Stimmungsvoll durch die Nebellandschaft gedampft.
Zum zweiten Mal fanden am vergangenen Wochenende die „Mondscheinfahrten“ der Öchsle-Bahn zwischen Warthausen und Ochsenhausen statt. Auf Mondlicht mussten die Fahrgäste – wie im vergangenen Jahr – zwar verzichten, stattdessen gab die Nebellandschaft aber eine ebenso stimmungsvolle Kulisse ab.
Die Züge fuhren am Freitag mit rund 150 Personen gut besetzt und am Samstag ausverkauft mit über 250 Fahrgästen. Für Stimmung innerhalb der historischen Bahn sorgten Peter Hopf mit dem Akkordeon und Dr. Werner Feuerer an der Klarinette sowie eine martialisch verkleidete Räuberbande, die den Zug bei Barabein enterte. Die Rotte unter Räuberhauptmann Benny Bechter, im normalen Öchsle-Leben Vorsitzender des Schmalspurbahnvereins, stellte sich jedoch nicht nur als harmlos heraus, sondern bewirtete die Zuggäste großzügig mit Getränken. Der Bahnhof in Ochsenhausen empfing die nächtlichen Reisenden dann in ungewöhnlicher Beleuchtung durch Feuer und Fackeln. So gab die 84 Jahre alte Öchsle-Lok 99 716 „Rosa“ vor dem historischen Bahnhofsgebäude ein ungewohntes Fotomotiv ab. Innerhalb der Bahnstation waren eine Stärkung mit heißem Eintopf und musikalische Unterhaltung durch die „Trausberg Musikanten“ vorbereitet.
Nachdem die Mondscheinfahrten im vergangenen Jahr erstmals stattfanden und in diesem Jahr erneut großen Zuspruch fanden, werden sie 2012 wieder auf dem Fahrplan stehen – vielleicht wird der Mond dann einen Blick auf die illustre Fahrt werfen.
INFO: Die letzten Gelegenheiten für Öchsle-Dampfzugfahrten 2011 sind am ersten Adventswochenende zum Weihnachtsmarkt in Ochsenhausen sowie bei den Nikolausfahrten am zweiten Adventswochenende. Reservierungen nimmt das Verkehrsamt Ochsenhausen, Telefon 07352/922026, entgegen. Nähere Informationen gibt es auch im Internet unter www.oechsle-bahn.de.
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