Berlin: Steigende Verdachtszahlen von schwangeren Asylbewerberinnen, die Deutschen Geld für Scheinvaterschaft zahlen

Do guck na: so wird Deutschland ausgenommen – still und harmlos!

Die Bundesregierung spricht von steigenden Verdachtszahlen von schwangeren Frauen, die Asyl beantragen und deutschen Männern Geld dafür zahlen, zum Schein die Vaterschaft des Kindes anzuerkennen.

Die Bundesregierung spricht von steigenden Verdachtszahlen von schwangeren Frauen, die Asyl beantragen und deutschen Männern Geld dafür zahlen, zum Schein die Vaterschaft des Kindes anzuerkennen, Die Linke im Bundestag, Ulla Jelpke, will den Staat aus bremsen. Vor einigen Monaten war bekannt geworden, dass Polizei und Staatsanwälte einen groß angelegten bundesweiten Betrug vermuten.

http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/berlin-steigende-verdachtszahlen-von-schwangeren-asylbewerberinnen-die-deutschen-geld-fuer-scheinvaterschaft-zahlen-a2169082.html

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Ich bin für strikte Grenzkontrollen

Wer möglichst vielen Flüchtlingen Hilfe zuteil werden lassen möchte, muss sich verantwortungsethisch Gedanken darum machen, wie die Unterstützung dafür gesichert werden kann. Dafür muss man aufeinander zugehen, schreibt Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer.

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21 Jahre, aus Gambia, keine Aussicht auf Asyl – und mindestens vier Frauenleben schwer beeinträchtigt.

Wer meine Unterstützung für die Aufnahme von Asylbewerbern haben möchte, muss mehr als bisher gegen solche Gefahren unternehmen.

In Tübingen gab es in jüngerer Zeit eine auffällige Häufung von Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung. Ein Asylbewerber aus Syrien hat versucht, ein 10jähriges Mädchen zu vergewaltigen. Ein Gruppe Schwarzer – die Wahrscheinlichkeit, dass es keine Asylbewerber waren, halte ich für kleiner als 5% – hat Frauen auf einem Fest, angegrabscht, bespuckt, gezogen und bedroht. Ein Gambischer Asylbewerber ist verhaftet, weil ihm vorgeworfen wird, zwei versuchte und zwei vollendete Vergewaltigungen zu vertreten zu haben. Das waren nur die letzten acht Wochen. Parallel lief der Prozess gegen den Asylbewerber, der seine Geliebte mit einem Dönermesser umgebracht hat, weil sie noch einen anderen Geliebten hatte.
Als im Herbst 2015 bekannt wurde, dass unter den Flüchtlingen eine sehr große Anzahl allein reisender junger Männer war, gab es zahlreiche Warnungen vor einer solchen Entwicklung. Ein Teil der Sorge war schlicht empirisch: Junge Männer sind überall auf der Welt ein größeres Risiko, wenn sie keine Aufgabe und kein soziales Umfeld haben. Die andere bezog sich auf die Prägung dieser Menschen, denn sie haben ein anderes Frauen- und ein anderes Männerbild als wir. Der syrisch-deutsche Professor Bassam Tibi ging so weit, die Übergriffe auf deutsche Frauen als bewusste Demütigung zu interpretieren.

Ich finde, es gibt heute wenig Hinweise, dass diese Warnungen unberechtigt waren. Eher umgekehrt. Selbst im beschaulichen Tübingen mit einer unglaublichen Dichte der ehrenamtlichen Hilfe und guten Strukturen der Unterbringung häufen sich die schweren Vorfälle.

Nun könnte das alles Zufall sein. Für einen Beweis der von mir vermuteten Kausalität, fehlen immer noch viele Daten. Für mich ist der Zusammenhang aber evident. Und allein bin ich damit nicht.

Was folgt daraus? Man kann sich auf den Standpunkt stellen, Gesetze gelten für alle und damit ist alles gesagt. Mir reicht das nicht.

Ich erwarte vom Staat einen besonderen Schutz vor Übergriffen von Menschen, die wir aus Humanität in unser Land gelassen haben. Wer hier ist, weil er Hilfe beansprucht, hat eine besondere moralische Verpflichtung, den Helfern nicht das Leben zu zerstören.

Vergewaltigungen sind traumatische Ereignisse, die das ganze Leben fortwirken können. Die besondere Verpflichtung erstreckt sich nicht nur auf die Helfergesellschaft, sondern auch auf andere Füchtlinge. Die Chance, dass anderen geholfen wird, sinkt mit solchen schweren Straftaten unvermeidlich. Mütter, Väter, Töchter stellen zwangsläufig die Frage, wieso sie ein solches Leid erdulden sollen, wenn sie Hilfe leisten.

Beide Positionen sind meiner Meinung nach legitim. Realpolitisch bedeutet das aber: Wer die Akzeptanz für Flüchtlinge nicht gefährden und weiter Flüchtlinge aufnehmen will, der muss sich auf den Teil der Gesellschaft zubewegen, der das an die Bedingung besonderer Sicherheitsvorkehrungen knüpft.

Die Frage, was das sein soll, drängt sich auf. Nun, der gambische Asylbewerber hat mindestens vier Frauen angegriffen. Nach meiner Meinung hätte schon der erste Bericht einer Zeugin, dass ein junger Schwarzafrikaner versucht hat, sie in einem Busch in der Innenstadt zu vergewaltigen, gereicht, um DNA-Proben aller schwarzen Asylbewerber in der Stadt zu nehmen. Das wären keine 100 Personen gewesen, die Wahrscheinlichkeit den Täter zu finden, war extrem groß.

Und wenn solche Menschen gefasst sind, muss die Abschiebung Teil der Strafe sein. Ich will nicht damit leben, dass Serienvergewaltiger wieder frei kommen und mit nicht geringer Wahrscheinlichkeit wieder zu Tätern werden.

Ich bin für strikte Grenzkontrollen, weil ich kontrolliert helfen, nicht weil ich Hilfe verweigern will. Ich bin für erweiterte Sicherheitsvorkehrungen gegenüber Straftaten von Asylbewerben, weil ich die Hilfsbereitschaft erhalten und die Unschuldigen Asylbewerber schützen will. Ich bin für Abschiebungen von Straftätern, damit die Unschuldigen bei uns eine bessere Zukunft haben.

Die gesinnungsethischen Attacken, das alles sei Rassismus, sind programmiert. Daher zum Schluss nochmal mein Punkt: Wer möglichst vielen Flüchtlingen Hilfe zuteil werden lassen möchte, muss sich verantwortungsethisch Gedanken darum machen, wie die Unterstützung dafür gesichert werden kann. Dafür muss man aufeinander zugehen. Sich beschimpfen hilft nichts.

PS: Die Staatsanwaltschaft hat 2015 den Antrag gestellt, solche DNA-Tests zu machen. Die Rechtslage ist aber so schwierig, dass das faktisch ins Leere lief. Meine Kritik richtet sich nicht gegen die Arbeit unserer Sicherheitsbehörden, sondern gegen die politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen.

http://www.theeuropean.de/boris-palmer/12486-tuebingen-zahl-der-vergewaltigungen-steigt

Der Text stammt von der Facebook-Seite des Autors

Lesen Sie weitere Meinungen aus dieser Debatte von: Sebastian Kurz, The European, Vera Lengsfeld.

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18. Bad Buchauer Stadtlauf- Teilnehmer hinterher noch mit Strafzettel beglückt. Mir wissen immer was nicht geht.

+++++ Bad Buchau aktuell  18.23 Uhr +++++

Stadtlauf. Artikel wurde aufgehoben. . .

Ein Krankenwagen/ Notarzt fährt etwa 3 Stunden nach Veranstaltungsbeginn auf den leeren Teil des Marktplatzes um einen Jungen zu versorgen der sich vermutlich beim laufen übernommen hat . Junge gerettet für am Sonntag bereits wieder mit seinem Fahrrad. Gut so alles geklappt.

Alle weitere Abläufe zur Veranstaltung vom Samstag wurden heute nochmals besprochen und es kam zu einem vernünftigen Entschluss mit dem alle Beteiligten zufrieden sein können. Somit ist das Thema vom Tisch. Wir freuen uns Sie zum 19. Stadtlauf 2018 in Bad Buchau wieder begrüßen zu dürfen.

 

 

 

Kommentare deaktiviert für 18. Bad Buchauer Stadtlauf- Teilnehmer hinterher noch mit Strafzettel beglückt. Mir wissen immer was nicht geht.

Schorndorf – Auf dem Straßenfest in Schorndorf Krawalle, sexuelle Asyl-Übergriffe und Polizeiverarsche, weiter so.

Das Schorndorfer Straßenfest wird in diesem Jahr von schweren Krawallen und sexuellen Übergriffen überschattet. Die Polizei musste zusätzliche Einheiten anfordern, um dem hohen Aggressionspotential standzuhalten. Zeugen werden gebeten, sich zu melden.

Schorndorf – Auf dem Straßenfest in Schorndorf (Rems-Murr-Kreis) hat es am Wochenende Krawalle und sexuelle Übergriffe gegeben.

 Polizei sichert Stadtfest mit mehr Einsatzkräften

Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, soll am Samstag eine 17-Jährige von drei Asylbewerbern festgehalten und am Po begrapscht worden sein. Bereits am Vorabend waren drei Fälle sexueller Belästigung gemeldet worden.

Während des Festes wurden den Angaben zufolge zudem mehrere Körperverletzungen angezeigt. In der Nacht zum Sonntag versammelten sich laut Polizei bis zu 1000 junge Leute im Schlosspark der Stadt und randalierten. „Bei einem großen Teil handelte es sich wohl um Personen mit Migrationshintergrund“, heißt es in der Mitteilung. Als die Polizei einschritt, wurden die Beamten mit Flaschen beworfen.

(Gut so wird ja geduldet gesehen beim G20 in Hamburg und schnell gelernt, weiter so ihr kriegt die Deutschen Zahldeppen schon noch klein….)

Zahlreiche Einsatzkräfte mussten aus umliegenden Landkreisen angefordert werden, um dem massiven Aggressionspotential begegnen zu können.

Polizei sucht Zeugen und Videos

Im Verlaufe der Nacht zogen außerdem mehrere Gruppierungen mit jeweils zirka 30 bis 50 Personen durch die Innenstadt. Zeugenaussagen zufolge seien einzelne Personen hierbei mit Messern bewaffnet gewesen. Aus einer Gruppe heraus soll im Bereich des Alten Friedhofs – vermutlich mit einer Schreckschusswaffe – in die Luft geschossen worden sein. Die alarmierten Einsatzkräfte konnten die Personen allerdings nicht mehr antreffen.

Im Verlaufe der Nacht wurden zwei Einsatzfahrzeuge der Polizei mit Graffiti besprüht, ein Einsatzfahrzeug durch einen Flaschenwurf beschädigt und an sechs Fahrzeugen die Kennzeichen abmontiert und gestohlen.

Die Polizei sucht nun unter der Telefonnummer 07181/204-0 nach Zeugen der Vorfälle, die Hinweise auf die Täter geben können. Die Polizei bittet mit dem Smartphone gefertigte Aufnahmen von den Vorfällen als Beweismaterial zur Verfügung zu stellen. Aufzeichnungen bitte per E-Mail an: schorndorf.prev@polizei.bwl.de zu senden.

Hau endlich ab!

ES REICHT !!

Wie die Polizei meldet, wurde die 23-Jährige gegen 23 Uhr in eine tanzende Menschenmenge gestoßen und von zwei unbekannten Männern festgehalten. Währenddessen griff ein weiterer Mann der jungen Frau von hinten in die Hose.  Angaben des Opfers zufolge soll es sich bei den Tätern um Männer mit dunklem Teint und dunklen Haaren handeln. Der Vorfall wurde erst am Samstagabend zur Anzeige gebracht, weshalb die Polizei um weitere Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 07121/942-3333 bittet. Außerdem bittet die Polizei etwaige weitere Geschädigte sich zu melden.

http://www.stuttgarter-zeitung.de/

do guck an:

jeden Tag ein paar Asyli mehr die sich trauen Polizei und Bevölkerung zu bedrohen , bestehlen und sexuell zu befummeln und mehr. Weiter so das will Deutschland . Haben wir schließlich teuer eingekauft dann wollen wir auch was davon haben, gelle Mädels. Bedankt euch bei der Gesetzesbrecherin DDR- Merkel.  Denkt mal darüber nach was alles zur Wahl steht. . . was so alles gibt AfD und so…

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Zum Kurpark, Radfahrer absteigen, Hunde an der Leine, Küchenmöbel bitte links hinwerfen.

Hunde an der Leine bitte. Radfahrer absteigen . Küchenmöbel bitte draußen lassen. Gehören ja auch nicht zum Kurpark.

Was die Asylanten alles wegwerfen weil man sie mit Altmaterial von Gutmenschen zupflastert kann man hier sehen. Bitte nicht jeden Tag auf neue hier MÖbel und alte Sofa abladen. Die Asylanten-Familien wissen schon längst nicht mehr wohin damit. Hier geht es in erster Linie zum Kurpark.

Auf meine Frage in der letzten Gemeinderatssitzung ob der Unsinn alles verbrauchte den Asylanten hinstellen nicht auf hören könnte antwortete der Bürgermeister: hier wohnen keine Asylanten! Er meinte wohl schwäbische Araber, das muss einem natürlich erst einmal gesagt werden. Na ja ich kenne die jungen Familien besser und denk mal dass sich das regeln lässt. Trotzdem wird zum Schluss die Stadt in die Pflicht genommen.

. . . seltenes und  schönes in Bad Buchau, der Bürgermeister jedenfalls sieht’s gelassen, danke

. . . stille Winkel zum Verweilen . . .

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ATU-Werkstätten: Kunden können bei einer Reparatur live übers Smartphone zuschauen

ATU bietet seinen Kunden an, bei einer Reparatur „alle Schritte via Smartphone verfolgen, inklusive Vorschläge für die Reparatur“. ATU reagiert damit auf Beschwerden von Kunden, die sich abgezockt fühlen, weil die Reparatur am Ende viel teuer kommt als zunächst versprochen.

do guck na:  reagiert auf Beschwerden, stellt aber die Leistung nicht in Frage. Was nützt es wenn ich dem evtl. Pfusch auch noch zu sehen kann da ich eh nichts verstehe. Deshalb zuerst ein mal Preise vergleichen und du wirst dir gerne eine Werkstatt ohne „alle Schritte via Smartphone“ suchen. „Alle Verbrauchertests zeigen: Bei uns gehört das zur Vergangenheit!“
Demnach waren die Beschwerden über Abzocke in der Vergangenheit Tatsache, also berechtigt!

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SPD will Vermummungsverbot bei Demonstrationen wieder lockern

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Hurghada – sechs Touristinnen bei Messerangriff in Ägypten angegriffen – Zwei Tote, anscheinend Deutsche

Bei einem Messerangriff im ägyptischen Hurghada wurden sechs Touristinnen niedergestochen. Es gab zwei Tote, die anscheinend deutscher Nationalität sind. Der Angreifer schwamm über das Meer zum privaten Strand einer Hotelanlage und griff dort an.

Bei dem Messerangriff im ägyptischen Badeort Hurghada sind zwei Touristinnen getötet worden. Die beiden Frauen seien den Verletzungen erlegen, die ihnen der Angreifer am Strand zugefügt habe, meldete die ägyptische Regierungszeitung „Al-Ahram“ am Freitag.

Der Gouverneur der Region bestätigte, dass zwei „ausländische Bürger“ getötet worden seien. Das Innenministerium hatte zuvor von sechs Verletzten gesprochen. Die Heimatländer der Verletzten sind noch nicht sicher bekannt.

http://www.epochtimes.de/politik/welt/bericht-zwei-ukrainische-touristinnen-bei-messerangriff-in-aegypten-getoetet-a2167007.html

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SPD-MdB Gerster und DGB-Vorsitzender Kasperek unterstützen Industriegebiet im Rißtal

 

Der Biberacher Bundestagsabgeordnete und SPD-Kreisvorsitzende Martin Gerster sowie der DGB-Kreisvorsitzende Herbert Kasperek unterstützen die Pläne für ein neues Industriegebiet im Rißtal (IGI). In einer gemeinsamen Erklärung werben sie dafür, guten mittelständischen Unternehmen aus Biberach und Umgebung die Möglichkeit einer Weiterentwicklung zu geben.

„Wir sind in der glücklichen Lage, in einer Region mit herausragenden größeren und kleineren Betrieben zu leben, darunter verhältnismäßig viele Firmen mit Weltruf“, so der Bundestagsabgeordnete Martin Gerster, der auch SPD-Kreisvorsitzender ist. „Viele identifizieren sich übermäßig mit „ihren Unternehmen“ – das trägt entsprechend zum Erfolg bei.“

„Wir wissen, dass unsere Unternehmen Flächen mit guter Verkehrsanbindung zur Standortsicherung benötigen“, so Gerster weiter. „Wir sollten den Unternehmen, denen wir unseren Wohlstand im Kreis Biberach verdanken, auch eine Zukunftschance geben – vor allem, wenn wir über ein Gebiet entlang einer guten Bahnstrecke verfügen.“ Der 45-Jährige verweist auch auf die Aussagen der SPD vor der letzten Kommunalwahl: „Wir haben immer gesagt, dass wir bei Bedarf unseren Unternehmen helfen, wenn es um eine notwendige Erweiterung geht.“

„Viele Familienmitglieder, Freunde und Nachbarn sind bei Biberacher Unternehmen beschäftigt. Diesen Firmen jede Entwicklungsmöglichkeit zu nehmen, gefährdet den Arbeitsplatz eben jener Familienmitglieder, Freunde und Nachbarn“, bekräftigt Herbert Kasperek, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) im Kreis Biberach. Er betont, dass zahlreiche Arbeitsplätze und damit die Lebensqualität vieler Familien von einer Weiterentwicklung der Biberacher Unternehmen abhängen. „Ich unterstütze daher die Pläne der Stadt Biberach und der Gemeinden Warthausen, Schemmerhofen und Maselheim“ , gemeinsam ein Industriegebiet zu realisieren. Allzu schnell sind sonst Unternehmen und Arbeitsplätze anderswo. Dann ist die Enttäuschung groß.“ Martin Gerster weiter: „Das hat man erst im Dezember 2015 gesehen, als ein anderer großer Arbeitgeber Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe nicht nach Biberach, sondern nach Wien vergeben hat.“

Gerster und Kasperek zeigen aber auch Verständnis für Kritiker. „Diskussionen und unterschiedliche Meinungen sind erlaubt und in unserer Demokratie willkommen. Die Eingriffe in die Natur müssen so gering wie möglich gehalten werden. Aber guten, erfolgreichen Unternehmen die Zukunft zu nehmen, ist gleichbedeutend mit dem Absägen des Astes, auf dem wir alle sitzen.“

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Neue Pläne der Öchsle Strecke Kooperation HBC und Öchsle Bahn AG KREIS BIBERACH

In Kooperation haben die Hochschule Biberach und die Öchsle Bahn AG in einem nun abgeschlossenen, fast 10-jährigen Projekt die komplette 19 Kilometer lange Strecke der Öchsle Schmalspurbahn zwischen Ochsenhausen und Warthausen vermessen und neue Pläne angefertigt.

 

Wo genau verläuft das Gleis, wo befinden sich Wasserdurchlässe, wie sind Steigungen und Gefälle der Strecke angelegt? Solche und ähnliche Fragen sollten sich für den Erhalt einer historischen Eisenbahnstrecke zuverlässig aus Streckenplänen ersehen lassen. „Die in den 80er Jahren von der Deutschen Bahn übernommenen Pläne sind leider in vielen Details unvollständig gewesen“, schilderte Hans Peter Wiedenbein die Situation der Öchsle-Bahn von 2008. Der damalige örtliche Betriebsleiter der Öchsle-Bahn AG, jetzt im Ruhestand, initiierte und begleitete bis zum Abschluss eine Kooperation mit der Hochschule Biberach, um dem Missstand abzuhelfen. Durchgeführt wurden die Arbeiten von Studierenden des Bachelor-Studiengangs Bauingenieurwesen, unter der Leitung von Professor Dr.-Ing. Hans Quasnitza und Hans Schlichtig, Mitarbeiter des hochschuleigenen Vermessungslabors. Die letzten der rund 40 Pläne im Maßstab 1:500 wurden am 6. Juli am Bahnhof Warthausen übergeben. Professor Quasnitza erläuterte dabei die doppelseitige Motivation: „Es ist eine win-win-Situation: Die Studierenden erlernen praxisbezogen Vermessungstechniken und die Öchsle-Bahn erfreut sich an dem Ergebnis der Arbeiten, den Plänen“. Die angehenden Bauingenieure haben in kleinen Arbeitsgruppen mit modernen Vermessungsinstrumenten wie Satellitenempfängern und Tachymetern die Strecke Stück für Stück aufgenommen. Außer dem Gleis wurden beispielsweise auch Schilder, Kilometersteine, Bahnhöfe und Bahnübergänge, insgesamt rund 16000 Punkte erfasst, wie Quasnitza erklärte.

An der Hochschule wurden die Aufnahmedaten dann mit Hilfe von CAD-Programmen zu Plänen ausgearbeitet. Hans Schlichtig führte die Daten, die nun auch zeitgemäß digital zur Verfügung stehen, schließlich zusammen. Da zudem andere Informationen, wie Katasterbestand und alte Trassierungsdaten, übernommen wurden, sind die geometrischen Daten nun komplett zusammengefasst. Für Hans Peter Wiedenbein, der zu den Plänen eisenbahntechnische Detailangaben beigetragen hat, ist die Zusammenführung besonders bedeutsam. „Auch die Baumaßnahmen im Zuge der Streckensanierungen der vergangenen Jahre sind nun auf aktuellem Stand in den Plänen verzeichnet“, so Wiedenbein. Die Arbeiten seien zum Glück über die Jahre ohne brenzlige Situationen über die Bühne gegangen, nur einmal habe eine außerplanmäßige Öchslefahrt, der Lokführer war über die Streckenarbeiten informiert, die Vermessungstrupps aufgeschreckt, „aber das Pfeifen der Bahn hört man ja über viele Kilometer“, erinnerte sich Quasnitza schmunzelnd. „Wir freuen uns, dass die Hochschule auf diese Weise die Öchsle-Bahn unterstützen konnte und sind auch gern bereit, das Kartenwerk in ähnlicher Weise fortzuführen, wenn es denn notwendig ist!“ bekräftigte Quasnitza. Die Öchsle-Verantwortlichen werden es gern gehört haben.

 

INFO: Das Öchsle fährt bis Mitte Oktober an jedem Sonntag sowie 1. und 3. Samstag im Monat ab Warthausen bei Biberach um 10.30 und 14.45 Uhr, ab Ochsenhausen um 12 und 16.15 Uhr. Bis Ende September verkehrt der Zug zusätzlich donnerstags. Reservierungen unter Telefon 07352/922026. Informationen im Internet unter www.oechsle-bahn.de, zur Hochschule Biberach unter www.hochschule-biberach.de.

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