BAD BUCHAU – Schlägerei vor Gaststätte –

Zu einem größeren Polizeieinsatz kam es am Sonntag gegen 01.00 Uhr, nachdem es vor einer Gaststätte in der Hauptstraße zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen mit mindestens zehn Beteiligten kam. Nach bisherigen Feststellungen schlug dabei unter anderem ein 19-Jähriger seinem 21-jährigen Kontrahenten ein Bierglas über den Kopf. Dieser zog sich dabei so schwere Verletzungen zu, dass er mit dem Sanka ins Krankenhaus gebracht werden musste. Die Ermittlungen in dieser Sache dauern noch an.

Hinterlasse einen Kommentar

Fasnetsumzug in Bad Buchau

Umzug am Mittag. 45 Narrenzünfte und Musikkapellen aus Nah und Fern gestalteten den großen Umzug.  Pünktlich um 13:33 Uhr waren Narren ca. 2.300 Narren von der WLZ aus Richtung Marktplatz unterwegs. Der bunte Festzug, mit altbekannten Zünften aus der Umgebung sowie auch einige von weiter weg, für Alt und Jung schön anzusehen. Erstmals führten die Feuerhexen mit ihren Schalmeien den Umzug an. Für das leibliche Wohl der Narren und Zuschauer sorgten die Feuerhexen mit großem Eifer dafür.

Hinterlasse einen Kommentar

Der Stadtstreicher – Kolumne No. 65

Abgesagter Besuch

Da wurde doch vor einigen Wochen in der SZ groß angekündigt, Ministerpräsident Kretschmann komme nach Bad Buchau. Jetzt landet er in der Provinz in Aßmannshardt und Burgrieden und zeigt uns die kalte Schulter. Dabei wollten doch der Vorsitzende Dr. Karl Sandmaier und unser Bürgermeister Ihm das Federseemuseum und den neuen Steg zeigen. Das Federseemuseum als Schaufenster des Weltkulturerbes braucht nämlich dringend ein neues Dach und eine Neukonzeption der Ausstellung. Auch die Erweiterung des Freigeländes beim Museum um eine Aktionsfläche ist dringend. Außerdem hätte Kretschmann hier seine enge Verbundenheit mit unserem Naturschutzgebiet aufzeigen können. Als Grüner Ministerpräsident eine einmalige Gelegenheit, sich bei uns einzuführen. Aber vielleicht hatte er Angst, er müsste erst die neue Biberburg begutachten oder gar auf dem Federsee beim Schlittschuhlaufen noch eine Pirouette hinlegen. Irgendein Grund für die Absage an Bad Buchau muss doch vorgelegen haben. Waren es schlechte Berater oder der Zeitplan? Die Parkgebühren werden es doch hoffentlich nicht gewesen sein. Da sind wir mit dem BM einer Meinung: „Das ist schon schade.“, dass unsere mit allen Titeln ausgezeichnete europäische Natur- und Kulturoase von den obersten Grünen so stiefmütterlich behandelt wird. Aber vielleicht wird dieses Versäumnis durch einen Sonderzuschuss wieder wett gemacht, auch wenn „Bad Buchau nicht auf Kretschmanns Programm steht“. Sonst wäre es vielleicht doch „ein Beinbruch“ Herr Bürgermeister.

Progymnasium

War da nicht als letztes Konzept für die Aufstufung unseres Progymnasiums ein Fachgymnasium für Gesundheit und Ernährung im Gespräch? Für die Kurstadt mit unseren vielfältigen Praxisbezug durchaus denkbar. Jetzt muss man in der SZ lesen, dass ein solches Gymnasium in Biberach entsteht. Also auch dieser Zug ist abgefahren. Über das Progymnasium hört man vom Rathaus seit längerer Zeit überhaupt nichts mehr. Auch keine Anfragen der Eltern oder Äußerungen der Schule. Auch nicht bei der Einsetzung des neuen Rektors letzten Herbst oder auch jetzt bei der Bürgerversammlung. Dem Gemeinderat hat es auch die Stimme verschlagen. Man könnte glauben alles ist „in Butter“ oder allen ist die Zukunft dieser Einrichtung völlig egal. So lässt man ein heikles Thema bis zum bösen Erwachen doch nicht vor sich hin träumen.

Haushalt 2012

Das Landratsamt Biberach hat die Gesetzmäßigkeit bestätigt. Schwer verständlich, dass die Aufsichtsbehörde um die Schulden von 336.000 Euro (85,–/Einwohner) solche Krokodiltränen weint. Denn unsere Nachforschungen haben ergeben, bereits vor 35 Jahren hatte Bad Buchau das nahezu 10-fache an Schulden und Schuldverpflichtungen. Das musste bei wesentlich schwächerer Einnahmeseite und damals noch höheren Darlehenszinsen auch bewältigt werden. Da stand der Stadt das Wasser natürlich nicht bloß bis zum Hals sondern schon bis zur Mundöffnung. Aber die jetzt geplante Schuldaufnahme ohne Vorbelastung ist nicht der Rede wert. Und Stadtrat Preißing hat recht, wenn er sagt, dass damit schließlich nur Pflichtaufgaben bewältigt werden, die man den Gemeinden laufend von oben auf diktiert, ohne sich um entsprechenden finanziellen Ausgleich zu bemühen. Bad Buchau ist also der falsche Adressat dieser Mängelrüge. Vollends lächerlich wird das Gezerre wegen 2.000 Euro Schuldaufnahme beim Eigenbetrieb Wasserversorgung. Hier sollte sich das Landratsamt wirklich auf grundsätzlichere Ratschläge beschränken, sonst wird die Aufsicht zur Gängelei heruntergestuft. Um solchen Kleinkram kümmert man sich bei Bund und Land ganz sicher nicht.

Oberschwaben – Tourismus GmbH

Die Radwege und der Radfernwegeausbau allgemein über das Netz der Barockstraße und der Schwäbischen Bäderstraße hinaus sind sicher ein wichtiges Ziel, um den Tourismus weiter anzukurbeln. Dass man Oberschwaben noch weiter attraktiv bewerben und damit bekannt machen muss, versucht man schon bald 20 Jahre mit mehr oder weniger Erfolg. Die jetzige Aktion mit dem Radwege-Konzept kann nur ein Etappenziel sein. Weitere Anstrengungen müssen folgen. Als Bad Buchauer freut es einem doch, wenn Jürgen Jankowiak, der Chef der Oberschwaben – Tourismus, sagt: „Die Pfahlbauten am Federsee sind ebenfalls Weltkulturerbe und genauso sehenswert wie die am Bodensee. Zusammen mit Bad Buchau und dem Landratsamt müssen wir dies noch ein bisschen stärker rausarbeiten.“ Über diese löbliche Einsicht hinaus ist das allerdings auch eine Geldfrage und zwar die entscheidende Weichenstellung. Wie bereits oben ausgeführt, am Federseemuseum muss einiges mit Schwerpunkt auf diese Auszeichnung aufpoliert werden, sonst bringt das alles gar nichts und der Weltkulturerbe-Effekt wird hauptsächlich am Bodensee ablaufen. Dann wollen wir die Sache mal gespannt weiter verfolgen. An den Taten werdet ihr sie erkennen.

Hinterlasse einen Kommentar

Ministerpräsident Kretschmann lobt Landkreis

Vor seinem Besuch: „Reize des ländlichen Raums verbunden mit bemerkenswerter wirtschaftlicher Stärke“

Ministerpräsident Kretschmann lobt Landkreis

Ministerpräsident Kretschmann lobt Landkreis

Landkreis Biberach / sz (sz) – „Kreisbesuche sind eine großartige Gelegenheit, mich aus erster Hand über die Stärken und aktuellen Themen zu informieren“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann im Vorfeld seines zweiten Kreisbesuchs, der ihn am Freitag, 27. Januar, in den Kreis Biberach führt. „Der direkte Dialog ist das Herzstück einer erfolgreichen Politik. Deshalb möchte ich mit möglichst vielen Bürgern des Landkreises Biberach ins Gespräch kommen. Biberach verbindet in besonderer Weise die Reize des ländlichen Raums mit einer bemerkenswerten wirtschaftlichen Stärke. Der Kreis ist Standort von weltweit erfolgreich agierenden Unternehmen. Ein attraktiver Arbeitsmarkt geht hier einher mit guten und vielfältigen Bildungsmöglichkeiten“, hob der Ministerpräsident hervor.

Zunächst wird Ministerpräsident Kretschmann zusammen mit Landrat Dr. Heiko Schmid die Bio-Erdgas-Anlage Burgrieden besichtigen, bevor er zu einem kommunalpolitischen Gespräch mit Biberachs Oberbürgermeister Thomas Fettback, den Bürgermeistern, den Kreisräten sowie Abgeordneten des Kreises zusammentreffen wird. Aktuelle Entwicklungen in den Themenfeldern Ländlicher Raum, Bildung und Verkehr sollen diskutiert werden.

Anschließend wird Kretschmann die Stadtpfarrkirche besuchen und an einer ökumenischen Besinnung teilnehmen. Bei den Vollmer Werken wird sich der Ministerpräsident insbesondere über die Gewinnung von Nachwuchskräften informieren. Den Abschluss des Besuchs bildet ein Bürgerempfang in Aßmannshardt, für den es keine Einlasskarten mehr gibt.

Hinterlasse einen Kommentar

d’r Erich verlässt’s Rathaus endgültig

der Erich goaht, will endlich sei Ruha han und nix meh wissa vom Rathaus. Zum fischa und jage wia emmer halt, des moint dr wär genau des richtige als Ausgleich von dene ewige Blätter und gschriebena Zuig. Gut so fertig und naus aus em Rathaus.

Unser Erich war die letzten Jahrzehnte der fleißige Amtsbote, Marktwächter und Schlichter. Kontrolleur und sonstiges was angefallen ist für einen der sich lieber mit den Bürgern unterhielt als alles nur per Brief und Post zu erledigen. Das wiederum tat er bestens und genau, manchmal eher zu genau und manchmal spitzbübisch überraschend lustig. Alles in allem einer der das Herz auf dem rechten Fleck hat und weis worauf es ankam. Fingerspitzengefühl und das richtige Mas dafür. Sein steter Weg führt ihn regelmäßig an den Federsee. Als erfolgreicher Jäger und Fischer in der 2,5 Meter Klasse Weller fangen weit über die Grenzen des Federseeraumes bekannt.

Die letzten Blätter und Notizen aus den letzten Jahren in den Reißwolf , und dann ist sein Platz für seinen Nachfolger frei. Viel Namen und Adressen von Marktausstellern usw. gilt es jetzt endgültig zu entsorgen. Anfragen und alte Postkarten, Briefe und Handzettel über diese und jenes, raus damit. Übrigens die Möbelierung fällt in nächster Zeit bei einer Sanierung des Rathauses zum Opfer,  aus dem Amtsbotenzimmer etwas mit nach hause nehmen wollte er dann aber doch nichts, kann ich gut verstehen.

1 Kommentar

Kindergarten Neubau Bad Buchau auf vollen Touren.

.

So sieht er dann aus unser neuer Kindergarten. Die Entwürfe, Planung und Vorschläge fürs erste sind durch und dem Baubeginn steht nichts mehr im Wege. Weit über 120 Kinderlein finden hier im neuen Kindergartenzentrum alles was gebraucht wird für eine sorgenfreie  Zukunft.

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung Einvernehmlich grünes Licht erteilt und Hauptamtsleiter Helmut Müller im Rathaus Bad Buchau alle Hände voll zu tun damit hier ein zufriedenstellendes Ergebnis in Sachen “nötiges Kleingeld” erzielt wird. Eine Mammutaufgabe für alle Beteiligten steht im Raume die es gilt zügig um zusetzen, was aber kein Problem sein dürfte durch eine gut gesicherte Finanzierung.

Die Ost-West-Ausrichtung des Gebäudes hat sich als  die günstigste herausgestellt,  und somit die gesamten Gruppenräume nach Süden und die Funktionsräume nach Norden ausgerichtet werden können. Auf dem rund 8.000 qm großen Platz finden sehr bequem alle Optionen Platz, ebenso ist die Standortwahl als geradezu optimal: optimale Verkehrsinfrastruktur, Anbindung an die Schule, vorhandene Heizung, Sportanlagen, Hallenbad – lediglich der für Bad Buchau typische schlechte Baugrund mache die Aufgabe nicht einfach.  Die Projektgruppe – in der auch Vertreter der Eltern und Mitarbeiter des Kindergartens mitarbeiten zeigen sich mit den vorgelegten Entwürfen zufrieden und signalisierten den eingeschlagenen Weg weiter zu beschreiten.

3 Kommentare

Bad Waldsee, Polizei parkt generell in der Fußgängerzone/ Strafzettel

.

.

Obwohl genügend Parkplätze hinter dem Gebäude Hauptstraße 11 in Bad Waldsee leer stehen parkt die Polizei generell in der Fußgängerzone. Eigene Parkplätze hinter dem Gebäude bleiben ungenutzt. Wer allerdings darauf parkt wird schamlos zur Kasse gebeten.

Ob das sein muss kann sich jeder selber fragen. Manche sind der Meinung dass das Fahrzeug auf den Polizei eigenen Parkplätzen hinter den Haus reichlich Platz hätte. Aber nein, die sind reserviert für Beamte im Einsatz. Was ist daran anderst, zumal gleich eine rückwärtige Eingangstüre direkt beim Parkplatz sich befindet. Soweit so gut, aber es geht weiter. Bei Nacht sind die Parkplätze fast leer und am Tage sieht es nicht besser aus. Aber die Polizei hält Wache dass kein Bürger oder Touristen womöglich hier ein Auto abstellt. Am Tage kann ich das noch verstehen aber ab 19.00 Uhr hört mein Verständnis für leer stehende Behördenparkplätze doch auf. Sind da doch nur 2-4 Beamte im Dienst gegenüber 14 Parkplätzen.

.Hier der leere Behördenparkplatz der Polizei in Bad Waldsee bei Tag und Nacht sowie einige Falschparker am hellen Tag gleich unter dem Polizeibüro, das wird so wie das aussieht wohl geduldet, aber nun wird es Amtsschimmel mäßig … lach:..

.

DER STRAFZETTEL BEI NACHT – gleicher Ort , gleicher Platz und ein PM-Polizist von der Polizeiwache Bad Waldsee der nicht so recht weiß was los ist. Jedenfalls hängt er abends gegen 19.15 Uhr an ein parkendes Fahrzeug auf dem leeren Parkplatz einen Straftzettel in Höhe von 10.00 € wegen Benutzung eines leeren Behördenparkplatzes, einer von 14 Plätzen ca. Als der Polizeibeamte kurz danach darauf angesprochen wurde meinte er dies sei ein Anliegerparkplatz und er wurde von den Anliegern darauf hingewiesen hier einzuschreiten mit einem 10.oo € Strafzettel als Ergebnis. Der leer Parkplatz sei eben nur für Anwohner so seine Auskunft und die Bestätigung für sein meisterliches Werk.   Es geht weiter mit dem Amtsschimmel…lach.

Bei dem Erlaß eines Bußgeld- oder  Verwarnungsgeldbescheides verfügt die Polizeibehörde über einen Ermessensspielraum. Dieses Ermessen umfaßt unter anderem auch ein sogenannte Entschließungsermessen; warum hat sich Polizist nicht gefragt: “Soll ich nun einschreiten oder soll ich nicht?”

10.00 € Verwarnung sind nun zu bezahlen. Nach Recherche mit dem Rathaus Bad Waldsee am nächsten Tag stellt sich die Aussage des Polizeibeamten aus Bad Waldsee als unwahr heraus, es gibt keine Anwohner- Parkausweise und solche hat die  Stadt auch nie vergeben. Richtig ist jedoch der Parkplatz gehört dem Liegenschaftamt Ravensburg und somit den Beamten nicht den Bürgern. Ob hier die Polizei nebenher vermietet ist unklar und muss noch geklärt werden, dann wiederum ist es kein Beamtenparkplatz was die Sache um so unverständlicher macht.

Plötzlich hat sich die Höhe des Busgeldes geändert, vermutlich auf dem Postweg .

was steht hier denn als letzte Zeile: wurde die Zahlung für obiges Aktenzeichen bereits geleistet, ist dieses Schreiben gegenstandslos. Das wäre nur über Telepathie möglich, wie soll  man bereits was bezahlen zu dem Aktenzeichen wenn es noch in der Post ist… lach.

.

Die Kurstadt Bad Waldsee bearbeitet nun die Strafanzeige der Polizei und stellt fest der Beamte hat sich geirrt und einige Paragraphen  verwechselt Ihrer Meinung nach. Anderseits könnte alles umgekehrt sein oder voll daneben.

Die Verwaltung der Stadt Bad Waldsee schlägt allerdings dem Fass den Boden aus.  Bad Waldsee hat eine große Viehversteigerungshalle was einen Kuhhandel von Amtswegen dadurch nicht rechtfertigt. Jetzt kostet der Strafzettel beim Täter angekommen 15.00 €  was nun. Macht hier jeder seine Einschätzung zum Vorfall über den Daumen oder sind hier einige überfordert wenn es um Bürgernähe und evtl. Einsicht geht. Dass hier einiges nur noch peinlich ist bedarf keiner besonderen Feststellung. Der eine kennt die Paragraphen nicht der andere  will es noch besser machen in Sachen Bürgernähe. Hoffentlich hat das keine Methode mit dem Paragraphenreiten, was hier vorbildlich praktiziert wird von  Stadtverwaltung und  Polizeibehörde in Bad Waldsee.

Sollte man etwa einen weiteren Blog www.amwaldsee.de  eröffnen.  Könnte mir gut vorstellen dass es auch hier einiges zu klären gibt, wenn erst mal der Anfang gemacht ist…lach.

Fortsetzung folgt.

2 Kommentare