Biberachs OB Fettback kündigt Rücktritt an

Grund sind unüberbrückbare Differenzen mit dem Gemeinderat

SZ -Gerd Mägerle

Biberach Biberachs SPD-Oberbürgermeister Thomas Fettback hat am Freitagmorgen seinen Rücktritt zum nächstmöglichen Zeitpunkt angekündigt. Als Grund gibt er in einer kurzen Presseerklärung, unüberbrückbare Differenzen mit dem Gemeinderat an, die sich in der Sitzung am Donnerstagabend auch öffentlich offenbart hätten. Mit dieser Ankündigung wolle er dazu beitragen, dass das „unwürdige Trauerspiel“ beendet werde, wie die SZ es in ihrer Printausgabe am Freitag richtig kommentiert habe, so der OB.

„Dieser Schritt erfolgt aber auch aus meiner Verantwortung gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung und nicht zuletzt gegenüber meiner Familie“, schreibt Fettback weiter. „In der Rückschau auf die vergangenen 18 Jahre konnte viel, sehr viel Gutes erreicht werden. Ich danke allen, die sich daran nicht nur konstruktiv beteiligt, sondern dies oft auch erst ermöglicht haben“, endet das Schreiben.  EIL – Fettback tritt zurück

Fettback war im Februar 2010 mit überwältigender Mehrheit in seine dritte Amtszeit gewählt worden. In den vergangenen eineinhalb Jahren gab es wegen unterschiedlicher Themen mehrfach teilweise erbitterte Differenzen zwischen Fettback und vor allem der CDU-Ratsfraktion. Am Donnerstagabend waren diese in einer öffentlichen Ratssitzung erneut zutage getreten. Zuletzt stand der OB auch bei Teilen der Biberacher Bürger in der Kritik, weil er verschärfte Sicherheitsmaßnahmen für die Zeit des Schützenfest angekündigt hatte, die seit Wochen für heftige Diskussionen in der Stadt sorgen

1 Kommentar

Geschwindigkeitsmessungen Umgehungsstraße BAD BUCHAU

Geschwindigkeitsmessungen auf der Umgehungsstraße 25.04.2012: BAD BUCHAU –

6 Fahrzeuge zu schnell – ein Fahrverbot Geschwindigkeitsmessungen des Polizeireviers Riedlingen am späten Mittwochabend, ergaben insgesamt 6, teils deutliche Überschreitungen. Die beanstandeten Fahrzeugführer waren bei maximal erlaubten 100 km/h mit Geschwindigkeiten zwischen 126 und 144 km/h unterwegs. Sie alle erwarten nun einen Bußgeldbescheid in unterschiedlicher Höhe. Der Fahrer mit 144 km/h muss seinen Führerschein wohl für mindestens einen Monat abgeben.

Hinterlasse einen Kommentar

Biberach unterstützt georgische Schulen

Georgische Botschafterin Gabriela von Habsburg besucht die Gebhard-Müller-Schule
Biberach unterstützt georgische Schulen

Biberach unterstützt georgische Schulen

Von Claudia Rummel

Biberach Die Botschafterin von Georgien, Gabriela von Habsburg, ist gestern zu Gast in Biberach gewesen. An der Gebhard-Müller-Schule sprach sie mit Schülern über das Land Georgien und ihre Arbeit als Botschafterin in Deutschland. Mit dabei waren sechs Schüler aus der georgischen Partnerstadt Telawi, die seit dieser Woche zum Austausch in Biberach sind. Sie sind bei Elftklässlern des Wirtschaftsgymnasiums untergebracht. Die deutschen Schüler interessierten sich für das Schulsystem in Georgien. Von Habsburg erzählte, dass die Menschen in Georgien schon immer gut ausgebildet waren, nur oft mit ihrem Studienabschluss nichts anfangen konnten. Es gab keine Arbeit und so waren sie trotz vieler Qualifikationen arm. Auch jetzt streben die meisten Georgier einen Universitätsabschluss an. Nach der Gesamtschule, die alle gemeinsam besuchen, hat jeder Schüler die Chance, auf eine Uni zu gehen. Mit staatlichen Prüfungen können sie sich dafür qualifizieren.

Allerdings fehlen dem Land die Handwerker. Es gibt nur wenige Berufsschulen. Die Biberacher Berufsschulen setzen hier an. Derzeit hospitieren zwei Lehrer einer Berufsschule in Telawi an der Karl-Arnold-Schule in Biberach. Sie sehen, wie die Ausbildung an Schulen in Deutschland funktioniert und bekommen Einblicke in die Werkstätten und Unterrichtsmethoden. Die Sprachbarrieren werden dank der georgischen Austauschschüler überwunden.

Welche Entwicklung Georgien in den vergangenen Jahren durchlebt hat, erzählte Gabriela von Habsburg. Das Land war geprägt von Korruption, es herrschte eine hohe Arbeitslosigkeit, den Menschen ging es schlecht. Die Rosenrevolution veränderte im Jahr 2003 alles. „Die Menschen haben sich zusammengesetzt und überlegt, wie sie ohne Blutvergießen etwas ändern können“, sagte von Habsburg. Mit einer Rose in der Hand marschierten sie zum Parlament.

„Stabile Entwicklung ist wichtig“

Es gab eine große Polizeireform, alle korrupten Verkehrspolizisten wurden entlassen. Außerdem tolerierte das Land keine Gewalt und keine Verbrechen mehr. Die Revolution war erfolgreich. Die Korruption hat sich stark verringert und die Sicherheit ist gestiegen. „In Zukunft ist eine stabile Entwicklung der Demokratie wichtig“, sagte von Habsburg. Das Land sei auf einem guten Weg, aber es gebe noch etwas zu tun. Interessiert waren die Schüler auch am Werdegang von Gabriela von Habsburg, der Tochter des im Vorjahr verstorbenen Otto von Habsburg und somit Enkelin des letzten Kaisers von Österreich, Karl I. Die Österreicherin lebte lange in Bayern und Berlin. Durch ihre Kunst kam sie nach Georgien. Sie stellte in dem Land aus und unterrichtete dort auch Studenten. Mit ihnen zusammen verwirklichte sie ein Rosenrevolutionsdenkmal. Zur Einweihung kam der Präsident und brachte für von Habsburg ein besonderes Geschenk mit: die georgische Staatsbürgerschaft, als Anerkennung für ihre Arbeit in dem Land.

Sie erzählt, sie habe sich in dem Land sofort zu Hause gefühlt. Ihr gefalle die kulturelle Vielfalt und die Gastfreundschaft der Georgier. Damit gab sie den deutschen Schülern gute Aussichten, denn sie werden in drei Wochen ihre Austauschschüler nach Georgien begleiten.

Hinterlasse einen Kommentar

Biberacher Schützenfest – Maßnahmenkatalog

no Comment.

1 Kommentar

Ausbildungsmesse Alleshausen, Freitag 11.Mai

Die Ausbildungsmesse „Arbeit ist Zukunft – informiere dich jetzt!“ findet am Freitag, den 11. Mai 2012, von 11:00 – 18:00 Uhr in Alleshausen statt.

Herr Landrat Dr. Heiko Schmid übernimmt die Schirmherrschaft, unterstützt die Veranstaltung und steht voll und ganz hinter unseren Aktivitäten und Zielen. Darüber hinaus möchte der Landrat Sie motivieren, dieser Einladung zu folgen um gemeinsam mit Ihnen eine starke Region zu präsentieren und die Jugend zu unterstützen.

Der Amitie- Club Alleshausen nimmt sein 40-jähriges Bestehen im Jahr 2012 zum Anlass, auch seiner kulturellen und sozialen Aufgabe gerecht zu werden. Mit der Ausbildungsmesse „Arbeit ist Zukunft – informiere dich jetzt! möchte der Verein die Jugend, insbesondere im ländlichen Raum, unterstützen und eine arbeits- und zukunftssichere Region fördern. Des Weiteren soll diese Ausbildungsmesse dazu dienen, die Jugendlichen und Ausbildungssuchenden zu informieren und Ihnen einen umfassenden Einblick in unterschiedlichste Bereiche der Arbeitswelt zu geben, damit einer erfolgreichen Berufswahl nichts mehr im Wege steht.

Den Jugendlichen sollen Ausbildungsmöglichkeiten, diverses Handwerk und vieles mehr gezeigt werden. In der heutigen Zeit ist Arbeitslosigkeit ein sehr großes Thema und um dies zu verhindern, beziehungsweise zu reduzieren, möchten wir den Berufseinsteigern mit dieser Ausbildungsmesse zeigen, dass Arbeit Spaß macht und es sich lohnt solche zu verrichten. Nur mit Jugendlichen, die ein solches Bild von Arbeit haben, kann das Problem der Arbeitslosigkeit gemindert werden, was im Interesse von uns allen ist, um unsere Region aufrecht zu erhalten, aber auch zu verbessern.
Nicht zu vergessen ist die Zukunft, denn wir, als auch Sie, sind bemüht, dass nachkommenden Berufseinsteigern eine sichere Zukunft gewährleistet ist.

Neben diesen zahlreichen Gedanken gibt es dann aber auch Ziele, die wir uns als Verein gesetzt haben. Wir wollen erreichen, dass das Potential der Berufseinsteiger bei der Erkundung auf der Ausbildungsmesse geweckt wird und somit viele neue qualifizierte Arbeiter ihren Platz in einem Unternehmen finden. Das Thema um den Fachkräftemangel in Deutschland ist momentan sehr intensiv in der Diskussion. Mit unserer Ausbildungsmesse wollen wir diesem entgegenwirken und vorbildlich mit Ihrer Hilfe vorangehen. Ebenfalls sehen wir ein Zusammentreffen zwischen Arbeitgeber und eventuellem Arbeitnehmer als erforderlich, damit die Jugendlichen klare Vorstellungen erhalten, von dem was sie vielleicht einmal erwarten wird.

Das große Ziel ist, dass sich große, mittelständige und kleine Unternehmen zusammen für eine sichere und schöne Region stark machen.

Sinn dieser Ausbildungsmesse soll sein, dass den Jugendlichen vermittelt wird, wie wichtig Arbeit ist und wie wichtig es ist, sich richtig zu entscheiden, um Spaß und Erfolg am Arbeiten zu haben. Zusätzlich soll zum Ausdruck kommen, dass das Spektrum an verschiedenen Tätigkeiten sehr umfassend ist und es einer tiefgründigen Überlegung bedarf, bevor man die Berufswahl trifft.

Wie stellt sich der Verein die Ausbildungsmesse „Arbeit ist Zukunft – informiere dich jetzt!“ vor?
Am Tag der Ausbildungsmesse sollen Sie die Ausbildungsplätze, die Sie in Ihrem Unternehmen anbieten, präsentieren.
Natürlich können Sie die Messe aber auch einfach dazu nützen, um Ihren Betrieb selbst und Ihre jeweiligen Tätigkeitsfelder vorzustellen.

Hinterlasse einen Kommentar

Bad Buchau, der Stadtstreicher – Kolumne No.72

Thema: Federseemuseum und Weltkulturerbe – Broschüren und Berichte

Kommentare deaktiviert

Mittwoch 2. Mai ARD einschalten

Am Mittwoch 2. Mai ist es soweit! Da wird um 20.15 im Ersten (ARD) der Spielfilm “Die Heimkehr” nach Hermann Hesse gesendet. Heike Makatsch und August Zirner spielen die Hauptrollen. Der preisgekrönte Regisseur Jo Baier drehte auch einige Szenen in Maselheim bei Biberach, woran sich manche erinnern mögen. Mit dabei in einer Komparsenrolle ist Biberradiomacher Markus Iwersen, zu sehen am Anfang und am Ende des Dramas. Dabei auch Jo Brösele und einige andere der Region. Also nicht verpassen!

Hinterlasse einen Kommentar