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Bad Buchau am Federsee

Unsere leeren Läden in der Stadt, kennt doch jeder Zeitungsausträger seit Jahren.

Geld weg, Problem immer noch vorhanden, das sollte aber eine WGB doch zum nachdenken anregen.

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Tolle Sache , Aufregung und Begeisterung im Gemeinderat im Frühjahr 2010 bei der GR-Sitzung. Thema „Laden-Leerstandfeststellung. Und das zu erwartende Ergebnis in2011, lächerlich und vorhersehbar. Dass Herr Röll von der IHK einen Vortrag hielt ist lobenswert, außerdem stellt er  einen Supermarkt in der „Götze“ schwer in Frage.

Zudem bezahlen alle Selbständigen einen IHK- Zwangsbeitrag der sich sehen lassen kann. Genauer gesagt die IHK tut hier nur wofür sie vorab schon mal Geld kassiert. Für Gewerbetreibende nicht neu, die Zwangsbeiträge der IHK.

Ein gewaltiges Wort  „Laden-Leerstandsbericht 2010“ das alle Räte aufhorchen lies. So was innovatives in Bad Buchau, wer kommt schon auf solche Zukunftsweisende Ideen. Plötzlich keine leer stehenden Läden mehr, alle in Internet angeboten , sofort zu mieten. Umsatz braucht Bad Buchau, und das nicht wenig in ferner Zukunft. Damit der gesichert ist, wird im Gemeinderat mit überzeugender Mehrheit beschlossen dem Laden-Leerstand auf den Grund zu gehen.  Die Werbegemeinschaft stellt einen Antrag zur Bezahlung um die leeren Läden zu überprüfen, damit die Zukunft von Bad Buchaus Einzelhandel gesichert ist durch eine erneute Vermietung aller leeren Verkaufsräume.  Hurra die Lösung,  der Gemeinde-Rat ist sich einig, hierfür 3500.00 € für ein Gutachten zu bezahlen das keiner braucht und sind wir mal ehrlich, nichts neues enthält.

Nur die Stadträte Heinz Weiss und Stefan Winkler wollen an dem meiner Meinung nach Unsinn nicht teilnehmen und stimmen dagegen, das Geld könnte man besser und Bürger freundlicher ausgeben, zumal es ja Steuergelder sind die hier verzockt werden..

Unverständnis und Ablehnung wird im Sitzungssaal erkennbar, warum schon wieder 2 Gegenstimmen wo doch alles zu Wohle der Stadt geschieht. Wenn sie jetzt den obigen Zeitungsartikel genau gelesen haben werden Sie feststellen dass alles halb so schlimm ist, unnötig war und das Geld wirklich verplempert wurde ohne ernsthaft darüber nachzudenken.

Für dieses Geld,  3500,00 €,  hätte man 194 Stunden Buchauer Jugendlichen kostenlos  in der Jugendmusikschule an ein Musikinstrument heranführen,  eine gute (gute) Werbeaktion für die Einzelhändler umsetzen oder mindesten 200 Stunden für unsere Senioren einen  Computerschnupperkurs  zum kennenlernen des Computers im Gymi anbieten können, alles für die Benutzer kostenlos. Und noch vieles mehr!!!

Nein, man musste unbedingt leere Läden überprüfen für 3500,00 €.  Da hätte man mal den oder die Zeitungsausträger/in gefragt, die wissen  seit Jahren was in Buchau leer steht, wer der Inhaber ist und was sich daraus weiter entwickelt. Hoffentlich nicht nur 1€- Läden.

11 Antworten auf „Unsere leeren Läden in der Stadt, kennt doch jeder Zeitungsausträger seit Jahren.“

Im Mai 2010 erteilte die Stadt Bad Buchau nach entsprechender Beschlussfassung im Gemeinderat der GMA, Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung mbH (GMA), Ludwigsburg, den Auftrag zur Fortschreibung des GMA-Einzelhandelskonzeptes aus dem Jahr 2001. Die Untersuchung dient der Entscheidungsvorbereitung und -findung für kommunalpolitische und bauplanungsrechtliche Entscheidungen der Stadt Bad Buchau.
Im GMA- Gutachten von Oktober 2010, das die Stadt 10.000.- € gekostet hat, welches der Gemeinderat in Auftrag gab gegen die Stimmen von Weiss und Winkler steht zu lesen:

5. Oktober 2010: Das Planobjekt „Lebensmitteldiscounter“ im GE Kappel ist ungeeignet zur Weiterentwicklung der Stadt Bad Buchau. Der Standort ist deutlich dezentral und verfügt über keinerlei Nahversorgungsqualitäten. Ein Nachholbedarf im Lebensmittelsegment, welcher ggf. eine dezentrale Entwicklung rechtfertigen würde, ist nicht festzuhalten. Insofern sollte eine Weiterentwicklung des Standortes Kappel mit einem zusätzlichen Lebensmitteldiscounter v. a. vor dem Hintergrund der beabsichtigten Stärkung des zentralen Versorgungsbereiches nicht forciert werden.

Genau das Gegenteil steht aber im Text /Vortrag der IHK vom April 2011 im Kurzentrum,
kein Supermarkt im Götz Areal erstellen.
Wer kennt sich eigentlich noch aus bei den vielen Gutachten und Weissagungen.

mit dem Betrag von 3500,00 € hätte man mal besser alle Schaufenster mit Bild und Text von und über Bad Buchau dekoriert. Nur einfallen muss einem so was und die Umsetzung muss stimmen, nicht dass es schlimmer aussieht wie vorher. Möglichkeiten genügend um die Optik auf zu bessern.
Na ja, nun wissen wir wenigsten wo und wie groß die leer stehenden Läden sind. Geld weg Problem immer noch vorhanden, das sollte aber eine WGB doch zum nachdenken anregen. Aber bitte diesmal mehr in Zielrichtung Objekt und Verbesserung, nur wer bezahlt jetzt ein zweites mal dafür? Oder ist das Thema nun beendet und bleibt weiterhin leer. Ideen sind gefragt meine Herren.

was gibt es neue zum Thema Götzburgareal, da war doch gestern eine Sitzung mit dem Käufer und dem Gemeinderat???

Dazu kann nur das Rathaus Auskunft geben, war wie Vorangekündigt eine nicht öffentliche Sitzung.

Ladenleerstandsmanagement
Das Instrument des Leerstandsmanagements hat sich in den letzten
Jahren immer weiter entwickelt.
Die Palette der Handlungsfelder des Ladenleerstandsmanagements
reicht von Zwischennutzungskonzepten (Lichtinszenierungen,
Schaufensterwerbung, temporäre Künstlerateliers, Schaufensterwettbewerbe,
POP-UP-Stores, Kurzvermietungen, etc.), über das Einbinden
von Internetportalen (siehe unten) oder der systematischen Erfassung
von Leerständen bis hin zum betriebswirtschaftlichen Coaching
für Existenzgründer mit dem Ziel der langfristigen Etablierung
ihrer Geschäftsidee in einem freien Ladenlokal. Eine ideale Form von
Leerstandsmanagement ist die dauerhafte Vernetzung mit Eigentümern
zur vorausschauenden Vermittlung künftig frei werdender Raume
an Nutzungsinteressierte. Dies konnte z. B. durch Immobilien- und
Standortgemeinschaften erfolgen.
Leerstandsmanagement ist ein komplexer Themenbereich, der an dieser
Stelle daher nur angerissen werden kann. Wenn Sie mehr Fragen
Zum Thema Ladenleerstandsmanagement oder zu Immobilien- und
Standortgemeinschaften haben oder für Ihre Werbegemeinschaft eine
Beratung suchen, wenden Sie sich bitte an Ihre IHK.

Trading-Down-Effekt
Fachgeschäft

Billigfilialist

1-Euro-Shop

Versicherungsagentur

Piercing-Studio

Leerstand

Einkaufszentren – Ein Auszug der DSSW Plattform http://www.dssw.de

Seit den 1960er Jahren sind in Deutschland eine Vielzahl an Einkaufszentren entstanden, zunächst vorwiegend an nicht-integrierten Standorten auf der „Grünen Wiese“, in den vergangenen Jahren jedoch verstärkt in den Innenstädten und Stadtteilzentren.
In Anbetracht dieser Entwicklung hat sich das DSSW in seiner Arbeit vor allem mit der Integration von Einkaufszentren in die bestehenden Strukturen der Innenstädte auseinander gesetzt. Einkaufszentren, die sich gut in die Innenstadt einpassen und die bereits vorhandenen Einzelhandelsstrukturen berücksichtigen, können einen Beitrag zur Stärkung des gesamten Handelsstandorts Innenstadt leisten. Die zentralen Voraussetzungen einer solchen guten Integration von innerstädtischen Einkaufszentren sind:
• die Wahl eines geeigneten Standorts, der groß genug ist, um ein funktionierendes Center zu realisieren und zugleich einen direkten Zugang zur 1a-Lage bietet oder sich in unmittelbarer Nähe zu dieser befindet.
• eine Öffnung des Centers nach außen zu den innerstädtischen Einkaufslagen durch Schaffung großer Eingänge zur Mall sowie weiterer Zugänge von umgebenden Straßen in die Geschäfte. Auf diese Weise kann eine intensive Interaktion zwischen Einkaufszentrum und innerstädtischen Straßen und Plätzen ermöglicht werden, die Voraussetzung für die Stärkung des bestehenden innerstädtischen Einzelhandels durch Nutzung der von einem Shoppingcenter generierten Frequenzen und von Synergieeffekten zwischen Einkaufszentrum und Innenstadt ist.
• die Einbindung in das bestehende Verkehrssystem, d. h. innerstädtische Einkaufszentren sollten in der Nähe von Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs liegen und ihre Erschließung sollte die Umgebung nicht zerschneiden, sondern auch die Belange angrenzender Nutzungen und anderer Verkehrsträger berücksichtigen.
• eine angemessene Dimensionierung des gesamten Centers, damit neben den neu geschaffenen Handelsflächen auch eine Nachfrage des Einzelhandels nach bestehenden Ladenflächen in den gewachsenen 1a-Lagen erhalten bleibt. Zugleich muss ein Einkaufszentrum jedoch auch über eine gewisse Gesamtverkaufsfläche verfügen, um eine eigene Attraktivität für die Besucher aufzuweisen.
• ein abgestimmter Branchenmix, der die bereits in der Innenstadt vorhandenen Sortimente und Geschäftskonzepte um weitere Angebote und neue Angebotsformen ergänzt
• die Schaffung neuer Wegeverbindung und Plätze sowie die Offenhaltung solcher Wege (z. B. Mall) auch außerhalb der Ladenöffnungszeiten.
• die Einbindung des Einkaufszentrums in das vorhandene Raumgefüge der Innenstadt, z. B. durch Errichtung in Form mehrerer Baukörper in einem so genannten „offenen Konzept, dass neue Plätze schafft und die umgebenden Baustrukturen aufnimmt.
• eine der Bedeutung des Centers als zentrale Einzelhandelsimmobilie angemessene Architektur und Gestaltung.

Der Anspruch, durch die Entwicklung von Einkaufszentren in innerstädtischen Lagen einen Impuls für die Entwicklung des innerstädtischen Einzelhandels zu liefern, kann nur erreicht werden, wenn Einkaufszentren optimal in bestehende Stadt- und Handelsstrukturen integriert und auf den bereits vorhandenen Besatz abgestimmt werden. Daher ist die Integration von innerstädtischen Einkaufszentren die zentrale Herausforderung aller mit entsprechenden Ansiedlungsvorhaben konfrontierten Städte.

Wirklich nette Vorschläge. Aber wo ist das Buchauer Konzept? Wo bleibt die Abstimmung mit dem vorhandenen Bestand? Sollte man da nicht miteinander reden und zusammensitzen? Die Vorstellung der Ladenleestandanalyse durch die WBG kann doch nicht alles gewesen sein. Die eigentliche Arbeit liegt doch noch vor uns. Oder hat der Gemeinderat in nicht öffentlicher Sitzung schon wieder alles erledigt?

Unsere Vertreter auf dem Rathaus wissen alles. Etwas Vertrauen wäre angebracht. Wer sollte es denn sonst richten. Unnötiges Geschwätz in den Arbeitskreisen, bringt auch nichts. Letztlich macht der Eigentümer eh was er will. Also was soll das ganze Gestämme. Aber reinen Wein sollte man den Bürgern schon einschenken. Das ist das Wenigste, das man verlangen kann.

Sieht im Moment nach Ladenstillstand aus in Buchau,

, hoffe REWE wird hier Maßstäbe setzen in Sachen Warenangebot und Besuchermagnet für die Stadt. Wir jedenfalls freuen uns darauf im Zentrum endlich ordentlich einkaufen zu können. Alleine die REWE-Aktionen die hier auf uns zukommen machen Spaß.
z.B.
FIFA Frauen-WM Ticketverlosung
REWE startet die Party zur FIFA Frauen-WM 2011 im eigenen Land!
Teilnahmeschluss ist der 30.04.2011.

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