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Bad Buchau am Federsee

Adelindis-Therme Brand gelöscht, Abbruch beginnt, Sauna-Betrieb geht weiter.

aktuell… 16.00 uhr,

und schon gehts es wieder an den Neu-Aufbau. Die letzten Flammen erloschen , dem Wiederaufbau steht nichts mehr im Wege. Dann viel Glück und gutes Wetter dazu. Der Saunabetrieb geht selbstverständlich leicht eingeschränkt weiter. Ein Teil der Außenanlage ist momentan nicht zugänglich, was jedoch durch die großzügige Saunalandschaft sich nicht sonderlich störend auswirkt.

Dienstag gegen 12.30 Uhr wurde von einer Mitarbeiterin in der zur Adelindis Therme in Bad Buchau gehörenden Saunalandschaft ein
Brand entdeckt. Das im Außenbereich der Therme befindliche Gebäude mit der Saunalandschaft brannte aus. Der Sachschaden soll sich nach ersten Schätzungen auf 400000 bis 500000 Euro belaufen. Personen kamen nicht zu Schaden. Zum Zeitpunkt des Brandes hielten sich keine Gäste im Saunabereich auf. Die Brandursache ist noch unklar.
Rund 70 Einsatzkräfte von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr wurden alarmiert. Die Feuerwehren aus Bad Buchau und Bad Schussenried hatten den Brand gegen 13.15 Uhr unter Kontrolle. Da Bad Buchau keine Steigleiter besitzt helfen die Bad Schussenrieder Kollegen immer aus, die das nötige Dreh-Leitermaterial mitbringen. Aufgrund einer starken Rauchentwicklung in Richtung Stadtgebiet Bad Buchau wurden Radiodurchsagen veranlasst. Die Bewohner im Bereich Federseeklinik und die Bevölkerung wurden zum Schließen von Fenstern und Türen aufgefordert, um eine Belästigung oder Gesundheitsgefährdung durch das Rauchgas zu vermeiden.

Im Außenbereich der Therme mussten die Badegäste aus Sicherheitsgründen zum Verlassen der Badelandschaft aufgefordert werden. Beim Saunagebäude besteht Einsturzgefahr. Die Feuerwehr ist derzeit noch vor Ort. Mit den Ermittlungen zur Brandursache haben noch am Dienstag Spezialisten der Kriminalpolizei begonnen. Auch ein Versicherungssachverständiger wurde beauftragt.

7 Antworten auf „Adelindis-Therme Brand gelöscht, Abbruch beginnt, Sauna-Betrieb geht weiter.“

In der SZ stand, dass BM Diesch tatkräftig beim Löschen mitgeholfen hat.
Warum gibt es denn kein Bild hiervon?

OriginalSZ: wenn schon dann bitte genauer Text.
Kreisbrandmeister Michael Reitter, Bürgermeister Peter Diesch und der Geschäftsführer des Moorheilbades unterstützten die Einsatzkräfte vor Ort.

Manche Leute sind am nützlichsten wenn Sie schön weit weg stehen / sitzen und niemanden behindern.

Eingestellter Kommentar: Bild von BM in Feuerwehruniform von Redaktion gelöscht, Text belassen wie eingegangen.

Gibt es doch, in der SZ. hab eins gefunden. Beim Rettungseinsatz, am Tisch sitzend mit gezieltem Blick auf das bereitgestellte Löschwasser im Zelt. Das war es dann auch vermutlich schon. Mehr gibt es nicht davon zu berichten.

Nun, der Kreisbrandmeister ist bei größeren Bränden von Berufs wegen im Einsatz, um die Wehren fachlich zu unterstützen. Geschäftsführer Hummler litt sicher unter dem Schadensereignis am meisten. Es gibt erhebendere Augenblicke als zuzusehen, wie einem ein anvertrautes Gut, für das man Verantwortung trägt, vom Feuer verschlungen wird. Da ergreifen einem schon erhebliche Sorgen und Ängste. Der Bürgermeister dürfte durch aufmunternde Kommentare seine Feuerwehrleute begleitet haben. Wäre er nicht da gewesen, hätte man ihm unterstellt, kein Interesse oder Mitgefühl zu zeigen und als Chef der Feuerwehr seine Männer im Einsatz im Stich zu lassen. Unterstützen kann man also auch fachlich oder mental durch Anerkennung, nicht nur mit der Spritze in der Hand. Wirft man nicht der deutschen Bevölkerung vor, nicht hinter dem Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan zu stehen und die Soldaten mehr oder weniger alleine zu lassen?

Also mal ehrlich, das schiesst doch etwas übers Ziel hinaus den Feuerwehreinsatz
in der Adelindistherme mit der Bundeswehr in Afganistan zu vergleichen!
Ist doch voll in Ordnung wie er reagiert hat, was soll er auch anderst machen?
Schliesslich ist er kein Feuerwehrmann, die hätten sich bestimmt „riesig
gefreut“ über aktive Mithilfe.

Zugegeben. Der Vergleich mit der Bundeswehr in Afghanistan ist auf den ersten Blick etwas weit hergeholt. Auf den zweiten Blick sind allerdings Zusammenhänge nicht ganz zu bestreiten. Auch die Feuerwehrleute wissen bei einem Ausrücken nicht, welche Gefahren auf sie zukommen. Die Verletzten oder gar die tödlichen Unfälle bei solchen Brandeinsätzen oder technischen Hilfeleistungen belegen dies immer wieder sehr drastisch. Soldaten und Feuerwehr (wie übrigens alle Rettungskräfte im weltweiten Einsatz)) haben in Gefahrensituationen schon eine gemeinsame Schicksalslinie, wenn auch die Einsatzziele wirklich überhaupt nichts miteinander zu tun haben. Allen aber gehört unsere Bewunderung und Unterstützung.

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