Ravensburg schon wieder: Mutmaßliche Täter sind Flüchtlinge

Die vier mutmaßlichen Täter, die den Brandanschlag auf die Ulmer Moschee verübt haben sollen, sind als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Einer hat die Tat bereits letzte Woche eingeräumt.

Einer der mutmaßlichen Täter hat die Tat eingeräumt. Foto: dpa (Archivbild)
Einer der mutmaßlichen Täter hat die Tat eingeräumt. Foto: dpa (Archivbild)

Ulm – Die nach einem Brandanschlag auf eine türkische Moschee in Ulm verhafteten vier Syrer sind als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Das habe sich im Zuge der Ermittlungen bestätigt, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Stuttgart, Jan Holzner, am Dienstag. Einer der Beschuldigten habe die Tat bereits in der vergangene Woche eingeräumt. Von den anderen drei Verdächtigen gab es bislang keine Geständnisse.

Die Ermittlungen wegen versuchten Mordes und versuchter schwerer Brandstiftung dauerten weiter an, sagte Holzner.

Zwei der Syrer sind 18, die beiden anderen 24 und 27 Jahre alt. Die Männer aus Ulm, dem Alb-Donau-Kreis und den Landkreisen Ravensburg und Neu-Ulm (Bayern) waren am Mittwoch vor Ostern festgenommen worden. Ein Richter erließ Haftbefehle. Zu der Annahme, dass die Brandstiftung aus Rache für das militärische Vorgehen der Türkei gegen Kurden im syrischen Afrin verübt wurde, wollten sich die Ermittler bisher nicht äußern.

 

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.nach-brandanschlag-auf-moschee-in-ulm-mutmassliche-taeter-sind-fluechtlinge.65faf8f5-a369-4cd3-ac94-9f561f69d878.html

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.