Sieben Verletzte bei Unfällen auf glatten Straßen / 50-Jähriger schwebt in Lebensgefahr.

Glatteis am frühen Freitag hat die Autofahrer in der Region ins Schwitzen gebracht. Im Bereich des Polizeipräsidiums Ulm, den Landkreisen Alb-Donau, Biberach, Göppingen, Heidenheim und dem Stadtkreis Ulm, wurden am Freitag zwischen 4.30 Uhr und 7.30 Uhr der Polizei 22 Verkehrsunfälle gemeldet, die sich auf glatten Straßen ereigneten. 15 dieser Verkehrsunfälle ereigneten sich im Alb-Donau-Kreis, drei in Ulm, zwei im Landkreis Heidenheim und je einer in den Landkreisen Biberach und Göppingen.

Bei einem Verkehrsunfall zwischen Türkheim und Nellingen erlitt ein Autofahrer lebensgefährliche Verletzungen. Zwei weitere Personen wurden leicht verletzt. Der Unfall ereignete sich gegen 6.20 Uhr, als ein 50-Jähriger mit seinem Renault in Richtung Nellingen fuhr. Er fuhr angesichts der Glätte zu schnell in eine Rechtskurve. Sein Wagen schleuderte auf die Gegenfahrbahn und stieß mit einem Opel zusammen. Der 50-Jährige wurde mit seinen lebensgefährlichen Verletzungen in eine Ulmer Klinik gebracht. Im Opel erlitten Fahrer und Beifahrer leichte Verletzungen. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf rund 20.000 Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme bis zur Bergung der Fahrzeuge war die Landesstraße gesperrt. Die Feuerwehren Nellingen und Laichingen unterstützen die Maßnahmen an der Unfallstelle, nachdem sie den 50-Jährigen aus dem Wrack seines Wagens befreit hatten.

In Heidenheim-Schnaitheim rutschte gegen 5.30 Uhr eine 26-Jährige mit ihrem Opel von der Heidenheimer Straße gegen ein Haus. Sie blieb unverletzt. An Haus und Auto entstand Sachschaden von jeweils rund 1.000 Euro.

Rund 8.000 Euro Schaden entstand gegen 6 Uhr bei einem Unfall in Zwiefaltendorf. Am Ortseingang rutschte ein 33-Jähriger mit seinem VW auf der Vogelsangstraße gegen Leitplanke, Pfosten und ein Verkehrszeichen. Auch die Bäume des Nachbargrundstücks litten Schaden. Verletzt wurde niemand.

Die Polizei erinnert die Autofahrer an ihre Pflicht, ihre Geschwindigkeit den Straßenverhältnissen anzupassen. Gerade im Winter sei es wichtig, ständig mit Glätte zu rechnen.

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