Mofa-Fahren ohne Fahrerlaubnis

RIEDLINGENTermine: 08.02.2009

Am Samstag gegen 17.20 Uhr fuhr ein 16-Jähriger mit einem technisch veränderten Mofaroller zu schnell von Riedlingen nach Ertingen. Bei der Überprüfung stellte die Riedlinger Polizei fest, dass die Drosselung der Geschwindigkeit von ursprünglich 45 km/h auf 25 km/h entfernt wurde. Der Roller fuhr durch die Veränderung eine Geschwindigkeit von ca. 60 km/h. Der 16-Jährige konnte lediglich eine Mofaprüfbescheinigung (25 km/h) vorweisen. Für den Führerschein maßgebend ist allerdings die gefahrene Geschwindigkeit. Für diesen Roller, ohne Drosselung, ohne technische Veränderung und einer bauartbestimmten Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h hätte der Fahrer die Führerscheinklasse A1 benötigt. Da er diese nicht besitzt, sieht er einer Anzeige wegen Fahren ohne


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2 Antworten auf Mofa-Fahren ohne Fahrerlaubnis

  1. Heinz Weiss sagt:

    Auch die Fasnet schütz vor Verbotenem nicht. Hier drückt die Polizei kein Auge zu…leider. Der Staat braucht Geld, jeder Euro ist willkommen auch wenn es manchmal peinlich ist – woher.

  2. Wolfgang Rudholzner sagt:

    Nicht mehr nur peinlich ist das Ganze, wenn der Mofafahrer einen Verkehrsunfall verursacht oder auch nur daran beteiligt ist, bei dem er oder andere bleibende körperliche Schäden davon tragen. Da er nämlich durch die bewusste Veränderung seines Fahrzeuges keinen Versicherungsschutz mehr besitzt, bleibt die finanzielle Belastung an ihm persönlich hängen und er zahlt vielleicht sein Leben lang.
    Ich bin sicherlich selber kein Unschuldsknabe und meine Fahrzeuge waren in meinen jungen Jahren auch nicht immer im legalen Zustand (was mir auch Punkte und Geldbußen bescherte). Als ich aber dann selber in schweren Verkehrsunfall unverschuldet verwickelt wurde (mit bleibenden körperlichen Schäden), war ich sehr froh, dass mein Motorrad der StVZO entsprach.
    Als junger Mensch denkt man nicht daran, was passieren könnte bzw. dass einen selber etwas passiert. Wenn es dann aber doch geschehen ist, ist das Geschrei meist groß.
    Aber zumindest mit dem Alter sollte man vernünftiger und weis(s)er werden und den Jüngeren so manch mögliche Folge ihres Handelns bewusst machen.

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