Wasser marsch, enteisen und entsalzen, runter mit dem Dreck.

wascheneis.png

…des einen Freud des anderen Leid…EIS…

Das wichtigste: Vor dem Fahrantritt muss das Fahrzeug komplett von Schnee und Eis befreit werden, auch Dach und Kühlerhaube! Es reicht nicht aus, lediglich die Scheiben frei zu kratzen oder ein Guckloch zu enteisen. „Dann irrt man im Blindflug über die Straße. Obendrein riskiert man neben strafrechtlichen Folgen auch noch Regressforderungen der Versicherungen. Diese können in Einzelfällen bis zu 10.000 Euro betragen“, warnen Versicherungs-Auto-Experten. Nicht nur die Scheiben müssen vollständig eisfrei sein, sondern ebenso Scheinwerfer, Blinker, Kennzeichen, Hauben und Dach. Andernfalls wird der nachfolgende Verkehr durch herunterwehenden Schnee behindert oder beim Antauen und Bremsen kann die eigene Sicht durch Herunterrutschen des Schnees komplett verloren gehen. Dann ist Blindes fahren angesagt..

Der Frost lässt nach – Zeit das Auto zu pflegen. „Sand und Salz setzen sich fest und können den Lack angreifen“. Deshalb ist es besonders wichtig, jetzt nach der Kälteperiode sein Auto gründlich zu reinigen.

Hier kann man sein Auto bequem und umweltfreundlich abstrahlen. Beide Waschkabinen sind bei strahlendem Himmel und bei knapp einem Grad minus ständig besetzt. Nicht nur die Reinigung von Außen ist wichtig. „Salz und Feuchtigkeit tragen wir ins Auto. So können Scheiben schnell beschlagen“, erklärt der ADAC-Experte. Freie Sicht heißt sichere Fahrt.  Ruhig mal bei Regen in die Waschanlage fahren. „Dann hat man keine Wartezeiten und die Reinigung ist trotzdem vorbeugend.“ Außerdem einmal in der kalten Jahreszeit eine Unterbodenwäsche mit Wachsversiegelung, damit es nicht zu Korrosion kommt. Nur so ist die Werterhaltung garantiert für das „heilix Blechle“ eines jeden Autofahrers.

One Response to Wasser marsch, enteisen und entsalzen, runter mit dem Dreck.

  1. LÄCHELN auf den Lippen sagt:

    heute war wieder so ein Tag, als nach langer Eiszeit der Himmel blau und die Sonne ihre ersten grellen Strahlen auf die salzigen Autos lenkte. Und Samstag dazu!!!!
    Also begab ich mich zum nächsten cleanpark mit 8 Kabinen. Die Warteschlange ging bis auf die Straße zurück und ich stellte mich brav an.
    Tja, und wenn man da so als Frau sitzt und die Männer- egal welchen Alters amüsiert betrachtet- habe ich jedesmal Lust einen Werbefilm zu drehen.
    Da gibts Rundumspritzer, akribische Fummler, von unten nach oben Spritzende, Schaumverteiler, alles Ausprobierende, mit dem Schlauch turnende, nach unten Bückende, nur arme hoch Haltende und geizige, denen die Münzen immer ausgehen. Und hinter diesem Frühlingperformances in den Kabinen spielen sich Trägödien in der Warteschlange ab. Ehrlich: es wird gestoppt und berechnet, welche Kabine zuerst frei wird und dann halsbrecherisch mit drei anderen laufenden Motoren konkuriert. Startposition–> Sieg! Wer drin ist, hat auf einmal selbst unendlich Zeit für das ritual mit Vorwäsche, Hauptgang und Klarspülen. Und da ich manchaml auch ein bisschen gehässig sein kann, habe ich “ geschlafen“ als ich an der Reihe war, und den neben mir vorgelasssen.. wohlwollend. Da bekam ich doch gleich ein Hupkonzert von hinten. Hab mich gefreut, denn noch nie haben so viele Männer nach mir gleichzeitig gehupt. Hab mich mit mimischer Unschuldmine entschuldigt. Beim zweiten mal habe ich aus dem Auto gewunken und einen hübschen Kerl reingelassen und ein Kusshändchen zugeworfen. Das saß!. Und ich hab mich köstlich amüsiert mit einem langen LÄCHELN auf den Lippen 🙂