Messerstecher verfolgen Schwerverletzten beim Fluchtversuch in einen Bus

In Steglitz kam es zu einer blutigen Auseinandersetzung. mehrere Täter haben Messer gezückt und auf den jungen Mann eingestochen.

Berlin – In der Schloßstraße wurde ein 20-Jähriger mit einem Messer attackiert. Er wurde notoperiert.

Ein von einem Messerangreifer Verletzter flüchtete in einen Bus. (Symbolbild)

Steglitz gilt als vergleichsweise sicherer Ort in Berlin. Doch ab und zu kommt es selbst in diesem gediegenen Stadtteil zu schrecklichen Gewalttaten, so wie Samstagnacht.

Bei einer Auseinandersetzung in der Schloßstraße wurde ein 20-Jähriger durch ein paar Messerstiche fast getötet! Laut Zeugenberichten sollen bis zu 20 Personen in die Rangelei, die sich kurz vor 23 Uhr zugetragen haben soll, verwickelt gewesen sein. Wie diese zustande kam, ist noch nicht bekannt.

Klar ist jedoch, dass sie blutig verlief und dabei nicht nur die Fäuste flogen, sondern auch Waffen eingesetzt wurden! Im Verlauf der Auseinandersetzung haben eine oder mehrere Täter ein Messer gezückt und auf den jungen Mann eingestochen. Zufälligerweise kam ein Bus vorbei, in den der Verletzte versuchte zu entkommen. Doch mehrere Angreifer verfolgten ihn und attackierten ihn weiterhin in dem öffentlichen Verkehrsmittel.

Die Polizei wurde gerufen. Einige Täter waren schon über alle Berge, doch ein 15- und ein 18-Jähriger, die an dem Streit beteiligt waren, konnten in der Nähe der Schloßstraße festgenommen werden. Sie wurden mit aufs Revier genommen. Es wird nun ermittelt, wer noch an dem Vorfall beteiligt war und wie es dazu überhaupt kam.

Der Geschädigte schaffte es mit letzter Kraft, selbst in ein Krankenhaus zu gehen. Dort kam er in den Not-OP! Sein Zustand sei aber stabil, teilt die Berliner Polizei mit.

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Der Zwischenfall ereignete sich in der Steglitzer Schloßstraße.

Fotos: Michaela Be/123rf

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