Was Sie schon immer unseren Bürgermeister Peter Diesch fragen wollten?

Auch AmFedersee.de beteiligt sich an der Aktion der SZ: Fragen Sie Ihren Bürgermeister!

Peter Diesch

Peter Diesch

Was Sie schon lange mal fragen wollten aber einfach keine Gelegenheit dazu hatten. Kurz vor der Bürgermeisterwahl bietet die Schwäbische Zeitung die Gelegenheit dazu. Alle sind eingeladen Ihre Fragen an unseren Bürgermeister Peter Diesch zu stellen. Wer keine SZ hat oder lieber über das Internet fragt macht bei AmFedersee.de mit. Dann mal los, aber bitte sachlich und höflich!

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9 Responses to Was Sie schon immer unseren Bürgermeister Peter Diesch fragen wollten?

  1. Ein Bürger fragt sagt: sagt:

    Eine konkrete Frage an den Bürgermeister? Er wird diese aufgrund seiner Verweigerung von „amfedersee.de“ wohl kaum beantworten. Egal, aber die Leser dieses Forums würde es dennoch interessieren, was den Bürgern so unter dem Nagel brennt.
    Deshalb mache ich den Anfang.
    1. Der Bürgermeister hat sich in Sachen Jugendmusikschulleiter „schlecht benommen“ und auch nachweislich gegen klare Vorschriften der Gemeindeordnung verstoßen (Befangenheit, Gemeinderatsprotokolle, öffentliches Auftreten). Er hat sich dafür bis heute nicht entschuldigt und jede Einsicht in seine Verfehlungen vermissen lassen. Haben Sie Herr Bürgermeister auch ein Gewissen und persönliches Format? Haben Sie schon mal was, von Bedauern oder Eingestehen von Fehlern gehört?
    2. Bad Buchau kämpft um das Überleben seines Progymnasiums durch Aufstockung zum Vollgymnasium. Anfang des Jahres wurde eine große Umfrageaktion vom Rathaus veranstaltet. Bis heute ist kein einziges öffentliches Wort in dieser Sache mehr gefallen. Wie lautet das Ergebnis der Umfrageaktion und was wurde damit unternommen? Wurde überhaupt noch etwas unternommen? Wie sieht es wirklich um den Bestand aus? Gab es außerhalb Bad Schussenrieds noch Ansatzpunkte, z. B. als Außenstelle vom Kreisgymnasium Riedlingen? Wenn man schon kein Vollgymnasium erhält, wenigstens noch Teilbereiche zu retten? 8 Jahre Geheimniskrämerei, ist vorerst das einzige konkrete Ergebnis? Magere Sache. Fragen über Fragen ohne Antworten.
    3. In eine der letzten Gemeinderatssitzungen stand das Städtische Alten- und Pflegeheim ’Marienheim’ – Neuregelung der Betriebsführung ab 1.August 2010 und Abschluss eines Pachtvertrages, auf der Tagesordnung. Damit schiebt die Stadt wohl endgültig ihre Verantwortung ab und übergibt diese stolze bürgerschaftliche Einrichtung in private Hände? Also keine städtische Verantwortung mehr gegenüber den alten Menschen? Wenn es nicht mehr klappt, kann man auf den Pächter schimpfen und kassiert trotzdem eine hohe Pacht. Sehr praktisch. Herr Bürgermeister! Verstehen sie das unter Verantwortung übernehmen? Für was braucht man dann noch die Bürgerinitiative und die Stiftung? Zur Unterstützung des Pächters?
    4. Gegenüber einzelnen Bürgern haben sie hoch und heilig versichert, dass auf dem Götzburg-Areal ein Verbrauchermarkt gebaut wird. Offiziell hat man noch nie etwas davon gehört. Von Abbrucharbeiten auf dem Gelände sehe ich auch nichts. Sie haben wohl den Zeitpunkt vergessen, in 5, 10 oder 20 Jahren? Was ist sonst noch mit dem Areal vorgesehen? Bestehen mit dem Eigentümer konkrete, verlässliche Abmachungen? Warum hat die Stadt den günstigen Ankauf nicht selbst getätigt und damit die Zügel für die Entwicklung in die Hand genommen?
    5. Angeblich erhebliche Spannungen zwischen Altertumsverein (Betreiber) und Stadt (Eigentümer) soll es um die Zukunftsentwicklung des Federseemuseums geben. Konkrete Planungsabsichten werden angeblich von der Stadt nicht ausreichend unterstützt? Warum?
    6. Zusammenfassend möchte ich festhalten, dass die einzig wirklich erkennbare Linie des Rathauses (Ver- ) Schweigen ist. Den Bürgern keinen klaren Wein einschenken und unbeteiligt seitwärts liegen lassen. Wundern Sie sich über fehlendes Vertrauen, Verständnis und Einsicht? Liegt, das an den Bürgern oder an Ihnen und Ihrem gestörtem Verhältnis zur Öffentlichkeit oder zur Wahrheit?
    7. Wie sehen Sie, Herr Bürgermeister, Ihre nächste Amtszeit? Schielen sie weiter nach Parteikarrieren? Mit welchen persönlichen Änderungen in Ihrer Einstellung wollen Sie sich wirklich in den nächsten 8 Jahren mit ganzer Verantwortung und vollem Einsatz um die Fortentwicklung der Stadt und das Wohl der Bürger bemühen?
    So der Anfang, der bekanntlich am schwersten fällt, ist gemacht.
    Antworten

    • eulenspiegel sagt:

      Die Fragen von „Ein Bürger fragt sagt“ werfen weitere Fragen auf:
      warum, so lautete seine Frage, hat die Stadt den günstigen Ankauf des Götzburgareals nicht selbst getätigt?

      Wie günstig wäre der Ankauf gewesen?
      Wenn günstig, wieso also nicht?
      Sind Sie, Herr BM, sich darüber im Klaren, dass ein solches Gelände im Stadtzentrum zu erwerben, eine einmalige Gelegenheit war, die Gestaltung der Kernstadt für die nächsten Jahrzehnte in die Hand zu bekommen?
      Wurde im städtischen Haushalt zuvor für diese wichtige Gestaltungsaufgabe denn keine „strategische“ Rücklage gebildet?

  2. Miss Marple sagt:

    Sehr geehrter Herr Diesch

    Mich würde einmal interessieren, was sie eigentlich gegen den GR Weiß haben. Es besteht ja angeblich ein Problem privater Natur. Oder liegt es daran, dass er eben kein typischer JA-Sager ist ???

  3. svbbua sagt:

    Herr Diesch,
    wie haben Sie es geschafft, dass trotz so vieler Investitionen zum Wohle der Bürger die Stadt finanziell so gut wie schuldenfrei da steht?

  4. leserin sagt:

    Ich empfehle Herrn BM Diesch diesen Artikel zur Lektüre.

    Meine Frage:
    Sie wußten schon lange im Vorfeld vom Missbrauch ihres Onkels und haben diesen monatelang verrschwiegen. Bis heute haben sie keine Entschuldigung gegeüber dem Opfer, noch eine Entschuldigung ihrer Verschleierungstaktik ihrerseits und die Beeinflussung zweier Mitgliedern des Gemeinderates veröffentlicht.
    Wann werden sie dies tun?

    21.9. 2010 Stern:
    Sexueller Kindesmissbrauch: Das Schweigen brechen

    Missbrauch an Kindern – das Thema ist immer wieder in der Öffentlichkeit. Doch die meisten Opfer sprechen aus Scham, Schuldgefühl oder Angst nie oder frühestens 20 Jahre später darüber. Die bundesweite Kampagne „Wer das Schweigen bricht, bricht die Macht der Täter“ soll das ändern. Wim Wenders führte Regie bei den Fernsehspots.

    Ein Mann presst einem Mädchen seine Hand vor den Mund. Sie soll ihren Eltern nichts vom sexuellen Missbrauch erzählen. So beginnt der Spot der bundesweiten Kampagne gegen Kindesmissbrauch, den die Beauftragte zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs Christine Bergmann am Dienstag in Berlin vorstellte. Im Film wehrt sich das Mädchen nicht. Sie schweigt, genauso wie die meisten Betroffenen, die nie über die Gewalt, die ihnen angetan wurde, sprechen. Dieses Schweigen brechen und damit auch die Macht der Täter – das will die bundesweite Kampagne der ehemaligen Familienministerin Bergmann. Filmemacher Wim Wenders führte Regie. Seine Frau Donata kümmerte sich um Fotos für Plakate, Postkarten und Abrisszettel. Diese Zettel mit der abreißbaren Nummer der zentralen Anlaufstelle werden in Arztpraxen, Supermärkten und Fitnessstudios ausliegen.
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    Nach zahlreichen bekannt gewordenen Missbrauchsfällen, vor allem in kirchlichen Einrichtungen, hatte die Bundesregierung Anfang des Jahres das Amt einer Missbrauchsbeauftragten und einen Runden Tisch eingerichtet. Bergmann nahm ihre Arbeit im April auf. Sie fordert jeden Einzelnen der Gesellschaft auf, nicht wegzusehen, den Kindern Glauben zu schenken und den Tätern keine Handlungsspielräume zu lassen.
    Sprechen ist wie eine Befreiung

    An die kostenlose Telefonnummer 0800 2255 530 haben sich in den letzten vier Monaten schon 1700 Betroffene gewandt. Außerdem schrieben 800 Personen Briefe. „Die Anrufer bestätigen uns, wie wichtig es ist, sich überhaupt erstmals jemandem anzuvertrauen – oftmals Jahrzehnte nach der Tat“, sagt Bergmann. Die meisten Anrufer waren um die 50 Jahre alt und sprachen erst 20 Jahre später über das Geschehene – viele sogar erst 50 Jahre später. 60 Prozent haben sich noch nie jemandem anvertraut. Die es taten, erlebten oft Ablehnung, ihnen wurde nicht geglaubt oder sie wurden als „Nestbeschmutzer“ bezeichnet.

    Die bisherigen Gespräche zeigen, dass Frauen überwiegend im familiären Umfeld und Männer eher in Institutionen missbraucht wurden. Zu 91 Prozent wurden die Opfer mehrmals missbraucht. „Es ist eine große Katastrophe, wie viel in unserem Land immer wieder unter den Tische gekehrt wird“, sagt Filmregisseur Wim Wenders. „Ich habe selbst ein paar Mal erlebt, welche Befreiung es darstellt, wenn jemand endlich über etwas sprechen kann.“
    Kampagne will Opfern Mut machen

    Hinter der telefonischen Anlaufstellte stehen 65 Fachkräfte – Sozialpädagogen, Psychologen und Ärzte. Die Gespräche werden anonym entgegengenommen. Wenn der Anrufer damit einverstanden ist, wird das Erlebte dokumentiert und Hilfe angeboten. Die Betroffenen fordern von der Politik längere Verjährungsfristen, mehr Beratungs- und Therapieangebote, schnellere Termine und finanzielle Entschädigungen. Seit Dienstag ist für Betroffene die Internetseite http://www.sprechen-hilft.de frei geschaltet.

    Das Ziel der Kampagne ist, dass Betroffene den Mut finden, ihr Schweigen zu brechen und über das Erlebte zu reden – so wie die Frau und der Mann im Fernsehspot. Sie reißen sich die Hand vom Mund und fangen an zu sprechen: „Das bleibt ein Geheimnis zwischen uns, hat er gesagt, nachdem er mich missbraucht hat. Das Schweigen hat mich ein Leben lang zum Opfer gemacht.“
    Von Jennifer Lange

  5. buchauer sagt:

    Hallo, Herr Bürgermeister. Ich frage mich, ob Sie überhaupt noch den Mut haben, diese Seite zu lesen. Wenn ja, würde ich gerne wissen, ob Sie die letzte gelaufene Gemeinderatssitzung ok finden. Verstehen Sie das unter einer guten Demokratie, was Sie uns immer wieder zu predigen versuchen? Auf so eine Demokratie kann ich wohl verzichten. Anscheinend ist es Ihnen egel, wenn Kinder mißbraucht werden. Auf so einen Bürgemeister kann ich gut und gerne verzichten! Ich hoffe, dass viele andere auch so denken.

  6. tobost sagt:

    SgH BM Diesch,
    warum stellen Sie sich nochmals zur Wahl ?
    Ihre 1. Amtsperiode hat doch gezeigt, dass Sie weder fachlich noch charakterlich diesem Amt gewachsen sind. Mit Ihrer selbstherrlichen und -überschätzenden Art haben Sie das Vertrauen der Bürger längst verspielt. Ihre unehrliche Amtsführung hat nur Unfrieden und Feindschaften in die Bevölkerung gebracht.
    Das Ansehen der Stadt BB wurde während Ihrer Amtszeit über die Grenzen hinaus geschädigt.

    Ihre erneute Kandidatur ist peinlich, beschämend und wird von manchem BB Bürger als Provokation empfunden. Bitte ziehen Sie Ihre Kandidatur zurück und benutzen BB nicht als Sprungbrett zur großen Politik.

    PS: Mit solchen Mitgliedern/Kandidaten ist für mich die CDU leider nicht mehr wählbar.

    • wählerin sagt:

      sehr geehrter Herr Diesch,
      in anbetracht ihrer Befangenheit und dem Redeverbot über den Missbrauch sind meiner Meinung nach die Kriterien ( saubere Weste) für die BM Wahl nicht erfüllt.

      Warum stellen Sie sich trotzdem zur Wahl?

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