Neues Jugendparlament ist im Amt in Biberach

OB Zeidler verpflichtet elf Jugendliche und ermutigt sie, Politik mitzugestalten

Die neuen Mitglieder des Jupa zusammen mit Johann Treiber (l.; Jupa-Geschäftsstelle) und OB Norbert Zeidler (hinten Mitte): Constantin Geiger (2. v. l.), Natalie Fischer, Heiko Mangesius, Lisa Schröder, Leonie Zell, Timo Locherer, Veronika Hehl, Greta Harnisch, Klaus Brumme, Annika Müller und Marleen Kopf.

Die neuen Mitglieder des Jupa zusammen mit Johann Treiber (l.; Jupa-Geschäftsstelle) und OB Norbert Zeidler (hinten Mitte): Constantin Geiger (2. v. l.), Natalie Fischer, Heiko Mangesius, Lisa Schröder, Leonie Zell, Timo Locherer, Veronika Hehl, Greta Har (Foto: Gerd Mägerle)

Biberach / gem  Seit Dienstagabend hat Biberach wieder ein Jugendparlament (Jupa). Elf Jugendliche zwischen zwölf und 17 Jahren, die von der Biberacher Schülerschaft gewählt wurden, trafen sich im Ratssaal des Rathauses zu ihrer ersten Sitzung. Dort verpflichtete Oberbürgermeister Norbert Zeidler die Jugendlichen mit der gleichen Formel, wie sie auch die erwachsenen Stadträte beim Amtsantritt sprechen, unter anderem „das Wohl der Stadt Biberach und ihrer Einwohner nach Kräften zu fördern“.

Das Jupa soll sich vor allem für das Wohl der jungen Menschen stark machen. So muss es laut Satzungen zu allen Themen gehört werden, die die Jugend in irgendeiner Form betreffen. „Außerdem hat ihr als Jugendparlamentarier im Gemeinderat auch Rederecht“, klärte Zeidler die Jugendlichen über ihre Möglichkeiten auf. Er appellierte an sie, davon auch wirklich Gebrauch zu machen. „Das Spannende an Biberach ist, dass wir hier Möglichkeiten zum Gestalten haben und Dinge auch umsetzen können.“

Weil sich an den Schulen zunächst nicht genügend Bewerber für das Jupa fanden, stand dessen Zukunft im Sommer bereits auf der Kippe. „Uns ist aber wichtig, dass es weiter besteht“, sagte Zeidler. Nur so bleibe die Stadt mit der Zielgruppe für Jugendthemen in direktem Kontakt. So gehe es im kommenden Jahr beispielsweise um die Ausgestaltung des neuen Jugendhauses. „Da setzen wir auch auf eure Ideen“, so der OB.

Im Januar werden sich die elf neuen Jugendparlametarier bei einem Workshop zuerst einmal näher kennenlernen. Dann steht auch die Wahl einer oder eines Vorsitzenden an.

Die neuen Jupa-Mitglieder sind: Klaus Brumme (Mali-Gemeinschaftsschule), Natalie Fischer (Wieland-Gymnasium, WG), Constantin Geiger (Matthias-Erzberger-Schule), Greta Harnisch (WG), Veronika Hehl (Gebhard-Müller-Schule, GMS), Marleen Kopf (WG), Timo Locherer (Pestalozzi-Gymnasium, PG), Heiko Mangesius (GMS), Annika Müller (Dollinger-Realschule), Lisa Schröder (WG) und Leonie Zell (PG).

OB Zeidler verpflichtet elf Jugendliche und ermutigt sie, Politik mitzugestalten

 

3 Responses to Neues Jugendparlament ist im Amt in Biberach

  1. Buchauer Verwunderter sagt:

    OB Zeidler verpflichtet elf Jugendliche und „ermutigt sie“, Politik mitzugestalten.
    In Bad Buchau werden die Jugendlichen gleich als desinteressiert vorgestellt und durch abwinken platt gemacht. Armes Bad Buchau mit deinen zurückgebliebenen „Bürgern im Amt.“

  2. Beispiele sagt:

    Die 73 Jugendgemeinderäte in Baden-Württemberg
    Der erste, bis heute bestehende Jugendgemeinderat wurde 1985 im oberschwäbischen Weingarten in Baden-Württemberg gegründet. Zwei Jahre später folgten Filderstadt und Tuttlingen, ein weiteres Jahr später Bisingen. Inzwischen ist die Anzahl der Jugendgemeinderäte in Baden-württemberg auf 73 angewachsen.
    Stand: Mai 2013)