Osterreich’s Asyli vorbei – keiner kommt mehr rein.

Sinkende Ausländerzahlen: Österreich kann Asylantenheime dichtmachen und 12 Millionen Euro sparen

2. Oktober 2018
Sinkende Ausländerzahlen: Österreich kann Asylantenheime dichtmachen und 12 Millionen Euro sparen

Wien. Eine rigide Zuwanderungs- und Abschiebepolitik zahlt sich aus: weil Österreich den Zuzug von Illegalen und Asylbewerbern seit der Regierungsübernahme durch ÖVP und FPÖ signifikant drosseln konnte, können jetzt Asylantenheime und Erstaufnahmeeinrichtungen dichtgemacht werden.

Österreich weist 2018 bei Erstanträgen von Asylwerbern den zweitstärksten Rückgang unter allen 28 EU-Staaten auf. Zudem sind bis Ende Juli mehr als 3000 Ausländer freiwillig in ihre Heimatländer zurückgekehrt, weitere 4067 Personen wurden zwangsweise außer Landes gebracht. Mit Stand von Anfang August befanden sich weniger als 50.000 Personen in der Grundversorgung. Angesichts der sinkenden Personenzahl sieht das Innenministerium deshalb für einige Betreuungsstellen des Bundes keinen Bedarf mehr. Wie das Ressort von Minister Kickl (FPÖ) bestätigte, werden zum Ende des Jahres einige Standorte stillgelegt.

„Im Bereich der Bundesbetreuung läuft eine Überprüfung der Verträge bzw. der Einrichtungen in budgetärer, operativer und geografischer Hinsicht. Als ein erstes Zwischenergebnis werden sieben der 20 aktiven Bundesbetreuungseinrichtungen mit Ende des Jahres stillgelegt. Damit ersparen wir den Steuerzahlern fast zwölf Millionen Euro, die dort an Betreuungskosten pro Jahr anfallen würden“, heißt es aus Kickls Büro.

Es handelt sich laut Ministerium um „koordinierte und friktionsfreie Stilllegungen“, die durch laufende Reduzierungen der Belegungszahlen erreicht würden. (mü)

do guck na:

 

  • 50.000 Personen in der Grundversorgung, die kein Anrecht darauf haben? Immer noch zu viel. Da gibt es noch ein grosses Einsparungspotential.

 

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