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Bad Buchau am Federsee

Umweltschutz dient „Allen“ E-Bike ja oder nein.

Eines vorweg, hier wurde „wieder“ ohne Ausschreibung mit Mehrheit des Rates eingekauft.

ENBW verkauft plötzlich elektrische Fahrräder und alle Gemeinderäte rufen Hurra. Ungeachtet der Einzelhändler, dort kostet ein E-Bike 5000,00 €.  Dass Sie den Preis nicht bieten können wie ENBW ist klar zumal auch noch Garantie dazukommt.

Unser Landrat, ist er doch mit ENBW eng verschlungen so wie es aussieht, macht plötzlich Werbung für E-Bikes. Klar, wenn die Bürger Strom sparen muss die ENBW neue Einnahme quellen eröffnen. Wie viele Gemeinden sich so ein E-Bike bereits angeschafft haben steht noch in den  Sternen,  jedenfalls Bad Buchau hat eines gekauft. Zwar gegen die Stimmen von SR Winkler, Weiss und Einstein, dies sind leider aber nur 3 Gegenstimmen. Der restliche Rat einschließlich unser Bürgermeister Diesch hat alle möglichen Unannehmlichkeiten festgestellt die unser Amtsbote ( strammer gesunder junger Mann) aushalten muss wenn er mit dem Fahrrad in der Stadt seine Botengänge fährt wie die letzten 100 Jahre so geschehen. Ein Ratsmitglied hatte Mitleid wenn er den Boten nach Kappel fahren sah (2,5 km Stadtverkehr). Einstein und  Hirschle stellten fest dass das mit Atomstrom betrieben wird, oh je die Umwelt, Hirschle stimmte trotzdem dafür – hmmm. Andere meinten bei Schnee und Regen sei das Radfahren nicht so angenehm. Meine Frage:  hat das das neue E-Rad etwa ein Dach ( lach) . Bürgermeister Diesch laberte noch etwas von einem guten neuen Fahrrad das locker mal 2000,- € kostet,  allerdings hielt er das E-Bike für besser, macht er doch damit seinem Freund dem Landrat einen Gefallen, und nicht dem Amtsboten wie man glauben möchte meiner Einschätzung nach. In seiner Euphorie vergaß er den Räten und Zuhörern zu sagen dass das neue E-Bike bereits im Rathaus steht und derzeit an der Steckdose aufgeladen wird.  Das heißt wahrscheinlich schon gekauft und nun muss nur noch der Gemeinderat zustimmen mit einfacher Mehrheit, was erfahrungsgemäß kein Problem ist wenn Bürgermeister Diesch seinem Landrat einen Gefallen erweisen will. Nur so werden politische Weichen sicher gestellt für Machtmenschen. Jedenfalls war die Lobesrede von Bürgermeister Diesch auf das Rad ein klarer Hinweis an die Gemeinderäte, er will es haben und sie müssen jubeln in irgend einer Form, hier war es ein „Ja“!wir wollen es.  Stadtrat Weiss verwies auf die vielen Lehrer die in  Kappel wohnen und seit Jahrzehnten mehrmals am Tage mit dem Rad in die Schule fahren. Dass davon einige heute kurz vor der Pension stehen ist ein Zeichen Ihrer Gesundheit was nicht zuletzt dem Radfahren zu verdanken ist. Fazit:  Elektrofahrrad gekauft, Steuergelder verplempert. Ach ja noch was, wenn der Amtsbote kein Fahrrad besitzt so darf er sich gerne im städtischen Fundamt eines aussuchen. Hier finden sich alle Arten die jährlich zur Versteigerung anstehen. Na sowas, wer hätte das gedacht.

Jetzt die Kardinalfrage an Sie: was denken Sie hätte der Gemeinderat und die Verwaltung dazu gesagt wenn der Amtsbote den Wunsch geäußert hätte für 3000,- € extra ein E-Bike für ihn anzuschaffen ?

Hahahaha – Hahahahah – und mehr vermutlich. Danke Sitzung beendet.

die Alternative:

Stadtrikscha Modell RAD (T)

http://www.fahrrad.de/fahrraeder/elektro-raeder-pedelecs.html?page=3

19 Antworten auf „Umweltschutz dient „Allen“ E-Bike ja oder nein.“

Einfach zum kotzen. Für den Schützenbus klemmt man sich den Finger am hintern ab – wäre ja nur für die Jugendliche… damit sie sicher nach Biberach und wieder zurück kämen. Und für so eine Pillepalle hat man Geld. Warum kauf ihr nicht auch noch gleich eins für die arme Frau Moosmann, Herr Bürgermeister! Vielleicht bekommen Sie ja noch von der EnbW Mengenrabatt!
Zur Kardinalfrage denke ich, dass der Amtsbote das Fahrrad mit Sicherheit nicht bekommen würde.
Und wenn Herr Weiss und Herr Winkler sofort dafür gestimmt hätten, dann wäre wahrscheinlich unserem Herrn Bürgermeister die Kinnlade heruntergefallen und der Rest vom Gemeinderat hätte natürlich sofort dagegen gestimmt.
Probierts doch beim nächsten mal es einfach aus!!

Vollkommen richtig gesehen und gewertet. Und noch was. Für ein E-Bike, das bereits bei Beschluss an der Stromleitung des Rathauses hängt, braucht man keine Abstimmung mehr. Wie lange lassen sich die Gemeinderäte noch an der Nase herumführen? 12 Leute, an deren Selbstwertverständnis ich immer mehr Zweifel anbringen muss. Etwas bösartig könnte man gar vermuten, hier sitzen geklonte Sklavenzwerge am Tisch.

Wusste gar nicht, das Buchau so viele Berge hat!
Der Bote muss nun bei dem flachen Gelände aufpassen, dass er mit seinem Antrieb nicht in die nächste Radarkontrolle kommt. Besser wäre bei den vielen zu transportierenden Briefen dieses Modell gewesen.

Satire?
Mit klassischen Rikschas (15 Stück gleich) könnte der Gemeinderat und Bürgermeister am Wochenende Gäste umher strampeln, was großer Werbeerfolg mit sich bringen würde. Stadtrundfahrten mit Haltestellen an der GH-Schule, am Freibad, bei der Götzfabrik und draußen bei der Fa. Kessler und eine am Kurzentrum.
Für gehbehinderte Gäste direkt zum Federsee hinaus auf die Plattform. Geräuscharm, umweltfreundlich und einen hohen Wiedererkennungswert. Das wäre innovativ, allerdings nur nicken wäre zu wenig, hier muss gestrampelt werden..

hier will ich dann aber zu vorderst den Herrn Gemeinderat Weiss strampel sehen!!!

Ich habe mich extra erkundigt. Hätte der Bürgermeister aufgrund seiner Machtbefugnis hier nicht eigenständig entscheiden können? Wenn diese Summe im Haushaltsplan veranschlagt wäre, wohl schon. Und das auch noch ohne Ausschreibung, über die letzthin so heftig diskutiert wurde. Dagegen wohl nicht bei einer über- oder außerplanmäßigen Ausgabe (keiner hat danach gefragt?). Aber wenn schon nicht veranschlagt, kann man natürlich noch großzügiger sein! Nach dem Motto: Wenn schon, denn schon! Buchau hat es doch, wenn es der Bürgermeister nur will.

als demokrat sollten sich auch die herren weiß winkler dem mehrheitsbeschluss unterordnen und nicht wie ein kleines kind schmollen!

Ich bitte Sie mir nach zusprechen sagte BM Diesch bei der Vereidigung zum Gemeinderat:
„Ich schwöre, dass ich nach bestem Wissen und Gewissen …..
Die Gemeinderäte entscheiden im Rahmen der Gesetze nach ihrer freien, nur durch das öffentliche
Wohl bestimmten Überzeugung. An Verpflichtungen und Aufträge, durch die diese
Freiheit beschränkt wird, sind sie nicht gebunden.

-noch Fragen Herr Reger

Lieber Herr Reger,
bevor Sie mich hier als „Schmoller“ bezeichnen sollten Sie sich zuerst einmal etwas besser informieren.
Haben Sie hier oder sonst irgendwo gelesen, oder gehört, dass ich den Beschluss des Gemeinderats nicht mittrage???
Ich habe die Entscheidung des Gemeinderats in keinster Art und Weise kritisiert.
Wie meine persönliche Meinung dazu ist, oder für was ich stimme oder auch nicht, müssen Sie dann schon mir überlassen.

Das sind ja ganz neue Töne. Heinz Weiss, der seine Stadtratskollegen ja gerne als die ‚Ewiggestrigen‘ bezeichnet, wird doch nicht zu einem solchen mutieren? Wie anders ist es zu erklären, dass er sich für Bad Buchau etwas wünscht, was schon „die letzten 100 Jahre“ praktiziert wurde? Fortschritt ade, back to the roots?
Schön dass sich Herr Weiss für nichtmotorisierte Formen der Fortbewegung begeistert. Aber er ist allen Buchauern ja schon seit Jahrzehnten bekannt dafür, seine Wege in und um die Stadt mit dem eigenen Rad zurückzulegen. Oder sollte ich da etwas verwechselt haben?
Im Übrigen kann ich mich noch gut an Amtsboten erinnern, die ihre wahrlich oftmals nicht einfache Tätigkeit bei Wind und Wetter mit einem motorisierten Zweirad erledigt haben.
Völlig daneben liegt Herr Weiss aber mit dem erneuten Versuch, dem Gemeinderat zu unterstellen, alles bloß abzunicken. Dass der Bürgermeister das E-Bike auch gegen einen Gemeinderatsbeschluss angeschafft hätte, glaubt er wahrscheinlich nicht einmal selbst.
Es ist leider wie so oft in Bad Buchau. Anstatt die positiven Seiten hervorzuheben wird lieber alles niedergebügelt und schlecht geredet. Schade eigentlich.

@richtig: Ich bin weder geklont, noch fühle ich mich als Sklave. Und mit meiner Körpergröße bin ich auch ganz zufrieden.

richtig herr schuster,
das niederbügeln musste ich allerdings erst lernen, denn so daneben kann sich kein normaler bürger benehmen. gelernt habe ich es im gemeinderat, dieser ist mein lehrmeister in unverständlichen, verdrehten und falsch dargestellten vorgängen in den letzten jahren. wegschauen und stillhalten, das beherrscht der Gemeinderat samt bürgermeister hervorragend! hab ich doch schnell begriffen wie die uhren hier ticken. na ja bei den vorlesungen und praktischen übungen in den gemeinderatssitzungen der letzten jahre, leicht zu durchschauen und schnell zu kapieren. Mann lernt eben nie aus, und ich bin sehr lernbegierig.

Herr Schuster,
Ihr Kommentar gefällt mir nicht. Schließlich geht es um viel Geld.
Da könnten Sie wahrscheinlich länger Briefmarken kaufen, als das Rad hält.
( Übrigens gibt es in manchen Städten einen Radkurier. Schnell, zuverlässig, billig). Die zurückliegende Strecke in Buchau ( flach ) dürfte unter 15 km liegen.

Hier einige Anregungen eines Anbieters:

Was sind die wichtigsten Voraussetzungen für diese Tätigkeit?
Ausdauer, Teamfähigkeit, Orientierungssinn und Zuverlässigkeit. Während einer Schicht sind zwischen 50 und 100 km mit dem eigenen Fahrrad zu bewältigen.
Wie hoch ist mein Verdienst?
Mit der Erfahrung wächst auch der Geldbeutel, denn der Verdienst ist abhängig von den erledigten Aufträgen.
Jeder Fahrer bekommt einen bestimmten Anteil seines erbrachten Umsatzes. Das sind, abhängig von der Beschäftigungsart 40%. So liegt der Stundenlohn zwischen 7.- und 12.- €
Was brauche ich als Radkurier?
Ein eigenes Fahrrad mit entsprechendem Kleinwerkzeug ist ein Muss. Ebenso Helm, Beleuchtung für die Wintermonate und ordentliche Radbekleidung für unterschiedliche Witterung.

Ich kann mich Herrn Reger nur anschließen!
Wenn Ihre Artikel lese Herr Weiss, überkommt mich ständig das Gefühl, dass sie sich verhalten wie ein kleines Kind, dem man den Lolli weggenommen hat.
Wenn sie alles besser wissen und natürlich auch machen, warum haben sie sich nicht als BM aufstellen lassen?
Für ihre Mitstreiter im Gemeinderat muss es schwer sein ordentliche Stadtpolitik zu machen, mit so einem “Kollegen“ an der Seite!
Ich habe gelesen, dass sie Mitglied bei der CDU sind! Vielmehr sollten sie zu den Grünen wechseln, da passt das Dagegen sein viel besser!

bin ich dass Stadtrat Weiss auf dem Rathaus vertreten ist in den Gemeinderatssitzungen. Vieles wüssten wir bis heute noch nicht und was wir bisher durch Ihn erfahren haben ist mehr als fraglich. Sie sollten mal in die Sitzung gehen, Sie würden sich wundern über soviel Unverfrorenheit einiger vielen. Weiss hat als einziger den Mut und die Kraft denen Paroli zu bieten, sehr gut und längst fällig. Wichtigredner haben wir genügend in der Stadt die Halbwahrheiten verkünden. Umso mehr freut es uns von Weiss zwischen den Zeilen aus dem Rathaus zu hören, weiter so.
Drachen steigen gegen den Wind, wer dies nicht aushält duckt sich.

zu Helge Schneiders Kommentar:
Für ihre Mitstreiter im Gemeinderat muss es schwer sein ordentliche Stadtpolitik zu machen, mit so einem ”Kollegen” an der Seite!

nein nicht schwer, mit überzeugender Mehrheit immer leicht+ fertig…lach
nur manchmal nicht immer tadellos.

Oh, bei der CDU werden die Karten zur Zeit auch neu gemischt. Vielleicht nicht im Federseeraum, aber weiter oben schon. Wäre wohl auch bei uns nicht schlecht! Mal etwas nachdenken und entrümpeln könnte nicht schaden. Trägheit bringt einen nicht immer weiter. Also dann bis zum nächsten Abfalltermin.

also ich finde das muss man logisch angehen:

1.) wie wurde das die letzten 50 Jahre gehandhabt bzw. wie hat sich der bote dort fortbewegt?
2.) wie wird es in anderen Gemeinden/Städten in BW gehandhabt?
3.) Was sind davon abgesehen die vor und nachteile?

Meine persönliche Meinung ist. Ein gesunder Junger mann muss das auch ohne motorisierung. Ansonsten ist die Stelle falsch besetzt. Anders sieht es aus, wenn er mal 50+ ist. das problem ist, so ein ebike ist schneller kaputt als man denkt, angefangen vom akku bis hin zu motor und technik.

Dr Buachamer Amtsbott

I, muass a Fahrrädle hau‘,
des kann a jeder verstau‘,
D’rum hot mir d‘Stadt a nagelneus kauft,
a Rädle des saumässig lauft.
So fahr i in dene Strossa umanant,
als schnella Amtsbot‘ jetza überall bekannt.
Überfahr in a oinziger Stund,
fünf Henna, an Gockel und an Hund.

Falsch, wenn oiner denkt des wär‘ m’r egal,
ka‘ nämlich nimme bremsa mit em Pedal.
An dene viele Hauseingäng schieass i vorbei,
wo i sott halta und walta ohne Eil‘.
Nix isch me mit Verweil‘
und Fraua verwöhna isch au vorbei.

In dem elektrischa Zuastand wia i jetzt bin,
moint des Rothaus i sei so schnell wia a Bien‘,
anstatt von Blume zu Blume von Haus zu Haus schweba,
vorbei isch es mit mei’m „harta Leba“.
Doch dia Briefkästa müasset no an da Bordstein na‘,
ohne tretta i nämlich au bald nimme laufa ka‘,
am Vorbeifahra i jetzt mei Sach’ bloß no verricht,
egal ob d’Leut z’frieda send oder au nicht.!

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