partys und Schlägereien gerufen. Die Beamten hatten es mit Sachbeschädigungen durch Eierwürfe, Ketchupgespritze sowie Graffiti-Sprühereien zu tun. Insgesamt bewertete die Polizei die diesjährige Halloween-Nacht aber als nicht besonders auffällig. „Es ist nichts aus dem Ruder gelaufen“, sagte ein Polizeisprecher aus Oberfranken am Donnerstag. „Gravierende Einsätze blieben aus.“

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BAD BUCHAU – Bargeld und Zigaretten werden bei Einbruch gestohlen

BAD BUCHAU – Bargeld und Zigaretten werden bei Einbruch gestohlen

Etwa 80 Zigarettenschachteln, ca. 65 Euro Münzgeld und ein Klappkorb wurden in der Nacht von Montag auf Dienstag in Bad Buchau entwendet. Spirituosen und andere Waren blieben unberührt. Betroffen war ein Getränkemarkt in der Oberbachstraße im Ortsteil Kappel, bei dem die Eingangstüre und die Ladenkasse aufgebrochen wurden.  Der Sachschaden an Türe und Kasse beträgt gut 800 Euro.

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Drecksack in Bad Buchau, mal abwarten .

Bad Buchau bekommt den gelben Sack, der  anderst wo schon wieder abgeschafft wird. Da sind wir ja mal wieder  Weltmeister im hinterher laufen. Aber ohne Grund hat sich das keiner ausgedacht von den Herren im Landratsamt – oder.  Fachleuten gilt allerdings das Trennen von Recycling- und Hausmüll  als Auslaufmodell, da der technische Fortschritt die Trennung möglich macht ohne Vorsortierung.

lesen was uns die Erfahrung anderer Städte lehrt zum :  der alte Sack.

Vorbei die Zeiten in denen die gelben Plastiktüten durch die Straßen wehten und dabei ihren Inhalt über die Stadt verteilten. Sie liegen oft tagelang auf Gehwegen herum, werden vom Wind herumgeweht, platzen auf und ergießen ihre dreckigen Füllungen ins Stadtbild: Gelbe Säcke sind seit langem für viele in Darmstadt ein Ärgernis. Schon oft wurde ihre Abschaffung gefordert. Nun rückt ihr Ende in greifbare Nähe. Das Parlament will schon im kommenden Jahr auf Wertstofftonnen umstellen. www.echo-online.de › 

Gelbe Säcke verschandeln Mainz Doch nicht nur Sperrmüll ist immer wieder ein Problem im Stadtgebiet. Auch Gelbe Säcke verunstalten regelmäßig das Straßenbild. Etwa in der Neustadt, wo sich die Behältnisse auf Baumscheiben und Bürgersteigen, an Ecken und in Hauseingängen stapeln – tagelang vor dem Abholtermin. Ortsvorsteher Nico Klomann (Grüne) hat kein Verständnis für die Menschen, die ihre vollen Gelben Säcke auf die Straße legen. Aber er hat Verständnis dafür, dass sie die Säcke aus der Wohnung haben wollen. www.mainzer-rhein-zeitung.de/mainz_artikel,

Robusteres Material für Gelbe Säcke S-West – Die Gelben Säcke stellen für viele Bürger ein Ärgernis dar – nicht nur im Stuttgarter Westen. Da das Material sehr dünn ist, reißen sie häufig, oft dann, wenn sie kurz vor der Abholung an der Straße stehen. Die Folge ist, dass sich der Inhalt auf den Bürgersteigen und Straßen verteilt. Die Grünen-Fraktion des Bezirksbeirats Stuttgart-West hat nun in einem Antrag die Stadtverwaltung aufgefordert, mit der Firma Sita, dem Hersteller der Säcke, Kontakt aufzunehmen und darauf zu drängen, ein robusteres Material für die Gelben Säcke zu verwenden. Der Bezirksbeirat Stuttgart-West hat diesem Antrag einstimmig zugestimmt. www.stuttgarter-nachrichten.de

Landkreis Augsburg.  Ein ganz großes Ärgernis“, schimpfte Diedorfs Bürgermeister Otto Völk zuletzt im Werkausschuss. Weil die Gelben Säcke so schnell reißen, würden viele zwei ineinanderstecken, um die Strapazierfähigkeit zu erhöhen. Am Tag der Abholung schaue es oft furchtbar aus. Wenn die Säcke aufplatzen, bleibe der ganze Unrat auf der Straße liegen. Auf gut schwäbisch machte CSU-Kreisrat Rudolf Lautenbacher seinem Unmut Luft: „Dieses Glump woll mer nimmer“, die miserable Qualität verärgere die Bürger. www.augsburger-allgemeine.de

Müll-Geschäfte – Der Milliarden-Poker mit Grünem Punkt und Gelbem Sack.  Sie sind für viele Bürger und Kommunen ein echtes Ärgernis: die gelben Säcke und Tonnen, die allzu häufig das Straßenbild verschandeln. Doch wenn es einer guten Sache, der Ökologie, dient, sind viele Menschen bereit, mühselig ihren Müll zu trennen.Aber funktioniert das Duale System? Autor Wolfgang Huhn fragt in seiner spannenden Suche nach dessen Existenzberechtigung. Denn vor allem in den Großstädten landet immer mehr Hausmüll in den Gelben Säcken und Tonnen, oft über fünfzig Prozent. Mit hohem Kostenaufwand muss er – nach der Sortierung – wieder in die Müllverbrennung geschafft werden. Sein Fazit: Kunststoffmüll ist kaum sinnvoll zu recyceln. Oft wäre es einfacher und viel billiger, man würde Verpackungen gleich im Hausmüll lassen. Diese Verwertungsproblematik existiert schon seit Bestehen des Dualen Systems. Eine der größten Aufgaben war es daher immer, das System als ökologisch sinnvoll darzustellen. Über viele Jahre wurden riesige Summen in Werbung und PR investiert, um die Verbraucher bei Laune zu halten. Ein Ende des wirtschaftlich fragwürdigen und technisch überholten Systems ist nicht in Sicht. Vielleicht, weil es der Politik zu peinlich wäre, ihren Milliarden-Fehler einzugestehen? Oder weil zu viele Leute zu gut daran verdient haben?  Müll-Geschäfte – Der Milliarden-Poker mit Grünem Punkt und Gelbem Sack. dokujunkies.org/…/mull-geschafte-der-milliardenpoker-mit-grunem..

das alles wird es natürlich in Bad Buchau nicht geben, sind wir echt froh darüber.

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Tafelladen für Bad Buchau, wann ist es endlich so weit?

Seit fünf Jahren gibt es nun den Tafelladen in Riedlingen.

Tafelladen in der Ziegelhüttenstraße

„Der Tafelladen ist eine wichtige Einrichtung in der Stadt. Wenn es sie nicht gäbe, müsste man sie schaffen“, sagte Bürgermeister Hans Petermann in seinem Grußwort. Auch er hob die Hilfe für die Bedürftigen hervor, aber auch den Beitrag gegen Lebensmittelverschwendung.  Am 27. September 2006 hat in Bad Saulgau der so genannte „Tafel-Laden“ eröffnet. Ehingen seit September 2009  und Biberach hat einen.

Die Redaktion …. fragt sich mal wieder nachdenklich  woran unser Bürgermeister denkt beim Wort “ Tafelladen“. Vermutlich sind in Buchau alle satt und zufrieden. Auf solche Gedanken kann nur kommen wer Hunger hat, bei uns nicht. Jedenfalls  hat noch keiner auf dem Rathaus um Brot nachgefragt. Traut sich auch nicht jeder . . .  Mahlzeit. Einen Tafelladen in Bad Buchau zu haben wäre trotzdem ein Akt der Nächstenliebe, oder.

Wer kauft im Tafelladen ein?

Berechtigt zum Einkauf sind:     von Armut bedrohte Menschen     Bezieher/innen von Sozialhilfe   Bezieher/innen von Grundsicherung     Bezieher/innen von Arbeitslosengeld II.    Das Angebot der Riedlinger Tafel richtet sich an alle Bedürftigen der Stadt und den umliegenden Gemeinden. Sie erhalten nach einer festgelegten Bedürftigkeitsprüfung einen Berechtigungsschein. Er ist nicht übertragbar und gibt Auskunft über die Zahl der Familienmitglieder.

Berechtigungsscheine stellen aus:   SGB XII Sozialamt Riedlingen:   Frau Rimmel

SGB II Landratsamt Biberach, Außenstelle Riedlingen: Frau Mayer

http://drk-bc.de/angebote/hilfen-in-der-not/tafeln.html

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Bad Buchau – Biberach Gericht erlässt Haftbefehle

Gewerbs- und bandenmäßiger Betrug – Stand 15.15 Uhr

Drei mutmaßliche Betrüger sind nach umfangreichen Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch, 24. Oktober, festgenommen worden. Sie sollen aus dem Raum Bad Schussenried und Bad Buchau überregional agiert haben.

Umfangreiche Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft haben am Mittwoch (24.10.) zur Festnahme von drei Männern mit polnischer Staatsangehörigkeit geführt. Ihnen wird gewerbs- und bandenmäßiger Betrug vorgeworfen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ravensburg wurde gegen einen 26-jährígen und einen 28-jährigen Mann vom Amtsgericht Biberach Haftbefehl erlassen. Die vorläufige Festnahme eines 54-jährigen Mittäters wurde aufgehoben.

Die aus dem Raum Bad Schussenried und Bad Buchau überregional agierenden Täter eröffneten bei diversen Bankinstituten Konten, über welche sie Bargeldverfügungen über mehrere 10000 Euro vornahmen. Bei Durchsuchungsmaßnahmen der Polizei am vergangenen Mittwoch konnten nun zahlreiche Beweismittel aufgefunden und beschlagnahmt werden. Der betrügerische Erwerb und die Weiterveräußerung von hierdurch erlangten Elektronikgeräten, insbesondere Smartphones, Phishing von Kreditkartendaten und Kreditkartenmissbrauch bis hin zu Urkundenfälschung und Geldwäsche sind derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Außerdem stehen die Beschuldigten im Verdacht, mit Drogen gehandelt zu haben.

Die Schadenssumme beläuft sich nach derzeitigem Ermittlungsstand auf mindestens 50000 Euro. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

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BAD BUCHAU / SATTENBEUREN – Vier Schwerverletzte

Vier Schwerverletzte bei schwerem Verkehrsunfall – dringend Zeugen gesucht

Ein schwerer Verkehrsunfall au der L 275 forderte vier Schwerverletzte. Der Unfall ereignete sich am Sonntagmittag gegen 11.40 Uhr. Zwischen Bad Buchau und Sattenbeuren prallten zwei Fahrzeuge frontal aufeinander. Der genaue Unfallhergang ist bislang noch völlig unklar.

Sicher ist nur, dass es sich bei den beiden beteiligten Pkw um einen Toyota Yaris und einen Mercedes der E-Klasse handelt. In dem Toyota saß eine 19-Jährige Frau aus Bad Schussenried, die mit ihrem Fahrzeug aus Bad Schussenried Richtung Bad Buchau unterwegs war. Der Mercedes war aus Bad Buchau Richtung Bad Schussenried unterwegs und war besetzt mit dem 79-jährigen Fahrer, dessen Ehefrau (Alter noch nicht bekannt) als Beifahrerin und dem 12-jährigen Enkelkind, welches auf dem Rücksitz saß. Bei dem Zusammenstoß wurde die 19-Jährige so schwer verletzt, dass sie mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Ulm geflogen werden musste. Die Insassen des Mercedes, die aus dem Bereich Mettmann kommen, wurden ebenfalls schwer verletzt und so dass sie mit Rettungswägen ebenfalls ins Krankenhaus gebracht werden mussten. Für alle vier Verletzte besteht zum Glück keine Lebensgefahr. Alle Fahrzeuginsassen waren angeschnallt und die Airbaigs in beiden Fahrzeugen lösten ordnungsgemäß aus. Außerdem waren beide Fahrzeuge mit Winterreifen ausgestattet.

Zur Klärung des Unfallherganges ist derzeit ein Sachverständiger vor Ort. Für die L 275 besteht seit dem Unfall eine Vollsperrung, die derzeit noch andauert und erst aufgehoben werden kann, wenn die Unfallstelle geräumt ist. Am Unfallort sind 20 Einsatzkräfte der Feuerwehren Bad Buchau und Bad Schussenried eingesetzt sowie Polizeibeamte der Polizeireviere Riedlingen und Biberach. Ferner waren der Rettungshubschrauber, 2 Notärzte und 4 Rettungswagen mit Besatzung im Einsatz.

Zum Unfasshergang werden dringend Zeugen gesucht. Hinweise werden an das Polizeirevier Riedlingen, Tel. 07371 / 9380 erbeten.

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Stadtstreicher Kolumne Nr. 85 Grün, grüner, am grünsten.

Stadtstreicher Nr. 85

Grün, grüner, am grünsten.

Nach mehreren Großstädten hat nunmehr unsere Landeshauptstadt Stuttgart ebenfalls einen „grünen“ Oberbürgermeister. Das Musterländle in Grün und das im Jahr des 60-jährigen Jubiläums. So ändern sich die Zeiten. Wer das vor 20 Jahren behauptet hätte, wäre als unzurechnungsfähig erklärt und entmündigt worden. Für die CDU im Lande ist das ein erneuter Schock. Hat man gar die Bundeskanzlerin noch in den Wahlkampf eingebunden. Natürlich fragt man sich zu Recht, was soll bei einer Oberbürgermeisterwahl die Bundeskanzlerin? Eine Schauübung abziehen? Die Wähler verblenden und ablenken? Aber so leicht wie früher geht das nicht mehr! Da hätten sich die CDU Verantwortlichen besser auf die Probleme der Landehauptstadt gestürzt und hier bessere Lösungen in die Diskussion eingebracht oder sich um einen volkstümlichen Kandidaten bemüht. Scheinbar hat die CDU seit der Landtagswahl noch nicht viel dazu gelernt. Und der Schatten von Mappus liegt immer noch über ihr. Es ist nicht leicht aus eingefahrenen Gleisen neue Wege zu finden und einmal verlorenes Vertrauen wieder zurückzuholen. Ob da die Kampfhandschuhe für Frau Schavan ausreichen, um sich selbst und auch noch die CDU frei zu boxen? Der Parteitag der CDU Württemberg-Hohenzollern steht hinter der Ministerin oder besser gesagt hinter Ihrem Doktortitel. Auch hier ist die Frage erlaubt, hat die Doktorarbeit Frau Schavan geschrieben oder der Bezirksparteitag? Was hat der Bezirksparteitag mit der Doktorarbeit zu tun? Entweder es ist ein Plagiat oder keines. Das ist eine ganz persönliche Sache der Ministerin und in ihre Glaubwürdigkeit. Was sollen hier politische Schauübungen? So vergisst man, sich um wirkliche politische Probleme zu kümmern. Weiter so meine Damen und Herren. Beschäftigen sie sich ruhig mit solchen Nebensächlichkeiten ihre Reihen zu schließen oder sich um die dringenden Nebentätigkeiten ihrer Ämter zu kümmern. Politik kann so praktiziert die schönste Nebensache der Welt sein.

Medienfreiheit

Noch eine größere Breitseite der Kritik hat sich die Schwesterpartei der CSU eingehandelt. Frontalangriff auf die Medienfreiheit. Hat man da versucht, Äußerungen des politischen Gegners unter den Tisch fallen zu lassen. Alles empört sich. Derweil sind die Mittel einer öffentlichen Vertuschung gar nicht so neu. Draußen in der Provinz schon längst und zigfach im Kleinen erprobt. Hier sei nur an das Zeitungstheater des Missbrauchs Manfred Diesch erinnert. Der mutige Journalist wurde sogar vorübergehend zwangsbeurlaubt. Und das von einer angeblich unabhängigen Zeitung im schwarzen Oberland. Also wieso man sich da oben plötzlich so aufregt, frage ich mich. Pressesprecher der CSU müsste man halt sein, um entsprechende Resonanz zu finden. Aber was sind schon die kleinen Provinzpossen wert?

Neues Amt

Das Streben unseres BM Diesch nach höheren Aufgaben ist nicht unbekannt. Nun hat er es geschafft, sich zum Boss der „Arbeitsgemeinschaft Pfahlbauten“ küren zu lassen. Herzlichen Glückwunsch. Hier haben sich die baden-württembergischen Kommunen des Unesco-Welterbe-Gebiets zu einer Interessengemeinschaft zusammen geschlossen. Er will in dieser Funktion im Buchauer Sinne „Einfluss geltend machen“, versprach er. Wachsweich formuliert sein Bestreben. Mal sehen, ob in diesem Bestreben Ihn nicht sein Stellverteter BM Lamm aus Uhldingen-Mühlhofen mit seinem Pfahlbaumuseum nicht laufend überholt. Wir Buchauer wünschen BM Diesch jedenfalls Durchsetzungsvermögen – mehr als bisher im Kreistag Biberach auf diesem musealen Gebiet.

Bad Buchau ohne Anziehungskraft?

Die amtliche Bevölkerungsfortschreibung zum 30.Juni 2012 bekräftigt den Rückgang der Buchauer Bevölkerung in einem Jahr um 56 Personen. Ein überaus schmerzlicher und weit über dem Durchschnitt anderer Gemeinden liegender Aderlass. Und das als Unterzentrum für das Federseegebiet mit einem Einpendlerüberschuss. Ist das nicht alles eine überdeutliche Warnung, dass wir an Anziehungskraft und Attraktivität in der kommunalen Infrastruktur erheblich verloren haben? Man muss sich schon langsam ernstlich fragen, fühlen sich bei uns die Menschen nicht mehr wohl, heimisch und eingebettet? Das, trotz der Ankündigung, dass wir demnächst in bester Lage der Stadtmitte einen neuen Lebensmittelmarkt mit einem weiteren Verkehrskreisel eröffnen?

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