Tempolimit statt Straßensanierung. Oggelshausen-Bad Buchau kommt unerwartet zum Zuge – nur wie ?

Endlich hat das Straßenbauamt erkannt dass es sich hier tatsächlich um die schlechteste und gefährlichste Straße im Landkreis Biberach handelt,  wenn nicht sogar von ganz Oberschwaben.

Das kann man ändern, ganz einfach mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 km/h,  das sagt www.amfedersee.de mal vorsichtig voraus.  Ergebnis:  die Buckelpiste bleibt uns erhalten.

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amfedersee.de fragt sich ob die Briefe ans grüne Verkehrsministerium  durch anliegende Bürgermeister es überhaupt bis auf den zuständigen Schreibtisch ins Ministerium geschafft haben oder gleich im Papierkorb des Ministeriums landeten und so die Zukunft der Landstraße vergessen ließen.

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Fahrbahnmarkierungen deuten auf einen Straßenbau technischen Eingriff der Fahrbahndecke hin. Toll, endlich ist es soweit.

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Statt Straßenneubau einfach nur neue Schilder für den Autofahrer. Hier erstmalig seit Jahren der Hinweis: Straßenschäden.

Immerhin fahren morgens und abends locker 600 Fahrzeuge die Stunde und mehr.

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die Schilder stehen schon, Baubeginn des  neuen Fahrbahnbelags bei Frost und Schneetreiben womöglich,  geht gar nicht – denn in 8 Tagen ist eine neue Fahrbahn nicht zu schaffen. Was wird da nur wieder geplant und umgesetzt. Grünen Regierungs-Flickwerk im großen Stil. Guten morgen Herr Kretschmann, darf ich Sie mal zu einer tollen Rüttelpartie einladen. Nein nicht im Dienstwagen, wir nehmen schon meinen der den direkten Fahrbahnzustand an den „Hintern“ weiter leitet.

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Unser grüner Umweltminister will die Straße vermutlich so lassen. Der Naturschutz bläst ins gleiche Horn, Bürger und Autofahrer sind die Dummen. Das ist bestimmt keine nachhaltige Lösung für die Zukunft der Region Bad Buchau. Flickschusterei mit Steuergeldern, und da soll man noch den Mundhalten. So nicht meine Herren Volksvertreter. Fällt vielleicht jemandem noch was vernünftiges ein dazu, jetzt ist der Bürger gefragt, nicht nur zu der Straße auch zu den anstehen Wahlen 2013. Das sind die Themen mit denen der Bürger verarscht wird , wie wir alle gerade erfahren. Zuerst rotzt frech Wahlversprechen abgeben und ebenso rotzfrech das Thema vergessen und verschlampen. Solche Vorgehensweisen bewirken in der freien Wirtschaft eine fristlose Kündigung. Im Regierungspräsidium dagegen vermutlich eine Anerkennung für Volksverdummung mit Stimmenfang…lach.

.Und jetzt noch die Krönung aller Voraussagen von amfedersee.de :

Bei 70 km/h stehen unsere Radar- und Laserspezialisten für Geschwindigkeitsmessung an der Oggelshauser Straße bestimmt  schon in den Startlöchern, hier gibt es gut  zu tun für Kreis und Land. Bringen wollen sie nichts aber Ausgaben wieder rein holen.

Wette gilt . . . wäre schön wenn wir sie „verlieren. „

9 Responses to Tempolimit statt Straßensanierung. Oggelshausen-Bad Buchau kommt unerwartet zum Zuge – nur wie ?

  1. Autofahrer sagt:

    Es ist ja toll wenn es möglichst überall wie aus dem Ei gepellte Fahrbahnen gibt.Aber wirklich notwendig sind diese bei den modernen Fahrzeugen der Neuzeit wohl eher nicht.
    Wenn du mit einer alten Postkutsche unterwegs bist dann sieht das schon anders aus.

  2. Postkutsche sagt:

    Die Vorderachse dankt es dir in dem du bei 60 000 km Fahrleistung bereits 2 x schon neue Spurstangenköpfe gebraucht hast bei den Neuzeitautos. Ältere Fahrzeuge halten mindestens 150000 km aus. Frag mal deine Autowerkstatt. Der Rest ist einfach eine Zumutung für alle Benutzer.

  3. Strafzettel sagt:

    Wer mit 91 km/h geblitzt wird bekommt einen Punkt und 100 € Strafe. Dass man etwas mehr auf dem Tacho hat geht schnell.
    Bei 100-110 km/h ist jeder zügiger unterwegs ohne Punkt.

  4. Pechgehabt sagt:

    Hier wird nicht geteert und nicht repariert: befahren der Buckelpiste auf eigene Gefahr.

    • Beobachtung sagt:

      Vor kurzem ist ein Krankenwagen vor mir diese Strecke gefahren. Das war ein Erlebnis besonderer Art. Zunächst fuhr dieser aus Bad Buchau kommend etwa 80 km/h. Das Auto schaukelte alsbald sehr bedenklich nach allen Seiten. Nach einigen hundert Metern schaute ich auf meinen Tacho, er fuhr nur noch 70 nach weiterer Strecke nur noch 60 km/h. Am Schluss gar nur noch 50 km/h. Da entschloss ich mich, diesen zu überholen. Wahrscheinlich hat es den Patienten auf seinem Krankenlager hin und her geworfen. Vielleicht war er auch einem Herzinfarkt nahe. Diese Fahrt konnte er nur angeschnallt auf seinem Lager und bestens fachlich betreut lebend überstehen.
      Ich würde vorschlagen, diese Strecke für Krankenfahrzeuge wegen Lebensgefahr ganz zu sperren.

  5. Mitleser sagt:

    Diese Strasse ist die reine Zumutung! Seit 20 Jahren fahre ich sich jeden Tag
    vier mal zur Arbeit! Gemacht wurde in den letzten 20 Jahren (und wahrscheinlich 20 Jahre davor auch) ausser einigen fragwürdigen „Ausbesserungsarbeiten“ überhaupt nichts. Im Gegenteil, hatte man danach doch oft das Gefühl dass es eher noch schlimmer wurde. Jedenfalls ist es echt die schlechteste Strasse die ich kenne, auch wenn man sie jeden Tag fährt oder gerade dann ist sie sehr gefährlich.
    Das mit Tempo 70 wäre eine Unverschämtheit! Abzocke anstatt Abhilfe nenn ich das. Einfach unglaublich!

  6. skeptisch sagt:

    wenn die straße nicht so gemacht wird wie die zwischen alleshausen und seekirch hält die eh nicht so lange.

    • Mitleser sagt:

      Dann wirds Zeit dass die Sache endlich mal richtig angegangen wird!
      Dafür würd ich auch 1 Jahr um den See zur Arbeit fahren (oder dann
      über den ja nun nicht mehr vorhandenen Flugplatz..hehe)

  7. Einwohner denkt nach sagt:

    Jetzt geht plötzlich was :
    „Im ersten Halbjahr 2013 gibt es den ersten Spatenstich an der B 30 Süd“ ist sich August Schuler, der Ravensburger CDU-Fraktionschef, ganz sicher; in einem Telefonat vom CDU-Parteitag in Hannover erklärte er gestern, wie die zusätzlichen 750 Millionen Euro, die die Koalition dem Bundesverkehrsministerium bewilligt, direkt zum Weiterbau der Ravensburger Umgehung führen könnten. 80 Millionen, so Schuler, gebe es zusätzlich für den Straßenbau im Südwesten.