Onlinebanking Betrug aufgedeckt.

38-jähriger Mann aus dem Landkreis Biberach hat dieser Tage einen hohen Schwund auf seinem Girokonto festgestellt. Beim genauen
Hinsehen fehlten fast 10.000 Euro, ohne dass sich der Mann zunächst einen Reim darauf machen konnte. Bei genauer Betrachtung stellte sich heraus, dass er einer betrügerischen Masche, dem sogenannten „Phishing“ aufgesessen
war. Vor etwa drei Wochen hatte er auf seinem Computer eine angeblich von seiner Hausbank stammende Nachricht erhalten, wonach ein
Sicherheitscheck anstehe. In der Mitteilung hieß es weiter, dies sei wegen des Verdachts auf einen unerlaubten Zugriff auf das Bankkonto des 38-
Jährigen notwendig. Diesem kam die Meldung so glaubhaft vor, dass er zweimal 20 Transaktionsnummern in den Computer eingab. Einige Tage
passierte nichts, seine Onlinegeschäfte funktionierten wie gewohnt. Anfang dieser Woche ging dann plötzlich nichts mehr. Der 38-Jährige fragte bei der Bank nach dem Grund und erfuhr, dass er Opfer eines Betrügers geworden ist und 10.000 Euro vom Konto verschwunden sind. Die Polizei ermittelt wegen Betrugs und mahnt gleichzeitig zu höchster Vorsicht. Im Einzelnen sind folgende Tipps wichtig:
Ihre Bank wird von Ihnen niemals vertrauliche Daten (Kontonummer, „PIN“, oder „TAN“) per E-Mail oder per Telefon abfragen.
Reagieren Sie nicht auf solche Anfragen und verständigen Sie Ihre Bank.

Folgen Sie keinem „Link“ zu Ihrem Online-Banking-Zugang, sondern geben Sie die entsprechende Internetadresse immer direkt über die
Tastatur ein. Überprüfen Sie Ihren PC regelmäßig mittels eines Virenscanners. Weitere Informationen zum Thema Phishing finden sich auf www.polizeiberatung. de, unter www.bsi-fuer-buerger.de sowie unter www.sparkasse.de und auf den Internetseiten der örtlichen Banken.
Vom 30.10.2009

Polizei nimmt Einbrecherbande fest

und klärt über vierzig Straftaten
Biberach/Laupheim/Ehingen – Der Polizeidirektion Biberach ist es gelungen
eine siebenköpfige Einbrecherbande aus dem Raum Biberach festzunehmen.
Die Täter sind verantwortlich für über 40 Einbrüche in Firmen, Gaststätten,
Sportheime und Buden im Landkreis Biberach und im Alb-Donau-Kreis. Bei
Durchsuchungen wurde eine Vielzahl von Einbruchswerkzeug, Diebesgut
sowie umfangreiches Beweismaterial aufgefunden. Der angerichtete Schaden
beläuft sich auf mehrere 10 000 Euro. Alle Beteiligte sehen einem umfangreichen
Strafverfahren entgegen. Zwei befinden sich in Haft.
Bereits seit April 2009 beschäftigt sich die Polizei von Diebstählen und
Einbrüchen. Anhaltspunkte auf die Täter gab es zunächst nicht. Erst als die
Kriminalpolizei Mitte Oktober nach zwei bewaffneten Raubüberfällen auf
Spielotheken in Schemmerhofen und Laupheim ein Räuberduo festnehmen
konnte, kamen die Nachforschungen in Gang. Die beiden Räuber im Alter
von 22 und 20 Jahren gerieten nach umfangreichen Vernehmungen sowie
der Auswertung zahlreichen Spuren in den Verdacht, für weitere Straftaten
verantwortlich zu sein. Eine gemeinsame Ermittlungsgruppe von Schutz- und
Kriminalpolizei wurde gegründet und nahm sich um die fast 40 bis dahin
ungeklärten Straftaten an.

One Response to Onlinebanking Betrug aufgedeckt.

  1. Jsabella sagt:

    Ist mir fast auch mal passiert, seitdem lösche ich alle E-mails die nach Bank aussehen, weil sie nicht echt sind.