POL-KN: Gemeinsame Größerer Polizeieinsatz nach Auseinandersetzungen in der Singener Innenstadt

Corona egal… „Wir“ ..tun und machen was wir wollen… klar .

Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Konstanz und des Polizeipräsi-diums Konstanz vom 15.12.2020

Wegen einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei rivalisierenden Fami-lien in der Singener Innenstadt kam es am Montagnachmittag und am Abend zu ei-nem größeren Polizeieinsatz. Kurz vor 14 Uhr wurde der Polizei über Notruf eine Schlägerei zwischen 15 bis 20 überwiegend Jugendlichen im Bereich der Herz-Jesu-Kirche in Singen gemeldet. Mehrere Polizeistreifen mussten dort eingreifen, um die Situation zu klären. Zwei 15-Jährige sind bei dieser Auseinandersetzung, die mit Knüppeln und Steinen ausgetragen worden war, leicht verletzt worden. Ein 20-Jähriger trug schwere Verletzungen davon. Er musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Zwei Verdächtige im Alter von 15 und 31 Jahren sind vorläufig festgenommen worden. Aufgrund der Vielzahl der beteiligten Personen ist das Geschehen noch un-durchsichtig.

Kurze Zeit später, gegen 15 Uhr, keimte erneut ein Konflikt zwischen zwei Parteien am Friedrich-Ebert-Platz auf. Dort sind die Insassen eines Kleinbusses von mehreren Personen attackiert und zum Teil schwer verletzt worden, als das Auto in der Rielasinger Straße anhalten musste. Dabei wurde auch ein Messer verwendet. Noch bevor eine Polizeistreife eintraf, gelang den Angreifern die Flucht. Bei der daraufhin sofort eingeleiteten Fahndung konnte kurze Zeit später eines der Fluchtfahrzeuge gestellt und die fünf Insassen vorläufig festgenommen werden. Nach dem zweiten Fahrzeug wurde intensiv gefahndet. Es konnte noch in der Nacht in Rielasingen-Worblingen in einer Halle aufgefunden werden. Einen 53 Jahre alten Tatverdächtigen nahm die Schweizer Kantonspolizei ebenfalls noch in der Nacht in seiner Wohnung in Schaff-hausen fest.

Ein 42-jähriger Insasse des Kleinbusses erlitt so schwere Verletzungen, dass er in ei-nem Krankenhaus notoperiert werden musste. Zwei Mitfahrer im Alter von 28 und 53 Jahren erlitten durch die Attacke schwere Verletzungen. Beide Personen sind statio-när in Krankenhäuser aufgenommen worden. Alle befinden sich derzeit außer Le-bensgefahr.

Weshalb es zu den Konflikten kam und wie sie zusammenhängen, ist noch völlig un-klar. Alle beteiligten Personen sind syrischen Großfamilien zuzuordnen. Weitere Er-mittlungen der Kriminalpolizei zu den Hintergründen dauern an. Die Polizei geht von einem Zusammenhang mit dem Übergriff am Wochenende zuvor (5.12.20) in Singen aus.

Zeugen, die die Auseinandersetzung im Bereich der Herz-Jesu-Kirche oder den Vor-fall am Friedrich-Ebert-Platz beobachtet haben, werden gebeten, sich zu melden.

Die Kriminalpolizei Rottweil hat eine Sonderkommission eingerichtet und unter der Rufnummer 0741 477-888 ein Hinweistelefon eingerichtet.

Staatsanwaltschaft Konstanz, Erster Staatsanwalt Andreas Mathy, Tel. 07531 280-2063

Polizeipräsidium Konstanz, Kriminalhauptkommissarin Tatjana Deggelmann, Tel. 07531 995-1014

Erneut Unruhen in Flüchtlingsunterkunft – Wachen schließen sich ein

Suhl, Thüringen. Nach mehreren Ausschreitungen am Wochenende hat es in der Suhler Flüchtlingsunterkunft auch am Montag erneut Aufstände gegeben. Polizisten mussten den Wachschutz und Sanitätsmitarbeitern aus einer brenzligen Situation retten. Seitdem ist die Polizei vor Ort in Bereitschaft, um schnell wieder eingreifen zu können. Weiterlesen auf jungefreiheit.de