Tote Hose im Straßenbau des Ländlichen Raums – Oberschwäbische CDU Landtagsabgeordneten in Sorge

KLAUS BURGER RUDOLF KÖBERLE PAUL LOCHERER ULRICH MÜLLER
PETER SCHNEIDER KARL TRAUB

Mitglieder des Landtags von Baden-Württemberg

Die CDU Landtagsabgeordneten des Oberlands befürchten, dass der Ländliche Raum im Straßenverkehr abgehängt wird. „Der allergrößte Teil des Gesamtverkehrs wird in unserer Region über die Straße abgewickelt und wenn hier Bund und Land nicht das Ruder her-umreißen, passiert bei uns fast gar nichts mehr. Bei der Investitionsförderung im Schienenverkehr läuft seit einiger Zeit ohnehin nahezu nichts – von der Südbahnelektrifizierung – hoffentlich – abgesehen“, stellt der Ravensburger Landtagsabgeordnete Rudi Köberle fest.

Der Bund will beim Bundesverkehrswegeplan (2015-2030) 70 Prozent aller Mittel in Auto-bahnen und großräumige Bundesfernstraßen stecken – „was das für das Oberland bedeutet, kann sich jeder ausmalen, der auf die Landkarte schaut. Man kann von Glück reden, dass der Baubeginn der B30 im Süden von Ravensburg und der B31 in Friedrichshafen grundsätzlich schon gesichert sind. Aber sonst? Minister Hermann muss hier die Interessen Baden-Württembergs gegenüber dem Bund vertreten und das heißt, sich auch für die verkehrsgeplagten Menschen in vielen Gemeinden und nicht nur die staugeplagten Menschen in den Ballungszentren einsetzen“, so MdL Paul Locherer.

Vor allem aber im eigenen Verantwortungsbereich, dem Landestraßenbau, muss Minister Hermann mehr tun. Während sich der Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid (SPD) in der hiesigen Presse vollmundig zum Landesstraßenbau bekannte, aber auch höchst knausrig ist, kann man die Strategie des grünen Verkehrsministers in Zahlen ausdrücken:

6 Responses to Tote Hose im Straßenbau des Ländlichen Raums – Oberschwäbische CDU Landtagsabgeordneten in Sorge

  1. Autofahrer sagt sagt:

    So So Die oben genannten Herren sorgen sich um den Straßenverkehr im ländlichen Raum. Der ländliche Raum wurde schon abgehängt als obige Herren selbst am Ruder saßen !!!!

  2. mal jung gewesen.. sagt:

    fragt doch mal den ramsauer warum er S21 dem land aufbrummt und BW deswegen weniger moneten für die strassen hat.
    fragt auch mal selber nach, welche region für S21 gestimmt hat.
    Also: S21 freud ist des autofahrers leid.

  3. Wichtigeres sagt:

    Jaja, jetzt können sie schreien, die Herren Abgeordneten.
    Jahrzehntelang wurde Oberschwaben vernachlässigt – unter CDU Führung im Land und mit denselben Abgeordneten, die jetzt jammern….

  4. Andreas sagt:

    Das ist doch einfach nur lachhaft. Die CDU macht jetzt die Grüne Landesregierung für Ihr eigenes Versagen der letzten 50 Jahre verantwortlich.
    Wer bitte hat zu verantworten, dass wir bis heute keine elektrifizierte Südbahn haben, doch sicher nicht die aktuelle Landesregierung.
    Die Kosten für die Unterhaltung der bestehenden Straßen sind die letzten Jahre stark gestiegen, hat das von den Schwarzen überhaupt jemand so richtig auf dem Schirm.

    Wir brauchen hier keine neuen Straßen, wir brauchen intelligente d.h. optimal vernetzte Verkehre, darüber sollten Sie sich die Gedanken machen.
    Obwohl, oder vielleicht gerade weil wir hier nicht mit Schnellstraßen/Autobahnen zugepflastert sind, ist die Lebensqualität hier hoch und die Arbeitslosigkeit niedrig.

  5. Veranwortung wo sagt:

    Auch wenn es überaus löblich ist, wie sich jetzt plötzlich die CDU-Größen von Anno dazumal für den Straßenausbau in Oberschwaben lauthals stark machen, so bleibt der Schwarze Peter doch bei Ihnen hängen. Über 50 Jahre hatten diese Herren das Heft ununterbrochen in der Hand, meist auch bei der Bundesregierung das Sagen und immer haben wir noch die letzten Zustände. Dies nicht nur im Ausbau, auch oft beim schlechten, verwahrlosten Straßenzustand. Also das lautstarke Gejammer über eigene Fehler der Vergangenheit ist tatsächlich angebracht – nur an die falsche Adresse gerichtet. Das Erwachen dieser Herren, gerade jetzt, nachdem Sie die Verantwortung los sind, ist so scheinheilig, wie vieles andere auch. Aber keine Angst, so verblödet wie man uns Bürger hält, sind wir nun auch wieder nicht. Man vermiss t bei den Oberschwäbischen CDU-Größen das Selbstbekenntnis der eigenen Schwäche und des fehlenden Durchsetzungswillens in der glorreichen Vergangenheit.

  6. Kappler sagt:

    Um es mal präzise auszudrücken, haben wir die Schmalspurbahn schon vor 44 Jahren zurückgebaut. Bad Schussenried ist zwar noch immer noch Bahnstandort, doch Liebherr hängt zar noch an der Schiene, aber ohne Funktion!

    Aus der Stadtratssitzung: Bad Buchau verlor in den vergangenen 10 Jahren 10 % seiner Einwohner, Bad Schussenried hat gar keine Kur mehr und kränkelt arg, warum wohl?
    Jetzt braucht uns die Gemeindeprüfungsanstalt nicht mehr abzukassieren, das kann das LA auch umsonst. Denn der aufgeblähte Verwaltungsapparat kostet doch ohnehin…

    Güterverkehr auf der Straße bedeutet weniger Sicherheit und mehr Energieverbrauch…

    Sollten wir noch mehr Autobahnen als heimliche Ersatzschlachtfelder ungebremster Selbstdarstellung und PS-Protzerei ausführen und damit der Entschleunigung Einhalt gebieten.

    Nein, der schnellste Weg und sicherste Weg führt über die Schiene! Selbst große Firmen
    arbeiten vermehrt über die Deutsche Bahn und Railion. Der Gewinn der DB AG ist gut, doch S 21 war ein ideologischer Irrweg…