Kategorien
Bad Buchau am Federsee

Unkrautbeseitigung auf Wegen und Plätzen im öffentlichen Bereich, für Bad Buchau anscheinend kein Thema


Gemeinsame Informationsveranstaltung mit Gerätevorführung vom Regierungspräsidium Tübingen und Landratsamt Reutlingen

Unkrautbeseitigung ohne den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln ist eine echte Herausforderung. Um dem großen Informationsbedarf zu diesem Thema nachzukommen, veranstaltet das Regierungspräsidium Tübingen gemeinsam mit dem Landratsamt Reutlingen – Kreislandwirtschaftsamt – am 21. September 2011, von 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr im Biosphärenzentrum und auf dem Gelände des Alten Lagers in Münsingen eine Informationsveranstaltung zur Unkrautbeseitigung auf Wegen und öffentlichen Plätzen.

Nach dem Pflanzenschutzgesetz dürfen Pflanzenschutzmittel zur Anwendung auf Nichtkulturland, dazu gehören auch öffentliche Wege und Plätze aber auch Schulhöfe, nur nach Ausnahmegenehmigung durch die zuständige Landwirtschaftsbehörde eingesetzt werden. Dies, um Oberflächengewässer vor dem Eintrag von Pflanzenschutzmitteln zu schützen. Gleichzeitig haben Städte und Gemeinden aber eine Verkehrssicherungspflicht, der sie zwingend nachkommen müssen.

Die Unkrautbeseitigung ohne den Einsatz chemischer Unkrautvernichtungsmittel stellt die Verantwortlichen der Bauhöfe und andere für die Unterhaltung und Pflege entsprechender Freilandflächen zuständige Personen vor besondere Herausforderungen. Alternative Methoden sind häufig kosten- und arbeitsintensiv.

Die Informationsveranstaltung sieht zuerst eine theoretische Einführung zu den gesetzlichen Bestimmungen und den Anforderungen sowie Möglichkeiten des Unkrautmanagements unterschiedlicher Flächen vor, anschließend wird auf dem Freigelände des Alten Lagers eine praktische Vorführung stattfinden. Dabei stellen namhafte Firmen ihre Systeme und Geräte zur Unkrautbeseitigung auf unterschiedlichsten Flächen (Schotter-, Kies-, Pflaster- und andere Flächen) mit einem Schwerpunkt auf den nicht chemischen Verfahren vor.

Grün ist Leben in Bad Buchau, leider etwas daneben.

Da in Bad Buchau laut Aussage von BM Diesch die  Straßenkehrmaschine nur noch 3 x im Jahr aus Kostengründen kehrt bzw. fährt ist das  kein Thema für Bad Buchau. Allerdings alle 2 Jahre fährt sie 4 x wenn das Adelindisfest bevorsteht. Auch der Gemeinderat findet das  Mehrheitlich in Ordnung.  Amfedersee.de sagt dazu:  für eine Kurstadt nicht akzeptabel, eher peinlich. Unser Landratsamt ist wohl mit wichtigeren politischen Dingen beschäftigt. Na ja , die schwäbische Haufrau macht nicht mehr jeden Dreck.  Jetzt ist die Stadt gefordert mit ihren Steuereinnahmen.

8 Antworten auf „Unkrautbeseitigung auf Wegen und Plätzen im öffentlichen Bereich, für Bad Buchau anscheinend kein Thema“

Jedes kleine Bauerndorf ist gepflegter als unsere Stadt.
Stört wohl niemanden wie es ausschaut in den Straßenkanteln etwas außerhalb des Stadtkernes. Alleine der Eindruck dieser Verwahrlosung sollte alle Beteiligten zum Handeln anregen.

sie haben recht, aber in den Dörfern kehrt auch jeder am Samstag seine Straße und schaut das es gepflegt vor seiner Haustür aussieht. Die in der Stadt gehen davon aus, dass dies für sie gemacht wird.

SELBER HAND ANLEGEN

Stimmt hat recht. Aber das Unkraut sprießt nicht nur auf den Gehwegen, weil sich auch in der Stadt einige um ihre Sache kümmern, sondern vor allem in den Kandeln und um Strassenabläufe herum. Auch sieht es eben entlang städtischen Grundstücken und Anlagen nicht am besten aus. Hier haben die Bürger kein Vorbild vor Augen. Manche sagen, wenn es der Stadt egal ist, tut es für mich das auch.

guten abend
apropo strassen!
bei der fahrt von bad buchau nach oggelshausen hat sich bestimmt schon so mancher die frage gestellt warum um himmels willen wird die strasse nicht neu gemacht!!!???
da weisst du nicht bist du im auto oder in einer affenschaukel;););)
kann die frage jemand beantworten???
NOCH EINEN SCHÖNEN ABEND ZUSAMMEN!!!

Bei der Straße nach Oggelshausen handelt es sich um eine Landesstrasse. Sie ist Mitte des 18. Jhderts wegen des moorigen Untergrundes als schmaler Bohlenweg angelegt und in späteren Jahren laufend, ohne einen solche Unterbau, verbreitert worden. Dadurch bricht die Straße beidseitig auseinander. Nur das Mittelstück ist stabil. Deswegen fahren viele Autofahrer auch möglichst in der Mitte, wenn es der Gegenverkehr zulässt.
Was man in den letzten zig Jahren alles an Ausbesserung investiert hat, hätte sicher längst eine neue Straße ergeben. Allerdings müsste die Trasse zunächst völlig abgegraben werden und von Grund auf mit einem stabilen einheitlichen Unterbau versehen werden. Dazu konnte sich das Land bisher nicht durchringen. Zwischenzeitlich ist die Straße in zwei Naturschutzgebiete „eingegossen“. Für eine Neutrassierung wäre also kein Platz mehr vorhanden. Außerdem steht der Neubau einer Ostumgehung von Bad Buchau im Raum, der von kommunaler Seite nicht ausreichend konsequent forciert wird. Das Problem Oggelshauser Straße wird sicher keiner schnellen Lösung zugeführt. Man muss sich halt auch an das gewöhnen.

danke für die aufschlussreiche antwort „ANTWORT“ !
und einen schönen feiertag 😉

Ich habe den Eindruck, nicht nur in den Straßenkandeln wächst die Verwahrlosung in Bad Buchau, sondern in vielerlei Hinsicht ist schon mehr verlottert oder auf dem Weg dazu. Es fehlt einfach an einer aufmerksamen und zielstrebigen Führung und Verwaltung oder auch an einer vernünftigen Koordination. Mit der Richtlinie: „schau‘n wir mal“, ist es eben alleine nicht getan. Die tatkräftige Handlungsfähigkeit scheint in Bad Buchau verloren gegangen zu sein. Auch daran sollten wir uns gewöhnen.

Kommentare sind geschlossen.