Polizei klärt schwere Straftaten in Biberach und Ulm

 

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Die Kriminalpolizeien in Biberach und in Ulm haben schwere Straftaten geklärt. In Biberach war seit der zweiten Januarhälfte wegen eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt worden und in Ulm wegen Gefährlicher Körperverletzung. Die Taten gehen auf das Konto von jungen Männern im Alter zwischen 18 und 23 Jahren. Zwei stammen aus dem Landkreis Biberach, zwei aus dem Alb-Donau-Kreis beziehungsweise aus Ulm. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ravensburg hat das Amtsgericht Biberach im Laufe des Freitags gegen zwei der Beschuldigten Haftbefehle erlassen.Die Kriminalpolizeien in Biberach und in Ulm haben im Wochenverlauf mehrere schwere Straftaten geklärt. In Biberach war seit der zweiten Januarhälfte wegen eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt worden und in Ulm wegen Gefährlicher Körperverletzung. Die Taten gehen den Ermittlungen zufolge auf das Konto von jungen Männern im Alter zwischen 18 und 23 Jahren. Zwei stammen aus dem Landkreis Biberach, zwei aus dem Alb-Donau-Kreis beziehungsweise aus Ulm. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ravensburg hat das Amtsgericht Biberach  im Laufe des Freitags gegen zwei der Beschuldigten Haftbefehle erlassen.   Das gravierendste Delikt der erfolgreichen Ermittlungen war ein  am frühen Morgen des 25. Januar in Biberach verübtes Verbrechen. Mehrere zunächst unbekannte Täter hatten in der Valenceallee einen 17-  und einen 23-Jährigen grundlos attackiert. Während der 17-Jährige mit leichteren Verletzungen davon kam, wurde auf den 23-Jährigen mit einem Metallrohr eingeschlagen. Außerdem erhielt er zahlreiche Faustschläge und Fußtritte. Das Opfer musste mit stark blutenden Kopfverletzungen in eine Klinik gebracht und dort mehrere Tage  stationär  behandelt werden.  Die teilweise mit Gesichtsmasken getarnten Täter  forderten von beiden  Opfern  die Herausgabe von Geld. Erbeutet haben sie letztlich einen 10-Euro-Schein sowie zwei Computerfestplatten. Die Biberacher Kriminalpolizei hat im Zuge der Ermittlungen aufgrund einer am Tatort gesicherten DNA-Spur einen Hinweis auf einen 19-jährigen Mann aus Ulm  erhalten. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm wurde ein Durchsuchungsbeschluss erlassen. Daneben führte die Polizei eine größer angelegte Überprüfungsaktion im persönlichen Umfeld des 19-Jährigen  durch. Dabei stießen  die Ermittler   dann auf drei weitere junge Männer   im Alter zwischen 18 und 23 Jahren. Einer der jungen Männer  wohnt in Biberach, einer in Laupheim, einer in Ulm und einer im Alb-Donau-Kreis. Zwei der Beschuldigten machten bei der Polizei umfangreiche Angaben.  Sie wurden nach ihren Vernehmungen wieder auf freien Fuß gesetzt. Einer der Beschuldigten, ein 19-Jähriger aus Ulm,  macht einen Alkohol bedingten „Filmriss“ geltend, ein 21-Jähriger aus dem Alb-Donau-Kreis  bestreitet jede Tatbeteiligung.  Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ravensburg hat das Amtsgericht Biberach  im Laufe des Freitagnachmittags sowohl gegen den 19-Jährigen als auch gegen 21-Jährigen  Haftbefehl erlassen. Die beiden Männer wurden in unterschiedliche Vollzugsanstalten gebracht. Die Biberacher Kriminalpolizei hat einschließlich des jetzt geklärten Falles acht in Biberach verübte Raubtaten geklärt. Die Taten waren zwischen Oktober 2008 und Januar 2009  in den Abend- und Nachtstunden verübt worden. Wie die Ermittler durch umfangreiche Recherchen und Vernehmungen  inzwischen herausgefunden haben, sind  drei unterschiedliche Tätergruppen am Werk gewesen. Die oft alkoholisierten Täter hatten zu Fuß unterwegs befindliche junge Leute verbal und tätlich attackiert und überwiegend Geld und Handys gefordert.  Wegen der diversen Raubtaten haben Polizei und Staatsanwaltschaft insgesamt elf Haftsachen in Bearbeitung.

 

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