Stadtstreicher Kolumne Nr. 107

 

Die Tourist –Info Bad Buchau

Daniela Maier, die neue Kraft in der Tourist-Info wird kräftig gefeiert. Die Mutterschaftsvertretung mit zwei-jährigem Arbeitsvertrag wird als die touristische Wende in Bad Buchau empfangen. Natürlich gönnen wir das der jungen, aufgeweckten und mit frischem Blick ausgestatteten Frau von Herzen. Es ist ja fast ein tiefes Aufatmen fühlbar. Nun, bekannt ist ja, dass neue Besen besonders gut kehren. Bloß was ist mit den alten Besen? Da wäre zuvorderst BM Diesch zu benennen. Der große Meister und Obermacher , der Touristikfachmann und Marketingleiter unserer Stadt. Als zweites wäre Miriam Siegle verh. Buckenmaier ebenfalls Tourismusfachfrau zu erwähnen. Sie ist im Mutterschaftsurlaub. Da fällt einem der berühmte Spruch aus dem Zauberlehrling ein: „ In die Ecke Besen, Besen, sei’s gewesen, sei’s gewesen….“. Nachdem diese „Vorgänger“ vorübergehend verbraucht abgestellt sind, soll Frau Daniela Maier in der kurzen Übergangstätigkeit Bad Buchau im Innen- wie Außenmarketing neu aufstellen und umkrempeln? Der Stadtstreicher will Ihr nicht die Freude und den Unternehmergeist absprechen. Aber so eine Mutterschaftsvertretung ist doch eine undankbare Aufgabe auf Zeit. Was wird die Platzhalterin nach Ihrer Rückkehr alles übernehmen? Was wird wieder fallen gelassen? Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln? Ist das denn effektiv? Und dann wäre noch Frau Margit Vauth, ebenfalls Touristikfachfrau, bei Tourist –Info zu benennen. Also es wimmelt nur so von Fachleuten in diesem Amt. Vielleicht sogar zu viele Fachgeister, die hier herum spuken? Was hat sich denn in den letzten zehn Jahren von der Aufgabenstellung so wesentliches geändert, außer dass das Haus Ilona weggefallen ist?

All diese Fragen in diesem Wirrwarr darf man sich nach der großartigen Vorstellung von Frau Daniela Maier wohl stellen? An und für sich wäre das schon im Gemeinderat abzuklären gewesen. Aber wahrscheinlich ist das der „Buchauer Weg“ nach Diesch‘er Gangart. Also auf zu neuen Ufern!

Das Götzburg-Areal steht einsam und verlassen. Gut, dass demnächst der Schnee alles in ein weißes Tuch verhüllt. Die Ankündigungen vom Rathaus warten auf Realisierung. Vielleicht grünt es unter der Schneedecke, so wie die Wintersaat draußen auf den Feldern. Überhaupt ist in Bad Buchau nach den vielen Jubiläen in aufgeregter Wartestellung. An Startlöchern fehlt es sicher nicht. Es grünt so grün…..

Einen besinnlichen Advent und viele schöne Weihnachtsessen.

 

 

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