Monatsarchive: Januar 2012

Orden für Jux und Tollerei.

Faschingsorden für Jux und Tollerei. Am Bande , der hier leider nur an der Schnur, was jedoch keine Abwertung bedeutet sondern nach wie vor eine Auszeichnung für gehobenen Anlass im Sinne von Unsinniges und Juxiges zu haben ist… lach. Jetzt in der Fasnetszeit ein gern verteiltes Anhängerle mit viel Glanz und Gloria behaftet. Er schmückt jeden, egal ob lustig, witzig, böse, traurig oder einfach nur Unsinn im Sinn. So Orden und Ehrenzeichen macht schon was her, wenn er z.B. am Sonntag auf dem Gewand getragen wird. Anmut, Ehrfurcht  und aufrechter Gang sind zwingend. Meiner ist für jeden Tag, aber nur eine Woche im Jahr, das ist dann auch genügend Lob und Ehre. Andere tragen ihre Orden das ganzen Jahr am Bande , mein Orden hängt das restliche Jahr am Rasierspiegel im Bad. Manchmal entlockt er mir ein „haarig -haarig“  das war der Bad Buchauer  Fasnetsruf vor Jahrzehnten, heute eher nicht mehr glaube ich zu wissen. Jedenfalls erinnert mich das regelmäßig ans rasieren. Wofür doch so ein Orden alles gut ist.

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Fasnetsumzug in Bad Buchau

Umzug am Mittag. 45 Narrenzünfte und Musikkapellen aus Nah und Fern gestalteten den großen Umzug.  Pünktlich um 13:33 Uhr waren Narren ca. 2.300 Narren von der WLZ aus Richtung Marktplatz unterwegs. Der bunte Festzug, mit altbekannten Zünften aus der Umgebung sowie auch einige von weiter weg, für Alt und Jung schön anzusehen. Erstmals führten die Feuerhexen mit ihren Schalmeien den Umzug an. Für das leibliche Wohl der Narren und Zuschauer sorgten die Feuerhexen mit großem Eifer dafür.

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Der Stadtstreicher – Kolumne No. 65

Abgesagter Besuch

Da wurde doch vor einigen Wochen in der SZ groß angekündigt, Ministerpräsident Kretschmann komme nach Bad Buchau. Jetzt landet er in der Provinz in Aßmannshardt und Burgrieden und zeigt uns die kalte Schulter. Dabei wollten doch der Vorsitzende Dr. Karl Sandmaier und unser Bürgermeister Ihm das Federseemuseum und den neuen Steg zeigen. Das Federseemuseum als Schaufenster des Weltkulturerbes braucht nämlich dringend ein neues Dach und eine Neukonzeption der Ausstellung. Auch die Erweiterung des Freigeländes beim Museum um eine Aktionsfläche ist dringend. Außerdem hätte Kretschmann hier seine enge Verbundenheit mit unserem Naturschutzgebiet aufzeigen können. Als Grüner Ministerpräsident eine einmalige Gelegenheit, sich bei uns einzuführen. Aber vielleicht hatte er Angst, er müsste erst die neue Biberburg begutachten oder gar auf dem Federsee beim Schlittschuhlaufen noch eine Pirouette hinlegen. Irgendein Grund für die Absage an Bad Buchau muss doch vorgelegen haben. Waren es schlechte Berater oder der Zeitplan? Die Parkgebühren werden es doch hoffentlich nicht gewesen sein. Da sind wir mit dem BM einer Meinung: „Das ist schon schade.“, dass unsere mit allen Titeln ausgezeichnete europäische Natur- und Kulturoase von den obersten Grünen so stiefmütterlich behandelt wird. Aber vielleicht wird dieses Versäumnis durch einen Sonderzuschuss wieder wett gemacht, auch wenn „Bad Buchau nicht auf Kretschmanns Programm steht“. Sonst wäre es vielleicht doch „ein Beinbruch“ Herr Bürgermeister.

Progymnasium

War da nicht als letztes Konzept für die Aufstufung unseres Progymnasiums ein Fachgymnasium für Gesundheit und Ernährung im Gespräch? Für die Kurstadt mit unseren vielfältigen Praxisbezug durchaus denkbar. Jetzt muss man in der SZ lesen, dass ein solches Gymnasium in Biberach entsteht. Also auch dieser Zug ist abgefahren. Über das Progymnasium hört man vom Rathaus seit längerer Zeit überhaupt nichts mehr. Auch keine Anfragen der Eltern oder Äußerungen der Schule. Auch nicht bei der Einsetzung des neuen Rektors letzten Herbst oder auch jetzt bei der Bürgerversammlung. Dem Gemeinderat hat es auch die Stimme verschlagen. Man könnte glauben alles ist „in Butter“ oder allen ist die Zukunft dieser Einrichtung völlig egal. So lässt man ein heikles Thema bis zum bösen Erwachen doch nicht vor sich hin träumen.

Haushalt 2012

Das Landratsamt Biberach hat die Gesetzmäßigkeit bestätigt. Schwer verständlich, dass die Aufsichtsbehörde um die Schulden von 336.000 Euro (85,–/Einwohner) solche Krokodiltränen weint. Denn unsere Nachforschungen haben ergeben, bereits vor 35 Jahren hatte Bad Buchau das nahezu 10-fache an Schulden und Schuldverpflichtungen. Das musste bei wesentlich schwächerer Einnahmeseite und damals noch höheren Darlehenszinsen auch bewältigt werden. Da stand der Stadt das Wasser natürlich nicht bloß bis zum Hals sondern schon bis zur Mundöffnung. Aber die jetzt geplante Schuldaufnahme ohne Vorbelastung ist nicht der Rede wert. Und Stadtrat Preißing hat recht, wenn er sagt, dass damit schließlich nur Pflichtaufgaben bewältigt werden, die man den Gemeinden laufend von oben auf diktiert, ohne sich um entsprechenden finanziellen Ausgleich zu bemühen. Bad Buchau ist also der falsche Adressat dieser Mängelrüge. Vollends lächerlich wird das Gezerre wegen 2.000 Euro Schuldaufnahme beim Eigenbetrieb Wasserversorgung. Hier sollte sich das Landratsamt wirklich auf grundsätzlichere Ratschläge beschränken, sonst wird die Aufsicht zur Gängelei heruntergestuft. Um solchen Kleinkram kümmert man sich bei Bund und Land ganz sicher nicht.

Oberschwaben – Tourismus GmbH

Die Radwege und der Radfernwegeausbau allgemein über das Netz der Barockstraße und der Schwäbischen Bäderstraße hinaus sind sicher ein wichtiges Ziel, um den Tourismus weiter anzukurbeln. Dass man Oberschwaben noch weiter attraktiv bewerben und damit bekannt machen muss, versucht man schon bald 20 Jahre mit mehr oder weniger Erfolg. Die jetzige Aktion mit dem Radwege-Konzept kann nur ein Etappenziel sein. Weitere Anstrengungen müssen folgen. Als Bad Buchauer freut es einem doch, wenn Jürgen Jankowiak, der Chef der Oberschwaben – Tourismus, sagt: „Die Pfahlbauten am Federsee sind ebenfalls Weltkulturerbe und genauso sehenswert wie die am Bodensee. Zusammen mit Bad Buchau und dem Landratsamt müssen wir dies noch ein bisschen stärker rausarbeiten.“ Über diese löbliche Einsicht hinaus ist das allerdings auch eine Geldfrage und zwar die entscheidende Weichenstellung. Wie bereits oben ausgeführt, am Federseemuseum muss einiges mit Schwerpunkt auf diese Auszeichnung aufpoliert werden, sonst bringt das alles gar nichts und der Weltkulturerbe-Effekt wird hauptsächlich am Bodensee ablaufen. Dann wollen wir die Sache mal gespannt weiter verfolgen. An den Taten werdet ihr sie erkennen.

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Ministerpräsident Kretschmann lobt Landkreis

Vor seinem Besuch: „Reize des ländlichen Raums verbunden mit bemerkenswerter wirtschaftlicher Stärke“

Ministerpräsident Kretschmann lobt Landkreis

Ministerpräsident Kretschmann lobt Landkreis

Landkreis Biberach / sz (sz) – „Kreisbesuche sind eine großartige Gelegenheit, mich aus erster Hand über die Stärken und aktuellen Themen zu informieren“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann im Vorfeld seines zweiten Kreisbesuchs, der ihn am Freitag, 27. Januar, in den Kreis Biberach führt. „Der direkte Dialog ist das Herzstück einer erfolgreichen Politik. Deshalb möchte ich mit möglichst vielen Bürgern des Landkreises Biberach ins Gespräch kommen. Biberach verbindet in besonderer Weise die Reize des ländlichen Raums mit einer bemerkenswerten wirtschaftlichen Stärke. Der Kreis ist Standort von weltweit erfolgreich agierenden Unternehmen. Ein attraktiver Arbeitsmarkt geht hier einher mit guten und vielfältigen Bildungsmöglichkeiten“, hob der Ministerpräsident hervor.

Zunächst wird Ministerpräsident Kretschmann zusammen mit Landrat Dr. Heiko Schmid die Bio-Erdgas-Anlage Burgrieden besichtigen, bevor er zu einem kommunalpolitischen Gespräch mit Biberachs Oberbürgermeister Thomas Fettback, den Bürgermeistern, den Kreisräten sowie Abgeordneten des Kreises zusammentreffen wird. Aktuelle Entwicklungen in den Themenfeldern Ländlicher Raum, Bildung und Verkehr sollen diskutiert werden.

Anschließend wird Kretschmann die Stadtpfarrkirche besuchen und an einer ökumenischen Besinnung teilnehmen. Bei den Vollmer Werken wird sich der Ministerpräsident insbesondere über die Gewinnung von Nachwuchskräften informieren. Den Abschluss des Besuchs bildet ein Bürgerempfang in Aßmannshardt, für den es keine Einlasskarten mehr gibt.

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d’r Erich verlässt’s Rathaus endgültig

der Erich goaht, will endlich sei Ruha han und nix meh wissa vom Rathaus. Zum fischa und jage wia emmer halt, des moint dr wär genau des richtige als Ausgleich von dene ewige Blätter und gschriebena Zuig. Gut so fertig und naus aus em Rathaus.

Unser Erich war die letzten Jahrzehnte der fleißige Amtsbote, Marktwächter und Schlichter. Kontrolleur und sonstiges was angefallen ist für einen der sich lieber mit den Bürgern unterhielt als alles nur per Brief und Post zu erledigen. Das wiederum tat er bestens und genau, manchmal eher zu genau und manchmal spitzbübisch überraschend lustig. Alles in allem einer der das Herz auf dem rechten Fleck hat und weis worauf es ankam. Fingerspitzengefühl und das richtige Mas dafür. Sein steter Weg führt ihn regelmäßig an den Federsee. Als erfolgreicher Jäger und Fischer in der 2,5 Meter Klasse Weller fangen weit über die Grenzen des Federseeraumes bekannt.

Die letzten Blätter und Notizen aus den letzten Jahren in den Reißwolf , und dann ist sein Platz für seinen Nachfolger frei. Viel Namen und Adressen von Marktausstellern usw. gilt es jetzt endgültig zu entsorgen. Anfragen und alte Postkarten, Briefe und Handzettel über diese und jenes, raus damit. Übrigens die Möbelierung fällt in nächster Zeit bei einer Sanierung des Rathauses zum Opfer,  aus dem Amtsbotenzimmer etwas mit nach hause nehmen wollte er dann aber doch nichts, kann ich gut verstehen.

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Kindergarten Neubau Bad Buchau auf vollen Touren.

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So sieht er dann aus unser neuer Kindergarten. Die Entwürfe, Planung und Vorschläge fürs erste sind durch und dem Baubeginn steht nichts mehr im Wege. Weit über 120 Kinderlein finden hier im neuen Kindergartenzentrum alles was gebraucht wird für eine sorgenfreie  Zukunft.

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung Einvernehmlich grünes Licht erteilt und Hauptamtsleiter Helmut Müller im Rathaus Bad Buchau alle Hände voll zu tun damit hier ein zufriedenstellendes Ergebnis in Sachen „nötiges Kleingeld“ erzielt wird. Eine Mammutaufgabe für alle Beteiligten steht im Raume die es gilt zügig um zusetzen, was aber kein Problem sein dürfte durch eine gut gesicherte Finanzierung.

Die Ost-West-Ausrichtung des Gebäudes hat sich als  die günstigste herausgestellt,  und somit die gesamten Gruppenräume nach Süden und die Funktionsräume nach Norden ausgerichtet werden können. Auf dem rund 8.000 qm großen Platz finden sehr bequem alle Optionen Platz, ebenso ist die Standortwahl als geradezu optimal: optimale Verkehrsinfrastruktur, Anbindung an die Schule, vorhandene Heizung, Sportanlagen, Hallenbad – lediglich der für Bad Buchau typische schlechte Baugrund mache die Aufgabe nicht einfach.  Die Projektgruppe – in der auch Vertreter der Eltern und Mitarbeiter des Kindergartens mitarbeiten zeigen sich mit den vorgelegten Entwürfen zufrieden und signalisierten den eingeschlagenen Weg weiter zu beschreiten.

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Bad Waldsee nächtliche Schlägerei mit Folgen

Mutmaßlichen „Schwanenberg-Schlägern“ wird am Amtsgericht Ravensburg der Prozess gemacht

Bad Waldsee Nun steht es fest: Die beiden Brüder aus Bad Waldsee, die sich Ende Oktober des vergangenen Jahres als „Schwanenberg-Schläger“ einen unrühmlichen Namen gemacht haben, müssen sich für die mutmaßlich von ihnen begangene Tat vor dem Jugendschöffengericht des Amtsgerichts Ravensburg verantworten. Laut Sprecherin des Amtsgerichts ist die Verhandlung auf den 6. Februar festgesetzt.

Die 20- und 22-jährigen Brüder stehen im Verdacht, einen 45-Jährigen Familienvater am Schwanenberg brutal zusammengeschlagen zu haben. Das Opfer ging in der Nacht mit seinem Hund Gassi, als die Täter ihm so zusetzten, dass der Mann mit erheblichen Verletzungen im Gesicht und Frakturen am Kopf ins Krankenhaus kam und dort operiert werden musste, wie die Polizei damals mitteilte.

Der Fall hatte in der Stadt für Aufsehen und Diskussionen gesorgt – nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass die Straßenlampe, unter der der Angriff passierte, aufgrund des Gemeinderatsbeschlusses zum nächtlichen Abschalten der Beleuchtung nicht brannte. Monika Klink von der nahe des Tatorts gelegenen Bäckerei Klink berichtete damals, sie sei mit ihrem Mann und dem Bäckergesellen lediglich „Ohrenzeugen“ des Vorfalls gewesen – sie hätten die Schreie des Mannes gehört, doch wegen der Dunkelheit konnten sie nichts sehen. Von SZ-Kara Ballarin

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