Tesla-Elektroautohersteller rodet 90 Hektar in zwei Wochen … und bei S21 ist 20 Jahre Eidechsen-Stopp

und in Grünheide/Berlin werden gerade 90 Hektar Wald für Tesla ohne Genehmigungen und Prüfungen in zwei Wochen abgerodet,

Mit einem Holzvollernter wird auf dem Tesla-Gelände in Grünheide ein Kiefernwald gerodet. (Quelle: dpa/Jörg Carstensen)

Video: rbb|24 | 14.02.2020 | Grit Lieder und Material Brandenburg aktuell | Bild: dpa/Jörg Carstensen

Frankfurter Verwaltungsgericht Eilanträge gegen Baumfällungen für Tesla-Werk abgelehnt

Die Baumfällungen für das Tesla-Werk in Grünheide können weitergehen. Zwei Eilanträge, die die Arbeiten stoppen sollten, hat das Verwaltungsgericht in Frankfurt (Oder) am Freitag abgelehnt. Gestellt hatten die Anträge Naturschützer aus Brandenburg und Bayern.

Das Verwaltungsgericht in Frankfurt (Oder) hat die Eilanträge zweier Naturschutzverbände gegen die am Donnerstag begonnen Rodungen auf dem Tesla-Gelände in Grünheide (Oder-Spree) abgelehnt. Wie das Gericht am Freitagnachmittag mitteilte, sei die vom brandenburgischen Landesumweltamt erteilte Genehmigung des „vorzeitigen Beginns“ der Baumfällarbeiten rechtmäßig.

Die Abwägung der naturschutzrechtlichen Belange durch das Landesumweltamt in seinem Bescheid sei nicht zu beanstanden, hieß es weiter. Die Arbeiten können demnach fortgeführt werden.

Hintergrund

Beschwerde gegen Gerichtsentscheidung zulässig

Der VLAB begründete seinen Eilantrag mit einer „überfallartig begonnenen Rodung“ eines „für den Klima- und Artenschutz wichtigen Waldgebietes“ in Grünheide und forderte den sofortigen Stopp der Baumfällungen.

Der Verein kritisiert weiterhin, dass mit dem Abholzen des Waldstücks vollendete Tatsachen geschaffen würden, obwohl es noch keine Baugenehmigung für die Fabrik des US-Elektro-autoherstellers gibt. Zudem seien die Auswirkungen dieses „gigantischen Projektes“ auf Mensch und Natur noch nicht eingehend und abschließend geprüft, hieß es weiter. Der Verein kritisierte vor allem den hohen Wasserverbrauch in einem sowieso schon trockenen Gebiet. 

BUND will nicht gegen Rodungen vorgehen Rodung

do guck na;

Stuttgart / Berlin. Bei Stuttgart 21 behindern ein paar Juchtenkäfer und Eidechsen den Bau 20 Jahre lang, aber in Grünheide/Berlin werden gerade 90 Hektar Wald für Tesla ohne Genehmigungen und Prüfungen in zwei Wochen abgerodet, bis zum 1. März sind sie dort fertig. Hat noch einer Fragen, was für eine grünversiffte Schweinerepublik unser angeblicher Rechtsstaat ist? Und der verlogene BUND für Naturschutz, der sonst bei jedem Regenwurm Zeter und Mordio schreit, hält auch sein Maul. Es geht ja um Elektroschrott!

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