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Bad Buchau am Federsee

Sexueller Mißbrauch- ehem. mißbrauchter Schüler meldet sich bei amfedersee.de

Lehrerdamals1

Zeitzeugen?

Bild vom Dorfschulmeister, hängt im Bauern-Museum Kürnbach.

Bilanz in 51 Jahren, damals noch eine stolze Trophäe die es für die Nachwelt festzuhalten gab.

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(Blönried/sz)

Ordensbrüder sollen bis in die 80er-Jahre hinein Schüler des Studienkollegs St. Johann sexuell missbraucht haben. Dies hat am Donnerstag Pater Bernd Werle mitgeteilt, das Oberhaupt der deutschen Steyler Missionare. Der katholische Orden hat das Studienkolleg bis 2008 betrieben.

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Markus, damals vor 50 Jahre Schüler im Studienkolleg Blönried, übergibt persönlich amfedersee.de heute zwei schriftliche Mitteilungen zur Veröffentlichung .

Am Schluss des unten stehenden Artikels vom Samstag in der Schwäbischen Zeitung liest man „Keines der Opfer ist namentlich bekannt“!

Dann werde ich selbst hier nach genau 50 Jahren mal den Mund auftun!
Denn ein Opfer war ich selbst – mein Name ist Markus Maria Iwersen.
Da ich inzwischen verziehen habe und die Täter nicht mehr leben, belasse ich es auf diesen, mich erleichternden Artikel.
Als damals 11-jähriger kam ich im Frühjahr 1960 ins Kloster-Internat. Genauer in das Studienkolleg St. Johann der Steyler Missionare in
Blönried bei Aulendorf in Oberschwaben. Die Kosten trug zur Hälfte der Stadtpfarrer von Saulgau, da wir eine kinderreiche Familie waren. Hier nun die „Begebenheiten“, an die ich mich ungern erinnere. Wir Buben mussten Schlange stehen beim Bestrafen durch Stockhiebe auf den Hintern, jeder eine Minute lang, und einzeln eintreten ins Präfekt-Zimmer. Beim gemeinsamen samstäglichen Duschen in Badehosen im Kellergeschoss war stets eine Aufsicht dabei, die auch auf kaltes Wasser umstellte. Auch erwähnte die Aufsicht, sich unter der Badehose
reinigen, natürlich mit Aufsicht. Bei sexuellen „Sünden“ war es oft so, dass nicht im Beichtstuhl gebeichtet wurde, sondern mit Details im Privatzimmer eines Paters. Diese legten jedoch keine Hand an. Anders bei den Kloster-Brüdern (gleiche Kutten), die sich stets freuten, wenn wir kurze Hosen tragen mussten und auch gerne die Schenkel hochtätschelten usw. … – Anstelle sich in den Herbstferein zu erholen, mussten wir im Kloster bleiben und Kartoffeln lesen (härteste Arbeit). – Nachdem ich den Mund aufmachte, wurde meinen Eltern mitgeteilt, dass ich wegen der Noten das Kolleg verlassen muss. Hiermit wurde längst nicht alles erzählt, aber sie können sich bestimmt vorstellen was durchgemacht habe in sexuellen Handlungen als kleiner Junge ! Meine Schulentlassung wurde damit erklärt ich sei ein unkeuscher Junge der auf muckt,  das könne man so meinen Eltern nicht mitteilen, wir nennen ihnen besser dafür den Grund: deine schlechten Noten- einfach brutal von den Patres mich so hin zustellen und ich traute keinem was sagen. Meine Eltern hatten besondere Pläne für mich, ein Priester sollte ich werden, wer hätte  mir geglaubt, niemand, auch nicht meine Eltern da sie sehr streng katholisch waren.
Ich hoffe, dass dieser Artikel zum Nachdenken anregte.  50 Jahre lang verschwiegen ab heute ist es mir leichter, März 2010 – Markus Maria Iwersen


Sehr geehrter Herr Pater Werle, in der Schwäbischen Zeitung lese ich heute,
dass Sie keine Namen von Opfern kennen, damles in St. Johann Blönried.
Hier erhalten Sie den ersten Namen, nämlich meinen eigenen:
Markus Maria Iwersen
Da ich den Tätern von damals längst verzeihen habe nach 50 Jahren
(bin heute 61) habe ich mich beschränkt auf einen
Bericht im Internetmedium und diese email an Sie.
Auch habe ich mich vor wenigen Jahren mit Pater Steck (damals Präfekt)
versöhnt bei einem Essen im Kloster Blönried mit
meinen Töchtern dabei, als er noch dort war. Später schrieb er mir mehrmals
sehr erfreuliche und gesegnete
Zeilen. Ich weiß nicht, ob er, da sehr betagt, heute noch lebt.
Ihm habe ich ganz besonders herzlich verziehen, denn von ihm
kam keinerlei sexuelle Misstat, eben nur die Schläge. Gott segne seine Seele,
er hats sicher nicht einfach gehabt.
Was die Klosterbrüder betrifft, weiß ich keine Namen mehr,
die Zeit ist ein halbes Jahrhundert her.
Denen möge Gott verzeihen, denn das war nicht so gut, gelinde ausgedrückt.
Der Bericht steht jetzt im Internet,
weil es für mich wie ein Stein vom Herzen fällt.
Es ist, als ob ich damals als sensibler Junge nun nach
50 Jahren mir was vom Herzen schreiben konnte, worunter ich diese
ganzen Jahre litt. Über ein paar Zeilen würde ich mich sicher freuen,
in jedem Fall ist alles verziehen- an alle!
Herzlichen Gruß,
Markus Maria Iwersen
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Dazu ausführlich der Bericht in der SZ.-Redakteurin Stefanie Järkel

Die Missbrauchsfälle sollen in den 60er-, 70er- und 80er-Jahren stattgefunden haben. Laut Werle sind die drei Täter mittlerweile gestorben. Keines der Opfer ist ihm namentlich bekannt. Werle ist diese Woche nach Blönried gekommen, um auch Schulleiter Klaus Schneiderhan zu informieren. Dies ist am Donnerstag Morgen geschehen.

Werle hat nach eigenen Angaben am 4. Februar eine E-Mail von einem ehemaligen Schüler des Studienkollegs erhalten. Der Mann hat Anfang der 60er-Jahre das damalige Internat besucht. „Er wies mich darauf hin, dass es seines Wissens nach bei den Steylern in Blönried Vorfälle von sexuellem Missbrauch gegeben hat“, sagt Werle. „Er hat keine Namen gesagt.“

Werle forscht nach. Bereits am 5. Februar verdächtigt er drei mutmaßliche Täter. Ein Mann soll in den 60er-Jahren einen oder mehrere Jungen missbraucht haben, ein Mann soll dies um das Jahr 1974 getan haben und einer 1981. Dabei stellte sich auch heraus, dass alle drei mutmaßlichen Täter bereits tot sind. In dem Fall Mitte der 70er-Jahre soll es auch ein Gerichtsurteil des Amtsgerichts Ravensburg gegeben haben. Die Eltern eines Schülers hatten einen Ordensbruder wegen eines sexuellen Übergriffs angezeigt. „Der Bruder wurde rechtskräftig verurteil“, sagt Werle. Dies war im September 1975.

Bischof am Montag informiert

„Daraufhin habe ich Pater Devis beauftragt, hier in den Akten in Blönried gezielt zu suchen, um die anderen Verdachtsmomente zu erhärten“, sagt Werle. Schulleiter Klaus Schneiderhan habe er informiert, dass er Nachforschungen anstellen lasse. Zudem habe er aber auch mit ehemaligen Blönrieder Oberen im Missionshaus in St. Wendel gesprochen. Seit Ende vergangener Woche ist er sich auch bei den anderen beiden Verdächtigen sicher. Am Montag hat er den Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit einem Brief über die Ergebnisse seiner Untersuchungen informiert.

Über die Art des mutmaßlichen Missbrauchs am Studienkolleg sagt Werle: „Es waren keine Vergewaltigungen – es ging eher um sexuelle Spielereien.“ Doch weil sie mit Minderjährigen geschahen, seien sie verletzend und zerstörerisch gewesen. „Es hat keine sadistischen Übergriffe gegeben“, sagt der 54-Jährige.

Alle drei Ordensbrüder aus Blönried wurden versetzt, nachdem die Vorfälle bekannt geworden waren. Der mutmaßliche Täter aus den 60ern kam ins Mutterhaus nach Steyl in den Niederlanden. Der verurteilte Täter aus den 70ern kam ins Presseapostolat nach Nettetal in Nordrhein-Westfalen. Der mutmaßliche Täter aus den 80ern kam nach Tirschenreuth in der Oberpfalz ins Kloster. Üblich war es, die Täter an Orte zu versetzen, wo sie nicht mehr mit Jugendlichen und Kindern in Kontakt kamen. „Meine Nachforschungen haben ergeben, dass es dort zu keinen Vorfällen mehr kam“, sagt Werle. „Aber die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.“

Dem ehemaligen Schüler, der ihm die E-Mail geschickt hat, hat Werle geschrieben, wie er reagiert hat und was er hat prüfen lassen. Der Mann soll nicht selbst missbraucht worden sein. Zudem hat Werle seine Nachforschungen auf die elf Niederlassungen in Deutschland ausgeweitet. „Ich will alles über Missbrauch von Steyler Missionaren wissen, egal wo.“ Am Montag habe sich nun ein ehemaliges Opfer bei ihm gemeldet, keines aus Blönried. „Die Person hat mir mitgeteilt, dass sie Anfang der 60er-Jahre sexuell missbraucht worden ist.“ Am Donnerstag Morgen hat sich ein zweites Opfer aus derselben Einrichtung und derselben Zeit gemeldet. Um welches Haus es sich handelt, wollte Werle gestern nicht sagen. „Es ist höchstwahrscheinlich der gleiche Täter, der auch tot ist.“

Bei der Polizei hat sich Werle nicht gemeldet. „Ich habe keine Opfer und keine Täter.“ Wenn er ein Opfer kennen würde und das Anzeige erstatten wolle, würde er ihren Beauftragten für sexuellen Missbrauch einschalten, einen Psychotherapeuten aus Bayreuth. „Ich darf als Ordensoberer wegen Verdunkelungsgefahr nicht mehr eingebunden sein in die Prozesse.

Schulleiter Klaus Schneiderhan zeigt sich gestern schockiert: „Es ist ein scheußliches Verbrechen.“ Wichtig sei, dass die Sachen geklärt werden würden, dass man aus dieser Situation lerne. Werle hat gestern bereits den Elternbeirat informiert, der zufällig eine Sitzung hatte. Schneiderhan möchte heute ebenfalls die Eltern informieren. Der Schulleiter sagte gestern: „Ich muss das jetzt auch erst einmal verarbeiten.“

(Erschienen: 12.03.2010 11:00) Von unserer Redakteurin Stefanie Järkel

„Pfarrer Utz war einer der wesentlichen Informanten für mich“, sagte Werle gestern. Werle hatte nach den ersten Meldungen über sexuellen Missbrauch in katholischen Bildungseinrichtungen einen Brief an alle Ordensbrüder geschickt. „Wer etwas weiß, sollte sich melden“, sagte Utz gestern. Der Aulendorfer Pfarrer schrieb daraufhin einen Bericht.

21 Antworten auf „Sexueller Mißbrauch- ehem. mißbrauchter Schüler meldet sich bei amfedersee.de“

Buchau ist noch lange nicht im reinen mit seiner Vergangenheit sexueller Art. Laufend kommen neue Erkenntnisse zu Tage, laufend trauen sich mehr Menschen in die Öffentlichkeit.
Sogar der deutsche Papst Benedikt XVI. hat in seiner Amtszeit als Münchner Erzbischof in einem Missbrauchsfall der Kirche eine folgenschwere Entscheidung mitgetragen.Wie die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet, wurde ein vorbelasteter katholischer Priester 1980 nach Bayern versetzt und wieder in eine Gemeinde geschickt. Dort verging er sich erneut an Jugendlichen, 1986 wurde er verurteilt. Ratzinger soll dem Umzug des Mannes von Essen nach München zugestimmt haben, jedoch nicht dem Einsatz in einer Gemeinde. Die Erzdiözese bestätigte den „SZ“-Bericht und räumte schwere Fehler ein.

Ergänzung:
Der versetzte Priester war 1982 bis 1985 in einer Gemeinde tätig. Im Juni 1986 wurde der Kaplan laut Bistum wegen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger zu 18 Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung und 4000 Mark Geldstrafe verurteilt. Ratzinger war 1982 nach Rom gegangen.

Das Bistum München und Freising teilte mit, dass der frühere Generalvikar Gerhard Gruber die „volle Verantwortung“ übernehme. Vatikansprecher Federico Lombardi schloss sich der Darstellung an und betonte, der heutige Papst selbst „habe mit der Sache nichts zu tun“.
Der versetzte Priester war 1982 bis 1985 in einer Gemeinde tätig. Im Juni 1986 wurde der Kaplan laut Bistum wegen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger zu 18 Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung und 4000 Mark Geldstrafe verurteilt. Ratzinger war 1982 nach Rom gegangen.

Wie die „SZ“ schreibt, saß Benedikt XVI. als Erzbischof im Ordinariatsrat des Bistums, der dem Umzug des Priesters zustimmte. Ratzinger habe allerdings nicht gewusst, dass der Mann wieder in eine Gemeinde zum Aushelfen gesandt wurde.

Wegschauen, versetzen lassen und weiter treiben unter den Augen aller Mitwisser, das ist die momentane erschütternde Wahrheit. So wollten sie das uns das erklären. Nix wissen schützt vor Strafe nicht. Der kleine Mann wird eingesperrt, die Kirche verschanzt sich hinter dem Heilgenschein der Tugend und Barmherzigkeit.

@ernstemeinungen (13.03. 23:08

leider ist das so. ob im rathaus in bad buchau oder nun bei „firma gott und sohn“,
am besten alles „intern“ geheimhalten.

wie lebt es sich mit so einer einstellung?

vor allem hätte ich bestimmte aufforderungen und aussagen von einem sr, sprich pädagogen hier in unserer stadt niemals erwartet. gerade ihm in seiner position müßte doch an aufklärung ( auch die der bevölkerung) ein anliegen sein.

ich verstehe die welt nicht mehr.

und wenn schon solche „verfehlungen“,( sage ich bewußt, denn totschweigen wollen sind in meinen augen in so einer heiklen angelegenheit große verfehlungen) dann bitte keine angriffe auf die person die rückgrat zeigt.
eine offizielle entschuldigung bei herrn sr weiss wäre immerhin ein kleiner einsichtiger schritt, wurde er ja auch in anwesenheit einiger personen angegangen ( also auch öffentlich).
hätten „einige“ personen in der angelegenheit „mißbrauch am federsee“ r i c h t i g reagiert, sprich : selber für aufklärung gesorgt, wäre ihnen selber und auch u n s viel aufregung, ärger und verärgerung erspart geblieben.
aber es ist auch eine feine sache vom mißbrauch d i e s c h abzulenken indem man eine anti-weiss-campagne daraus macht.

also meine herren, selber eingebrockt.

mutige Buchauerin-alle Achtung dass es sich jemand traut das Kind beim Namen zu nennen. Buchau scheint aus der Pupertät zu kommen. Es ist und war früher schon so, dass alles geheimgehlaten wurde-innerhalb des Rathauses und auch ind er Kirchengemeinde. Wenn ich daran denke,dass man uns früher in der alten Schule so geschlagen hat, dass eines Tages meine Oberschenkel geblutet hatten u. darauf meine Tante die damalige(hab Sie selig)Lehrerin Frl Ehrhardt oder Herr Rektor Geray ansprach,warum man so mit dem Rohrstock zuschalgen musste, dass der damalige Arzt Dr. Binder mich 5 Tage von der Schule entbinden musste. Und das, weil man einen Schreibfehler, oder Rechenfehler machte. Manche Klassenkameraden konnten manchmal nicht sitzen, weil der Hintern wund war, das ist kein Missbrauch? Da krähte doch kein Hahn danach! Es gab drei Lehrer die dies missbilligten. Was sexuelle Annährung anbelangte, war auch dies ein gut gehütetes Geheimniss, seien es Ministranten gewesen, oder Schüler. Leider bin ich zu alt um noch die/den Namen behalten zu haben, weil ich damals in den 50er Jahren zu klein war, um zu verstehen was man von mir wollte. Selbst vom Stiefvater missbraucht worden, ein OEG Verfahren wurde v. Versorgungsamt Ulm,wegen Verjährungshinweis abgelehnt.
Ich möchte dazu soviel sagen, es ging ja auch weiter,als ich zur Erholung verschickt wurde nach Weißenhorn, als mich damals, als kleiner Junge ein Padre immer in das dortige Kloster holte und seine Sakristei und Kapelle zeigte, musste ich Ihm zu Dienste sein.
Hätte man damals eine anzeige gemacht beim damaligen Ortspolizisten Buck-hätte man einem für „Geisteskrank“ erklärt, oder gesagt: wenn Du je Dein Maul aufmachst,kommst Du in ein Erziehungsheim, auch der Onkel drohte damit und das ging bis zum 13.Lebensjahr, das schlimme an der Sache, dass er auch noch Kirchendiener war und im Ort angesehen war und das immer unter dem Deckmäntelchen, des lieben Gott, den ich vergebend immer gesucht hatte.
So hat man vieles unter das Deckmäntelchen gefegt. Da gibt es so einiges, das Aufklärungsbedarf hat aus dieser Zeit. Misshandlung war die körperliche Züchtigung damals auch von Lehrern, wie lange das noch ging bis die Prügelstrafe abgeschafft wurde weiß ich nicht mehr. Da möchte ich auch noch erinnern,dass ich v.43-46 in einem von Schwester geführtes Kinderheim war und da wir Kinder einer Zwangsarbeiterin waren, hat man uns fast verhungern lassen,der Darm hing immer heraus, aus welchen Gründen auch immer, so dass ich mit 3 Jahren mehrmals operiert werden musste,so dass ich erst mit 4 Jahren laufen lernte, es wurden an uns Versuche unternommen,ich weiß nur dass meine Tante erzählte als sie nach uns gesehen hatte im Kinderheim,dass alle Kinder geschrien hatten,es waren auch größere da, die auch geschlagen wurden erzählte Sie immer. Wegen eines Entschädigungsverfahren habe dann die Kongregation Bonlanden angeschrieben und da bekam ich ein Brief 2004:wir wünschen Ihnen -nach allem Vergangenem-eine gute Zeit und Gottes heilenden Segen. Nun bin ich heute 100%schwbh.und von Gottes Segen konnte ich die seelische Schmerzen und Leiden nicht heilen, und da schreibt das Landratsamt Biberach, dass hier keine Entschädigung gezahlt werden kann, weil das alles vor 1976 passiert ist und nicht in den gesetzlichen Rahmen passt,so werden also alle Geschädigte die vor 1976 Schäden erlitten haben-leer ausgehen und vielleicht beim österlichen Segen- urbi et orbi – mal wieder von der Geistlichkeit, befriedigt werden. Was nützt eine Entschuldigung der Kirche für das Geschehene, der Schaden zieht sich nunmehr durch die Kirchengeschichte.

Danke für die Veröffentlichung, denn dies erleichtert diese Sache.
Vielleicht bekommen nun auch andere den Mut, sich zu melden. ich kann versichern, dass dies wie ein Stein vom Herzen ist und in keiner Weise von Nachteil ist.
PS: Heute kam ein sehr ausgiebiges Schreiben des Leiters der deutschen SVD per email bei mir an. Darin wird auch sehr ausdrücklich um Entschuldigung gebeten. Desweiteren wird von ihm auch das Missionshaus in Blönried informiert.
Auch wenn von damals niemand mehr am Leben ist, so dürfen die heutigen dort ruhig wissen, was damals gelaufen ist.
Jedenfalls öffentlichen Dank an P. Werle für die sofortige und ehrliche Antwort.

Nach dem Missbrauchsskandal an katholischen Bildungsstätten ist nun auch in der evangelische Kirche ein Fall von Kindesmissbrauch bekannt geworden. In der schleswig-holsteinischen Kirchengemeinde Geesthacht der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche soll ein Kantor ein Mädchen sexuell missbraucht haben. Die 14-Jährige habe zuletzt Anfang des Jahres Musikunterricht bei dem 44-Jährigen gehabt, sagte eine Polizeisprecherin am Montag in Ratzeburg.

Quelle: Bild.de

Es werden immer weitere Missbrauchsfälle aufgedeckt werden. Viele von vor über 50 Jahren, als es von Elternseite keine oder sehr selten Unterstützung gab.
Missbrauch kommt in allen Gesellschaftsschichten vor, da ist die Kirche nicht allein.
Was in den letzten Jahrzehnten gefehlt hat, war der Gang an die Öffentlichkeit. Dennoch sind diese Strukturen auch heute noch vorhanden, das hat man am Beispiel Buchau gesehen. Dem BM war die Vertuschung seines Onkels wichtiger, als sich öffentlich als Stadtoberhaupt dem Thema zu stellen.
Der Gang an die Öffentlichkeit ist der Wichigste, nur so können wir verhindern, dass weitere Kinder von ein und derselben Person missbraucht werden.
Das ist, was bleibt: Wer von Missbrauch weiß, darf den Täter nicht schützen,
darf die Person der Veröffentlichung nicht „niedermachen“ und im Ort als schlechten Bürger hinstellen.
Das gilt für – leider- sehr viele, auch sogenannte angesehene Buchauer.

Wir haben ein Gesellschafts-Problem“
Die Frau von Verteidigungsminister Guttenberg hat selbst eine katholische Schule besucht
14.03.2010 – 18:28 UHR

Deutschland ist geschockt von immer neuen Missbrauchsfällen an kirchlichen Einrichtungen und Elite-Schulen. Jetzt meldet sich Ministergattin Stephanie zu Guttenberg in einem „Welt am Sonnatg“-Interview zu Wort.

Stephanie zu Guttenberg ist Präsidentin des Vereins „Innocence in Danger“, kämpft gegen Kindesmissbrauch. Die Mutter von zwei Töchtern (7 und 8 ) hat selbst eine katholische Schule besucht.

„Ich war bei den Armen Schulschwestern in München. Missbrauch oder Gerüchte darüber sind mir nie zur Kenntnis gelangt. Es herrschten strenge Regeln, wie auf vielen anderen Schulen auch: Ein männlicher Lehrer wäre zum Beispiel nie in die Mädchenumkleidekabine gekommen“, so zu Guttenberg.

WELCHE ROLLE SPIELEN DIE KATHOLISCHE KIRCHE UND DAS ZÖLIBAT?

Freifrau zu Guttenberg in der „Welt am Sonntag“: „Missbrauch ist nicht automatisch ein Problem von Lebenswegen oder religiöser Ausrichtung. So ist die Masse der Päderasten nicht dem Zölibat unterlegen. Aber die Kirchen haben die zusätzliche Herausforderung, dass sie so hohe moralische Maßstäbe anlegen. Und wenn ich Moral predige, aber mich selbst nicht daran halte, fällt es natürlich härter auf mich zurück.“

Zu Guttenberg sieht die Missbrauchsfälle eher als ein gesamtgesellschaftliches Problem an.

Sie sagt: „Wir haben hier kein Kirchenproblem, wir haben ein Gesellschafts-Problem. Der schlimmste Missbrauch geschieht immer noch in den Kinderzimmern. Jedes dritte bis vierte Mädchen, jeder siebte bis neunte Junge ist schon mal sexuell belästigt worden…“

WO BEGINNT SEXUELLE BELÄSTIGUNG?

Zu Guttenberg: „Wenn ich merke, eine Person berührt mich so, wie ich es partout nicht mag, wie es mir unangenehm und auch peinlich ist – da beginnt die Überschreitung.“

Besorgten Eltern empfiehlt die Ministergattin, sie „sollten wach sein und ihren Kindern früh erklären, dass es Leute gibt, die ihnen körperliche Dinge antun können, die ihnen nicht gefallen. Und dass sie immer das Recht haben, Nein zu sagen und Hilfe zu holen“.

Sie fordert: „Jede Fachkraft sollte eine Schulung in Sachen Missbrauch erhalten.“

Für Fragen rund um das Thema Missbrauch empfiehlt Stephanie zu Guttenberg die Infoline „N.I.N.A.“, „da kann jeder anrufen, der sich Sorgen macht: 0180-512 34 65.“

Eine ehrliche Antwort kam von Pater Werle:
Sehr geehrter Herr Iwersen,
ganz herzlich danke ich Ihnen für Ihre offenen Worte und den Bericht in der
Biberradio-Zeitung, in der Sie sich Ihre Erfahrungen von der Seele
schreiben.
Sie sind für mich der Erste, der sich betreffs der verletzenden und in
manchen Fällen sicherlich auch zerstörerischen Übergriffe von Mitbrüdern des
Missionshauses St. Johann auf ihre Schutzbefohlenen bei mir meldet. In
meinen Kontakten der letzten Wochen zu ehemaligen Schülern aus anderen
Missionshäusern der Steyler Missionare kristallisierte sich nach den ersten
Kontaktaufnahmen sehr bald heraus, dass über den Bereich des sexuellen
Missbrauchs hinaus auch das Thema physischer und psychischer Gewalt
Missbrauchs hinaus) auch diesem dunklen Kapitel unserer Geschichte offen und
ehrlich stellen müssen, um so, wo möglich, auch zur Versöhnung beizutragen.
Obwohl ich selbst ab 1966 Schüler im Missionshaus St. Wendel war und aus
eigener Erfahrung das, was Sie in Ihrem Bericht in der Biberradio-Zeitung
beschreiben, nachvollziehen kann, erschüttern mich die persönlichen
Zeugnisse zutiefst, weil darin auf sehr persönliche Weise die zugefügten
Verletzungen und Beschädigungen des Lebens zur Sprache kommen.
großes Glück, wenn ich daran denke, dass mir selbst ein versöhnendes
Gespräch mit meinem ehemaligen Präfekten vor dessen Tod nicht gelungen ist.
Beim Lesen Ihrer E-Mail ist mir dies wieder einmal schmerzlich bewusst
geworden.

Als verantwortlichem Provinzial der Steyler Missionare heute fühle ich mich
angesichts der Schuld, die Mitbrüder damals auf sich geladen haben,
ohnmächtig und beschämt. Die Schuld ist da. Die verletzten Opfer sind da.
Von all dem, was an Bösem – manchmal abgrundtief Bösen – passiert ist,
können wir nichts mehr ungeschehen machen. Wir können heute nur zu dieser
Schuld stehen, diesen Teil unserer Geschichte als zu uns gehörig annehmen
und – sofern die Täter schon verstorben sind – unser Mitgefühl mit den
Opfern zum Ausdruck bringen und um Vergebung bitten.
Andererseits sehe ich mich herausgefordert, mein Möglichstes dafür zu tun,
dass den Opfern, sofern die Täter noch leben, Gerechtigkeit widerfährt, –
und dass – ordensintern – in der Ausbildung unserer jungen Mitbrüder dafür
gesorgt wird, dass nur gereifte und der Empathie fähige Persönlichkeiten zu
den Gelübden zugelassen werden. So habe ich im vergangenen Jahr schon
begonnen, dafür zu sorgen, dass diese Anliegen in der Ausbildung
berücksichtigt werden.

Bevor ich am vergangenen Dienstag nach München und von dort nach Blönried
fuhr, habe ich für die neue Nummer der Provinznachrichten in der Kolumne
‚Wort des Provinzials‘ das Thema des Missbrauchs noch einmal zur Sprache
gebracht. Ich möchte Ihnen dieses Wort auch gerne zusenden.

Ich danke Ihnen dafür, dass Sie sich bei mir gemeldet haben. Danke auch für
Ihre große Offenheit. Ihnen und Ihrer Familie wünsche ich alles Gute und
Gottes Segen.
Darf ich Ihren Artikel aus der Biberradio-Zeitung meinen Mitbrüdern in St.
Johann zur Verfügung stellen?

Bernd Werle SVD
Provinzial

Ja, Benzin soll teurer sein. Das ist im Moment so wichtig. Und nebenbei werden in der katholischen Kirche unter den Augen des Gesetzgebers Kinder missbraucht. Die Täter werden weiterhin gesetzlich geschützt. Pfui Teufel.Wo ist da der Ruf des Bundespräsidenten Köhlers? Versager nennt man solche Typen.

@kepiz

mutig sein zu müssen- in so einer brisanten sache den mund aufzumachen-
das sagt schon so vieles aus. es ist schlimm dass man „mutig“ sein muss, wo es selbstverständlich sein sollte einfach die wahrheit ans licht zu bringen.

ich bin nach wie vor entsetzt über diesen mantel des schweigens und des vertuschens der sich hier immer noch über „begebenheiten über die man nicht sprechen soll“ legt.

auch ich selber gehöre zu dieser generation die die von „kepiz“ angeführten lehrkräfte der damaligen „katholischen volksschule“ kannte. aber auch im progymnasium wurde ordentlich zugelangt, selbst von einem geistlichen der religionsunterricht gab. ich erinnere mich an blutige nasen einiger klassenkameraden und auch an die zeit als vor allem im musikunterricht mit „holzscheiten“ zugeschlagen wurde.
und ich weiss dass auch damals schon gemunkelt wurde dass in der kaplanei einiges im argen lag.
ich frage mich oft warum das zu d e r zeit alles so hingenommen wurde.
es waren einige wenige schüler die sich überhaupt getraut haben zu hause etwas zu sagen.

ich bin heilfroh dass die heutige jugend sich nicht mehr alles gefallen lässt und so erzogen wird dass sie sich „anvertrauen“ kann.

Danke liebe Buchauerin- ich muss auch hier noch einmal sagen, es könnten hier einige von meinem Jahrgang 1943 den Mund aufmachen auch diejenigen die dann in das Progymnasium gingen, wenn einer dann blutend nach Hause kam,hies es einfach: warscht wieder ohanschtändig-er hot mol recht kett dr Lehrer, oder Kaplan, mir kam die Tage so einiges hoch,selbst der damalige Stadtpfarrer Endrich gin nicht knapp mit Stockschlägen um, einzige Genugtun war für mich immer,dass die Natur doch diejenigen bestraft die es verdienen, ist er nicht ganz schwarz gewesen als er verstarb? Natürlich gab es komischer Weise Zöglinge, ich meine gewisse Lieblinge die von einem Lehrer prodegiert wurden, nur für welchen Lohn frage ich mich heute noch, an mich kam dieser Lehrer leider nicht heran.Nachhilfe in Musik und Mathe.
Recht gebe ich heute den jungen Menschen in Buchau,dass es anders lang geht.
Ich frage mich nur warum es plötzlich die kirchlichen Würdenträger und Pädagogen es so eilig haben, die Sachen zu erfahren, als dass dies hier ein unabhängiges Kremium macht ?
Ich kann hier ein Tip geben, man kann sich hier wie ich es gemacht habe an den:
RTH. am Mühlendamm 3- 19178 Berlin Telefon:030-40040225 oder Fax: 03040040232 wenden, oder auch direkt an das Bundesministerium für Familie Jugend &Sport in Berlin-10111 Berlin Platz der Republik 1- wenden, auch wenn man nicht im Heim war-hier findet jeder ein offenes Ohr und Hinweise wie man auch Entschädigungen beantragen kann, denn wer sich an das Landratsamt Biberach wendet, wird eine sofortige Absage erhalten.Ich beobachte aus der Ferne das Geschehen in Buchau, die Stadt hat mir mehr genommen als dies hier je einer ahnt-. Wer heute sich erniedrigen oder schädigen lässt und den Mund nicht aufmacht und jemanden deckt,der macht sich selbst strafbar.
Kepiz

sexueller Mißbrauch an Kindern gehört ist eines der schlimmsten Verbrechen wenn nicht DAS SCHLIMMSTE überhaupt.Aber trotzdem wird alles schön geschrieben mit Worten wie „ach oh je.Wären das keine Kirchenmänner wäre die Hölle los.Wieso eigentlich.Bei anderen Straftaten ist man doch auch nicht so zimperlich das gilt auch für viele Kommentatoren dieser Seite.Auch würden die meisten die Famielie eines sexuellen Straftäters meiden auch in Bad Buchau da könnt ich wetten. Ist die Kirche nicht auch eine große Famielie aber am Sonntag springen doch alle wieder in die K irche.Ist doch irgendwie echt scheinheilig!!! ODER???

Vergangenheitsbewältigung, ist nicht nur eine Angelegenheit der Geschichtsschreibung, wo es um bedeutende politische, wirtschaftliche und kulturelle Errungenschaften oder Niederlagen ganzer Völker und Nationen geht. Darum bemüht sich die Sendung „History“ Nein, auch die einzelnen persönlichen Schicksale der Menschen verdienen Aufmerksamkeit und Aufarbeitung, so wie beispielsweise jetzt bei den Missbrauchsfällen.
Jede Zeit hat nicht nur ihre Sonnen-, sondern auch ihre Schattenseiten. Ich persönlich hätte zu Hause nie erzählt, dass ich z.B. Tatzen, Hosenspanner und Kopfnüsse erhalten habe, denn es hätte ohne Nachfrage der Gründe noch gleich was d’rauf gegeben. Der Respekt und das Vertrauen in die Rechtschaffenheit der privilegierten Personen ganz allgemein waren nahezu unerschütterlich. Ich weiß auch nicht, ob ich schlimmere (sexuelle) Erlebnisse daheim preisgegeben hätte. So war es eben, leider!!! Dass solche privilegierte Personen aber nicht gottähnlich waren, sondern auch ihre Schwächen und unbewältigte Vergangenheit hatten, konnte einfach nicht wahr sein.
Wirklich schlimm wurde es vor allem dann, wenn „krankhaft“ Veranlagte oder frustrierte „Persönlichkeiten“ ihre „Machtfülle“ an uns Kindern auszulassen begannen und das in sie gesetzte Vertrauen aus dem Elternhaus missbrauchten oder sogar noch von den Vorgesetzten gedeckt wurden. So hat sich unter dem Teppich sehr viel mehr Müll angehäuft, als wir es für möglich gehalten hätten.
„Normale“ körperliche Züchtigungen vor allem in der Schule gehörten damals zum Leben, wie das Brot zum Essen, wie die nachstehende Tabelle des Dorfschulmeisters im Bauernhausmuseum Kürnbach aufzeigt:

ja einige Worte zu Ostern sei doch noch gesagt, auch an SAM und Hoffentlich Vergangenheit .
„Vergänglich ist alles und auch Nichts“ man darf jetzt aber nicht hadern oder gar die „Privilegierten von damals in Schutz nehmen. Ich stelle ja nun immer wieder fest, dass das Thema Missbrauch durch die Kirche und andere Institutionen, langsam abebbt und irgendwann unter den Teppich gekehrt wird, da Tagein und Tagaus, neue Verbrechen geschehen.
Mag sein, dass früher die Bigottschen alten Buchauer, die Gottähnlichen Herren Talarträger, als Ihre Geistlichkeit in Persona anerkannt haben und auch heute noch die Kirchenanhänger(innen)siehe in Bayern, die Presseleute die Gespräche suchen, beschimpfen und die Kinderschänder in Talar beschützen und die „Homosexuellen-wohlgemerkt ohne Talar“, verdammen, da frage ich mich mit 67:was stimmt in unserer Gesellschaft nicht.?
Dass heute mehr “ geistig Kranke“ und Hetero-Kinderschänder“ frei herumlaufen, wissen wir alle, früher war das nicht so einfach, da hat man schon mal schnell, auch noch 1990 jemand nach Schussenried einweisen lassen, obwohl diejenige Person, nicht geisteskrank oder Demenz krank war, aber wie gesagt dies ist eine andere Geschichte aus Bad Buchau. Man könnte es auch als Missbrauch an kranke Schutzbefohlene nennen. Nun diese Sache ist noch offen, denn es war tatsächlich möglich, eine Unterschrift notariell zu beglaubigen in einer Psychiatrischen Anstalt, die leider nicht leserlich ist und somit rechtsunwirksam, also sprich: eine Vollmacht gem.§167 Abs.1-sollte es sein, die Logistik dabei war eben, dass eine erniedrigende Vermögensenteignung stattfand und einem klar denkenden Menschen,das Gefühl bestätigte, dass genau diese Herren sich als mächtig vorkamen und sich radikal über Menschenrechte hinwegsetzten.
Das sind seelische Schläge die man/frau täglich wohl ertragen soll, oder muß?
„Priviligierte Personen“ gab es zu Hauf in Buchau und sind auch heute noch aktiv. Nur das Privileg sich zuzumuten zu seiner Wahrheit zu stehen und sich zu entschuldigen gegenüber den Missbrauchten von damals und derer heutigen Erben der Geschichte, das könnte man evtl. dann göttlich bezeichnen, aber verlogen und pervers sind diejenigen, die sich ertappt fühlen und weiter zur Kirche gehen und so tun als wären Sie weiter die unnahbaren, privilegierten – Gottesdiener.
Wir brauchen die witzigen und auch strengen Aufzeichnungen des Dorfschulmeisters, nicht! wir brauchen auch keine Bibel, wir brauchen Menschen die langsam anfangen zu denken und zu fühlen.
Kepiz-frohe Ostern

sehr geehrte Leserinnen/Leser
Ich habe ja nun über Ostern Zeit gehabt etwas mehr Badestadt-erkundung zu betreiben und bewundere tatsächlich die Bürgerinnen und Bürger die Rückgrat zeigen und zeigten.
Auf der anderen Seite bin ich darüber entsetzt, dass gerade hier, es Mitbürger gibt, die zu diesem Haufen Menschen stehen, die aus Falschheit heraus, zu bestimmte Stadtoberen stehen und derer Politik gut heißen und mitschweigen.
Ich hatte schon einmal erwähnt, dass es Feigheit ist zu schweigen und den jährlichen Dreck unter den Teppich zu kehren, ja sogar zum Mitwisser und Mitgehilfen wird und dies ist ja bekanntlicherweise strafbar. sow erden Halbgötzen wenn sie sterben mit allen Ehren zu Grabe getragen, obwohl jeder Einzelne im Lande etwas mitbekommen hat und etwas weiß, hinter seinem Fenster steht,das Vorhängle hebt und lakonisch meint: moischt solle`mers Maul aufmache?oder Gosch halte? Da ja bekanntlicherweise der Mensch geködert werden kann, hofft man etwas vom Kuchen abzubekommen.
Man hat ja auch immer versucht aus mir einen Pfaffen zu machen, aber ich hatte schnell gelernt als kleiner Junge im Padre-Internat, dass Jesus ein Rovoluzer war, der genauso wie Martin Luther u.andere Apostels,oder moslemische Geistliche, nur neue Thesen durchdrücken wollten und Überzeugungsarbeit geleistet haben, so das heute eben die Menschen in Kirchen strömen und Götzendienst tun,indem Sie Gold und Bilder und Nippesfiguren anbeten.Uns wurde als zukünftige Theologen beigebracht, der Mensch verlangt danach an etwas zu glauben, deshalb brauchen wir die Geschäfte des Herrn,obwohl heute jeder lernt und aus dem Internet mitbekommt, dass es kein Adam und Eva gab, dass der Mensch ein Naturprodukt ist und wie ein Hammel jemand braucht, der Ihn leitet. Ich brauche keine Kirche, kein Märchenbuch wie die Bibel, ich brauche keinen Führer, ich brauche keinen der mir etwas vorschreibt oder diktiert.
Ich habe gelesen,das man sehr massiv gegen SR Weiss vorgegangen ist, nur weil er Rückgrat zeigt, die das taten, maßen sich etwas an, weil sie Angst haben,dass noch mehr an das Tageslicht kommt? Ich habe von der Stadt Buchau auch schon einmal eine Unterlassung bekommen und sage heute hier, ich warte immer noch auf die Herausgabe von 6 Leitzordner bzw. der Privatunterlagen, die mich und meine Familie betreffen.-
Zölibat ist eine Einrichtung der Kirche, die ersten Jahrhunderte der Kirche war nicht von Enthaltsamkeit beträgt, dies wurde später vom Klerus und Vatikan eingeführt. Es sollte dringend hier eine Reform stattfinden und den Priester die Heirat zu gestatten. Pädophile werden nie aussterben, die gibt es ja bekannterweise in eigenen Familien, aber das darf und sollkeiner wissen, das ist krank-darübers pricht auch keiner-weil man sonst vom Städtle wegziehen müsste, und jeder mit den Finger auf einen zeigt.
Das Problem bei der ganzen Sache ist, dass diejenigen die Missbrauch betreiben und auf Geld sitzen, sich schweigen, erkaufen versuchen und können und der, der kein Geld hat,wird öffentlich angeprangert und aus der Stadt vertrieben,oder solange maltriert,wie dieser Herr in Niedersachsen, der aus Bayern aus der Haft zu seinem Bruder zog und nun fertig gemacht wird.Das kann man heute sagen: es wird immer noch vieles geheim gehalten bei Firma Gott und Sohn und Rathaus.Ich war ein enger Freund der Familie Diesch, war tagtägl.dort im Keller im Pool beim schwimmen und war deshalb besonders betroffen und zugleich erschrocken und geschockt über die Informationen, die mir zuflossen, ich verurteile nicht die Familie- ich bin auch nicht berechtigt ein Urteil über einen Menschen zu treffen, das wäre Anmaßung, dies machen andere Personen, aber es sollte auch nicht als intern „G e h e i m“ behandelt werden, sondern ein Zugeständnis erfolgen und offener Wortwechsel,mit den Bürger- es betrifft eine Nation-ein Land-ein Landkreis-eine Stadt und Dorf,oder Flecken.
Diese Missbrauchswelle betrifft-ja auch so viele Pädagogen, die nicht mehr unter uns sind, und keiner hier soll sagen:Herr vergib Ihnen, denn Sie wissen nicht was Sie taten, dieser Satz stammt aus dem Märchenbuch,der Bibel-kommt von bible=babbeln.
Früher hat man immer beim Bund gesagt, man habe uns in das Essen ein Pülverchen eingestreut, dass der Sexualspiegel nicht hoch kam, vieleicht sollten Sie das bei den Konfessionsvertreter auch einführen, anstatt den Meßwein schlürfen.
Ich empfehle gerne diese Seite auszubauen und zu fördern,auch für andere wichtige Neuheiten aus Buchau und Umgebung-vorallem was geschieht im
R a t h a u s ? was macht die Politik?Wie sieht es mit Arbeitslosen aus und Hartz IV Empfänger aus? Gibt es Jugendprobleme?Wir haben in den 50er60er Jahren, Jugendarbeit betrieben.
Robert Gröber die Kolpingsjünger in das Leben gerufen-ich für meine Wenigkeit die St.Georgs Pfadfinder, die leider nie richtig etabliert werden konnten, da man uns einen engen Raum zur Verfügung stellte im Bischoff Sproll Haus-verdrängt durch die Kolpinggruppe.Was tut sich heute?der Stadtsäckel ist leer,die Komunen leiden-wie überall.
Aber eines liegt mir am Herzen: Diskussionen zu führen-was war 1939-1949?Damals war es noch schlimmer in Buchau wie heute-viele schauten zu wie jüdische Mitbürger in der Wuhrstraße in LKW´s verladen wurden u.erst einma zum Rathaus gefahrenw urden um dort noch einige aufzuladen-ich würde mich freuen-hier Zeitzeugen zu hören. Ich hatte das Glück, zu diesem Zeitpunkt in einem Euthanasie-Kinderheim bei Ochsenhausen gewesen zu sein-leider auch dort gesundheitlich geschändet-aber durfte weiterleben, dank einer mutigen Frau-
Ich wünsche den Lesern ein ruhiges Wochenende und bitte darum :
diese wunderschöne Internetseite: http://www.federsee.de kräftig zu unterstützen.
Ihr S.Kepiz

schönen guten Abend nach Buchau- ich wollte eigentlich dieses Thema-Missbrauch-als Kommentar abschließen, aber es gibt einen Grund warum ich dies fortführen werde.
Ich habe nunmehr diesen Artikel in der Schwäbischen Zeitung gelesen und war doch sehr überrascht über die Aussagen, die hier im Artikel widersprüchlich sind,so dass ich auch fragen muss, wer spricht hier die Wahrheit? der Richter am AG-Riedlingen oder der BM-?Ich habe lange genug in einer Kanzlei gearbeitet und frage mich: sollten es 4 Fälle gewesen sein-wäre in der gesamten Republik, eine „Bewährungsstrafe unmöglich“, für einen Fall wäre die Bewährungsstrafe angemessen. Ist es nun eine Verurteilung als Straftäter gem.§§StPO? oder ist es ein Strafbefehl?so wie es in der Zeitung steht-dies wäre ja dann nur eine Geldstrafe-ohne weitere Folgen, d.h. wenn der nicht bezahlt wird, dann droht natürlich ersatzweise Haft.
Nun kommt aber die Überraschung, da ich einen Ordner führe, ein Großes Tagebuch über Besonderheiten,des Städtle, wollte ich mir den Artikel ausdrucken, dies wird aber verhindert indem hier ein Ausdruck kommt: „Politiker-Stopp“mit weiterem Hinweis: Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrHG verboten- na was bedeutet das? Na ja dann werde ich wohl nach Riedlingen oder Leutkirch schreiben müssen, dem Verfassungsschuitz werde ich die Kopie es Politiker Stopp Hinweis weiterleiten.Urheberrecht hin oder her,wir haben ein Grundgesetz- an das auch die Journalisten und Herausgeber des Blättle Schwäbische Zeitung gebunden sind, auch wenn es wie früher ganz schwarz angehaucht ist.
Unabhängig werde ich Herr SR -Weiss beim Bundespräsidialamt in Berlin für sein Mut und Einsatz und zum Wohle der Buchauer Bürger, zur Auszeichnung vorschlagen. Hoffe nur, dass mehrere Einwohner den Mut haben, hinter Ihm zu stehen und ehrlich den Rücken stärken und Ihn als Bürgermeisterkandidat, bei der nächsten Wahl zu unterstützen. Es wäre ja auch schon längst an der Zeit, dass meine Mutter, posthum geehrt würde, da Sie mit Herrn Dr. Ladeburger(der Arzt) 1946, verhindert hat,dass die französischen Alliierten,damals am Ortseingang in Kappel, besänftigt wurden, Sie hatte gedolmetscht, weil sie französische Zwangsarbeiterin war und sich zu diesem Zeitpunkt in Buchau aufhielt. Herr Dr. Ladeburger hat damals die Kapitulation erklärt u. meine Mutter hat mit den Offizieren in Französisch, verhandelt,dass Buchau nicht zerschossen wurde-bzw. niedergemacht, denn es hielten sich zu diesem Zeitpunkt viele SS-Leute und Nazis in Buchau auf, es wurde dies leider weder nach dem Krieg, noch bis heute irgendwo in den Archiven von Buchau vermerkt,warum denn auch, es war ja nur eine französische Zwangsarbeiterin-die missbraucht wurde und von einem Ochsenhausener Offizier 2 Kinder bekam, die leider dann auch nach 1949 weiter missbraucht und misshandelt wurden, sei es vom Onkel und dann von sogenannten ehrenhaften Pädagogen.
Das Echo der Bevolkerung ist daher, was bisher passierte, von 1930 bis heute-viel zu gering, bis das nächste passiert und der nächste Skandal dürfte demnächst hier evtl. erscheinen.
Nach dem was ich hier bisher verfolgte, hätte so mancher Politiker seinen ehrenhaften Rücktritt erklärt und den Weg frei gemacht für Neuwahlen, das hätte mehr Glaubhaftigkeit auf die Bürger von Buchau- aber wie heißt es auch so schön im Kirchentext oder im neuenTestament und Bibel:
**** ich Glaube****** was das bedeutet, scheinen leider zu wenig übersetzen zu können: **Glauben heißt : ich weiß nicht-bin mir nicht sicher-
Kepiz

@zu Kepiz 10. April:
Als alter Buchauer kann ich mich Ihren Worten
„Auf der anderen Seite bin ich darüber entsetzt, dass es gerade hier Mitbürger gibt, die zu diesem Haufen Menschen stehen, die aus Falschheit heraus, zu bestimmten Stadtoberen stehen und deren Politik gut heißen und mitschweigen“
nur anschliessen. An dieser verlogenen und korrupten Situtation wird sich unter dem jetzigen BM auch nichts ändern. Zitat: „Eine Krähe hackt der anderen doch kein Auge aus“.
Es bleibt abzuwarten, ob sich diese bösen Machenschaften und nicht doch einmal rächen. Gottes Mühlen mahlen bekanntlich langsam aber dafür gründlich !

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