“Bürgerforum” geschlossen

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Leider kein Faschingsscherz, aber Büttenreif allemal: Das Bad Buchauer „Bürgerforum“ ist seit 6.2.07 geschlossen? Leider hat ein fremder Leser mit der E-mail Adresse eines Buchauer Bürgers ausgegeben und einen Deppentext eingeschrieben.
War zwar nicht so schlimm , auch nicht beleidigend aber eben nicht in Ordnung und auch nicht im Sinne des betreffenden Mitschreibers, welcher schon von Berufswegen mit fremden Daten doch sensiblisiert war. Können wir nur hoffen dass die Plattform der Stadt Bad Buchau wieder öffnet. Es ist bestimmt ein Verlust für unsere Stadt, denn immer hin war es die öffentliche Seite der Kommune.

11 Responses to “Bürgerforum” geschlossen

  1. Anonymous sagt:

    Das passiert jeden Tag in zig Plattformen. Deshalb gleich aufgeben, warum. Irgendwelche Schreiberlinge gibts doch überall. Sonst gehts nur noch mit Amnelden, Passwort und Mail-Bestätigung aber dafür sind zuwenige dabei, zu aufwendig, auch zu wenige bereit. Kann man in jedem Forum sehen in dem angemeldet werden muß.

  2. Anonymous sagt:

    Es gibt genug Beispiele von erfolgreichen Foren (Wobei es sich bei der Stadt Bad Buchau nur um ein missbrauchtes Gästebuch handelte)! Man muss sich eben etwas Mühe geben und so ein Forum will auch verwaltet werden. Benutzeranmeldung ist für ein Forum essentiell, da sich die gewillten Benutzer sonst ihrer Identität nicht sicher sein können und schnell die Anteilnahme einstellen.

  3. Anonymous sagt:

    Öffentliche Seiten müssen besser aufgebaut werden. Oder aber man lässt seine E-mailadresse weg. Will doch nicht überall meine E-mail verteilen,
    und wenn es was wichtiges ist gehe ich gerne direkt selber aufs Rathaus.

  4. Anonymous sagt:

    Ich sehe das nicht so und finde es schade, dass daraus nichts wurde. Gerade in kleinen Gemeinden kann man mehr direkte Demokratie verwirklicken. Andere haben das schon viel früher erkannt:


    31. Jul 02:

    Schily startet Wettbewerb e-community: Bürger über das World Wide Web an kommunalen Entscheidungen beteiligen
    Bundesinnenminister Otto Schily hat heute den Wettbewerb e-community gestartet. Durch diese neue, erstmalig zu vergebende Auszeichnung fördert das Bundesinnenministerium kommunale Partizipationskonzepte. Mit dem ausgelobten Preisgeld von insgesamt 100.000 Euro sollen Städte, Kreise und Kommunen die Möglichkeit erhalten, eDemokratie-Projekte zu realisieren. Bis zum 31. Oktober können Konzepte eingereicht werden.

    „Kommunalpolitik gestaltet das konkrete Lebensumfeld der Bürgerinnen und Bürger“, sagte Schily bei der Vorstellung des Wettbewerbs, „deshalb ist in diesem Bereich die Partizipation an den Entscheidungen besonders wichtig und auch besonders attraktiv.“ Mit e-community will Schily „die Möglichkeiten des Internets in den Dienst der Demokratie stellen.“ Besonders junge Leute seien es gewohnt, sich schnell und direkt per eMail zu äußern oder im Chat zu diskutieren. „Mit dem Wettbewerb wollen wir Kommunen, Städte und Kreise ermuntern, mit einfallsreichen Projekten die Möglichkeiten des Internets zu nutzen, um die Demokratie zu beleben“, so der Bundesinnenminister.

    Schily engagiert sich für die Kommunen, weil er sie als Basis der Gesellschaft und als Fundament des Staates versteht. „Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an der Kommunalpolitik stärkt den Aufbau der Demokratie von unten“, erklärte Schily.

    Neben der eGovernment-Initiative BundOnline 2005 ist eDemokratie ein Schwerpunkt der Innenpolitik. Beispiele sind verschiedene im Internet zur Diskussion gestellte Gesetzentwürfe oder die vom Bundesinnenministerium geförderte „Stiftung Mitarbeit“.

    Der Preis wird voraussichtlich im Dezember an drei Kommunen vergeben. Das e-community-Preisgeld ist zweckgebunden und muss für die Umsetzung der eingereichten Projektvorschläge verwendet werden. Die Erfahrungen aus den Konzeptrealisierungen kommen auch den eDemokratie-Projekten anderer Verwaltungen zugute.

    Quelle: http://www.bmi.bund.de/cln_028/nn_122688/sid_0F245E7A1595ABE6D358CC2A2F0E5B59/nsc_true/Internet/Content/Nachrichten/Archiv/Pressemitteilungen/2002/07/Schily__startet__Wettbewerb__e-community__Id__89268__de.html

  5. Anonymous sagt:

    Gefunden in Stadt aktuell-
    sollte nicht sein- schade.

    Stadt Aktuell
    Bürgerforum/Gästebuch ab sofort eingestellt
    Artikel vom 07.02.2007

    Die Stadt Bad Buchau hat mit sofortiger Wirkung das Bürgerforum/Gästebuch aus ihrer Homepage entfernt.

    Seit 2 Jahren – also seit der Freigabe der neuen Homepage – war dieses Forum in die Homepage eingestellt. In den letzten Wochen und Tagen häuften sich jedoch extrem unsachliche & beleidigende Einträge; außerdem waren auch sittenwidrige Beiträge und solche mit rechtradikalem bzw. kommerziellem Hintergrund dabei. Nachdem inzwischen auch widerrechtlich Beiträge mit irreführender Adressangabe und unter falschem Namen eingestellt wurden, wurde das Forum mit sofortiger Wirkung eingestellt.

    So lange sachlich diskutiert und argumentiert wird, sind anonyme Beiträge prinzipiell nicht zu beanstanden. Wenn die Anonymität jedoch als Deckmantel von hinterhältigen Chaoten missbraucht wird, kann auf diese Weise eine gut gemeinte und seriöse Idee auch zerstört werden.

    Als Bürgermeister bedauere ich diese Maßnahme, sehe aber zum Schutz der Bad Buchauer Bürgerschaft und unbeteiligter Dritter derzeit keine Handlungsalternative. Ausserdem gibt es für uns wichtigere Dinge zu tun, als mehrmals täglich den Müll aus dem Bürgerforum zu entsorgen.

    Ich danke für Ihr Verständnis.

    Peter Diesch, Bürgermeister

  6. Biberradio sagt:

    Nun, ein Gästbuch ist kein Forum!
    Beispiel Medium Biberradio:
    Jeder Gästbucheintrag wird vor Veröffentlichng geprüft und nur sinnvolle Einträge freigeschaltet.
    Beim Forum, was ein richtiges Forum ist, ist es auch einfach, denn jede Neuregistrierung erhält maschinell per email einen Freischalt-Link. Falsche email-Adressen nützen also nichts.
    So, und das ganze zu pflegen benötigt man für Forum und Gästebuch höchstens 10 Minuten am Tag.
    Dies übernehmen bei manchen Kommunen nebenbei Angestellte der Kommune. Schliesslich ist es ein Öffentlichkeits-Service der Stadt.
    Oder dies macht ein zuverlässiger Ehrenamtlicher, das gibts auch.
    Überlegenswert….

  7. Anonymous sagt:

    Persönliches erscheinen ist immer besser. Wozu ein Gästebuch? Jedoch wenn nichts hilft, ist in ein Gästebuch rein zu schreiben nicht verkehrt, sofern es nicht gleich gelöscht wird vom Betreiber.

  8. Heinz Weiss sagt:

    oh ja das kenn ich..am anfang musste ich auch gewaltig löschen..jetzt ist es besser….

  9. Anonymous sagt:

    Mit drei Einträgen im Monat wird das Bürgerforum bestimmt niemand vermissen. Um dem amfedersee.de Konkurrenz zu machen war es eine Nummer zu klein. Wozu es letztlich dienen sollte , wusste ebenso keiner genau. Im Moment ist es in vielen Gemeinden Mode sich Bürgernah zu präsentieren, jedoch fehlt es fast überall an der Überzeugung und Ausführung des geschriebenen Wortes.

  10. Wolfi sagt:

    Ich bin der Meinung,dass Bürgermeister“Peter Diesch“ es richtig gemacht hat.Es gibt in Bad Buchau wichtigere Dinge für einen engagierten Bürgermeister zu tun,als sich um ein Forum (Gästebuch)zu kümmern,das von Mitbürgern(oder solche die so wichtig tun) missbraucht wird.Wo führt das hin? Was macht das für einen Eindruck in der Öffentlichkeit,dass man es zulässt,von bestimmten Personen in einem Forum beleidigt zu werden.Bürgermeister „Peter Diesch“ ist meiner Meinung nach voll im Recht.Sind wir doch alle froh,dass Wir einen solchen Bürgermeister haben.DANKE

  11. Anonymous sagt:

    Wer über einen solchen Bürgermeister froh ist, lebt fern von jeglichem Realismus. Was hat denn dieser Bürgermeister bisher geleistet? Ausser schönen Reden und häufigen Abb. in der lokalen Presse hat er wenig vorzuweisen. Wer dessen Vater/Grossvater kennt/kannte wird an folgendes Sprichwort erinnert: „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“.