Mörder gesucht, etwas trauriges zum Feste.

 

Mörder gesucht:

jemand hat heute vormittag unser Eichhörnchen

auf dem Bahndamm vor dem Stromhäuschen überfahren.

Seit 2 Jahren lebt es bei uns im Garten auf der großen Tanne.

Es war immer schön, morgens zum Fenster rauszuschauen,

und das Tierchen im Garten zu beobachten.

Es hat sich vor allem von unserem großen Nussbaum, am

Gartenzaun, aber auch auf unserer Miste daneben, ernährt.

Ich finde dies Grund genug, mal wieder zu informieren,

daß die Autofahrer die von Kappel herkommen, zu schnell

über den Bahndamm jagen. Hier ist übrigens 40 kmh erlaubt.

Hätte der Fahrer die 40 kmh eingehalten, hätte er auch noch

rechtzeitig reagieren können.

Heute ist es unser Eichhörnchen, morgen sind es evtl. Kinder

die genau hier die Fahrbahn überqueren.

Selbst beim Fotografieren haben mich vorhin die Autofahrer

von Kappel her kommend nicht beachtet und sind ungebremst

an mir vorbeigerauscht.

eichhorn.jpg

7 Responses to Mörder gesucht, etwas trauriges zum Feste.

  1. Repins sagt:

    Mörder gesucht, dass ich nicht lache!!!!

    Wussten Sie eigentlich, dass Sie auch ein Mörder sind? Nein, dann sag ich es Ihnen jetzt…SIE SIND EIN MÖRDER! Sie essen Fleisch von Tieren, Sie essen Fische,etc….alle sind für SIE,Ihn und mich getötet worden….

    So, war jetzt mal ein Kommentar zu der tollen Einleitung.

    „Hätte der Fahrer die 40 kmh eingehalten, hätte er auch noch rechtzeitig reagieren können“

    Aha, Sie messen die Geschwindigkeit der Autofahrer mit einem geeigneten und kalibrierten Gerät, oder woher wissen Sie so genau, dass dieser „Mörder“ schneller als die erlaubten 40 gefahren ist?
    Ich habe sogar schon einmal ne Katze überfahren, da war ich aber mit 30 unterwegs….uiuiui, ich hatte keine Chance mehr zu reagieren, die sprang mir direkt vor den Reifen, wollte wohl nicht mehr, klarer Fall von Suizid!

    Also nicht gleich wegen nem Eichhörnchen auf alle Autofahrer schießen.

    1. ist ein Eichhörnchen schon mal viel kleiner als ein Kind..ergo wird sehr leicht übersehen.

    2. ist ein Eichhörnchen gut getarnt (schauen Sie sich mal die Blätter am Strassenrand an)..ergo wird sehr leicht übersehen.

    Man könnte ja noch weitermachen, aber das lasse ich jetzt mal den anderen Lesern, bin mal jetzt auf die Reaktionen gespannt.

  2. kurt sagt:

    Sicher ist dass Kühe und Schweine nicht mit 40 km/h per Auto Aufprall getötet werden, sondern etwas humaner.

  3. Sigge sagt:

    alles was unter di motorhaube passt, wird überfahren….

  4. alfredo sagt:

    Höchstens:
    fahrlässige Tötung, solche gilt als das klassische Fahrlässigkeitsdelikt schlechthin. Die kriminogene Bedeutung der fahrlässigen Tötung ist eher gering, da sie vor allem eine Folge von Verkehrsunfällen ist.

    Problematisch bei sämtlichen Fahrlässigkeitsdelikten ist die Beurteilung des Sorgfaltsmaßstabs des Täters. Insofern ist stets abzuwägen, ob die Sorgfaltspflichtverletzung dem Täter noch zurechenbar ist, um eine Strafbarkeit zu begründen. Tritt die fahrlässige Tötung in Zusammenhang mit einer anderen Straftat, wie der Körperverletzung, dem Raub, der Vergewaltigung oder sexuellen Nötigung oder bestimmten anderen Begehungsdelikten, so ist zu prüfen, ob nicht durch den Gefährdungszusammenhang zwischen der vorhergehenden vorsätzlichen Straftat und der fahrlässigen Tötung ein „erfolgsqualifiziertes“ Delikt verwirklicht wurde, das eine erhöhten Strafrahmen als Rechtsfolge aufweist.

  5. Biberradio sagt:

    Also, ich denke, hier geht es um was anderes.
    Wenn jemanden so ein Tierchen ans Herz gewachsen ist, und das über längere Zeit, dann tut das schon weh! Da ist es völlig egal, wie man den Vorgang nennt.
    Wichtig ist nur, zu erkennen, dass man auch bei einem Tier einen Schmerz fühlen kann. Eichhörnchen sind besonders nette Tiere, die uns die Schöpfung brachte. Und gerade in der heutigen Zeit ist es sinnvoll und wertvoll, sich noch an solchen Schöpfungsgeschenken erfreuen zu können.
    Bei der Gelegenheit allen ein besinnliches und erholsames Weihnachtsfest 2007 – Biberradio, Markus

  6. H-J W sagt:

    Hi,
    dachte nicht, daß ich zum Teil so heftige Reaktionen hervorrufe.

    Aber wie so oft im Leben, kann ich ein Sprichwort zitieren:

    „Betroffene Hunde, die bellen“.

    Daß jemand sich damit brüstet eine Katze überfahren zu haben, finde
    ich erschreckend. Wo bleibt die Moral ? Wenns passiert, ist es traurig,
    für den Autofahrer nicht schön, aber für den Besitzer des
    Tieres mit Sicherheit ärgerlich.

    Es ist in der Tat eher so, wie der Markus es verstanden hat.
    Man gewöhnt sich an ein Tierchen, freut sich, daß es bei uns überhaupt noch welche gibt, und dann sieht man es so da liegen.

    Ich verfüge zwar nicht über ein Radargerät im Kopf, doch kann ich sehr
    wohl unterscheiden ob ein Auto deutlich zu schnell fährt. 40 km/h ist nämlich nicht besonders schnell.

    Und wie gesagt hab ich schon oft beobachtet, daß von Kappel her kommend einfach in den Bahndamm geprescht wird. Das will nicht heißen, daß jeder fährt wie ein Raudi, aber halt einige.

  7. Repins sagt:

    Hallo H-J W,

    mir ist auch klar, dass der ein oder andere etwas zu schnell in dieser Starsse fährt, wobei dies ja nicht die einzigste ist. Was mich sehr gestört hatte war die Aussage, dass wenn er mit 40 gefahren wäre, hätte er noch reagieren können und das Eichhörnchen würde noch leben. Das ist in meinen Augen totaler Irrsinn!

    Daher kam mein Beispiel mit der Katze, ich war noch langsamer als 40 km/h und hatte keine Chance noch zu reagieren.

    Schade um das Eichhörnchen, schade um die Katze(n), aber dies wird man nie zu 100% verhindern können, auch nicht mit 30 km/h.

    Frohe Weihnachten und nen guten Rutsch!