Schlammabsaugen im Federsee, höchste Zeit für fortschrittliches denken des NABU!

schlamm.png Hier mal anklicken was uns das Bundesamt für Naturschutz sagt

und nehmen sie sich beim lesen bitte viel Zeit.

www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3022.pdf

jetzt wäre es wirklich höchste Zeit, den Schlamm im Federsee abzusaugen. Jetzt hilft nur noch beten oder die Augen fest verschließen.. was absolut falsch wäre, im Moment aber praktiziert wird. Fische verenden im Federsee, im Mühlbach,überhaupt in allen fließenden Gewässern rund um Bad Buchau.

Also: 1. Raus mit dem Schlamm aus dem Federsee, den Fischen wieder Platz und Bewegungsraum schaffen. War der See einfach überbevölkert? Immerhin sind große Seeflächen nicht tiefer als max. 50-70 cm. Zu viele Fische in zu wenig gesundem, nahrhaftem Wasser. Wir müssen dies mal festhalten, um zu klären was noch für Fehlentscheidungen die nächste Jahre über den Federsee gefällt werden von Leuten die sich hier profilieren, aber keine Verantwortung übernehmen wollen, und auch nicht brauchen!.. Immerhin ist er mit der Stadt Buchau verbunden und ein wichtiges Wahrzeichen für uns alle und unsere Kinder. Bad Buchau a/ Federsee, ein Synonym für Entspannung und Erholung so bekannt wie das logo: -made in Germany- Was wird wohl daraus? Also liebe Mit-Bürger von Buchau, kümmert euch um euren See und überlasst dies nicht nur Leuten die hier eh nicht zu hause sind. Taten müssen her- bevor es zuspät ist..
Übigens: die Wald -und Honigbienen sind ebenso millionenfach am sterben..und …..aufgewacht..? Auch hier hat der Staat viele Pflanzen-Spritzmittel auf den Feldern genehmigt durch das die Bienen in Massen sterben—–jetzt wurde es plötzlich ganz heimlich über Nacht verboten..was leisten eigentlich unsere staatlichen hochbezahlten Institute in solchen Angelegenheiten, bestimmt das gleiche wie für den Federsee…schweigen und stillhalten..lach. Untersuchungsergebnis gleich Null, peinlich peinlich meine Herrn.

5 Responses to Schlammabsaugen im Federsee, höchste Zeit für fortschrittliches denken des NABU!

  1. Harald Müller sagt:

    Wenn ich mich noch recht erinnere, gibt es auf dem Rathaus bereits alte, umfangreiche Akten einer Untersuchung bezüglich einer Schlammbeseitigung im Federsee (aus den Vorkriegsjahren??) und zwar mit dem Hintergrund, der rapiden fortschreitenden Verlandung des Sees vorzubeugen. Die Untersuchung beschränkt sich allerdings auf eine veraltete Technik, nämlich Ausbaggerung und nicht Absaugung. Ein Problem der Ausbaggerung war und ist sicher, wie man den Schlamm aus den Uferbereichen herausbringt. Das wäre bei einer modernen Absaugung wesentlich leichter zu lösen.

    Eine weitere und meines Erachtens wesentlich schwerwiegendere Befürchtung war -und ist es sicher auch heute noch-, dass der Schlamm, ähnlich wie bei den Seefällungen um die 18. Jahrhundertwende – wieder in die Seemitte einlaufen würde. Ähnlich einem Pudding, aus dem man in der Mitte ein Paar Löffel entnimmt. Es ist nämlich eine mehrere Meter dicke, vollkommen instabile Wasserschlammschicht am Grunde des Sees und auch in weiten Teilen des Uferbereichs vorhanden. Im Falle einer Entnahme von Schlamm hätte dies auf mindestens viele hundert Metern Auswirkungen auf das Geländeniveau. Auch die hohen Kosten der Massnahme würden damit nivelliert und dem See wahrscheinlich nur „kurzfristig“ eine Verschnaufpause vergönnt.

    Das Problem des Federsees ist auf Grund der besonderen Geologie nicht ohne weiteres mit anderen ähnlichen See- Sanierungsmassnahmen zu vergleichen.

    Für mich sind diese Argumente zum Großteil einleuchtend. Bei den historischen Ausgrabungen im Riedbereich sind alle Pfahlrammungen der Häuser und Palisaden in Richtung Federsee verschoben (geneigt). Ein klarer Beleg dafür, dass die obigen Annahmen der Erdbewegungen nicht nur theoretischer Natur sind.

    Es gibt auf unserer Erde Gegebenheiten mit denen muss man sich abfinden (wie Erdbeben, Erdrutsche und viele Naturkatastrophen) und mit dem Risiko leben. Schon lange weiß man, dass der Federsee nach Generationen als Wasserfläche nicht mehr da sein wird. Das ist sein natürliches Schicksal als Verlandungssee. Ich persönlich glaube nicht, dass dieses Schicksal letztlich -trotz aller Fortschritte- beeinflußbar ist. Vielleicht mit hohem finanziellen Aufwand und kaum abschätzbarem Risiko etwas hinausschiebbar. Der Todesstoß wurde allerdings aufgrund der Seefällungen schon wesentlich vorverlegt. Eine irreparable Gegebenheit, mit der sich die hiesige Bevölkerung kaum abfinden kann.

    Vielleicht fehlt es aber an einer nüchternen (emotionslosen) Aufklärung gegenüber der Bevölkerung seitens der Behörden/Verbände/ Wissenschaft.

  2. Simon sagt:

    @Vorredner
    du schreibst etwas von seefällungen was ist damit gemeint?

  3. Harald Müller sagt:

    Noch um 1780 lag (Bad) Buchau auf einer Halbinsel und der Federsee reichte noch bis an die Dorfränder der Federseegemeinden Oggelshausen, Tiefenbach, Seekirch, Alleshausen und Moosburg. Es gab auch noch keine Straßen zwischen Buchau und diesen Orten, lediglich einen Trieb- und Trattweg nach Moosburg und eine Seefähre nach Oggelshausen. Im Jahre 1788 und 1808 wurde der Federsee durch einen Durchstich beim Vollochhof (Kanzachkanal) um ca. 2 m abgesenkt , was zur Folge hatte, dass die Seefläche von rd. 11 qkm auf 1,5 qkm schrumpfte. Durch diese Seefällungen sollte landw. Nutzfläche gewonnen werden, was aber nur zu Streuwiesen führte.

  4. mjb sagt:

    was würde denn passieren wenn man den schlamm im federsee lässt und diesen durchstich wieder teilweise verschließt das der wasserstand des see’s sich um etwa 10-15 cm erhöht? würde das gehen oder bekämen dann schon dieverse baugebiete nasse keller?
    so könnte man auf jedenfall dem see das zurückgeben was ihm eigentlich gehört

  5. Harald Müller sagt:

    Derartige Fragen müssten an entsprechende Fachleute formuliert werden. Auf jeden Fall setzt das eine umfangrteiche Vorplanung voraus, schon allein deswegen, weil sich eine solche Maßnahme auf viele Gemeinden auswirken würde.