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Bad Buchau am Federsee

Tafelladen für Bad Buchau, wann ist es endlich so weit?

Seit fünf Jahren gibt es nun den Tafelladen in Riedlingen.

Tafelladen in der Ziegelhüttenstraße

„Der Tafelladen ist eine wichtige Einrichtung in der Stadt. Wenn es sie nicht gäbe, müsste man sie schaffen“, sagte Bürgermeister Hans Petermann in seinem Grußwort. Auch er hob die Hilfe für die Bedürftigen hervor, aber auch den Beitrag gegen Lebensmittelverschwendung.  Am 27. September 2006 hat in Bad Saulgau der so genannte „Tafel-Laden“ eröffnet. Ehingen seit September 2009  und Biberach hat einen.

Die Redaktion …. fragt sich mal wieder nachdenklich  woran unser Bürgermeister denkt beim Wort “ Tafelladen“. Vermutlich sind in Buchau alle satt und zufrieden. Auf solche Gedanken kann nur kommen wer Hunger hat, bei uns nicht. Jedenfalls  hat noch keiner auf dem Rathaus um Brot nachgefragt. Traut sich auch nicht jeder . . .  Mahlzeit. Einen Tafelladen in Bad Buchau zu haben wäre trotzdem ein Akt der Nächstenliebe, oder.

Wer kauft im Tafelladen ein?

Berechtigt zum Einkauf sind:     von Armut bedrohte Menschen     Bezieher/innen von Sozialhilfe   Bezieher/innen von Grundsicherung     Bezieher/innen von Arbeitslosengeld II.    Das Angebot der Riedlinger Tafel richtet sich an alle Bedürftigen der Stadt und den umliegenden Gemeinden. Sie erhalten nach einer festgelegten Bedürftigkeitsprüfung einen Berechtigungsschein. Er ist nicht übertragbar und gibt Auskunft über die Zahl der Familienmitglieder.

Berechtigungsscheine stellen aus:   SGB XII Sozialamt Riedlingen:   Frau Rimmel

SGB II Landratsamt Biberach, Außenstelle Riedlingen: Frau Mayer

http://drk-bc.de/angebote/hilfen-in-der-not/tafeln.html

20 Antworten auf „Tafelladen für Bad Buchau, wann ist es endlich so weit?“

Verpasst wurde allenfalls nicht evangelischen Mitbürgern das immer mal wieder mit zu teilen, leider. Informieren und das öfters und stetig. Hab davon noch nichts gelesen in 2012. Zeitung, Plakat, Handzettel oder evtl. Einladung im Breifkasten Kann ja noch werden. Der Ansatz ist jedenfalls gut und lobenswert. Bekommt den Bon jeder und was kostet einer, man bräuchte schon mehr davon im Monat. Natürlich ist ein Tafelladen das einfachere Angebot für alle Tage. Trotzdem eine erfreuliche neue Information für mich und viele mehr.

guten morgen – einen buchauer tafelladen gab es und wurde nicht angenommen – und ist jetzt mit schussenriedf fusioniert.

zu svbbau
wie kann das sein, nicht angenommen oder einfach abgesagt und geschlossen. Man hörte doch so einiges.

Ich muß svbbau rechtgeben, es gab einen und dieser wurde über längere Zeit nicht angenommen , leider.
Andererseits muß ich mal das Wort EHRENAMT hier in den „Raum werfen“ , leider stellt man vermehrt fest, daß kaum ein „Buchauer Bürger“ sich Ehrenamtlich betätigen will. Auch ein Tafelladen ist eine ehrenamtliche Tätigkeit. Würde mich mal inreressieren, welche Personen die hier lesen, sich auch bereiterklären würden sich irgendwo (EV/Kath.Kirche , DRK , Feuerwehr usw.) ehrenamtlich zu betätigen. Es wird immer nur verlangt, aber daß auch der Bürger etwas dazu beitragen könnte, versteht auch keiner.

Hilfe schadet nie , was gestern nicht lief muss morgen nicht zwangsweise das gleiche Erscheinungsbild sein. Ein ernsthafter Versuch wurde seit damals nie mehr unternommen, dafür nur schlecht geredet. Das Rathaus ist in erster Linie gefragt in Form einer Aufsichtspflicht für seine Bürger. Was tun muss man wollen , um sonst geht gar nichts.
Anderseits finden sich in Buchau genügend Ehrenamtliche die sich bis dato noch nicht gezeigt haben aus dem einen oder anderen Grund. Ganz sicher würden diese Personen das das Problem anpacken sollten sie gefragt werden. Nur ohne Städtische Info / Unterstützung geht rein gar nichts das ist der Haken.

Hallo – wann REWE eröffnet hat fallen in Bad Buchau täglich kistenweise Waren für den neuen Tafelladen an. Tolle Sache wenn man das jetzt schon weiß. Oder doch besser in den gelben Drecksack, damit andere sich daran erfreuen.. hm.

auch ein Buchauer

Ich möchte mal zu dem Thema Ehrenamt etwas sagen.
Wer das Wort hört, denkt sofort, an kostenlose Arbeit. Das ist so nicht richtig. Denn jeder, der ehrenamtlich arbeitet bekommt eine Aufwandsentschädigung und der Stundenlohn ist dabei oft gar nicht schlecht. Er liegt bei 6-10 Euro die Stunde. Je nach Branche.
Und 2100 Euro, bzw. 175 Euro monatlich sind steuerfei, weil es ein Ehrenamt ist.
Aus diesem Grund gibt es auch so viele Ehrenamt Beschäftigte. Kostenlos arbeitet nämlich niemand, nicht mal für die Kirche oder andere soziale Institutionen 🙂

miss marple — sieh stehen auf dem schlauch; ehrenamtliche Arbeit wird in bestimmten institutionen entlohnt; beispielsweise führt eine bürgermeister einer kleinen Gemeinde den Job ehrenamtlich aus — erhält wie sie beschrieben haben aber eine Aufwandsentschädigung;

ich glaub nicht, dass die ehrenatmlichen Helfer von Feuerwehr und Sportverein einen Stundenlohn von 6-10 Euro erhalten!!!!! da gibt es nen feuchten händedruck und oftmals gemaule von Leuten wie Ihnen, die keine Ahnung von nichts haben und nur maulen!!!

Was maule ich denn ?? Ich habe lediglich das Thema Ehrenamt erläutert, weil hier gesagt wurde, in Bad Buchau gäbe es kaum ehrenamtliche Helfer.
Und das Thema ist ja eigentlich der Tafelladen 😉

Typisch! Typisch Bad Buchau! So könnte man das Ganze mal wieder beschreiben. Typisch aber, dass wieder erst gemotzt und gemahnt wird, bevor man sich mit den Fakten beschäftigt hat. Den Tafelladen der Evangelischen Kirche gibt es ja nun schon seit geraumer Zeit (Google ist dein Freund: http://www.evkirche-badbuchau.de/?download=BoteNr233.pdf) und ein bisschen Recherche gehört nun mal zum seriösen Journalismus dazu, ist eigentlich sogar die Grundlage und gebietet das journalistische Ethos. Eine eigentlich gute Idee, nämlich auf die Missstände in unserer Gesellschaft aufmerksam zu machen und eine bereits zuvor ins Leben umgesetzte Idee zu stärken, beschwört so erst einmal Unmut. Die sich anschließenden Kommentare zum Ehrenamt krönen das Ganze und entbehren jeglicher Logik: Ja, ein jeder braucht Geld und sucht nach Möglichkeiten, sich per Nebeneinkunft etwas dazu zu verdienen. Da kommt das Ehrenamt ja wie gerufen. Mal schnell ein paar Stunden für flotte 6-10€ eine läppische Aufgabe übernehmen und schon habe ich mir ein bisschen Geld dazu verdient. Das ist der Ansporn so vieler Mitarbeiter bei ehrenamtlichen Tätigkeiten. Ja, geht´s noch! Es möge sich doch jeder selbst einmal die Zeit nehmen und sich in seinem Familien- und Freundeskreis umsehen, wie viele ein Ehrenamt wegen des Geldes ausüben. Und? Ganz ehrlich? Natürlich freut man sich über die Anerkennung durch einen kleinen Obolus, aber geht die investierte Zeit nicht weit über die „bezahlte“ hinaus? Investiert man nicht eher selbst Geld (Auto/Benzin/Spenden), um durch das Ehrenamt wichtige Institutionen des öffentlichen Lebens in Bad Buchau am Leben zu erhalten? Mein Gott, Bad Buchau, immer feste drauf, immer etwas zum Nörgeln finden, immer erst „So ein Scheiß!“ sagen. Und immer erst den Vorteil sehen, den andere aus ihrem Engagement haben könnten. Das geht mir als Reingeschmeckter schon manchmal auf den Geist. Aber Gott sei Dank gibt es genug Buchauer, die hilfsbereit sind, die Dinge auch mal ohne Scheuklappen sehen wollen, sich für ihre Stadt AKTIV einsetzen und damit auch etwas erreichen. Nur die Fähigkeit zur Kompromissbereitschaft, ein Geben und Nehmen ermöglicht das gesellschaftliche Miteinander – nicht nur das Motzen und Aufzeigen von Missständen bringt eine Änderung. Mehrheiten finden, um seine Belange umsetzen zu können, alternative Ideen haben und aufzeigen: Das ist der Weg, der meiner Meinung nach langfristig zum Erfolg führt. Dieser kostet aber Energie und Zeit – und wer will dies heute noch investieren? Da ist Motzen schon einfacher…

„Eine eigentlich gute Idee, nämlich auf die Missstände in unserer Gesellschaft aufmerksam zu machen und eine bereits zuvor ins Leben umgesetzte Idee zu stärken“.

Dazu braucht es keine Recherche das Thema ist da nur keiner sieht es. Hinweise auf das und jenes und was es alles schon gibt- war gestern … nur Geschwätz- hilfreiche Taten Fehlanzeige. Weiter so mit drum herum reden beruhigt , hilft dem einzelnen wenig. Schön wenn man zeigen kann was andere Städte tun, selber machen ist gefragt.

@ Censor

Also ich habe mal an gar nix rumgemotzt. Meine Antwort galt eigentlich @ auch ein Bürger, weil er schreibt, dass es in Bad Buchau keine ehrenamtlichen Helfer gibt. Das war nur eine allgemeine Info zum Thema Ehrenamt. Ich bin Buchauerin und ich finde, das Ehrenamt ist hier sehr beliebt und an ehrenamtlichen Helfern fehlt es sicher nicht.
Übrigens habe ich einige Ehrenamtshelfer in meinem Freundeskreis und Benzinkosten gibts da noch zusätzlich zur Aufwandsentschädigung 🙂 Also draufzahlem muss man da nichts.
Meine Meinung zum Tafelladen ist eher, dass sich die LEUTE vielleicht schämen dort einzukaufen und deshalb wird das hier in Buchau nicht angenommen.

Der Einwand, dass ein Tafelladen in Bad Buchau nicht angenommen wird, weil sich die Bürger schämen, diesen zu benutzen, ist durchaus stichhaltig. In größeren Gemeinden schwindet diese Scheu, weil man nicht mehr so eingehend beobachtet wird und damit anonymer agieren kann. Aber Buchau ist da noch viel zu ländlich, konservativ und verschämt. Der Einzelne will ja nicht unbedingt riskieren, am Stammtisch nach allen Regeln der Kunst auseinander genommen zu werden. Wer schon länger hier lebt, weiß, dass es am besten ist, seine Deckung möglichst nicht zu verlassen. Man hat nur Nachteile zu befürchten.

@Miss Marple,
Ich habe nicht geschrieben, daß es in Bad Buchau „KEINE EHRENAMTLICHEN HELFER“ gibt !!
Wenn zitieren, dann richtig. 😉

Ok, ok,
dann zitiere ich dich wörtlich : daß kaum ein “Buchauer Bürger” sich Ehrenamtlich betätigen will.

da bad buchau ne kleine stadt ist, ist das für die meisten betroffenen peinlich dort hinzugehen.wem würde das nicht so gehen!?

@Miss Marpel ,
ich bin selbst im Ehrenamt tätig, bekomme keinen Obolus , keine Aufwandsentschädigung und kein Spritgeld (eben richtiges Ehrenamt). Mir reicht das „danke schön“ von den Leuten manchmal schon aus.
Und da muß ich „halt au“ teilweise recht geben. Selbst eine Feuerwehr bekommt eine Aufwandsentschädigung , die in manchen Gemeinden nicht gerade gering ausfallen . Erst vor kurzem kam ein Bericht im Fernseh über ein kleineres Dorf , die nun sogar Bürger zur einberuft , wie es damals zur Bundeswehr war, dieser Beitrag handelte um die Feuerwehr , weil es da gerade mal 2 Leute waren die aktiv sind/waren . Im übrigen kann man Ehrenamt auch ergooglen ! Quelle : Wikipedia
Ein Ehrenamt im ursprünglichen Sinn ist ein ehrenvolles und freiwilliges öffentliches Amt, das nicht auf Entgelt ausgerichtet ist. Man leistet es für eine bestimmte Dauer regelmäßig im Rahmen von Vereinigungen, Initiativen oder Institutionen und kann in einigen Fällen dazu verpflichtet werden. Ein Ehrenamt wird unter Umständen auch aberkannt. Für ehrenamtliche Tätigkeit fällt in manchen Fällen eine Aufwandsentschädigung an. Heute wird „Ehrenamt“ zunehmend gleichbedeutend mit Begriffen wie „Freiwilligenarbeit“, „Bürgerschaftliches Engagement“ verwendet.

Also sind Sie Miss Marple , wenn überhaupt in einem Ehrenamt tätig, wo man mehr als ein „danke schön“ bekommt tätig.
Und ich motze nicht , ich bin auch nicht neidisch auf die, die ein Obolus bekommen . Ich wünschte mir nur, daß es mehr Leute geben würde in Bad Buchau, die selbst mal in eine Ehrenamtliche Tätigkeit hinein Schnuppern würden , sei es die Feuerwehr , DRK oder Kirche , überall kann man Ehrenamtliche gebrauchen . Somit würde vielleicht mal aus Bad Buchau eine Stadt, die nicht immer nur durch „Gewalt, Mord, Drogen, sexual Delikte usw. in den Medien kommt, sondern vielleicht einfach mal was positives . Vielleicht findet man dadurch auch ein paar Leute, die einen Tafelladen im Stil von Riedlingen aufziehen. Räumlichkeiten gibt es ja inzwischen genug in Bad Buchau . Vielleicht stellt ja die Stadt auch die Räumlichkeiten in einem der leer gewordenen Läden zur Verfügung (bzw. bezahlt die Pacht/Miete) .
Einfach mal drüber nachdenken. 😉

Also an Räumlichkeiten fehlt es mit Sicherheit nicht 🙂 In der Schussenrieder Str. sind ja jede Menge leere Objekte.
Wie schon weiter oben geschrieben, denke ich nicht, dass es an fehlenden Objekten oder fehlenden ehrenamtlichen Helfern liegt, sondern leider wegen der Schande.
Es würde doch in der Zeit, in der geöffnet wäre, hinter allen Fenstern gegafft.

Leider ist es hier in Buchau so 🙁

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