SPD-Kreisvorstand hat am Mittwoch folgende Resolution zur zukünftigen Gesundheitsversorgung

Der SPD-Kreisverband Biberach fordert die grün-schwarze Landesregierung auf, das von Landkreis Biberach, Sana, Stadt Riedlingen, engagierten Bürgerinnen und Bürgern entwickelte und von SPD- Landessozialministerin Katrin Altpeter jahrelang gutgeheißene Konzept zur Krankenhausversorgung im Kreis Biberach zügig und ohne Abstriche umzusetzen. Dieses Konzept stellt die Akut-, Notfall- und Grundversorgung in der Fläche unseres Landkreises Biberach sicher und erfüllt den vom Land geforderten Abbau von Bettenkapazitäten. Neben dem Neubau einer Klinik in Biberach benötigen wir in der Fläche, konkret in Laupheim und Riedlingen, weitere Einheiten für eine niederschwellige Gesundheitsversorgung. Wir wollen weiterhin eine akut-stationäre Basisversorgung in Riedlingen und Laupheim. Dass dieses jahrelang ausgearbeitete Konzept mit der ausdrücklichen Unterstützung durch die SPD-Sozialministerin Katrin Altpeter nun von Seiten der grün-schwarzen Landesregierung auf der Zielgerade gekippt werden soll, stößt auf großes Unverständnis und unseren Widerstand.

Wir fordern daher Grüne und CDU auf, ebenfalls klar zugunsten einer flächendeckenden Gesundheitsversorgung im Kreis Biberach Stellung zu beziehen und die grün-schwarze Landesregierung wieder auf den wohlüberlegten Kurs von Sozialministerin Katrin Altpeter zurückzuführen. Alles andere ist für uns nicht hinnehmbar und ein Schlag ins Gesicht für alle, die seit Jahren intensiv an diesem Konzept gearbeitet haben. Wir wehren uns gegen die Vorgehensweise der grün-schwarzen Landesregierung, die die Axt an unsere Standorte Riedlingen und Laupheim anlegt und den Klinikneubau in Biberach nur dann finanziell unterstützen will, wenn die Pläne für eine Gesundheitsversorgung in Riedlingen beerdigt und in Laupheim eingedampft werden. —–

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