Laden-Leerstand trotz Standortvorteil in Bad Buchau

Nachmieter gesucht,  Laden zu vermieten. Leerstand, so fängt es meistens an, das Ergebnis sehen sie hier.

Leerstand und nicht wieder eröffnet. Das lässt einem doch sorgenvoll in die Zukunft blicken.

Ladenleerstand und das obwohl Bad Buchau einen Standortvorteil genießt.

So jedenfalls heißt es in der Stadtverwaltung. Vorteil aus Fremdenverkehr und Kurbetrieb. Das ist doch mal was, hat nicht jeder.

in 2011 gab die Stadt 3500,00 € aus um die leer stehenden Läden zu katalogisieren. ? Mehr hörte man nicht, was ist daraus geworden.

So viel Geld um festzustellen welche Läden leer stehen, na ja. Das sehen wir heute besser denn je. Macht sich da jemand mal ernsthaft Gedanken wie das weiter geht. Immerhin herrscht hier ein Standortvorteil – oder doch ein Nachteil ? Wir werden es  erleben wer als nächstes vor lauter Standort-Vorteil nur noch Nachteile feststellt, leider.

eigentlich ist die Verwaltung gefordert, die weiß allerdings schon lange um das Thema und stellt fest: da kann man halt auch nichts machen. Immerhin gute Voraussetzungen für die Zukunft von Bad Buchau.

Im Moment ist die Stadt wie gelähmt und wartet auf REWE, der im  nächsten Jahr in Bad Buchau eröffnen soll. Dann geht es steil aufwärts mit den Geschäften, hoffe ich doch. Der Messias kommt , oder doch ein Plattschuss für die Gewerbetreibenden . Ob dadurch der Standortvorteil für die Kleinen erhöht oder womöglich gefährdet ist, das wird sich noch zeigen müssen. Hoffen wir auf die Versprechungen aller Beteiligten.

7 Kommentare zu Laden-Leerstand trotz Standortvorteil in Bad Buchau

  1. Heinz Weiss sagt:

    für bad buchau gäbe es vielfältige möglichkeiten auf die ich schon vor jahren hingewiesen habe. interessiert hat es keinen, ladenleerstandsgeld von der stadt verbraten, ideen vergessen wahrscheinlich, …… nur klasse.

    Gestaltung eines leer stehenden Ladenlokals in dem Bilder des Künstlers RappaPort ausgestellt sind. „Wir nehmen die Möglichkeit, die Schaufenster eines leer stehenden Ladenlokals zu gestalten, gerne wahr. So können wir auf die aktuelle Ausstellung von Rappaport im Osthaus Museum hinweisen. Dort sind Bilder zu sehen“, sagt Gerulf Mintenig vom Freundeskreis RappaPort.
    Jürgen Breuer vom Verein „Wir in Wehringhausen ergänzt: „Wir als Händler haben das Interesse, dass die Ladenlokale nicht leer stehen. Die Gestaltung des Schaufensters ist eine Möglichkeit, mehr Interesse für die Anmietung zu wecken.“

    Vom Stadtteilladen Wehringhausen ist Kerstin Sack für die Vermittlung von Interessenten zuständig. „Ich habe schon positive Reaktionen von Wehringhausern bekommen, die sich über die Gestaltung des Schaufensters gefreut haben.“ So führt die Gestaltung des Ladenlokals zu mehreren Effekten zum Nutzen der Beteiligten: Sie erhöht die Aufmerksamkeit auf die Vermietbarkeit, schafft in diesem Fall Raum für einen Künstler und fördert die Attraktivität des Stadtteils. In Zukunft sollen noch weitere Ladenlokale mit Produkten von Designern, Künstlern und anderen Interessierten gestaltet werden.

  2. svbbau sagt:

    An sich ist es sicher ein schönerer Anblick beim Spazierengehen, wenn in einem Leerstand Bilder im Fenster zu sehen sind – ABER die Idee bringt keinen einzigen Leerstand weg!!

    Es sind keine Jammerer gefragt, die nur klagen,
    nein, es sind Unternehmer gefragt, die was wagen.

    Es ist halt der Lauf der (internet- und wegfahr-)Zeit, dass kleine Orte kaum Potential für Geschäfte bieten, da kann weder die Stadtverwaltung noch Herr Weiss helfen – schliesslich sind wir in einer freien Markt- und nicht in einer geplanten Stadtwirtschaft. Also an der eigenen Nase fassen und nicht nach BC oder RV zum Geldausgeben fahren.

  3. Heinz Weiss sagt:

    richtig svb bua,
    wen man nur ernsthaft will gibt es genügend möglichkeiten den teilweise unschönen anblick zu kaschieren und fremdenfreundlich zu gestalten. dazu braucht es natürlich profis und keine bastler. hier beginnt das problem, der profi kostet geld und das ist leider verbraucht in sinnlose diskusionen und arbeitskreise der üblichen art.
    gelder einfach verbraten von anfängern mit unterstützung von laienpredigern aller couleur.
    was denken unsere kurgäste und tagesbesucher über so ein erscheinungsbild der stadt. ich denke mir meinen teil schon lange und gründlich…hier sind emotionslose opportonisten und schwätzer am ruder wie man unschwer erkennen kann. zu hause predigen und auswärts einkaufen. sollte evtl. amfedersee.de mal so einen bildreport bringen unter dem motto samstagmorgen in biberach , saulgau und ravensburg: buchauer beim shoppen…? wem das noch nicht reicht darf sich noch ulm dazu wünschen. was nun-?
    klar: nochmals 3500,. € von der stadt dann mach ich was aus den leeren schaufenstern zum wohle unsere gäste, bürger und der stadt…. geht alles wenn man will und kann.

  4. nachdenklich sagt:

    leider ist das ein zeichen der zukunft.großmärkte, wochenmärkte und internet usw. das angebot ist riesengroß.ich frage mich ob so ein kleiner laden wirtschaftlich für seinen nutzer überhaupt etwas bringen kann,eher nicht.das finanzielle risiko ist sehr hoch und am ende hilft dir aus so einem scherbenhaufen auch keiner mehr raus.

  5. hennes sagt:

    wennich mir die bilder so anschaue, dann muss ich sagen das die ladengebäude ihre besten tage schon gesehen haben. und wirklich in einer guten lage befinden sie sich auch nicht. es ist nicht die aufgabe einer stadt, den vermietern der geschäftsräume vorzuschreiben, wie sie die schaufenster zu gestalten haben. ebenso halte ich die idee, eine fotostrecke mit buchauern beim einkaufen ziemlich daneben. erinnert ein wenig an die stasi. jeder sollte dort einkaufen, wo es ihm am besten gefällt und wo seine bedürfnisse befriedigt werden.
    vielleicht sollte man weg von dem gedanken, dass es lauer „kleinere“ läden geben sollte und es wie in den usa nur noch riesige shopping malls geben sollte. vielleicht ist das die zukunft und das was die kunden wollen. allerdings, hoffe ich persönlich, dass es soweit nicht kommen wird.

  6. Ansichten sagt:

    Eines steht fest, es gibt nichts Schlimmeres als leere Schaufensterscheiben. Wenn die Auslagen dann noch voll Staub und auch sonst nicht gepflegt sind, ist das Übel doppelt abschreckend. So wird ein ganzer Ort negativ dargestellt, bzw. weiter heruntergestuft. Aber das Bild passt ausgezeichnet, zum Naturgrün in den Straßenkandeln und auf Gehwegen. Wenn man das alles lange genug sieht, fällt einem das gar nicht mehr auf.
    Es gibt jedenfalls andere Beispiele, die aus leeren Schaufenstern etwas mehr machen als heruntergekommene Staubvitrinen.

  7. So ist es halt sagt:

    Dass die leeren Schaufenster nicht schön sind, stimme ich vollkommen zu. Tja, ich frage mich nur, warum gehen denn die Buchauer gerne wo anders hin zum Einkaufen und nicht in Buchau? Ich denke, das ist eine ganz einfache Sache, die ich hier schon lange vorhergesagt habe. Ist ein Buchauer mal sauer, dann geht er dort einfach nicht mehr hin und zieht seine Konsequenzen daraus. Schaut mal am Marktplatz, wohin die Buchauer zur Einkehr gehen und wo überhaupt nicht! Und genau so ist es mit der Einkauferei. Wieviel haben sich beschwert wegen der Parksituation in Buchau und wegen der unnötigen Kneullchen? Ich sage, dass da die Stadt bzw. der Gemeinderat sehr viel kaputt gemacht haben. Ich habe mich auch sehr oft darüber geärgert, und so haben halt viele ihre Konsquenzen daraus gezogen und kaufen jetzt wo anders ein!

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