Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz

Tübingen. Wegen Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz ermitteln derzeit Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei Tübingen gegen einen 47-jährigen Mann aus dem Kreis Tübingen.

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Nach Ermittlungen der Kriminalpolizei Tübingen hatte sich der Verdacht erhärtet, dass der Beschuldigte im Besitz von Waffen, u.a. auch Kriegswaffen und entsprechender Munition sein soll.

Über die Staatsanwaltschaft Tübingen wurde deshalb beim zuständigen Amtsgericht ein Durchsuchungs- und Beschlagnahmebeschluss beantragt, der am 27.11.2013 vollzogen wurde. Beamte der Kriminalpolizei durchsuchten die Wohn- und Nebenräume des 47-Jährigen. Hierbei konnten eine Vielzahl von Waffen, darunter Maschinengewehre, Handgranaten, Pistolen, Sprengstoff, kiloweise Munition und zahlreiche verbotene Gegenstände aufgefunden und beschlagnahmt werden.

Eine Begutachtung der beschlagnahmten Gegenstände erfolgt derzeit durch die Kriminaltechnische Untersuchungsstelle der Landespolizeidirektion und durch das Landeskriminalamt.

Der Grund für diesen umfangreichen Waffenbestand dürfte wohl in der Sammelleidenschaft des Mannes zu suchen sein.

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