Winterliche Straßen führen zu sechs Unfällen und Verkehrsbehinderungen

Am Freitagmorgen ist es im Landkreis Biberach auf winterlichen
Straßen zu Verkehrsbehinderungen durch hängen gebliebene Lastwagen
sowie zu einzelnen Verkehrsunfällen gekommen. Der Polizei wurden bis
zum frühen Nachmittag insgesamt sechs Verkehrsunfälle gemeldet. Dabei
erlitt eine Person leichte Verletzungen; in den übrigen Fällen blieb es bei
Blechschäden in einer Gesamthöhe von 40.000 Euro. Unfallursache war
jeweils nicht angepasste Geschwindigkeit.

Der folgenschwerste Unfall wurde gegen 10.50 Uhr aus Altheim bei Riedlingen
gemeldet. Eine 35-jährige Audifahrerin musste dort auf der Hauptstraße
verkehrsbedingt bremsen. Auf glatter Straße rutschte der Wagen mit ziemlicher
Wucht gegen einen Baum. Dieser wurde geknickt und am Auto entstand
Totalschaden von rund 20000 Euro. Die 35-Jährige hatte den Sicherheitsgurt
angelegt und außerdem entfalteten Airbags ihre Wirkung. Sie erlitt leichte
Verletzungen und wurde ärztlich versorgt.

In einen weiteren Unfall im westlichen Kreisgebiet war ein 7,5-Tonner-
Lastwagen verwickelt. Ein 44-jähriger Mann war mit diesem gegen 9.40 Uhr
auf der Kreisstraße von Friedingen nach Langenenslingen unterwegs. Auf
einem abschüssigen Straßenstück geriet das mit Telefonbüchern beladene
Fahrzeug ins Rutschen, drehte sich auf der Straße und prallte rückwärts
gegen mehrere Bäume. Der Fahrer kam mit dem Schrecken davon. Am
Fahrzeug entstand ein Schaden von 10.000 Euro.

Zu einem Unfall mit 5000 Euro Schaden kam es gegen 10.30 Uhr auf der
Bundesstraße 30 bei Biberach. Eine 35-jährige Golf-Lenkerin geriet infolge
nicht angepasster Geschwindigkeit von der Straße ab und kam im Buschwerk
an der Böschung zum Stillstand. Jeweils Sachschaden entstand bei
drei weiteren „Ausrutschern“ in Erolzheim, Reinstetten sowie in der Biberacher
Innenstadt.
Verkehrsbehinderungen sind insbesondere in den frühen Morgenstunden an
Steigungsstrecken aufgetreten. Lastwagen ohne Schneeketten blieben im
Bereich zwischen Biberach und dem Illertal hängen. Die Räum- und Streudienste
waren pausenlos im Einsatz; konnten allerdings nicht alle neuralgischen
Stellen in kürzesteter Zeit bedienen.

Einbrecher macht sich an fünf Gebäuden zu schaffen
BAD SCHUSSENRIED – Der Polizei in Bad Schussenried sind im Laufe des
Freitags fünf Einbrüche gemeldet worden. Ein noch unbekannter Täter hat
von Donnerstag auf Freitag an fünf Gebäuden Scheiben eingeworfen. In vier
Fällen blieb es bei beschädigtem Glas, in ein Gebäude ist er eingedrungen.
Während mehrere Bewohner im Obergeschoss schliefen, durchsuchte er das
Parterre nach Bargeld. Dabei fiel ihm ein Betrag von unter 100 Euro in die
Hände. Die Tatorte lagen in der Straße Zum Schussenursprung, im Sägmühlweg,
in der Bahnhofstraße und zweimal in der Wilhelm-Schussen-
Straße. Betroffen waren Geschäfts- und auch Wohnräume. Beute und
Schaden aus den Taten summieren sich auf rund 1000 Euro. Täterhinweise
gibt es bislang nicht. Sollte in der Tatnacht im Stadtgebiet und insbesondere
in den erwähnten Straßen eine verdächtige Person aufgefallen sein, wird um
Mitteilung an die Polizei Bad Schussenried, Telefon 07583/942020, gebeten

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