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Rathaus am 1. Mai in Bad Buchau

mainacht14ohne Kommentar aber wahr.

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Bad Buchau- Vorstellung aller Kandidaten die in den Gemeinderat Bad Buchau wollen.

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Bad Buchau – damit im Rathaus nichts aus dem Ruder läuft

 

 

 

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Zwei mal CDU – Wahlvorschlag in den Gemeinderat ist zuviel für Bad Buchau

 sag einfach „DU“  . . . nur „DU“ –  nicht CDU

 wahaushang1Amtliche Bekanntmachung veröffentlicht im Anschlagkasten und schon gibt es ein kleines Problem. Wer ist die „CDU und wer ist „DU“.

2 x die CDU in Bad Buchau geht gar nicht. Irrtümlich hat die CDU plötzlich Heinz Weiss als Gemeinderatskandidat auf einer neuen Liste. Das geht ja gar nicht wo Heinz Weiss doch von der CDU ausgetreten ist und eine eigene “ DU“- Liste erstellt hat für die Gemeinderatswahlen im Mai in Bad Buchau.

 

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Nein nein, ich bin nicht bei der CDU, das wäre ja eine indirekte Aufwertung derer, das muss ich nicht haben. Also wer mich will wählt auf der Liste der „DU“.  Die Unbestechlichen- kürzt man ab mit DU. Alles klar, dann mal ran an die Wahlurne. Sag einfach Du . . .

 

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Neuer Grillplatz in Bad Buchau lädt zur Gemütlichkeit ein, oder auch nicht.

Im April 2010 wurde der beliebte Grillplatz am Segelflugplatz eingeebnet und mit Sträuchern aufgeforstet. www.amfedersee.de berichtete mehrfach darüber.

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grillplatz1Einladend und vorbildlich neuer Grillplatz in der Bäder-und Kurstadt Bad Buchau. Der Sommer kann kommen, die Grillfans warten schon.

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 Endlich im Herbst 2013 ging es los mit dem Neubau eines Grillplatzes für die Bäderstadt. Im September 2013 fuhr der Gemeinderat mit 2 Kleinbussen und ca. 10 Räte nach Betzenweiler um den dortigen Grillplatz als Anregung für den Bau eines eigenen netten Grillplatz zu nehmen. Lange Debatten im Rat ließen verheißungsvolle Gestaltung erwarten und ich war zuversichtlich hier sieht es bald aus wie in Betzenweiler wenn nicht noch schöner.

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grillplatz3Grillen in angenehmer Umgebung in ruhiger Lage.

Klar die Umgebung grenzte die Erwartung einer ruhigen schwäbischen Gemütlichkeit etwas ein aber alle Zweifel wurden verworfen denn hier wird etwas gewaltiges entstehen. Laut Bürgermeister Diesch ist der Bauhof ein Garant für geschmackvolle Gestaltung und heimelige Umgebung.

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grillplatz4eine Sitzbank hat den Winter über bereits den Grillplatz um 100 Meter verlassen und wartet nur noch auf einen mitleidigen Hängerfahrer der das Ganze auflädt und weg.

 

ach ja, das Foto vom Grillplatz Betzenweiler welches als Anregung diente:

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Grillplatz Betzenweiler ( Bildausschnitt )

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Die Mehrheit der Räte verlässt den Buchauer Ratstisch

Von Annette Grüninger Schwäbische Zeitung Riedlingen  –   Foto: Klaus Weiss

Gemeinderat steht mit Kommunalwahl vor großen Veränderungen – Langjährige Räte wie Preißing oder Sandmaier wollen aufhören

Wer wird am Buchauer Ratstisch künftig Platz nehmen? Noch wagen sich die Kandidaten nicht aus der Deckung. Sicher ist, dass die nächste Wahl einige Veränderungen bringt.

Wer wird am Buchauer Ratstisch künftig Platz nehmen? Noch wagen sich die Kandidaten nicht aus der Deckung. Sicher ist, dass die nächste Wahl einige Veränderungen bringt.

Der Bad Buchauer Gemeinderat steht vor einem abrupten Generationswechsel. Wenn die Buchauer Bürger am 25. Mai ihr neues Stadtparlament wählen, werden wohl viele neue Namen auf dem Wahlzettel stehen. Fast alle amtierenden Räte wollen aber voraussichtlich nicht mehr kandidieren.

Noch möchten sich die Ratsfraktionen nicht so recht in die Karten blicken lassen. Sowohl für die Freie Wählervereinigung (FWV) als auch für die CDU stehen in nächster Zeit Nominierungsversammlungen an. Danach, so die Vertreter der Fraktionen, wolle man auch mit Namen an die Öffentlichkeit treten. Bereits jetzt zeichnet sich jedoch ab, dass künftig viele neue Gesichter am Buchauer Ratstisch Platz nehmen werden.

So werden nach derzeitigem Stand von den bislang acht Stadträten der Freien Wähler nur noch zwei noch einmal antreten, berichtet Rolf Preißing. Auch Preißing – zusammen mit seinem Fraktionskollegen Jost Einstein dienstältester Stadtrat in Buchau – wird sich nicht mehr für eine weitere Wahlperiode zur Verfügung stellen. „Nach 30 Jahren in diesem Ehrenamt zurückzutreten, ist angemessen und in Ordnung“, findet der Bürgermeisterstellvertreter.

Nun hofft Preißing, auch jüngere Buchauer für dieses Ehrenamt zu begeistern. Zusammen mit FWV-Stadträtin Charlotte Mayenberger sei er derzeit „fleißig an der Suche“ und habe schon einige Interessenten an der Hand. Noch gestalte sich die Zusammenstellung der Liste aber etwas zäh. Viele schrecke die Aussicht, in der Öffentlichkeit zu stehen, und der doch erhebliche Zeitaufwand vor dem Mandat ab, hat Preißing beobachtet. „Aber man darf das nicht nur als Last sehen“, betont der Buchauer. Als Stadtrat „Einblicke in das Gemeinwesen“ zu erhalten, in interessante Themen einzudringen und immer wieder mit den unterschiedlichsten Menschen zusammenzukommen, habe er als „wertvolle Erfahrung“ und „echte Horizonterweiterung“ empfunden.

Nicht immer harmonisch

Zuletzt war es aber nicht immer harmonisch im Buchauer Gemeinderat zugegegangen. Zwar haben sich mittlerweile die Wogen um die Missbrauchsaffäre geglättet. Die Nachwirkungen in Form von wiederkehrenden Mauscheleivorwürfen oder der Rechtsstreit um Heinz Weiss haben aber ihre Spuren im Gremium hinterlassen. Unter vorgehaltener Hand sehen einige Buchauer auch darin einen Grund, weshalb so viele der Räte nicht mehr kandidieren wollen. Ob die Auseinandersetzungen im Rat auch für ihn eine Rolle gespielt haben, möchte Preißing „nicht kommentieren“. Sein Entschluss sei eher im Zusammenhang mit seiner Pensionierung zu sehen.

„Es ist mit Sicherheit nicht so, dass Herr Weiss die ganzen Leute vertrieben hat“, gibt Alwin Peter, Vorsitzender des CDU-Gebietsverbands Bad Buchau-Federsee, seine Einschätzung zum Generationswechsel im Buchauer Rat wieder. Vielmehr spiele die schwierige Balance zwischen Beruf, Familie und Ehrenamt eine Rolle. Auch die meisten CDU-Stadträte wollen ihr Mandat in andere Hände legen. „Aller Voraussicht nach tritt nur noch einer der jetzigen Stadträte für die CDU-Liste an“, hält sich Peter, der schon einige Interessierte für die Liste gefunden hat, noch bedeckt. Wer noch einmal kandidieren und wer aufhören wird, wolle er vor der Nominierungsversammlung aber noch nicht preisgeben.

Dr. Karl Sandmaier ist sich dagegen sicher: „Ich kandidiere nicht mehr – das habe ich meiner Frau versprochen.“ Nach 20 Jahren in diesem Amt sei es Zeit, Jüngeren den Platz am Ratstisch zu räumen, findet der CDU-Stadtrat. Allerdings sei die Arbeit im Gremium zu Zeiten, als die CDU noch Mehrheitsfraktion war, befriedigender gewesen. „Die Fraktionskollegen sind alle ein bisschen enttäuscht“, blickt Sandmaier auf die auslaufende Legislaturperiode zurück.

 

Neue Liste: „Die Unbestechlichen“

Enttäuscht ist wohl auch Heinz Weiss – und zwar von der CDU, ein „Altherrenverein“, wie der Stadtrat findet. Vor etwa drei Monaten sei er aus der Fraktion ausgetreten und wolle sich nun mit einer eigenen Liste bewerben, kündigt Weiss an. „Buchau muss offener, ehrlicher, bürgerfreundlicher werden und muss mehr Attraktionen haben“, fordert Weiss. Als dritte Kraft im Buchauer Rat soll sich deshalb seine Liste, „Die Unbestechlichen“, etablieren. Noch scheint der Plural nicht gerechtfertigt: Es gebe zwar Interessierte, aber offiziell noch keine Zusagen, beschreibt Weiss die Kandidatensuche. Notfalls trete er aber auch mit einer Ein-Mann-Liste an: „Ich gehe auch alleine diesen Weg.“

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BM Diesch wünscht sich einen Gemeinderat von …

diesch2014

BM Diesch wünscht sich einen Gemeinderat von ausgewogener Zusammensetzung, der kritisch konstruktiv mitarbeitet.

Die SZ fragt bei ihrem Interwiev letzte Woche (wir berichteten darüber)  natürlich nicht, was die Bürger sich für einen Gemeinderat wünschen oder was der Gemeinderat vom
Bürgermeister erwartet.

Ich stelle fest: Konkrete Vorschläge zur Gestaltung sollten vor allem erst einmal vom Bürgermeister selbst als dem hauptamtlichen, verantwortlichen Leiter des Gremiums kommen. Ja, nicht nur Vorschläge sondern auch verschieden ausgearbeitete Alternativen hierzu. Erst dieses vom Bürgermeister unterbreitete Unterlagenpaket kritisch- konstruktiv zu begleiten ist eine Aufgabe des Gemeinderats.

Wenn aber keine Vorschläge kommen, was dann? Oder: wenn diese Vorschläge mangelhaft oder lückenhaft erarbeitet wurden? Das kommt schon vor. Sollen da die Gemeinderäte die Pflichten des Rathauses übernehmen? Auf diese Art kann man gewollt oder auch ungewollt Gemeinderäte überfordern, deren Mitwirkung abstumpfen, Gemeinderatsarbeit noch stärker zur Belastung werden lassen.
Vielleicht wäre es einmal besser zu fragen, wie sehen die Gemeinderäte die Arbeit der Verwaltung? Ist die Verwaltung den Ehrenamtlichen von Grund auf aufgeschlossen, entgegenkommend, ehrlich und konstruktiv gesonnen? Oder werden Sie als notwendig gesetzlich vorgeschriebenes „Übel“ betrachtet und entsprechend abgefertigt. Wie ist die Verhandlungsführung des BM? Ist er souverän?
Dazu traut sich keiner, ehrlich zu antworten.

Aber die Bevölkerung hat ein Gespür für ein gut und offen geführtes, demokratiepflegendes Rathaus.

Foto Schwaeb. Zeitung Riedlingen
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