Zwei tunesische Asylbewerber aus dem Raum Ulm sind als Gefährder in ihre Heimat abgeschoben worden.

 

Als Gefährder abgeschoben Zwei tunesische Asylbewerber aus dem Raum Ulm sind in ihre Heimat abgeschoben worden. Das Landeskriminalamt Stuttgart stufte sie wegen Anschlagsplanungen als Gefährder ein.

Abschiebung - Sujet mit Abgewiesen-Stempel Die Asylanträge der beiden Männer waren bereits abgelehnt (Sujetbild)

Seit Ende des vergangenen Jahres ermittelten die Beamten im Auftrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen die beiden 35-jährigen Männer. Der Polizei war zuvor bekannt geworden, dass die Asylbewerber den Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt guthießen und sich ebenfalls mit entsprechenden Anschlagsplanungen beschäftigen. Außerdem bestand der Verdacht, dass einer der beiden Tatverdächtigen eine Schusswaffe versteckte.

Keine Hinweise auf konkrete Planung

Die Ermittlungen ergaben allerdings keine Anhaltspunkte für die konkrete Planung eines Anschlags. Parallel dazu wurde bei den beiden Tatverdächtigen allerdings die Abschiebung vorbereitet, da die von ihnen gestellten Asylanträge zu diesem Zeitpunkt bereits abgelehnt worden waren.

In Heimatland abgeschoben

Der erste tatverdächtige Tunesier wurde Anfang März an seiner Arbeitsstelle in Ulm festgenommen und auf Anordnung des Amtsgerichts Ulm in Abschiebehaft genommen. Zwei Tage später wurde er mit dem Flugzeug in sein Heimatland gebracht. Der zweite Mann wurde Mitte März in München gefasst und vor einigen Tagen ebenfalls abgeschoben.

Die Polizei durchsuchte die Wohnungen der beiden Männer. Dabei wurden schriftliche Unterlagen, Mobiltelefone und Speichermedien sichergestellt. Die Beweismittel werden laut Landeskriminalamt noch ausgewertet.

http://www.swr.de/swraktuell/bw/ulm/asylbewerber-aus-ulm-als-gefaehrder-abgeschoben/-/id=1612/did=19351190/nid=1612/uv1nz5/

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