Folgemeldung
In Maselheim, Landkreis Biberach, ist am Montagmorgen kurz vor 11.30 Uhr die örtliche Raiffeisenbank überfallen worden. Zwei Täter in Motorradbekleidung und mit schwarzen Helmen bedrohten mit Waffen Bankangestellte und Kundinnen. Sie forderten durch Gesten und Worte Geld und flüchteten unerkannt mit mehreren Tausend Euro. Verletzte hat es bei dem Überfall nicht gegeben.
Die mit schwarzen Unterziehhauben maskierten Täter betraten gegen 11.30 Uhr die Bank und bedrohten zwei weibliche Angestellte und zwei Kundinnen mit Pistolen. Nachdem sie eine Summe von mehreren Tausend Euro erhalten hatten, verstauten sie die Beute in einer weißen Plastiktüte und flüchteten unerkannt. Zeugenaussagen zufolge kamen die Täter zu Fuß zur Bank und sind auch zu Fuß geflüchtet. Konkrete Anhaltspunkte auf ein von ihnen benutztes Motorrad oder ein Auto liegen bislang nicht vor. Die Polizei hat im Zuge einer Großfahndung etliche Hinweise aus der Bevölkerung erhalten. Diesen wird intensiv nachgegangen. Eine konkrete Spur von den Tätern fehlte zunächst.
Die Unbekannten werden wird folgt beschrieben:
Zwei Männer in Motorradkleidung beziehungsweise Regenkombis, schwarze Helme, ca. 1,70 bis 1,80 m groß, zwischen 30 und 40 Jahre alt, normale Statur. Sie hatten eine weiße Plastiktüte dabei. Der Wortführer sprach mit ausländischem Akzent.
Die Bevölkerung wird um Mitteilung verdächtiger Wahrnehmungen gebeten.
Wichtig wären Hinweise auf verdächtige Personen oder auch Fahrzeuge, die am Montagmorgen in der Umgebung der Kronenstraße in Maselheim gesehen worden sind. Die Polizei rät bezüglich der geflüchteten Täter dringend zur Vorsicht. Die Unbekannten sind bewaffnet. Eventuelle Zeugen sollten bei verdächtigen Personen nicht selbst aktiv werden, sondern möglichst genaue Beobachtungen an die nächste Polizeidienststelle weitergeben. Bearbeitet wird der Fall von der Biberacher Kriminalpolizei, Telefon 07351/447-0.
Folgemeldung
MASELHEIM – Polizei nimmt gesuchte Bankräuber fest
Nach einem Banküberfall am Montagmorgen in Maselheim im Landkreis Biberach konnte die Polizei zwei Tatverdächtige festnehmen. Die Männer hatten sich nach der Tat mehr als vier Stunden im örtlichen Kanalsystem versteckt. Gleichzeitig stellten die Fahnder umfangreiches Beweismaterial sowie die Beute sicher. An der Großfahndung waren mehrere Dutzend Polizeibeamte beteiligt, darunter Angehörige eines Spezialeinsatzkommandos sowie Kräfte der Bereitschaftspolizei.
Die Tat hatte sich wie berichtet am Montagmorgen kurz vor 11.30 Uhr in der örtlichen Raiffeisenbank ereignet. Zwei Täter in Motorradbekleidung und mit schwarzen Helmen bedrohten mit Waffen Bankangestellte und Kundinnen. Sie forderten durch Gesten und Worte Geld und flüchteten mit einigen Tausend Euro Beute. Verletzte hat es bei dem Überfall nicht gegeben. Die in Motorradkleidung steckenden Täter blieben zunächst trotz einer Großfahndung verschwunden. Die Polizei bekam bereits im Zuge der ersten Ermittlungen einige Hinweise und ging diesen gezielt nach. Gebäude wurden überprüft, die Umgebung von Maselheim sowie umliegende Ortschaften samt Wäldern und möglichen Verstecken wurden intensiv überprüft. Einer der Hinweise hatte sich auch auf das Kanalsystem in Maselheim bezogen; möglicherweise waren die Täter darin geflüchtet. In enger Zusammenarbeit mit Fachleuten der Gemeinde Maselheim wurde das Rohrsystem daraufhin systematisch durchsucht. Diese schwierige Aktion übernahmen Angehörige einer polizeilichen Spezialeinheit. Die Maßnahme hatte gegen 16 Uhr Erfolg. In der Heggbacher Straße in Maselheim konnten zwei Personen festgenommen werden, als sie gerade aus einem von unten geöffneten Kanaldeckel entfliehen wollten. Die beiden Männer sind Anfang 30 und stammen aus der ehemaligen Sowjetunion. Die Ermittlungen gegen die Beschuldigten dauern an.
Ähnliche Artikel:




















