BAD SCHUSSENRIED/BAD BUCHAU – Polizei nimmt Raser und Gurtmuffel ins Visier
Mit steigender Geschwindigkeit erhöht sich das Unfallrisiko und die Gefahr im Falle eines Unglücks schwere Verletzungen zu erleiden. Im Auto bietet der Sicherheitsgurt nach wie vor den besten Schutz vor mitunter lebensbedrohlichen Verletzungen. Dass die Kombination aus moderater Fahrweise und angelegtem Gurt leider nicht selbstverständlich ist, zeigten gezielte Verkehrskontrollen des Polizeireviers Riedlingen.
Die Kontrollen konzentrierten sich auf den Raum Bad Schussenried, denn in der ersten Jahreshälfte war hier ein deutlicher Anstieg von Unfällen mit Verletzten zu verzeichnen: Außerhalb geschlossener Ortschaften kam es zu 23 Verkehrsunfällen mit Personenschaden, im Vorjahreszeitraum waren es 13. Mit Unterstützung durch Beamte der Bereitschaftspolizei wurden deshalb am Donnerstagnachmittag im Raum Bad Schussenried Gurt- und Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt, 62 Fahrzeuge wurden zur Überprüfung angehalten.
Das Ergebnis gab ein wenig erfreuliches Bild. Sieben Autofahrer wurden bei erheblichen Geschwindigkeitsüberschreitungen erwischt, der schnellste Autofahrer raste mit 146 km/h über die Landstraße. Ihn erwarten ein Fahrverbot, drei Punkte und ein Bußgeld in Höhe von 160 Euro.
Beim Thema Anschnallpflicht sah es ebenfalls nicht gut aus, denn in jedem zweiten Auto saß jemand mit nicht angelegtem Sicherheitsgurt.
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Den 31 Betroffenen winken jetzt Buß- und Verwarnungsgelder. Wer als Fahrer oder Mitfahrer den Gurt nicht anlegt erhält ein Verwarnungsgeld in Höhe von 30 Euro, wird ein Kind völlig ungesichert befördert erlässt die Bußgeldstelle einen Bußgeldbescheid in Höhe von 40 Euro, zudem gibt es einen Eintrag im Verkehrszentralregister.
Die Polizei wird die Kontrollen fortsetzen.
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