BAD SCHUSSENRIED-KÜRNBACH 05.10.2008
Am Samstag kurz vor 11 Uhr ereignete sich auf dem Gelände des Kreisfreilichtmuseums Kürnbach ein Unglücksfall. Eine 39-jährige Frau war zusammen mit zehn weiteren Mitgliedern eines Vereins dabei Böllerschüsse mit Vorderladergewehren zu üben. Beim Einfüllen von Zündkraut auf die Zündmulde entzündete sich das Messingröhrchen in dem sich das Zündkraut befand und explodierte in der Hand der Schützin. Sie zog sich dabei schwere Handverletzungen zu und wurde mittels Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Möglicherweise lagen von einem vorher abgegebenen Schuss noch glühende Teile auf der Zündmulde, an denen sich dann das eingefüllte Zündkraut sofort entzündete. Warum das Messingröhrchen explodierte, muss noch geklärt werden.
Es handelt sich dabei um ein handelsübliches Gefäß mit entsprechendem Sicherheitsventil.
Die verletzte Schützin ist im Umgang mit dem Vorderladergewehr geübt und besitzt sämtliche notwendigen waffenrechtlichen und sprengstoffrechtlichen Erlaubnisse.
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