Stadt Biberach schaltet Gratis-W-Lan frei

Um den Biberacher Marktplatz herum können Besucher jetzt kostenlos im Internet surfen .

 

Der Startbildschirm des kostenlosen W-Lan-Angebots in er Biberacher Altstadt: Seit Dienstag ist das neue Netz in Betrieb und kan

Der Startbildschirm des kostenlosen W-Lan-Angebots in er Biberacher Altstadt: Seit Dienstag ist das neue Netz in Betrieb und kann genutzt werden.

Foto Florian Achberger Artikel erschienen SZ Biberach

Biberach sz Damit dürfte einer ungebremsten Bilderflut vom Biberacher Schützenfest in den sozialen Netzwerken nicht mehr im Weg stehen: Die Stadt Biberach hat am Dienstag das neu installierte, kostenlose W-Lan-Netz im Bereich von Marktplatz, Holzmarkt und Kesselplatz freigeschaltet. Somit kann sich jeder mit seinem Smartphone oder Tablet in das Netz einwählen und bis zu vier Stunden kostenlos im Internet surfen, Mails verschicken oder in sozialen Netzwerken kommunizieren.

„Wir sehen das Ganze nicht nur als Service für die Biberacher, die in der Stadt unterwegs sind, sondern als besonderes Angebot an Gäste und Touristen aus dem Ausland, die sich dadurch möglicherweise teure Gebühren sparen“, sagt Kulturdezernent Dr. Jörg Riedlbauer.

Es sei ein Kraftakt gewesen, das Gratis-W-Lan-Netz mit der ausführenden Firma Innerebner (Innsbruck) und örtlichen Partnern noch rechtzeitig zum Schützenfest in Betrieb zu nehmen, sagt Kulturamtsleiter Klaus Buchmann. Eine Testphase musste deswegen entfallen. „Die haben wir dafür jetzt beim Schützenfest und bitten gleichzeitig um Verständnis sollte etwas nicht sofort reibungslos funktionieren.“ Als die SZ es am späten Dienstagnachmittag testete, wurde einem das Gratis-W-Lan-Netz zwar angezeigt, doch konnte man sich nicht von überall auf den genannten Plätzen auch einwählen.

Bis zu den Sommerferien soll es auch im Bereich von Stadthalle und Stadtgarten Gratis-W-Lan geben, im kommenden Jahr sollen der Bereich um die Stadtkirche sowie der der Schadenhof, Viehmarkplatz und der Museumshof folgen.

Filter sperrt anstößige Seiten

Betrieben wird das Netz von der Firma Innerebner. Sie übernimmt auch die Haftung bei einem eventuellen Missbrauch, beispielsweise beim Aufrufen pornografischer Internetseiten. Dafür sei ein Filter programmiert worden, der bestimmte Seiten blockiere und der auch lernfähig sei, so Ingeborg Voss von Trourismus und Stadtmarketing. Komme es zu Verstößen, habe sich der jeweilige Nutzer dafür zu verantworten. „Die Stadt ist dabei außen vor“, so Voss. Bis zu 3000 Nutzer können sich gleichzeitig in das W-Lan-Netz einwählen , so dass es noch problemlos funktioniert. „Sind es mehr, geht es zu Lasten der Geschwindigkeit“, sagt Voss.

Die Installation der erforderlichen Technik hat rund 23000 Euro gekostet, die Stadt kalkuliert mit jährlichen Folgekosten von rund 12000 Euro für Service und Wartung.

So kann man das kostenlose W-Lan in der Biberacher Altstadt nutzen:

Der Nutzer, der sich im Bereich Marktplatz/Holzmarkt/Kesselplatz befindet, schaltet auf seinem Smartphone, Tablet oder Laptop die W-Lan-Funktion seines Geräts ein. Er wählt das Netzwerk „free-key Biberach“. Auf dem Startbildschirm erscheint nun die Aufforderung, sich mittels seiner E-Mail-Adresse oder Handynummer zu registrieren. Dann auf „Authentifizieren“ klicken. Nun kann er Nutzer bis zu vier Stunden kostenlos im Internet surfen. Wenn die Zeit abgelaufen ist, muss man sich erneut wie beschrieben anmelden.

Kommentare sind geschlossen.