Als Alleinherrscher kann Erdoğan kein Partner mehr für Deutschland und die EU sein.

Grüße vom Bosporus.

Recep Tayyip Erdoğan: Der türkische Präsident Erdoğan lässt sich am Sonntagabend von Anhängern in Istanbul feiern.

Der türkische Präsident Erdoğan lässt sich am Sonntagabend von Anhängern in Istanbul feiern.

Für die Türkei, aber auch für Europa ist das ein tiefer Einschnitt. Die Türkei gehört jetzt nicht mehr zu den demokratischen Staaten. Sie ist ein Einmannstaat, ein Erdoğan-Staat. Der Neosultan wird nun über viele Jahre den Kurs des Landes bestimmen, das für Europa das Bindeglied zur Krisenregion im Nahen Osten bildet, und darüber entscheiden, wie viele Flüchtlinge und Migranten über das östliche Mittelmeer nach Europa kommen.  Offenbar ist er der Ansicht, dass er die EU nicht mehr braucht und dass er allein, ohne europäische Hilfe eine „starke Türkei“ aufbauen kann, wie er seinen Anhängern versprochen hat. Sein Land wird sich, so ist zu befürchten, unter seiner Führung noch weiter von Europa und vom Westen entfernen, wenn nicht völlig abwenden.

Die Kanzlerin stellt das alles vor ein großes Dilemma. Angela Merkel war bislang diejenige, die den engsten Draht zu Erdoğan hielt

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