Zwei weitere Gemeinschaftsschulen für den Landkreis Biberach Kultusministerium genehmigt Anträge aus Laupheim und Ochsenhausen

gerster5Der Biberacher SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Gerster

hat aus zuverlässiger Quelle erfahren, dass die Anträge der Friedrich-Uhlmann-Werkrealschule in Laupheim und der Grund- und Werkrealschule in Reinstetten, sich zu einer Gemeinschaftsschule weiterzuentwickeln, genehmigt wurden. Kultusminister Andreas Stoch, MdL, wird auf einer Landespressekonferenz am kommenden Montag, 2. Februar, die Namen der in der 4. Tranche neu genehmigten Gemeinschaftsschulen im Land öffentlich bekanntgegeben.

Gerster freut sich über diesen Erfolg und gratuliert den Verantwortlichen dafür: „Für mich sind die künftigen Gemeinschaftsschulen in Laupheim und Reinstetten Schulen mit Zukunft.“ Das von ihnen vorgelegte pädagogische Konzept garantiere, dass alle Schülerinnen und Schüler entsprechend ihres Leistungsniveaus individuell gefördert würden. „Unsere Kinder werden davon profitieren“, ist sich Gerster sicher. „Sie können in einer leistungsstarken und sozial gerechten Schule länger gemeinsam lernen.“ Allen Beteiligten, vor allem den engagierten Lehrkräften, den Eltern und ihren Kindern, wünsche er einen guten Start und viel Erfolg für die Zukunft.

Das große Engagement der Beteiligten werde sich für die ganze Region auszahlen. „Ich verstehe die Gemeinschaftsschule auch als Angebot für den ländlichen Raum, dass trotz rückläufiger Schülerzahlen weiterhin alle Schulabschlüsse wohnortnah angeboten werden können“, so Gerster. Zugleich biete diese Schulform einen pädagogischen Rahmen Schülerinnen und Schülern auf allen Lernniveaus im Rahmen eines Ganztagsbetriebs gerecht zu werden. „Durch die anstehende Genehmigung bietet sich Eltern im Landkreis Biberach schon fürs kommende Schuljahr eine neue Alternative bei der Wahl der weiterführenden Schule für ihr Kind“, sagte der 43-Jährige. Die Weiterentwicklung zur Gemeinschaftsschule steht allen weiterführenden Schulen offen. Voraussetzung für einen erfolgreichen Antrag sind ein pädagogisches Konzept, das sich an den Kriterien des deutschen Schulpreises orientiert sowie eine Mindestgröße von dauerhaft 40 Schülerinnen und Schülern in der Eingangsklasse. Im aktuellen Schuljahr 2014/15 gibt es landesweit bereits 209 öffentliche Gemeinschaftsschulen. Der nächste Stichtag für einen Antrag zum Schuljahr 2016/17 ist der 1. Juni.

One Response to Zwei weitere Gemeinschaftsschulen für den Landkreis Biberach Kultusministerium genehmigt Anträge aus Laupheim und Ochsenhausen

  1. Buchauer sagt:

    So viel Sand gibt es gar nicht, wie diese Politiker Sand in die Augen der Bürger streuen wollen.

    80 % der Schüler an Gemeinschaftsschulen sind Hauptschüler.
    Und 5 % sind Gymnasiasten, die sich auf die Gemeinschaftsschule verirrt haben.

    Was für einen Druck macht denn gerade die SPD?
    In 14 Monaten ist Wahl in Baden-Württemberg und es besteht der Eindruck, dass sie davor noch so viel wie möglich von ihrer irrsinnigen Ideologie eintüten wollen, weil sie Angst davor haben, nicht mehr gewählt zu werden.

    Das sind alles nur Experimente und Konzepte, die nicht ausgegoren sind. Die Leute sollten nicht alles glauben, was diese Politiker von sich geben.