Verkehrskontrolle in Bad Buchau

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Anschallen vergessen, telefonieren mit dem Handy, TüV und ASu fällig…  Einsatzort ist vor der Post , alle Fahrzeuge werden im Rahmen einer Verkehrskontrolle überprüft.

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Glatte Reifen oder sonstige Verkehrsgefährdende Schäden am Auto …

soweit alles in Ordnung, aber was ist das denn in  800 Meter weiter weg stadteinwärts . Wer parkt hier in der Kurve auf dem Gehweg seit einer Stunde.

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Ja klar, der Kontrollposten vorab beim ehemaligen  Salon Rommel auf dem Bürgersteig  im vollen Recht. Zwei Beamte in einem Zivilmercedes, um vorbeifahrende Autofahrer zu erspähen die gar mit dem Handy telefonieren  und oder nicht angeschnallt sind. Das geht in Ordnung allerdings dort wo die Polizei-Jungs parken geht gar nicht. Das ist im höchsten Maße Strafzettel bedingt. Weit und breit kein parkendes Fahrzeug, also Platz für ein ordnungsmäßiges parken wäre genügend vorhanden.

Auf meine Frage an die Beamten ob hier eine dritte Fahrspur eingerichtet wurde kam nichts eindeutiges als Antwort, dafür aber gleich einige Autos und schon war das Verkehrschaos da.

Das war klar, jetzt staut und behindert sich der Gegenverkehr wegen dem falsch und unerlaubten parkenden Büttelauto in Zivil. Ein Einsehen war von den Beamten nicht zu erkennen dass hier etwas unrechtmäßiges geschehe. Verkehrsschulung für Streifenbeamte wäre doch ein neuer Job für einen arbeitslosen Fahrlehrer. Das könnte sich bestimmt lohnen als 400 € Fahrlehrer. Wenn er das noch mit dem neuen Dienstmercedes tun dürfte eine tolle Sache wie ich finde.


Nachtrag und Ergebnisse der Aktion,

BAD BUCHAU / BAD SCHUSSENRIED – Verkehrsüberwachung;

Verkehrskontrollen im Raum Bad Buchau und Bad Schussenried standen am Donnerstag auf dem Dienstplan beim Polizeirevier Riedlingen. Mit Unterstützung von Einsatzbeamten der Bereitschaftspolizeidirektion Biberach wurde neben der Verkehrssicherheit der Fahrzeuge speziell auf die Fahrtüchtigkeit der Fahrer, die Gurtanlegepflicht oder unzulässiges Telefonieren mit dem Handy geachtet. Die Kontrollen dauerten von 10 Uhr bis 18 Uhr.Rund 70 Fahrzeuge und 95 Personen wurden dabei überprüft. Viermal mussten sich Autofahrer einem Alkoholtest stellen, in einem weiteren Fall wurde ein Drogenvortest durchgeführt. Bis auf einen Test fielen alle anderen negativ aus.

Bei einem 47-jährigen Autofahrer zeigte dieser jedoch mehr als 1,1 Promille Alkohol an, was eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr zur Folge hatte. Der Mann konnte nur einen tschechischen Führerschein vorweisen, welcher danach von der Polizei zur Eintragung eines Sperrvermerks einbehalten wurde. Die deutsche Fahrerlaubnis war ihm aufgrund zwei vorausgegangener Trunkenheitsfahrten bereits früher entzogen worden. Trotz regelmäßiger Hinweise von Polizei und anderen Institutionen auf die immer wieder schwerwiegenden Folgen bei Verkehrsunfällen ohne Sicherheitsgurt hatten 21 Autofahrer diesen nicht angelegt. Sie wurden mit 30 Euro Verwarnungsgeld belegt.  Der technische Zustand der kontrollierten Fahrzeuge waren insgesamt in Ordnung, lediglich in einem Fall musste einem Fahrzeuglenker ein Mängelbericht ausgestellt werden.

Bei sechs Personen kam es zu einer Beanstandung, weil die erforderlichen Fahrzeugpapiere nicht mitgeführt wurden und ein Ausweis abgelaufen war.

14 Responses to Verkehrskontrolle in Bad Buchau

  1. K.F. sagt:

    Für den normalen Verkehrsteilnehmer nicht ganz nachvollziehbar, da begehen die Beamten ein Ordnungswidrigkeit bewährtes Vergehen, um Ordnungswidrigkeiten
    bei Fahrzeugführern zu erhaschen. Es ist davon auszugehen, daß diese Beamten in der Polizeischule bei der Abarbeitung des § 12 STVO nicht anwesend waren oder in schlichtweg vergessen haben. Erschwehrend kommt hinzu, das dieses Fehlverhalten noch „vorsätzlich“ ist . Hier wäre selbst im Nachhinein noch eine Ordnungswidrigkeit zu verhängen. Zumindest sollten die Herren von Ihrem Dienststellenleiter einen kleinen „Rüffel“ bekommen. Ich würde ohne zu zögern ein paar Stunden investieren
    um mit diesen Herren den § 12 STVO samt der 46.StVRÄndVO vom 01.09.09 abzuarbeiten, ich glaube sagen zu können–sie haben es nötig–!!

  2. gerd001 sagt:

    Lieber Klaus, warum so kleinkariert? DU bist auch eine Zeit lang ständig bei einer Gaststätte Richtung Allmansweiler vor der Haustüre gestanden. Dort mussten die Leute auch um deinen PKW herumlaufen! Also bitte bitte bitte! Außerdem würde mich mal Interessieren warum du immer so gegen die Beamten schießt?

    Gruß Gerd

  3. Paul zu Gerd sagt:

    Vor der Kneipe parken immer noch Autos allerdings muss niemand deswegen auf der Straße gehen. Raucher lassen dort ihre Zigaretten aus dem Automat und haben genügend Platz zum gehen zwischen Auto und Hauswand. Der Platz gehört zum Lokal und ist jederzeit zum parken nutzbar. Dort wo allerdings die Jungs von der Polizei standen ist öffentlicher Verkehrsraum und schmaler Bürgersteig. Jeder Bürger bekäme von der Strafzettellady einen Bußgeldbescheid an die Scheibe geheftet würde er so parken. Allein die Idee gehört geahndet, so gefahrenträchtig stellt man kein Auto ab, Basta.
    Kannst du nun den Unterschied erfassen, dann ist es gut.
    Ich glaube sogar zu wissen seit 1-2 Jahren etwa steht dort wo früher die Autos vor der Kneipe parkten ein Tisch mit 4 Stühlen und zwei große Lorbeerbäume in Pflanzkübel. Und immer noch muss niemand auf der Straße gehen. Privater Platz genügend vorhanden.
    Gegen Beamte wird nicht geschossen, im Gegenteil hier wird ihr Wissen auf frischer Tat aufgefrischt was sie mal gelernt haben , was ist da falsches dabei.

  4. K.F. sagt:

    An Gerd001
    Meintest du vielleicht „Heinz“ statt Klaus ???

  5. zu Gerd sagt:

    Der Vorname ändert doch nichts am Platzangebot vor der Kneipe und der mutwilligen Verkehrsgefährdung an der Ecke Salon Rommel.

  6. gerd001 sagt:

    Ich wollte eig nur mal bisschen für die Polizei werben! Die machen ihr Arbeit so wie jeder andere auch! Oder verhählt sich jeder der hier schreibt immer bei seiner Arbeit Gesetzes treu??? Ich glaub nicht!

    Und dankt der Polizei die machen auch viel Drecksarbeit dass solche Leute die nichts besseres Wissen als ständig über die Polizei herzuziehen in Ruhe und Frieden leben können!

    Ich finds wirklich seher sehr Schade wie sich die meisten VERHALTEN!

  7. K.F. sagt:

    An Gerd001
    Ich nehme an dass du die gemachten Feststellungen nicht einzuordnen weisst,
    kein Mensch geht hier auf die „Polizei los“ es wird lediglich darauf hingewiesen,
    dass auch für diese Personengruppe das Straßenverkehrsrecht gilt und eigentlich
    davon ausgegangen werden sollte dass diese sogar eine „Vorbildfunktion“ haben.

  8. Schorsch sagt:

    Wie heisst es so schön? Wer im glashaus sitzt, sollte nicht mit steinen werfen! Es kann nicht sein, dass wir bürger uns an die regeln halten müssen, die beamtem es wiederum nicht so ernstnehmen! Hallo, wo leben wir eigentlich? Wenn ich zum beispiel nach der arbeit an der moosburgerstrasse vorbei fahre, da parken gäste wie es ihnen passt auf dem „gehweg“ alte damen müssen teilweise auf die strasse ausweichen, wer macht was dagegen? Niemand, obwohl doch ein paar meter weiter ein riesen parkplatz wäre, aber klar, soweit wollen die herren nicht laufen! Fakt ist auch die gesetzeshüter sollten sich bei kontrollen an die regeln haltem, ansonsten werden sich die opfer immer zu unrecht bestraft gefühlt!

  9. Mitleser sagt:

    Lieber Gerd!
    Also was das jetzt mit Werbung für die Polizei zu tun hat entzieht sich meinem Vorstellungsvermögen. Ausserdem hat sich die Polizei (und gerade die) an die Strassenverkehrsordnung zu halten und die Stelle, die sie sich ausgesucht haben um Verkehrssünder zu ertappen war nicht nur nicht vorbildlich sondern auch gefährlich. Sorry, aber dafür fehlt mir jedes Verständnis. Finde auch dass die Beamten zumindest eine Rüge erhalten sollten, sowieso wenn sie sich nach Ansprache eines Bürges immer noch nicht einsichtig zeigen. Ach ja und vielleicht vorher überlegen wem man schreibt…Klaus…Heinz..naja, manche mag das schon ein bisschen durcheinanderbringen. Wobei die Story mit dem Parken vor einer gewissen Kneipe ja mal null komma null mit diesem Fall hier zu tun hat und mal wieder an den Haaren herbeigezogen wurde. Und ich verhalte mich in meinem Job übrigens gesetzestreu, keine Ahung wo manche Leute arbeiten.. in diesem Sinne!
    Frohes neues Jahr euch allen!

  10. nobody sagt:

    Heute ist eine Polizeikontrolle dran und morgen wahrscheinlich die Feuerwehr oder der Bauhof, wenn die auf dem Gehweg stehen und die Weihnachtsbeleuchtung an manchen Stellen wieder entfernt.

    Ich würde mal die StVO ein paar Sätze weiter lesen als bis § 12.
    Wir Deutschen haben alles geregelt und somit auch das. Wie wärs mit § 35?
    Es ist allerdings davon auszugehen, dass die Formulierung dieses Paragrafen den Intellekt mancher unterinformierter Müllschreiber übersteigt und von einer dringenden Aufgabe ausgehen. Das steht aber genau da nicht drin.

    Habe die Ehre……..

    • Mitleser sagt:

      da ist aber mal jemand megamäßig arrogant! Da hoff ich doch mal das
      du kein Polizist bist! So wenig Einsichtsvermögen erwartet man sonst doch nur bei unseren Politikern!
      Die meinen auch manchmal dass sie uns Otto-Normalbürgern „geistig und intellektuell“ überlegen sind. Es war eine Frechheit was sich die Polizei da geleistet hat, und einen Feuerwehreinsatz mit diesem „Bürgerbespitzeln“ zu vergleichen ist ganz schön daneben und zeugt eben nicht von dem von dir so gepriesenen Intellekt.

  11. Heinz Weiss sagt:

    §35 Sonderrechte

    (1) Von den Vorschriften dieser Verordnung sind die Bundeswehr, die Bundespolizei, die Feuerwehr, der Katastrophenschutz, die Polizei und der Zolldienst befreit, soweit das zur Erfüllung hoheitlicher Aufgaben dringend geboten ist.

    Nur hier war ein solches nicht gegeben. Irgendwie erinnert das mit Kanonen auf Spatzen …?

  12. K.F. sagt:

    zu nobody
    nobody ist offensichtlich doch nicht „perfekt“. Da bezeichnet er die Äußerung der hier Schreibenden als „uninformierte Müllschreiber“und zweifelt deren Intellekt an.
    Schon ein bisschen vermessen wie ich denke. Ich verweise auf das GG Art.33 Abs.1
    der für „alle“ zutrifft. Also bitte nicht gleich alle die eine Meinung vertreten als“Dummerchen“ hinstellen.

  13. Heinz Weiss sagt:

    101112 :
    Gefährdung durch außer Acht lassen der im Straßenverkehr
    erforderlichen Sorgfalt anderer Verkehrsteilnehmer
    B1 30,00 €
    §1 Abs.2, §49 §24 StVg 1.3 Bkat.