Mann stirbt nach Messerangriff in Böhl-Iggelheim

Demnach hat ein 23-jähriger Türke, der in Deutschland geboren ist, einen 24-jährigen Asylbewerber aus Somalia getötet.

20. Februar 2020 | Autor: Bernhard Zinke (bjz)

Es gebe keine Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund, betonen die Beamten.

Großeinsatz nach der Bluttat in Böhl-Iggelheim.© Klaus Venus

Ein Verbrechen hat die pfälzische Gemeinde Böhl-Iggelheim in der Nähe von Speyer am Donnerstag erschüttert. Wie die Polizei berichtete, hat ein 23-jähriger Türke, der in Deutschland geboren ist, einen 24-jährigen Asylbewerber aus Somalia getötet. Außerdem verletzte er einen 20-jährigen in Italien geborenen Polen. Die Verletzungen seien schwer, aber nicht lebensgefährlich, sagte Polizeisprecher Thorsten Mischler auf Anfrage. Laut der Ermittlungsbehörde liegen keine Hinweise auf einen terroristischen oder extremistischen Hintergrund der Tat vor. Nach dem derzeitigem Ermittlungsstand sei von einer Tat im persönlichen Umfeld auszugehen.

Der mutmaßliche Täter benutzte eine Stichwaffe für seinen Angriff auf die beiden anderen Männer. Die Polizei riegelte den mutmaßlichen Tatort in der Eisenbahnstraße ab und war mit einem Großaufgebot vor Ort, um die Hintergründe der Bluttat zu untersuchen. Wie die Polizei dieser Redaktion auf Anfrage bestätigte, wurde der schwer verletzte Pole im Bereich des Lidl-Marktes in der Eisenbahnstraße gefunden. Der Somalier habe näher zum Wohnhaus hin gelegen.https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-metropolregion-mann-stirbt-nach-messerangriff-in-boehl-iggelheim-_arid,1605958_type,amp.html

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