Verkehrsbilanz 2013 Landkreis Biberach

21.152 Verkehrsunfälle registrierte die Polizei im vergangenen Jahr in den Landkreisen Alb-Donau, Biberach, Göppingen, Heidenheim und in der Stadt Ulm. Für diesen Bereich ist das Polizeipräsidium Ulm zuständig. Gegenüber dem Vorjahr 2012, wo noch 21.608 Verkehrsunfälle registriert wurden, entspricht das einem Rückgang von zwei Prozent (-457 Unfälle).

Die Zahl der Verkehrsunfälle im Landkreis Biberach stieg 2013 gegenüber dem Vorjahr um 62 (+2 Prozent) auf 3.900 Unfälle, wobei die Zahl der Unfälle mit Personenschaden mit 639 nahezu unverändert blieb (2012: 641 Unfälle). 885 Menschen verunglückten, 25 mehr als im Vorjahr (+3 Prozent). Davon wurden 639 Personen leicht (-2), 237 schwer verletzt (+30, +15 Prozent), neun Menschen starben (2012: 12 Tote). 86 Unfälle unter Alkoholeinfluss verzeichnet die Statistik für den Landkreis Biberach, 15 weniger als 2012 (-15 Prozent). Nahezu täglich kam ein Mensch wegen zu schnellem Fahren, falschem Überholen und Missachten der Vorfahrt zu Schaden (356 Unfälle, -21 Unfälle, -6 Prozent). Nach 756 Unfällen flüchteten die Verursacher (+5, +1 Prozent). Die Zahl der Lkw-Unfälle stieg um acht auf 245 (+3 Prozent), an 120 Unfällen (-24 Unfälle, -17 Prozent) waren Motorradfahrer beteiligt, Radler an 144 Unfällen (-23 Unfälle, -14 Prozent).

 

Jeden Tag drei betrunkene Fahrer

Ebenfalls rückläufig im Ländle ist die Zahl der Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss, was die Polizei auf die anhaltend hohe Zahl von Kontrollen zurückführt. Drei betrunkene Fahrer täglich hat die Polizei im Durchschnitt in den vergangenen Jahren aus dem Verkehr gezogen (2013: 1.243 Trunkenheitsfahrten). Die Zahl der Alkoholunfälle ging im Zehnjahresvergleich um ein Drittel auf jetzt 411 Unfälle zurück. Auch gegenüber dem Vorjahr sei dies eine erfolgreiche Entwicklung: 63 Unfälle weniger entsprechen einem Rückgang von 13 Prozent. Die Polizei führt die Entwicklung einerseits auf ihre intensiven Kontrollen zurück, aber auch auf ein wachsendes Gefahrenbewusstsein und Einsicht in der Bevölkerung im Hinblick auf Alkohol im Straßenverkehr. „Ein Arbeitnehmer, der seinen Führerschein wegen einer Trunkenheitsfahrt abgeben muss, kommt oft auch beruflich unter Druck und gefährdet unter Umständen seine Existenz“, weiß Hubertus Högerle, Leiter des Führungs- und Einsatzstabs des Polizeipräsidiums Ulm.

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