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Bad Buchau am Federsee

Martin Gerster kritisiert fehlende bundespolitische Unterstützung bei der Förderung von Kleinwindanlagen

Martin Gerster kritisiert Förderlücke für Kleinwindanlagen – Buchauer Unternehmen betroffen

Der Biberacher SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Gerster hat die fehlende bundespolitische Unterstützung bei der Förderung von Kleinwindanlagen kritisiert, die er als wichtige Ergänzung bei der Nutzung erneuerbarer Energie ansieht. „Wir haben in unserem Wahlkreis hervorragende Betriebe, die in diesem wegweisenden Technologiesegment Pionierarbeit leisten“, so Gerster.

Bei einem Besuch bei der Bad Buchauer Firma Kessler energy, hatte sich Gerster über die Vorzüge entsprechender Anlagen informiert, die praktisch ohne Bürokratieaufwand aufgestellt werden können und sich aufgrund ihrer geringen Höhe besser in ihr Umfeld einfügen als herkömmliche Windräder.

Um die Verbreitung dieser Idee zu unterstützen, hatte sich der 40-jährige Parlamentarier im April über seine Fraktionskollegin Ute Vogt an die Bundesregierung gewandt und um Auskunft gebeten, inwieweit Schwarz-Gelb die Förderung von Kleinwindanlagen auszubauen plant.In seinen Antworten gibt sich das Bundesumweltministerium zurückhaltend und verweist auf die allgemeine Förderung von Windkraft durch die im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgeschriebene Einspeisevergütung: „Die Bundesregierung beabsichtigt daher nicht, die Förderung von Kleinwindanlagen auszubauen.“

Mit dieser ernüchternden Antwort ist Gerster nicht zufrieden: „Schon im Falle der Photovoltaik hat Schwarz-Gelb gezeigt, dass diese Bundesregierung die Herausforderung der Energiewende nicht ernsthaft annehmen will“. Für ihn steht fest: „Um bei der Schaffung dezentraler Netze vorwärts zu kommen, braucht dieser Technologie mehr politischen Rückenwind.“

2 Antworten auf „Martin Gerster kritisiert fehlende bundespolitische Unterstützung bei der Förderung von Kleinwindanlagen“

Dies Beispiel zeigt einmal mehr:
Echte Unabhängigkeit der Bürger wird seit jeher in diesem Land von der Obrigkeit nicht gerne gesehen. Dabei sind gerade die dezentralen Energiesysteme , als Ergänzung oder völlig autark, die optimale Lösung (besserer Wirkungsgrad und erspart viel Leitungsnetz).
Die Entscheidungsträger sieht man leider jeden Tag in Talkshows wie sie sinnleere Worthülsen abfeuern anstatt Ihrer Arbeit nachzugehen.

und Ihrer Eitelkeit frönen

Das mit den Talkshows wäre einer besonderen und größeren Betrachtung wert. Was hier alles zusammengelabert wird, sprengt jede Kragenweite. Hier wird tatsächlich der Eitelkeit unserer Politiker gefrönt oder wenn Sie ein Buch verfasst haben, die Auflagen erhöht. Ansonsten würde diesen Mist keiner kaufen. Mich wundert überhaupt, wo diese Menschen ihre Zeit hernehmen. Dafür sehen wir im Bundestag bei den Abstimmungen häufiger leere Bankreihen. Manche wissen einfach nicht, für was Sie gewählt wurden.

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