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Bad Buchau am Federsee

Schwimmbagger auf dem Federsee verliert Hydraulikflüssigkeit

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Beim Neubau des Federseestegs in Bad Buchau ist am Donnerstagmorgen Hydraulikflüssigkeit ausgetreten. Gegen 9 Uhr platzte an
einem Schwimmbagger ein Schlauch und etwa ein Liter der Flüssigkeit ergoss sich auf die Wasseroberfläche.
Die Chemikalie gilt als ökologisch abbaubar; kann aber das Gefieder von Vögeln verkleben. Die Bad Buchauer Feuerwehr löste Vollalarm aus und
setzte Ölsperren und Ölbindemittel ein. Die am Stegende an der dortigen Plattform befindliche Einsatzstelle war für die Helfer nur zu Fuß beziehungsweise mit Schubkarren, Fahrrädern und später zumindest auf einem Teilabschnitt mit Booten erreichbar. Im Einsatz waren neben der Bad BuchauerFeuerwehr auch Helfer der Feuerwehr Riedlingen. Diese legten rund um die Schadensstelle auf einer Fläche von rund 1000 Quadratmetern eine mobile Ölsperre aus. Fachkundiger Rat bei dem Einsatz kam vom Kreisbrandmeister sowie vom Kreischemiker und vom zuständigen Naturschutzwart. Der Feuerwehreinsatz dauerte bis in die Nachmittagsstunden hinein an. Schädliche Auswirkungen auf Pflanzen, Fische und Vögel sind bislang nicht erkennbar.

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7 Antworten auf „Schwimmbagger auf dem Federsee verliert Hydraulikflüssigkeit“

naja man kann auch ein bisschen übertreiben;-D klar hydrauliköl ist nicht so toll im see aber obs auf den liter ankommt…

Warum habt ichr nicht noch die Feuerwehren aus Biberach-Laupheim-Saulgau oder gleich die Flughafenfeuerwehren angefordert ? Wer zahlt das ? Der NABU, der Bürgermeister ? Oder ?

Leute schon ein Tropfen Öl macht 1000 Liter Trinkwasser unbrauchbar! Klar wissen wir nicht, was da sonst noch so alles über irgendwelche Wege in den See gelangt und deshalb halte ich es schon für wichtig und auch gerechtfertigt, dass da so ein Aufwand betrieben wurde.

Man sollte den Vorfall und den Einsatz der Wehr nicht ins lächerliche ziehen. Sicher ist ein Liter „Salatöl“ nicht mit Tankerunfällen zu vergleichen. Aber unkontrolliert kann er viele hundert Quadratmeter Seefläche verschmutzen und die Wasservögel in ihrem Gefieder und auch Fische wie Wasserpflanzen wesentlich beeinträchtigen bzw. behindern. In einem sensiblen Naturschutzgebiet und Vogelreservat ist das schon beachtenswert. Ich glaube vielmehr, dass der durch die Gelände- und Baustellenverhältnisse schwierige Einsatz der Feuerwehr nicht übertrieben war und auch öffentlicher Dank angebracht wäre.
Übrigens meistern die Zimmerleute und der Bauhof beim Bau des Steges ebenfalls großartige Arbeit unter ganz schwierigen Außenbedingungen. Normalerweise müssen Zimmerleute schwindelfrei sein. Bei dieser Baustelle ist es wichtig, dass alle schwimmen können oder zumindest moortauglich sind (nicht nur der Bagger). Also Dank, Respekt und Anerkennung für diesen Spezialauftrag.

Wie war das wenn ich diese Bilder sehe.
War da nicht mal Naturschutzgebiet?

Jeah der Bagger macht alles Platt.

Habe mir heute die „Großbaustelle Federseesteg“ angesehen. Ich hab meinen Augen nicht getraut was ich da sehen musste. In Buchau ist alles möglich, natürlich aus wirtschaftlichen Gründen. Und: Muss sich ein kleiner Stadtfürst (Diesch) auch zu lebzeiten wie in der großen Politik ein Denkmal setzen ??? Man(n) muss nur das schwarze Parteibuch haben und schon kann ich mir alles erlauben.
In Buchau tut man alles um viele Gäste an/auf den See zu bringen.
Und all diese Leute machen kein müll und keinen Lärm sprich. Sie verhalten sich umweltgerecht. Ha,ha,ha. Mir fällt nur noch ein: Pfui Deufel.

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