Urteil zum Mord in Bad Buchau am 15.04.2009.

Pressemitteilung des Landgerichts Ravensburg vom 26.02.2010

Am heutigen 9. Verhandlungstag verkündete der Vorsitzende der 2. Großen Jugendkammer des Landgerichts Ravensburg das Urteil im Verfahren gegen 2 Jugendliche wegen Mordes an einer 26 Jahre alten Frau in Bad Buchau am 15.04.2009.

Wegen des großen öffentlichen Interesses an dem Fall werden die dabei mündlich eröffneten wesentlichen Urteilsgründe trotz der Nichtöffentlichkeit des Verfahrens in groben Zügen mitgeteilt, zumal der Verhandlungsinhalt ohnehin teilweise bereits öffentlich bekannt ist. Es wird darauf hingewiesen, dass die vollständigen Urteilsgründe dem schriftlichen Urteil vorbehalten sind.

Beide Angeklagte wurden wegen gemeinschaftlichen Mordes ( §§ 211, 25 Abs. 2  StGB), begangen in der Absicht, eine Straftat zu verdecken, schuldig gesprochen. Den jüngeren Angeklagten, der nach Überzeugung der Kammer die Tötung der Frau, Mutter eines 2 Jahre alten Kindes, eigenhändig ausgeführt hatte, verurteilte die Jugendkammer zur Höchststrafe von 10 Jahren Jugendstrafe, den älteren Angeklagten zu einer Jugendstrafe von 7 Jahren.

Die Beweisaufnahme hatte sich maßgeblich um die Frage gedreht, welcher der beiden Angeklagten die Tötung eigenhändig ausgeübt hat. Dabei hatten beide Verteidiger auf die Unverwertbarkeit der Angaben der Angeklagten im Ermittlungsverfahren abgezielt, insbesondere, weil die Eltern nicht bei den Vernehmungen anwesend waren.

Der Vorsitzende Richter am Landgericht Hutterer führte bei der Urteilsbegründung  den beiden Angeklagten mit deutlichen Worten die Fassungslosigkeit vor Augen, die die eiskalt geplante und brutal und erbarmungslos  durchgeführte Tat bei der Kammer ausgelöst hat.

Zur Strafzumessung führte der Vorsitzende aus, beim jüngeren Angeklagten  sei angesichts der Schwere der Tat nur die Höchststrafe in Betracht gekommen. Allein ein umfassendes Geständnis hätte es ermöglicht, unter dieser Strafe zu bleiben. Auch die Schuld des älteren Angeklagten wiege schwer, auch wenn er die Tat nicht eigenhändig begangen habe. Dennoch sei durch eine deutliche Abstufung dem Umstand Rechnung zu tragen, das der ältere Angeklagte von einer eigenhändigen Tötung klar Abstand genommen habe.

Die Kammer stellte zum Tatablauf und zum Gang der Ermittlungen fest, dass der jüngere, auffallend intelligente Angeklagte, als Nachbar im Haushalt des Opfers ein gern gesehener Gast gewesen war und das Vertrauen seines Opfers genossen hatte. Trotzdem hatte er um den 7.4.09 angesichts einer ihm günstig erscheinenden Einbruchssituation ohne jeden Skrupel beschlossen, die Familie des Opfers bei einem Einbruch zu bestehlen.

In diese Absicht weihte er seinen Freund, den älteren, ihm intellektuell eher nicht gewachsenen Angeklagten ein, der daraufhin sogleich bereit war, bei dem Einbruch mitzuwirken. Als Beute versprach man sich Unterhaltungselektronik und  ca. 1.000 € Bargeld.

Die beiden Angeklagten befassten sich in den folgenden Tagen intensiv mit der Tatplanung. Sie beschlossen schließlich einen regelrechten Überfall auf die Familie des Opfers, bei dem auch Geldkarten erbeutet und von den Opfern, die man dabei fesseln wollte, die zu Abhebungen nötige PIN abgepresst werden sollten.

Der ältere Angeklagte war bei dieser Planung keinesfalls passiv. Er erklärte vielmehr u.a., ohne Waffe mache er das nicht. Nur deswegen besorgte der jüngere Angeklagte schließlich auch eine Schreckschusspistole. Zudem besorgte man für den Überfall ein großes Nageleisen, zur Fesselung der Opfer Klebeband und einen Notfallhammer. Ebenfalls besorgte man sich Masken.

Im Rahmen dieser Planung stellte sich den beiden Angeklagten von Anfang an die Frage, was geschehen sollte, wenn man bei der Tat wider Erwarten trotz Maskierung erkannt werden würde, zumal der jüngere Angeklagte in der Familie des Opfers nicht unbekannt war. Um eine sich daraus ergebende Strafverfolgung zu verhindern, wurden sich die Angeklagten rasch einig, dass gegebenenfalls die gesamte Familie – auch das 2 Jahre alte Kind – sterben sollte. Insoweit plante man zunächst, das Kind aus dem Fenster zu werfen, verständigte sich dann aber darauf, dies sei doch zu brutal, weshalb man das Kind an einer Babyklappe ablegen wollte. Hinsichtlich der ins Auge gefassten Tötung der Erwachsenen kamen den Angeklagten solche Skrupel nicht. Vielmehr plante man schon die Entsorgung der Leichen. Einen Jugendlichen aus dem Freundeskreis bat man, ihnen beim Abtransport der Leichen mit einem Fahrzeug zu helfen, wobei dieser Jugendliche aber eine Beteiligung an einer Tat, bei der es Tote geben sollte, entschieden ablehnte. Der jüngere Angeklagte hob nun eine Grube hinter dem Haus  aus, um notfalls dort die erwarteten Leichen begraben zu können.

Die beiden Angeklagten weihten auch weitere Personen aus ihrem Freundeskreis in ihre Pläne ein. Der ältere der Angeklagte erklärte hierzu gegenüber einem Mädchen aus dem Freundeskreis, wenn man von der Bewohnerin bei der Tat erwischt werde, haue man der eins über den Kopf.

Absprachegemäß erschien der jüngere Angeklagte nach Abschluss der Tatvorbereitung am 15.04.09 zur Durchführung der Tat gegen 12 Uhr beim älteren Angeklagten, der nur wenige Häuser vom Opfer entfernt lebte und bei dem die Tatwerkzeuge aufbewahrt waren. Wenig später erschienen dort auch zwei Mädchen, u.a. die Freundin des älteren Angeklagten. Weil diese zuvor schon versucht hatte, dem älteren Angeklagten die Tat auszureden, und weil sie ihm sogar die Maske weggenommen hatte, um ihn von der Tat abzuhalten,  zögerte der ältere Angeklagte, in Anwesenheit seiner Freundin und ohne Maske zur Tat aufzubrechen. Der jüngere Angeklagte wollte nicht länger warten. Um 13.30 Uhr nahm er den Rucksack mit den Tatwerkzeugen und erklärte, er mache es jetzt.

Während der Mittäter mit den Mädchen in seinem Zimmer blieb, begab sich der jüngere Angeklagte zum Haus des Opfers und stieg auf den Balkon. Als er über die Balkontür die Wohnung betrat, sah ihn das Opfer und erkannte ihn trotz Maskierung an seinen Schuhen. Der jüngere Angeklagte brachte entsprechend der vorausgegangenen Tatplanung die ihm körperlich unterlegene Frau zu Boden und fesselte die sich verzweifelt wehrende Frau mit dem Klebeband an Händen und Füßen. Zudem verklebte er ihr das Gesicht, so dass sie nicht schreien, aber auch kaum noch atmen konnte. Dann begab er sich rasch wieder zu seinem Mittäter zurück.

Dort erzählte der jüngere Angeklagte in Gegenwart der Mädchen vom Geschehen in der Opferwohnung und  forderte den älteren Angeklagte auf, mit ihm zu gehen und ihm bei der weiteren Tat zu helfen. Ohne Diskussion folgte ihm dieser. Der ältere Angeklagte sah nun die junge Frau am Boden liegend heftig atmend um ihr Leben ringen.  Beide berieten kurz das weitere Vorgehen, während der jüngere Angeklagte der Geldbörse des Opfers bereits einen Geldschein entnahm. Der ältere Angeklagte, der die nötige Brutalität zur eigenhändigen Tötung der jungen Frau nicht aufbrachte, erklärte, er mache nicht mehr mit und verließ schnell wieder die Wohnung. Er nahm von der Tat keinen endgültigen Abstand, sondern entschloss sich nur dazu, die „Drecksarbeit“ dem Jüngeren zu überlassen.

Der jüngere, keinesfalls schwächliche Angeklagte machte sich daran, das eher zierliche, immer noch gefesselte Opfer vom Obergeschoss in eine leerstehende Wohnung im Erdgeschoss zu verbringen. Dabei ließ er es eine steile Treppe hinunter fallen, wodurch das Opfer verletzt wurde. An den Händen zog er die junge Frau dann in eine leer stehende Erdgeschosswohnung. Dort schlug er dem hilflosen Opfer mehrfach mit dem Nageleisen auf den Kopf. Weil sie trotz der dadurch verursachten schweren Schädelverletzungen immer noch atmete, holte er eine Decke, um damit die Frau, die ihm immer freundlich begegnet war, zu ersticken. Dann schleppte er das nun halbnackte Opfer in den Keller, wo er es unter einem Regal versteckte.

Danach ging er nach Hause, um dort zu Mittag zu essen.

In der Zwischenzeit hatte der ältere Angeklagte beschlossen, die beiden in seinem Zimmer noch wartenden Mädchen zum um 14.16 Uhr nach Biberach fahrenden Bus zu bringen. Statt die junge Frau zu retten, zogen die Mädchen es vor, einen Piercing – Termin wahrzunehmen. Auf dem Weg zum Bus passierten die drei auch den Tatort.

Gegen 14.30 Uhr kehrte der Ehemann des Opfers nach Hause zurück. Nach einiger Suche fand er seine Frau im Keller, worauf er Polizei und Rettungsdienst alarmierte. Es konnte jedoch nur noch der Tod der jungen Frau festgestellt werden.

Gegen 15 Uhr suchte der jüngere Angeklagte, der zwischenzeitlich zu Hause zu Mittag gegessen hatte, wieder seinen Mittäter auf. Nun berieten beide in Unkenntnis von der bereits erfolgten Entdeckung der Tat, wie die Leiche nun tatsächlich beseitigt werden sollte. Sie beschlossen, dazu im Keller Feuer zu legen und begaben sich mit einem Kanister zu einer Tankstelle, wo man mit dem Geld aus der Geldbörse des Opfers Benzin kaufte. Das Feuer sollte der Ältere später am Tag legen, während der Jüngere in der Fahrschule wäre, was ihm ein Alibi gegeben hätte.

Bei der Rückkehr zum Tatort erkannten beide, dass die Tat schon entdeckt war. Sie stellten den Kanister in der Nähe ab. Der Jüngere ging zum Haus des Opfers. Dort wurde er von einem Polizeibeamten bemerkt. Weil denkbar war, dass er als Nachbar relevante Beobachtungen gemacht hatte und weil zu Beginn vom Ermittlungen auch ohne konkreten Tatverdacht alle denkbaren Ermittlungsansätze verfolgt werden, wurde er im Einverständnis mit seiner Mutter zu einer Alibiabgleichung mit zum Revier mitgenommen und dort als Zeuge befragt. Danach wurde er wieder nach Hause gebracht, wo die Polizei, ohne dass ein konkreter Verdacht gegen den jüngeren Angeklagten bestand, routinemäßig dessen am Tag getragenen Kleidungsstücke sicher stellen wollte, weil er – wie andere Personen auch – allgemein als Täter oder Tatbeteiligter nicht auszuschließen war. So stellte die Polizei auch die Kleidung des Ehemanns der Getöteten sicher.

Bei der Rückkehr des Jüngeren nach der Vernehmung wies ein   Hausbewohner die Polizei darauf hin, dieser sei am Mittag im Keller gewesen sei. Daraufhin nahm die Polizei den jüngeren Angeklagten immer noch im Einverständnis mit seiner Mutter erneut mit zum Revier, um ihn nochmals zu befragen. Der Jugendliche, gegen den immer noch kein konkreter Tatverdacht bestand, wurde dabei vorsorglich belehrt, dass er auch als Zeuge sich nicht selbst zu belasten brauche, wenn er etwas Verbotenes getan habe.

Nachdem er sich bei der weiteren Befragung in Widersprüche verstrickt hatte, wurde er als  Beschuldigter belehrt. Zeitnah erklärte man auch seiner Mutter, der Sohn gelte nun als Beschuldigter.

Der jüngere Angeklagte, der bis dahin nicht im Entferntesten geständnisähnliche Angaben gemacht hatte, hielt der Vernehmung weiter stand und leugnete beharrlich weiter. Er erklärte auf Frage auch ausdrücklich, er wolle nicht, dass seine Mutter zur Vernehmung hinzugerufen werde. Ermüdungserscheinungen zeigte er nicht.

Parallel dazu erfolgte die Vernehmung des älteren Angeklagten. Auch dort waren die Eltern nicht anwesend.

Gegen 24 Uhr wurde dem jüngeren Angeklagten pauschal mitgeteilt, dass der ältere die Tat gestanden hätte. Nun erst gab auch der jüngere Angeklagte die Tat zu und berichtete sie entsprechend den Feststellungen in allen Einzelheiten.

Nachdem er am nächsten Tag mit einem von seinen Eltern beauftragten Verteidiger gesprochen hatte, wiederholte er sein Geständnis gegenüber der Polizei bei der Haftbefehlseröffnung unter dem Beistand seines von den Eltern beauftragtem Verteidigers und zudem unter dem Beistand des ihm vom Gericht bestellten Pflichtverteidigers, einem der renommiertesten Strafverteidiger des Bezirks.

Nach einem von ihm verlangten Verteidigerwechsel widerrief der jüngere Angeklagte das Geständnis jedoch später und erklärte dazu, er habe die Tötungshandlung nur auf sich genommen, weil dies mit dem Mittäter nach der Tat so abgesprochen gewesen sei und weil er vor diesem und dessen Familie Angst gehabt habe. Tatsächlich habe aber der Ältere die Frau getötet. Der ältere Angeklagte blieb bei seinen bisherigen Angaben, bestritt jedoch, bei der Tatplanung jemals die Tötung der Frau ernsthaft in Betracht gezogen zu haben.

Das Gericht war trotz dieser wechselseitigen Beschuldigung am Ende der Hauptverhandlung überzeugt, dass der jüngere Angeklagte die Tötungshandlung ausgeführt hatte. Es schenkte jedoch der Schilderung des älteren Angeklagten keinen Glauben, soweit dieser behauptet hatte, den Tod der jungen Frau nie gewollt zu haben.

Der Vorsitzende erklärte zur Begründung dieser Überzeugung, man brauche die Angaben der Angeklagten gegenüber der Polizei gar nicht, um sie der Tat zu überführen. Deshalb sei das Bemühen der Verteidigung, die Verwertbarkeit dieser Aussagen anzugreifen, bereits überflüssig gewesen. Bereits die Angaben der beiden Angeklagten in der Hauptverhandlung und die Aussagen der Jugendlichen aus dem Freundeskreis hätten für einen Tatnachweis genügt. Die Kammer habe dabei keinen Zweifel an der Richtigkeit der detaillierten Schilderung des älteren Angeklagten in der Hauptverhandlung, die den Feststellungen der Kammer zur Tatvorgeschichte und zur Tat entsprochen habe. Die Kammer traue es insoweit dem eher einfach strukturierten älteren Angeklagten nicht zu, sich diese Darstellung derart stimmig ausgedacht zu haben.

Die Einlassung der jüngeren Angeklagten, der ältere habe die Tötung begangen und er habe nur aus Angst vor dem älteren Angeklagten bei der Polizei die Tötung auf sich genommen, wertete die Kammer hingegen auch vor dem Hintergrund des Aussageverhaltens des jüngeren Angeklagten als Schutzbehauptung. Die bereits in sich unstimmige Schilderung sei sichtlich nachträglich konstruiert und offensichtlich der Spurenlage angepasst. So habe der jüngere Angeklagte beispielsweise seine Spuren an Tatwerkzeugen und Opfer damit erklärt, der ältere habe ihn gezwungen, die Werkzeuge anzufassen.

Die Schilderung des jüngeren Angeklagten decke sich zudem – anders als die Aussage seines Mittäters – nicht mit den Angaben der Jugendlichen aus dem Freundeskreis. Die behauptete Angst vor seinem Mittäter, die ihn zu einem falschen Geständnis bei der Polizei bewogen haben soll, nahm die Kammer dem jüngeren Angeklagten nicht ab.

Zudem stützte die Kammer ihre Überzeugung auf die Spurenlage und die Angaben von Zeugen aus dem Freundeskreis. Gegenüber den Mädchen hatte der jüngere Angeklagte nach deren Aussage berichtet, er habe die Frau getötet und habe ihnen die Tat in Einzelheiten geschildert.

Der Vorsitzende stellte hierzu klar, man könne es sich jetzt nicht so leicht machen, wie es die Verteidigung teilweise getan habe, und diese Zeugen pauschal als unglaubwürdige Mittäter einstufen und dabei auch noch der Staatsanwaltschaft Manipulationen bei der Strafverfolgung dieser Zeugen vorwerfen. Wer, so der Vorsitzende,  die detailreiche Aussagen der Zeugen pauschal für unglaubhaft halte, verweigere die nötige Auseinandersetzung mit gesicherten Erkenntnissen  der Aussagepsychologie.

Die gefundenen Spuren, so der Vorsitzende, passten alle auf eine eigenhändige Tötung durch den jüngeren Angeklagten. Spuren, die für eine Tötung des älteren sprächen, seien hingegen nicht gefunden worden. Soweit dessen am Tattag getragene Kleidung nicht sicher gestellt worden sei, träfe die Polizei kein Verschulden. Die Polizei habe bei der Sicherstellung der Kleidung keine Veranlassung gehabt, der Angabe des damals noch nicht tatverdächtigten älteren Angeklagten, welche Kleidung er getragen habe, zu misstrauen. Für die Behauptung die Polizei habe dilettantisch ermittelt, fehle jede sachliche Grundlage. Wenn man bedenke, in welcher Hektik umfangreiche Ermittlungen wie im vorliegenden Fall zwangsläufig abliefen, insbesondere, wenn wie hier zunächst in alle Richtungen ermittelt werden müsse, verstehe man, wie auf Polizeibeamte der herablassende Vorwurf, sie seien Dilettanten, wirken müsse. Dieser Vorwurf sei durch nichts gerechtfertigt. Die Beamten hätten vielmehr überaus engagiert und professionell ermittelt, was sich auch daran zeige, wie schnell man die Täter gefunden habe. Massive Verfahrensverstöße oder Versäumnisse bei den Ermittlungen habe es nicht gegeben.

Die Geständnisse der Angeklagten bei der Polizei seien deshalb verwertbar.

Ein Verwertungsverbot, so der Vorsitzende, sei weit und breit nicht zu sehen. Hinsichtlich des von der Verteidigung behaupteten Verstoßes der Pflicht der Polizei, die Eltern über ihr Anwesenheitsrecht bei Vernehmungen noch zeitnäher, als geschehen, zu informieren, sei aus einer juristischen Mücke ein Elefant gemacht worden. Es gebe keine einschlägige Rechtsprechung zu der Frage, welcher Bedeutung dem Umstand zukomme, dass Eltern von der Polizei nicht ausdrücklich erläutert wird, dass sie bei der Vernehmung des Sohnes anwesend sein dürfen. Selbst wenn man dies als Verfahrensverstoß betrachte, gebe es keinen Automatismus dahingehend, die Geständnisse seien nicht verwertbar. Der BGH habe erst vor kurzem erneut entschieden, dass die Beurteilung eines Verwertungsverbots stets einer Einzelfallabwägung überlassen bleibe.  Nach dieser seien die Geständnisse verwertbar.

Ebenso führe kein Belehrungsfehler zu einem Verwertungsverbot des Geständnisses des jüngeren Angeklagten. Zu dem Zeitpunkt, als die Polizeibeamten der Auffassung waren, der jüngere Angeklagte habe mit der Tat etwas zu tun, und damit rechtzeitig, so der Vorsitzende, sei der jüngere Angeklagte über sein Schweigerecht belehrt worden. Dies sei rechtlich völlig korrekt. Der jüngere Angeklagte habe nicht auch belehrt werden müssen, dass seine vorherigen Angaben nicht verwertbar seien, da er auch davor keine geständnisähnlichen Angaben gemacht habe.

Auch die Auffassung, dass Angaben, die der jüngere Angeklagte im Beistand zweier Verteidiger gegenüber der Ermittlungsrichterin gemacht hat, nicht verwertbar sein sollen, war für die Kammer nicht nachvollziehbar. Der insoweit unternommene Versuch eines Verteidigers, den beiden früheren Verteidiger jegliche Kompetenz abzusprechen, sei gescheitert. So sei gerade der frühere bestellte Pflichtverteidiger zweifelsfrei einer der kompetentesten Strafverteidiger im Umland, dem es ausschließlich um die Wahrung der Interessen seines Mandanten gehe und nicht um die eigene Außenwirkung. Der andere Anwalt sei sogar von der Familie des jüngeren Angeklagten selbst beauftragt worden.

Zur Begründung der rechtlichen Bewertung führte der Vorsitzende aus, die Tat entspreche dem zuvor von beiden Angeklagten gemeinsam gefassten Plan, von dem der ältere Angeklagte nicht wirksam zurück getreten sei, weshalb er sich die Tötungshandlung des anderen Angeklagten rechtlich zurechnen lassen müsse. Wer eine Sache derart ins Rollen gebracht habe, sei nicht aus dem Schneider, wenn er bloß vom rollenden Zug abspringe.

Die Angeklagten haben das Recht, Revision gegen das Urteil einzulegen, über die der BGH zu entscheiden haben wird.

Barbara Haber

Richterin am Landgericht

Stellv. Pressesprecherin

23 Responses to Urteil zum Mord in Bad Buchau am 15.04.2009.

  1. kkk sagt:

    unglaublich diese brutalität!! und wie immer — migrationshintergrund!!!

    • KK Royal sagt:

      ich geb dir da recht das ist die schlimmste brutalität sowas versteh ich gar nicht und kanns mir erst gar nicht vorstellen das es sowas hier in unserer umgebung gibt …..aber wie immer die ausländer immer die schuld den ausländern in die schuhe schieben aber das der ältere ein deutscher ist wird nicht erwähnt ….. naja

  2. Der Bienenmann sagt:

    Hmm…ja doch wie immer. Migrationshintergrund. Würde ich jetzt auch behaupten, aber ist ja auch schon an dem Pseudonym ersichtlich in welche Richtung du tickst. Oder ist das etwa unbeabsichtigt passiert…oh tut mir Leid, wie dumm von mir.

    • honigsüße Antwort sagt:

      Ja klar, wahrscheinlich trägt er auch noch weiße Schuhbändel, hat kurze Haare, einen Schäferhund und feuert bei der WM die Deutschen an… alles Anzeichen für eine Anhängerschaft des Klans (kkk)…? total peinlich deine Pauschalisierung. Übrigens kein Haar besser als der Kommentar von kkk selbst.
      Da sag ich nur: 77 (heißt übrigens Grüß Gott) und gute Besserung nach Gutmenschenhausen!

  3. Schussi sagt:

    Migrationshintergrund? Nicht mehr als ein nichtssagendes Modewort. Spielt doch hier gar keine Rolle.

  4. Seppi 1 sagt:

    Ob Deutscher oder nicht Deutscher hier geht es um Mord um ein übelstes Verbrechen auf Erden.10Jahre und 7 Jahre zu wenig lebenslang bis sie alt und grau sind .

    • Ihr habt doch keine Ahnung sagt:

      ich lese überall DIE TÄTER! ich sag euch jetzt mal was:
      der jüngere bekam 10 Jahre wegen mordes, das ist mehr als gerecht! der ältere bekam 7 jahre wegen mordes, weil er einen mord nicht verhindert hat. so da sind wir bei dem punkt den ich nicht versteh und bei einer sache die so mancher gar nicht mitbekommen hat. der ältere wollte nichts verdecken, absolut gar nicht! Während die cliquenmitglieder im jugendzimmer des älteren waren (2Mädchen, 1 Junge) kam der jüngere und sagte zu allen dass er eingebrochen ist und überrascht wurde, der ältere glaubte dies nicht und ging mit dem jüngeren mit in die wohnung, als er die gefesselte frau sah, sagte er dass er da nicht mit mache und das zu weit gehe, er ging und dachte dass der jüngere nun die gegenstände heraus nahm und dann auch gehen würde. er ging zurück in sein zimmer wo die anderen 3 saßen, er erzählte ihnen was er sah und sagte:“ ich ruf die polizei an, das geht zu weit“ doch er wurde mit den Worten „einen freund verrät man nicht, da bekommt man schläge“ daran gehindert. gehindert wurde er von einem jungen der bereits zu einer 10 monatigen bewährungsstrafe verurteilt worden ist, wegen „nichtanzeige einer straftat“. das wissen viele nicht… der ältere hätte das richtige getan, wäre er nicht derartig beeinflusst worden, warum bekommt er also 7 jahre und der der es vertuschen wollte und die meldung verhindert hat bekam 10 monate auf bewährung??!!! keiner von den jugentlichen rechnete damit dass der jüngere soweit gehn würde, von einem „freund“denkt man das nicht. jetzt werden viele wieder mit der planung kommen: in der planung war die rede von einem einbruch, bis einer dann gefragt hat was man tut wenn jemand kommt, da sagte der jüngere dann “ dem hauen wir eins über den kopf“. so jetzt mal eine frage: wenn jemand, den sie gut kennen, zu ihnen sagt “ wenn ihc den erwische, dann…“ glauben sie dann dass er es wirklich tut? nein, weil wir alle diese sätzé gebrauchen. der ältere hätte die tat verhindert, hätte ihn der 3. nicht daran gehindert. er wollte das richtige tun und das hätte er wenn der 3. nicht da gewesen wäre. warum sitzt der ältere im gefängnis, ist das ein mörder, ist er ein mörder wenn er es verhindern wollte, wenn er wusste was richtig und falsch ist, wurde aber beeiflusst… der ältere wurde beeinflusst, doch der 3. sagte das von sich aus und tat von sich aus nichts, er hätte nie etwas getan um es zu verhindern. der ältere dachte nicht dass der jüngere zu etwas fähig ist, er dacht er wird die sachen raus holen und wird dann auch gehn. ist der ältere schuld, weil er nicht bei der polizei angerufen hat weil er daran gehindert wurde, weil er seinen freund nicht als kaltblütigen mörder hielt, nicht gedacht hätte dass er zu soetwas fähig ist???
      warum saßen nicht alle jugentlichen, alle 6 auf der gleichen anklagebank?!

      • Betroffener sagt:

        Sehr richtig das sollte auf dem schnellsten Weg nachgeholt werden und soweit möglich sollten sie vereidigt werden.Damit SIE auch wirklich die Wahrheit aussagen und nicht nur was Ihnen in den Kram paßt vor allem eine bestimmte männliche Person.Also los gebt EUCH einen Ruck.Glaubt mir mit der Wahrheit läßt es sich besser leben als mit einer Lüge!!!

      • mrw sagt:

        Also ich weiß ja nicht wie das heutzutage so aussieht bei euch Jugendlichen? Aber wenn mir früher ein Freund gesagt hätte, dass er irgendwo einbrechen will, schon dann hätte ich ihn aber gefragt ob er noch ganz sauber tickt. Und wenn mir in solch einer Situation ein jüngerer gesagt hätte, „Freunde verrät man nicht sonst gibt es Schläge“, dann hätte ichs drauf ankommen lassen!
        Gut ich geb zu, man sieht niemals in einen Menschen hinein. Wenn ich aber eine junge Frau irgendwo gefesselt sehe, dann gehe ich hin und schneide die Fesseln los!
        Bei einer Sache muss ich dir Recht geben. Wenn so viele Leute in die Sache miteinbezogen wurden, dann müssen alle bestraft werden. Und werdet euch über eines bewußt! Das war kaltblütiger Mord! Nichts zu tun und weg zu gehen ist Mittäterschaft! Und auch wenn der Ältere von wem auch immer beeinflußt wurde, er hat gesehen wie hilflos die junge Frau dalag und spätestens zu diesem Zeitpunkt hätte er schalten müssen, dass das nichts mehr mit Freundschaft oder Loyalität zu tun haben kann. Er ist schließlich auch kein Kind mehr!
        Die beiden haben ja noch Glück, dass sie nach Jugendstrafrecht verurteilt worden sind! Was meint ihr wie lange da ein Erwachsener sitzen darf für so eine Tat und für so eine Mittäterschaft!

  5. Unglaublich sagt:

    Da wollen offensichtlich wieder einmal ein paar ganz Kurzsichtige und Unbelehrbare ein Feuer anzünden. Migrationshintergrund! Und damit ist alles erklärt und auf einen erträglichen Nenner gebracht? Einfacher und primitiver geht es nun mal wirklich nicht! Ich weiß nicht, für wen ich mehr Mitleid empfinden soll.

  6. Leser sagt:

    Ich kannte die Familie S. sehr gut, war einige mal dort vor Jahren, als der Täterjunge noch ca. 8 Jahre alt war. Eine herzliche Gastgeberfamilie!! Auch war der Vater öfter bei mir.
    Umsomehr schockiert mich das! Das Kind, das ich damals öfter sah, war ein Kind wie jedes andere – und wurde zum eiskalten, brutalen Mörder.
    Die Eltern tun mir wirklich leid und haben sicher keine Mitschuld.
    Doch werden die Eltern auch irgendwie verstehen, auch wenn es der eigene Sohn ist, dass er die Strafe von 10 Jahren mindestens verdient hat!!
    Die bestial ermordete junge Mutter ist auch mit 10 Jahren Gefängis nicht mehr am Leben. Der Junge hat sein Leben auch kaputtgemacht, und hoffentlich wird es hart werden diese Zeit im Knast.
    Dennoch tun mir die Eltern des Jungen auch leid.

    • jochen sagt:

      du willst wirklich behaupten, dass bei einem 15jährigen die Eltern total unschuldig sind??? Auch in der Zeitung wurden sie als Opfer dargestellt, aber so einfach würde ich es mir als Mutter oder Vater nicht machen. Wir haben einen Jungen im ähnlichen Alter und es ist wirklich nicht einfach… Aber niemand sagte, dass Kinder einfach sind. Aber ihn charakterlich so zu festigen, dass ein anderes Menschenleben ihm was wert ist, dass liegt in diesem Alter wirklich noch bei den Eltern… Spätestens als er einen Schulverweis bekommen hat, hätten die Eltern was tun müssen. Zur größten Not (wenndie bösen Freunde schlud sind) muß man wegziehen…

  7. noname sagt:

    ich glaube in „Die Zeit Online“ waren auch Bilder der Täter (maskiert). Wer sich die Bilder etwas genauer angesehen hat, hat im Hintergrund an der Wand die übelsten „Gansta Rapper/ Hardcore Rapper / Prono Rapper“ und Co bilder gesehen.

    Wer den ganzen Tag Musik hört in denen Morde alltäglich sind und dann nicht die entsprechende Bildung und Familären Hintergrund hat, das sinnvoll zu verarbeiten, ist sicherlich sehr gefährdet solche Taten zu begehen. Da verliert man dann eines Tages gänzlich den Realitätssinn. Im Fernsehen gibt es ja kaum ein Film mehr nach 20 Uhr in dem nicht zig Menschen umgebracht werden.

    Das hat nur bedingt was mit „Migrationshintergrund“ zu tun sondern mit Intelligenz, der „Pflichterfüllung“ der Eltern in Bezug auf die Bildung, Wertevorstellungen etc.

  8. hedi sagt:

    “ typisch migrationshintergrund “ zu sagen ist es sich einfach gemacht. hat ich halte das sogar für eine nicht nur dumme, sondern auch gefährliche aussage.
    nachdenken!!

    was das motiv für diesen kaltblütig geplanten und bestialischen und verabscheungswürdigen mord gewesen sein soll wird niemals nachvollziehbar sein.

    aber was in den kranken gehirnen der täter vorging
    hat nichts mit „herkunft und migrationshintergrund“ zu tun.

    ich kann sehr gut nachvollziehen, daß die eltern fassungslos über diese tat sind, sich sicherlich die fragen stellen : wie konnte das passieren? warum mein sohn?
    es wird für sie eine schwere zeit werden und auch bleiben. ebenso wie ihr sohn immer ihr sohn bleiben wird.
    nachdenklich macht mich „der schüler war bereits gewalttätig aufgefallen, hat einen mitschüler angegriffen und zusammengeschlagen, was einen schulverweis zur folge hatte. “ prävention ist zum schlagwort geworden? was wurde unternommen ausser einem schulverweis?
    hätte das alles verhindert werden können?

  9. Gastgeber sagt:

    Sind wir doch mal ehrlich. Wenn ich einen Gast zu mir einlade und der sich nicht benehmen kann, schmeiss ich ihn raus und jeder andere würde das auch tun. Der Junge gehört in den Knast nach Russland. Dort wird ihm sicherlich Anstand beigebracht. Und dann immer die Entschuldigung Migrationshintergrund. Wie wenn wir schuld wären, dass wir sie nicht integrieren. Ich kann den Scheiss nicht mehr hören. Wer unsere Gastfreundschaft nicht zu schätzen weiss gehört raus aus Deutschland. Respekt vor den Bayern. Die haben Mehmet zurück geschickt. Und steht nicht an jeder Baustelle das Schild „Eltern haften für ihre Kinder“ . Und noch ein Fall unten zum Migrationshintergrund für unsere Leser hier, die die Augen vor der Wahrheit verschliessen.
    Mehrere Polizeibeamte bei Schlägerei auf der Ipfmesse verletzt
    (BOPFINGEN/sz)

    (BOPFINGEN/sz) Bis zum Eintritt der Sperrzeit, um 1.30 Uhr, verlief die Messe, wie es sich Betreiber und Verantwortliche vorstellen, als friedliches Volksfest. Und auch als genau um diese Zeit der Sicherheitsdienst die patrouillierende Polizei auf eine Schlägerei im Festzelt aufmerksam machte, schien es sich um einen Routineauftrag für die gut aufgestellte Polizei zu handeln.

    Im Zelt waren zwei Personen handgreiflich aneinander geraten, weshalb die Polizei gezielt zwischen diese Beiden treten und den Streit beenden wollte. Noch bevor die Polizei die beiden Kontrahenten erreicht hatte, entlud sich explosionsartig von einer Sekunde auf die andere, die geballte Aggression einer zunächst unbestimmbaren Menge anderer anwesender Gäste. Mit Fäusten und Fußtritten wurden die jetzt zahlenmäßig unterlegenen Polizeibeamten von der Meute angegriffen, der sich sofort weitere Personen anschlossen, die mit Bierkrügen, Flaschen und Steinen warfen und mit Bierbänken auf die Polizei losgingen. Die Polizei setzte Schlagstöcke und Pfefferspray gegen die Angreifer ein und wurde nun schnell und effektiv durch den entschlossen auftretenden Sicherheitsdienst unterstützt. In der Folge gelang es der Polizei sechs der Angreifer festzunehmen. Auf dem Weg zur Festwache konnte zunächst einer dieser Sechs nochmals flüchten, wurde aber in einiger Entfernung von der Polizei eingeholt und überwältigt. Mehrere Personen aus der Gruppe der Angreifer überfielen daraufhin die festnehmenden Polizeibeamten und konnten den Festgenommenen aufgrund ihrer zahlenmäßigen Übermacht befreien und gemeinsam flüchten.

    Bei diesen Überfällen auf die Polizei wurden neun Polizeibeamte verletzt, zwei mussten im Krankenhaus ärztlich versorgt werden, konnten aber inzwischen wieder nach Hause entlassen werden.

    Bei den bislang bekannten Beteiligten des Überfalls handelt es sich durchweg um russisch stämmige Personen, die alle in Bopfingen wohnen. Gegen sie und eine derzeit noch unbestimmte Anzahl unbekannter Beteiligter ermittelt die Polizei nun wegen des Verdachts einer ganzen Reihe von Straftaten, wie Landfriedens-bruch, Gefangenenbefreiung, gefährlicher Körperverletzung und der Beteiligung an einer Schlägerei. Die Strafandrohung für diese Taten liegt bei Freiheitsstrafen von bis zu zehn Jahren.

    • mrw sagt:

      Erstens, die Eltern des Jungen kommen aus dem Kosovo. Der Kosovo liegt in Exjugoslawien und das wiederrum liegt am Mittelmeer. Also du weißt schon, das Meer in dem auch Mallorca liegt.
      Zweitens der Junge ist in Deutschland geboren, d.h. damit ist er auch Deutscher.
      So und was war mit den zwei Pennern aus Eislingen, der Sohn der mit Hilfe seines Freundes seine Familie umgebracht hat: beide gute Deutsche! So und jetzt kannst du mal googeln und einfach mal amoklauf eingeben. Da haben wir Ansbach, Winnenden und Erfurt. Alles brave deutsche Täter! Genauso wie der Messerstecher der vor ein paar Jahren in Buchau einen umgebracht hat. So viel zum schlimmen Migrationshintergrund! Es werden ja alle schlimmen Verbrechen von den bösen Migranten begangen.
      Ja und „Eltern haften für ihre Kinder“ Wann fangen denn unseren guten deutschen Eltern mal an ihre rotzebesoffenen, randalierenden und pöbelnden Kindern aus den Dissen abzuholen?!
      Dieser rechtspolulistische Quatsch kotzt mich einfach nur tierisch an! Da wird ein bestialischer Mord dazu benutzt um Stimmung zu machen! Das ist einfach nur zum Kotzen!

  10. hans sagt:

    @gastgeber

    auf was willst du jetzt mit diesem artikel hinweisen?
    man kann zu jeder Nationaltität jetzt einen Beitrag aus der Zeitung suchen und hier auflisten, aber ich versteh nicht was es mit dem Mord in Buchau zu tun haben soll?

  11. Ron sagt:

    Was ‚Gastgeber‘ damit sagen will ist, dass unser wunderpraechtiges Deutschland – mit all den ehrenwerten und tugendhaften Deutschen Ureinwohnern – von all den fiesen – natuerlich auch faulen – Auslaendern (Immigranten) gebeutelt wird.

    Vielleicht sollte sich der brave Mitmensch ‚Gastgeber‘ in Mallorca, Thailand, Kenya, Dom Rep (…) ein Bild machen, wie sich unsere Landsleute im Ausland auffuehren und dann mal nachhaken welchen Eindruck diese bei Einheimischen hinterlassen? Das aber nur nebenbei bemerkt, hierbei geht es um was ganz anderes.

    Ein in Deutschland berechtigterweise lebender Auslaender ist gleich zu behandeln wie ein Deutscher. Bei Straffaelligkeit wird er/sie von der Polizei verfolgt und dann im gegeben Fall von einem ordentlichen Gericht verurteilt. Das hat doch mit Russland oder dem Kosovo nichts zu tun zumal die russisch Staemmigen in Bopfingen aller wahrscheinlichkeit nach eh Deutsche Paesse haben und somit Deutsche Buerger sind. Wir leben in einem Rechtsstaat mit Gesetzen, die fuer den Erhalt des Gemeinwohls erlassen wurden.

    Wenn eine Horde Jugendliche straffaellig wird, hat der Einzelne eben mit der Haerte des Gesetzes zu rechnen. Schwerwiegend fuer meinen Begriff ist, dass eben Polizisten in dieser Haerte angegriffen wurden. Das darf nicht sein und da muss gemaess unserer Rechtsstaatlichkeit gehandelt werden.

    Nach dem schrecklichen Mord in Buchau hat der Staat mit seinen Mitteln die Straffaelligen gefasst und gemaess der rechtlichen Bedingungen verurteilt. Das bringt die Frau nicht mehr zurueck und lindert keineswegs den Schmerz der Hinterbliebenen… und das ist das Schlimmste am ganzen Fall.

  12. Empört sagt:

    Was soll denn diese dämliche Unterhaltung über Ausländer, Immigranten und Deutsche?
    Alles in Allem sind wir zusammen alles Menschen und wohnen nur durch Zufall im gleichen geographischen Raum.
    Und diejenigen die sich nicht an die Regeln des Zusammenlebens einer Gesellschaft halten sind Verbrecher, die von der Gesellschaft, die sich an ihre Regeln hält, bestraft wird.
    Und dabei ist es doch wohl gleichgültig welche Staatsbürgerschaft jemand hat oder dessen Eltern oder die Eltern der Eltern.

    Welche Farbe der Arsch hat ist der Scheiße ganz egal!

    Eltern für das tun und nicht tun von Kindern und Jugendlichen verantwortlich zu machen, oder Killerspiele und Computer/ Filme ist eine sehr oberflächliche Betrachtung des Ganzen, die sicherlich ihre Richtigkeit hat, aber noch lange keine Pauschal Formel für Gewalttaten ist. Denn viele Jugendliche schauen sich Brutale Filme an, spielen Killerspiele, hören Rap Musik, haben eine Softairknarre daheim und haben ein Mieses Elternhaus und dennoch Erschlagen sie nicht die Nachbarin mit einer Eisenstange oder begehen einen Amoklauf oder sonst was!

    Verantwortlich sind die TÄTER! Warum jemand etwas tut und warum nicht ist letztlich eine Sache des eignen Charakters, und wenn der Scheiße ist kann keine Sau was dafür außer ihm selber.

    Für manche Kommentare kann man sich nur fremdschämen….

    Ich bin jedenfalls froh dass die Täter dieser unglaublich Grausamen Tat hart bestraft wurden und hoffe sie Nutzen die Zeit im Knast um darüber nachzudenken wie viel Leid sie über die Familie der Frau und auch über ihr eigenes Elternhaus gebracht haben. Ganz zuschweigen davon dass sie sich für einen „Kick“ das Leben versaut haben.

    • Betroffener sagt:

      DU hast 100%ig keine Kinder.Wenn doch ist dein Kommentar umso schlimmer.Denn würde Dein Kind in so eine schlimme Lage geraten würdest Du es fallen lassen wie eine heiße Kartoffel und lebenslang hinter Gitter stecken.So einen Vater wünscht sich doch jedes Kind oder??? Solltest Du widerererwartend doch Famielie haben dann lass sie diese Zeilen lesen.

  13. rechtohneordnung sagt:

    Sollte meiner Frau so was wieder fahren ist es für den oder die Täter am sichersten sie treten einen Tag vor ihrer Entlassung, also bereits im Gefängnis noch der Fremdenlegion bei. Sich dagegen zu Entscheidung wäre purer Selbstmord. Glück gehabt die Täter.

  14. Betroffener sagt:

    Die Mitwisser in dem Fall vom 15.4.09 haben anscheinend
    Ihr Urteil bekommen.Ein paar Sozialstunden!!!
    Weißt jemand mehr darüber?