Der Stadtstreicher:

Die Kolumne aus und über Bad Buchau.

Der Stradtstreicher von Bad Buchau

Gestatten, ich bin der Stadtstreicher, und schreibe hier sporadisch was mich bewegt, beeindruckt und fasziniert, gerade so wie ich eben Lust darauf habe. Als solcher habe ich Zeit zu beobachten, mir ein Bild zu machen von dem, was vorgeht in unserem Buchau, darüber nachzudenken oder auch zu sinnieren und um es in dieser neuen Internetkolumne den Buchauern zum Lesen und Schmunzeln zu präsentieren. Der Stadtstreicher hat nichts zu tun, er hat keine Interessen, schon gar keine geschäftlichen. Er und seine Gedanken sind frei, er darf sich vor allem fragen: was soll dies, was bedeutet jenes, warum so und nicht anders. Alles Fragen, die sich auch mancher Bürger immer wieder stellen mag. Fragen, gestellt mit einem humorvollen Augenzwinkern, gerne auch mal scharfsinnig, aber nie verletzend, denn der Stadtstreicher hat dem Ärger dieser Welt den Rücken gekehrt. Bis bald euer unbekannter stadtstreicher.

Messerstecher in Esslingen – wieder Messerstechertag. Mann bei Messerangriff am Bahnhof verletzt

 

Am Donnerstagabend kam es in Esslingen in der Bahnhofstraße nach einem Streit zu einem Messerangriff. Foto: 7aktuell.de/Timo ReichertAm Donnerstagabend kam es in Esslingen in der Bahnhofstraße nach einem Streit zu einem Messerangriff. Reichert

Schlimme Tat mitten in Esslingen: Am Bahnhofsvorplatz geraten drei junge Männer in einen heftigen Streit. Dann zieht einer der Beteiligten ein Messer – und sticht zu.

Esslingen – Bei einem Messerangriff in der Esslinger Innenstadt ist eine Person verletzt worden.

Die beiden Täter flüchteten zunächst, konnten aber später festgenommen werden. Die jungen Männer erwartet ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung.

 

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Inschallah: Was uns bald ganz konkret bevorsteht

do guck na:  soll keiner sagen das habe ich nicht gewusst.

 

Alle sprechen von Islamisierung. Keine täglichen Nachrichten, bei denen nicht spätestens an zweiter Stelle der Islam auftaucht. Sie denken, das wäre der Höhepunkt? Weit gefehlt. Hier lesen Sie, was alles noch ganz konkret ansteht: Von Ihrem Hund über Ihre Weinvorräte bis zu Ihrem schwulen Nachbarn! Ein Gastbeitrag von Barbara KösterEin Wort an Sie, sehr geehrte Leser und Leserinnen, für den Fall, dass Sie im Islam kein Problem für sich sehen. Ich möchte versuchen, aufzuzeigen, welche Möglichkeiten sich ergeben und was Sie fördern, wenn Sie diejenigen unterstützen, die Islamisierung akzeptieren oder sogar absichtlich herbeiführen. Sie müssen entscheiden, ob Sie so leben wollen.

An alle Haus- und Wohnungseigentümer und Mieter:

Sie besitzen die Immobilie unrechtmäßig. Rechtmäßig gehört sie den Muslimen. Dies gilt auch für die bewegliche Habe, die Sie bisher als Ihr Eigentum betrachteten. Für die praktische Übertragung Ihres vermeintlichen Eigentums an die wahren Inhaber ist lediglich die Zeit noch nicht reif.

An alle weiblichen Singles:

Sie sollten so schnell wie möglich heiraten, oder Sie werden zu Eltern, Onkeln oder Geschwistern ziehen müssen. Eine alleinlebende Frau ist eine Prostituierte. Vermieter sind angehalten, solchen Frauen keine Wohnung zu überlassen. Wohngemeinschaften von Frauen und Männern, die nicht miteinander verwandt sind, sind in der islamischen Kultur ebenfalls nicht möglich. Auch hier gilt die Unzuchtsvermutung.

An alle männlichen Singles:

Sie werden gleichfalls so schnell wie möglich heiraten. Unverheiratete Männer sind in der islamischen Gesellschaft nicht gern gesehen. Die Ehe ist quasi religiöse Pflicht.

An alle Homosexuellen:

Sie müssten Bescheid wissen. Für Sie gilt die Todesstrafe.

An alle Eheleute:

Eheschließung nach islamischem Recht gibt es nur zwischen Mann und Frau, wobei ein Mann bis zu vier Frauen haben darf. Die islamische Ehe ist ein Nießbrauchvertrag. Der Mann erwirbt das Recht auf Nutzung der Geschlechtsorgane seiner Frau(en). Den Tatbestand der Vergewaltigung in der Ehe gibt es deshalb selbstredend nicht. Für die Ehemänner gilt das Beispiel des Propheten Mohammed; sie sind in der Verbindung mit ihrer Frau der Prophet. Hier geht es um Befehlsgewalt. Für Ehefrauen ist nicht das Beispiel Mohammeds maßgeblich, sondern das von dessen Frauen. Hier geht es um Gehorsam. Die Mann-Frau-Beziehung ist eine der Über- und Unterordnung. Familienbindung hat Vorrang vor der Ehebindung. Mit Familie ist im Islam nicht die isolierte Kleinfamilie gemeint, die als westliche Dekadenzerscheinung gilt, sondern die erweiterte Großfamilie. Während die Familie als soziale Einheit im Islam unantastbar ist, ist die Paarbeziehung immer anfällig durch die Leichtigkeit, mit der Männer die Scheidung durchsetzen können, durch maskierte Prostitution wie die Zeitehe und durch die Erlaubnis des Konkubinats.

An alle Väter:

Die Kindheit genießt in der islamischen Kultur keine Wertschätzung. Kinder haben keine Rechte, sie gehören zur Habe. Wenn Sie sich für Ihr Kind verantwortlich fühlen, Ihr eigenes Wohl zu seinen Gunsten zurückstellen, womöglich gar regelmäßig zusammen mit ihm Spiele machen, sind Sie genauso wenig ernst zu nehmen wie das Kind. Respekt gebührt einseitig nur Ihnen, dem Vater, und Sie müssen ihn sich verschaffen. Sie können nach Gutdünken über das Kind verfügen, es muss Ihnen blind gehorchen, so wie es Gott blind gehorchen muss. Kinder müssen allen Älteren und Stärkeren gehorchen. Auch ein erwachsener Mann bleibt immer Sohn seines Vaters und kann sich eigenständige Autorität nur durch die Herrschaft über Frauen und Kinder erwerben.

An alle Mütter:

Kindererziehung ist eine Aufgabe der Familie und somit Ihre als Frau und Mutter. Sie haben aber trotzdem nur ein eingeschränktes Recht auf Ihre Kinder. Im Falle einer Scheidung kann Ihr Ex-Ehemann einen Sohn bis zum Alter von sieben Jahren, eine Tochter bis zur Pubertät in Ihrer Obhut lassen, danach kommen sie zu ihm. Der gesetzliche Vertreter ist immer nur der Vater. Organisationen zur Entlastung der Familien, wie Horte und Kindergärten, sind nicht notwendig. Sie sind sogar schädlich, denn sie zerstören das familiäre Beziehungsnetz. Familie ist eine Norm, die erfüllt werden muss und nicht nur ein Begriff, der verwandtschaftliche Zugehörigkeiten beschreibt.

An alle mit pflegebedürftigen Angehörigen:

Die Versorgung fällt ebenfalls der Familie zu. Ein islamisches Gemeinwesen sieht sich grundsätzlich nicht verpflichtet, der Familie Aufgaben abzunehmen. Vorstellbar wäre, das Vermögen der Wohlfahrtsverbände, die bisher Alten- und Pflegeheime betreiben, in islamische Stiftungen zu überführen, die dann Armenfürsorge in ihrem Sinne ausüben.

An alle Mädchen und Frauen, die gern Fahrrad fahren:

Seht euch, sehen Sie sich den Film „Das Mädchen Wadjda“ an!

An alle Hundebesitzer und solche, die sich einen Hund wünschen:

Hunde sind unrein und dürfen nicht im Haus gehalten werden. Schwarze Hunde sind zu töten.

An alle Winzer, Bierbrauer, Schnapsbrenner und alle, die einen guten Tropfen zu schätzen wissen:

Alkohol ist verboten. Dies umfasst das Verbot, ihn herzustellen, zu verkaufen und zu konsumieren. Kellereien, Brauereien, Brennereien, Wein- und Spirituosenläden könnten Besuch von der Kalaschnikow bekommen, die die Bestände vernichtet und die Inhaber ruiniert. In islamischen Ländern wird es so gemacht. Weinkonsum wird mit Schlägen geahndet. In Iran kann bei der dritten Verurteilung wegen Alkoholtrinkens die Todesstrafe verhängt werden. Die Zerstörung ganzer Kulturlandschaften an Rhein und Mosel, in der Pfalz, in Baden und Franken, um nur die größeren in Deutschland zu nennen, wäre lediglich eine Frage der Zeit. Steillagen können verwildern, Lagen an Terrassen und in der Ebene wären geeigneter Baugrund für neue Siedlungen.

An alle Schweinezüchter und Schinkenveredler:

Es gibt in der islamischen Esskultur keinen Parma- oder San-Daniele-Schinken, keinen Serrano, Aragon und Pata Negra, keinen Westfälischen, Schwarzwälder, Tiroler Schinken, keinen Lardo, Bacon oder gewöhnlichen Speck, kein Schmalz, keine Spare-Ribs oder Haxe, kein Schnitzel, keine Salami oder sonstige Schweinswürste. Diese Speisen sind unrein. An dieser Auffassung wird sich kaum etwas ändern. Ihr Betrieb hat wenig Zukunft.

An alle Vegetarier und Veganer:

Ihre Lebensweise wird in der islamischen Kultur nicht gern gesehen. Der Prophet hat gesagt: Wer vierzig Tage lang kein Fleisch isst, dessen Charakter wird schlecht.“ Die Zahl „vierzig“ ist nicht wörtlich zu nehmen, sie steht für eine längere Zeit, aber nicht für eine sehr lange Zeit, sonst würde dort „vierzig Jahre“ stehen.

An alle Lottospieler und sonstige Zocker sowie die Organisatoren:

Glücksspiele sind verboten.

An alle Angestellten bei Versicherungen:

Versicherungen gelten als Glücksspiel und sind somit verboten.

An alle Bankangestellten:

Sie werden sich in islamischer Banklehre fortbilden.

An alle Ärztinnen und Krankenschwestern:

Sie dürfen nur Mädchen und Frauen behandeln und pflegen. Frauen sind Menschen, die wie Frauen aussehen und nicht solche, die sich als Frauen fühlen.

An alle Ärzte und Krankenpfleger:

Sie dürfen sich nur um Jungen und Männern kümmern. Entscheidend ist auch hier der Augenschein.

An alle Friseure und Friseurinnen, Masseure und Masseurinnen, Physiotherapeuten und –therapeutinnen:

Sie dürfen nur ihre Geschlechtsgenoss/inn/en behandeln.

An alle Psychotherapeuten:

Ihr Beruf ist in der islamischen Kultur ziemlich exotisch. Die Psychoanalyse ist nicht von einem Muslim erfunden worden. Der Islam hält nicht zur Introspektion an, sondern lässt Ausschau halten nach dem äußeren Feind. Mal sehen, ob Sie es schaffen, sich zu behaupten.

An alle Beschäftigten bei den Kirchen:

Es wird erwartet, dass Sie sich noch viel unauffälliger verhalten als jetzt schon.

An alle Mönche und Nonnen:

Ihr Stand ist im Islam verboten. Klöster sind nicht schützenswert. Das Vermögen, einschließlich der gepflegten Immobilien, wäre in einer islamischen Stiftung sicherlich ebenfalls willkommen.

An alle Richterinnen:

Im Islam ist es nicht erlaubt, dass Frauen Recht sprechen. Sie werden entlassen.

An alle Richter:

Die derzeitige Gerichtsverfassung wird weiter unter Druck kommen. Recht und Justiz sind wesentliche Felder des Islams, die er auch besetzen will. Das Ziel, die Scharia und ein islamisches Rechtswesen, zunächst für Muslime, danach für alle, einzuführen, gerät niemals aus dem Blickfeld.

An alle Lehrer/innen, Schüler/innen und Studierende:

Bei den Lehrveranstaltungen gibt es Geschlechtertrennung. Die Lehrpläne werden islamisiert. Der Lehrplan des IS sieht z.B. so aus: Auswendiglernen des Korans, Lesen, Schreiben und die Grundrechenarten. Für Jungen kommt militärische Erziehung hinzu. Für die Zulassung zum Hochschulstudium ist es erforderlich, den Koran auswendig zu können.

An alle Kuratoren und Kunstmuseumsbesucher:

Es wird nicht mehr so viel auszustellen und zu sehen sein. Statuen sind verboten, Bilder von Menschen ebenso.

An alle Galeristen und Kunsthändler:

Vielleicht hilft ein Wechsel zur islamischen Kunst.

An alle Musiker, Sänger, Konzertbesucher und Musikalienhändler:

Komponisten wie Bach, Händel, Haydn, Beethoven, Mozart, Mahler, Schönberg sind in der islamischen Kultur unbekannt. Oper und Symphoniekonzerte, Instrumente wie Orgel und Klavier gehören ebenfalls nicht zum Kulturgut. Musikinstrumente zu zerstören, ist gerechtfertigt. Die weibliche Singstimme gefährdet die Moral. Musik und Gesang werden nur soweit geduldet, wie sie die Sinne nicht reizen. Als höchste Kunstform im Islam gilt die Rezitation des Korans. Sie ist gewissermaßen die „Musik“ des Islams.

An alle Tänzer und Tanzbegeisterte:

Ballett ist unislamisch. Tanz ist verboten. Dies ergibt sich schon aus dem Verbot der Geschlechtervermischung in der Öffentlichkeit und zudem aus dem Verbot der anregenden Reize, die von der Musik und den Bewegungen ausgehen. Es wird also kein Geschrei mehr um irgendwelche Opernbälle geben, das gehört der Vergangenheit an.

An alle Sportler und Sportfans:

Sport ist heidnisch. Olympische Spiele sind Götzendienst. (Dieser Auffassung war z.B. auch der Kirchenvater Tertullian, wieder ein Beispiel für das Fortleben frühen Christentums im Islam. Die Olympischen Spiele waren in der Tat ein Fest zu Ehren der antiken Götter.)

An alle Dichter, Schriftsteller, Dramatiker und Leser:

Lyrik wird in der islamischen Kultur hoch geschätzt, allerdings nur in gebundener Sprache. Das Drama hat in der islamischen Tradition keinen Standort. Der Roman ist trotz des ägyptischen Literaturnobelpreisträgers Nagîb Mahfûz immer noch fremd und wird von vielen religiösen Autoritäten abgelehnt, weil er künstliche Welten schafft, die von Allah ablenken. Besonders Science Fiction ist eine Anmaßung und Gotteslästerung, weil nur Allah die Zukunft kennt. Statt Romane zu schreiben und zu lesen, wird die Beschäftigung mit dem Koran empfohlen.

An alle Modemacher:

Mode für Frauen der ehemaligen westlichen Art wird nur noch im familiären Rahmen oder in rein weiblicher Gesellschaft tragbar sein. Ihren Entwurf und Ihr Angebot sollten Sie darauf abstellen. Auch die Männerkleidung wird sich ändern. Krawatten werden verschwinden (schon wegen der Kreuzform), besonders solche aus Seide, weil Seide für Männer generell verboten ist.

An alle Parfümeure:

Alkohol wird auch als Grundstoff für Parfums abgelehnt. Sie sollten lernen, Parfums auf Ölbasis herzustellen.

Zum Schluss an alle Männer:

Die Dekadenz des mangelnden Willens zur Macht über die Frauen hat ein Ende.

Und an alle Frauen:

Weil eine emanzipierte Frau in die Hölle kommt, ist es die Pflicht der Gemeinschaft, Sie vor der Emanzipation zu bewahren. Die wahre Emanzipation ist Sittsamkeit. Sittsamkeit ist Befreiung. Auch Verbote und Bevormundung sind wahre Emanzipation. Gefangenschaft ist Schutzgewährung. Ungehorsame Frauen sind keine Frauen.

 

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit!

https://philosophia-perennis.com/2017/07/06/was-uns-in-den-kommenden-jahren-ganz-konkret-bevorsteht/

Von der Autorin ist zuletzt erschienen: „Der missverstandene Koran: Warum der Islam neu begründet werden muss Taschenbuch“

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amfedersee.de ist exterritorial, solange Deutschland keine echte ehrliche Demokratie mehr darstellt.

amfedersee.de war noch nie in einer Partei und vertritt in allen Fragen nur den gesunden Menschenverstand.

Es verbietet linke, grüne und kommunistische Ideologien aus vollem Herzen.

Nachdem wir anscheinend in einigen Wochen wählen dürfen, auch wenn es trotz dringendster Probleme keinen Wahlkampf gibt, hier der klare Satz:

Diese Seite ist  zu 100 Prozent für die AfD,  weil sie die einzige Oppositionspartei zum linksgrünen Eintopf CDU CSU SPD FDP GRÜNROT ist.

amfedersee.de war noch nie Mitglied einer Partei oder politischen Vereinigung und bekommt auch von niemand Geld für Wahlwerbung.

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Zum Kurpark, Radfahrer absteigen, Hunde an der Leine, Küchenmöbel bitte links hinwerfen.

Hunde an der Leine bitte. Radfahrer absteigen . Küchenmöbel bitte draußen lassen. Gehören ja auch nicht zum Kurpark.

Was die Asylanten alles wegwerfen weil man sie mit Altmaterial von Gutmenschen zupflastert kann man hier sehen. Bitte nicht jeden Tag auf neue hier MÖbel und alte Sofa abladen. Die Asylanten-Familien wissen schon längst nicht mehr wohin damit. Hier geht es in erster Linie zum Kurpark.

Auf meine Frage in der letzten Gemeinderatssitzung ob der Unsinn alles verbrauchte den Asylanten hinstellen nicht auf hören könnte antwortete der Bürgermeister: hier wohnen keine Asylanten! Er meinte wohl schwäbische Araber, das muss einem natürlich erst einmal gesagt werden. Na ja ich kenne die jungen Familien besser und denk mal dass sich das regeln lässt. Trotzdem wird zum Schluss die Stadt in die Pflicht genommen.

. . . seltenes und  schönes in Bad Buchau, der Bürgermeister jedenfalls sieht’s gelassen, danke

. . . stille Winkel zum Verweilen . . .

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Stadtstreicher Nr. 129 die Kolumne von Bad Buchau zum Thema Bürgerwerkstatt

rathauskleinEinladung zur Bürgerwerkstatt am 25. Februar 2015

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
 
nicht nur der demografische Wandel sondern auch städtebauliche und gesellschaftliche Belange verändern unsere Stadt und unser Miteinander. Neben dem Erhalt unserer Strukturen müssen wir uns den Herausforderungen der Zukunft stellen. „Wie wollen wir heute und in Zukunft in der Stadt Bad Buchau leben? Wohin soll sich unsere Stadt in den kommenden Jahren entwickeln?“ Mit diesen Fragestellungen sollen Sie sich bei der Bürgerwerkstatt aktiv einbringen. Ihre Meinung und Ideen sind am Mittwoch, den 25. Februar 2015, um 18.30 Uhr im evangelischen Gemeindehaus (Karlstraße 24) gefragt.
Mitgestaltet und moderiert von der Wüstenrot Haus- & Städtebau GmbH soll die Bürgerschaft einen wichtigen Beitrag für das zu erarbeitende Stadtentwicklungskonzept (INSEK) leisten.  Das INSEK ist zudem ein wichtiger Baustein für die weitere Stadtsanierung.
Ich hoffe und wünsche mir eine große Teilnahme seitens der Bürgerschaft.
Ihr Bürgermeister
Peter Diesch

 

Sie wundern sich über den Abdruck dieser Einladung an dieser Stelle?

Diese Rubrik setzt sich mit unserer Stadtpolitik kritisch auseinander. Das haben Sie als Leser wohl schon gemerkt. Wie oft haben wir schon gefordert, hiesige Kommunalpolitik nicht nur vom Rathaus aus zu machen sondern auch die Bürger aktiver mit einzubeziehen. Unsere bisherigen seltenen Bürgerversammlungen haben das nicht geleistet. Da ging es mehr oder weniger um Rechenschaftsberichte, um die Erläuterung von mehr oder weniger feststehenden Tatsachen oder nur um Verständniswerbung bereits gefasster Beschlüsse; also um Unterrichtung und nicht um Mitgestaltungsmöglichkeit. Das ist ein gravierender Unterschied.
Dies könnte erstmals bei dieser Einladung etwas anders laufen und die Gelegenheit dazu sollte wahrgenommen werden. Auch wenn der Beteiligungprozess vom Rathaus aus nicht ganz freiwillig angestoßen wird, sondern wegen des Erhalts zukünftiger Zuschussgelder vorgeschrieben ist.
Natürlich ist das Thema unheimlich breit angelegt und es besteht die Gefahr, dass man sich bei der generellen Zukunftsdiskussion total verlieren kann. Deshalb wären ein paar konkretere Anhaltspunkte – neben den städtebaulichen und gesellschaftlichen Belangen, Herausforderungen und Entwicklungen der Stadt – schon hilfreich.
Ferner sollte die Verwaltung dem Bürger bereits gewisse Kenntnisse vor der Versammlung zu den Themen zukommen lassen, denn ohne jegliche Vorbereitung, von einer Minute zur anderen, die Einwohner über Probleme zu befragen, ist eine Überforderung und gegenüber den Beteiligten eine „ungerechte“ Behandlung. Hier hat die Verwaltung eine Bringschuld. Nur bei gleichem Kenntnisstand ist eine ausgewogene Bewertung auf Augenhöhe durch die Beteiligten möglich. Alles andere ist ein Überfahren durch die Macht der Wissenden.
Aber der Bürger ist natürlich auch selbst aufgefordert, sich der Sache engagiert anzunehmen.
Man könnte sich vorstellen, dass nach dieser Bürgerversammlung erst die eigentliche Arbeit einer Bürgerwerkstatt beginnt. In zwei oder drei Stunden ist ernsthaft die Zukunftsentwicklung Bad Buchaus kaum abzustecken. Oder soll die Veranstaltung nur ein „Mäntelchen“ einer Bürgerbeteiligung nach außen sein?
Über all das Angesprochene sollte man sich rechtzeitig Gedanken machen. Das Thema ist einer ernsthaften Anstrengung von Rathaus und Bürgerschaft wert. Trotz der Fasnetszeit ist dem Thema von allen Seiten Ernsthaftigkeit geboten.

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Stadtstreicher Kolumne No.128 – Gänseblümchen an Weihnachten

Wer in seinem Garten etwas genauer Ausschau hält kann sie entdecken: Gänseblümchen. Wir sind also nicht mehr auf Weihnachtssterne oder Christrosen angewiesen, um unser Blumenherz zu erfreuen. Frühjahr an Weihnachten. Die extremen Situationen des Klimas, der Umwelt insgesamt und der Weltpolitik haben sich nicht unwesentlich verschoben. Darüber kann niemand mehr einen Zweifel haben. Und die Ursachen all dieses Geschehens sind wir Menschen auf dieser Welt, die Krönung der Schöpfung. Uneinsichtigkeit und Kurzsichtigkeit überall, wo man nur hinsieht. Macht, Geld und Eigensinn bestimmen unsere Existenz in erster Linie. Diesen Ego-Trips werden alle erprobten ethischen Werte unterworfen und selbst Religionen gegenseitig ausgespielt und damit Moral und Verantwortung völlig missbraucht. Jeder ist sich selbst der Nächste, das gilt vor allem in der Politik und in der Völkerfamilie.
Nun so ganz wesentlich anders, war es ehrlich gesagt, noch nie auf der Welt. Der rote Faden zieht sich durch alle Jahrhunderte. Bedauerlich, dass der Mensch sich letztlich überhaupt nicht ändert, wen es wirklich darauf ankommt. Das einzige, was sich geändert hat, ist der unglaublich technisch-wissenschaftliche Fortschritt und die weltweite Verquickung unserer Taten. Aber letztlich ist das ohne Gewinnung an moralischer Verantwortung auch kein Fortschritt, als eher noch eine zusätzliche Belastung. Unsere Welt ist viel zu unterschiedlich wirtschaftlich, politisch und gesellschaftlich aufgespalten, als dass Frieden und Weitsicht auf einen Nenner gebracht werden könnte. Es geht immer nur um Gewinner und Verlierer und damit um Machtstreben, das neue Ungerechtigkeit aussät. Die Angst nach dem Verlust dieser Macht treibt die Welt um, im Kleinen wie im Großen. Dabei werden wir alle die Verlierer sein.
So können wir sicher sein, dass die Weihnachtsbotschaft vom Neubeginn, mit der Sehnsucht nach Frieden und Geborgenheit in dieser Welt, uns immer erhalten bleiben wird. Erreichen werden wir es wohl nie. Aber wir haben wenigstens ein Ziel vor Augen. Und wenn wir mit diesen Augen uns nicht nur selbst sehen, sondern über den Zaun blicken, auch einen direkten Nachbarn, dem wir ganz persönlich helfen können. Fangen wir ernstlich einmal damit an.
Der neue Gemeinderat hat sich 2014 eingeführt. Er verdient den Namen „Neu“, denn sein Engagement ist beachtlich. Er steigt tiefer in die örtlichen Gegebenheiten ein als sein Vorgänger und bemüht sich die bürgerlichen Belange ausgewogen zu gestalten. Das kostet viel Zeit und Mühe aber es wird sich beim Durchhalten auszahlen.

Auch ist es mehr als erfreulich, dass nicht die einzelne Person im Gremium im Vordergrund steht, sondern die Gemeinsamkeit der Aufgabe. Auf Personalattacken innerhalb des Gremiums können wir verzichten. Das ist mehr als angenehm. Diesbezüglich haben wir in Bad Buchau tatsächlich einen Neuanfang geschafft. Aber es ist noch einiges zu gestalten.
Die Stadtstreicher wünschen allen Bürgern ein besinnliches Fest.

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Stadtstreicher Nr. 127 – die Kolumne für Bad Buchau

Bürgermeister werden, ist nicht allzu schwer, Bürgermeister sein, dagegen sehr.
Rathaus Wain am Sonntag, den 30. 11.2014 neuer Bürgermeister mit 95,2 % gewählt. „Da freuen sich zwei“, stellt Landrat Heiko Schmid fest. „Einer, der loslassen, und einer, der anfangen darf.“ Ein „toller Kerle“ sei Stephan Mantz, hochqualifiziert für das Amt. Lichter anzünden könne nur, wer selber brennt – „und Sie, Herr Mantz, brennen.“ Da scheinen die Wainer ja ein besonderes Glück gehabt zu haben, bei einem solchen Bürgermeisterkandidaten, wenn sich der Landrat und die Wähler nicht ganz täuschen. Wunschtraum ist eine Kreuzung aus volkstümlichem Bierzeltkönig und kreativem Verwaltungsmanager mit betriebswirtschaftlichem und juristischem Fachverstand. Und solche Kreuzungen bringt die Natur nicht sehr oft zustande. In einem solchen Fall reicht natürlich eine Bewerbung völlig aus. Viele Gemeinden müssen da mit etwas tieferen Erwartungen einsteigen. Aber Gott sei Dank entwickeln sich Bürgermeister als durchaus volksnah, kreativ und erfolgreich für die Gemeinden noch während ihrer Amtszeit. Diese zeigen ihre Fähigkeiten nach dem Motto, wem Gott ein Amt gibt, gibt er auch die Kraft dieses auszufüllen. Da haben die Uttenweiler Bürger eine schwere Entscheidung vor sich, denn sie haben gleich zwei brauchbare Bewerbungen.
Schiff ahoi!
Aber schauen wir wieder auf unsere Stadt am Federsee. Denn hier steht das „Regierungsprogramm“ des neuen Gemeinderats, das aus der Agenda unseres Bürgermeisters in einer Klausur entwickelt wurde. Aus über 200 Seiten hat die SZ Riedlingen den Kunstgriff geschafft, es auf knapp drei Schreibmaschinenseiten zusammen zu fassen. Was wohl in der Agenda sonst noch alles steht, lässt sich kaum erahnen. Gesehen und auch gelesen hat diesen „Masterplan“ mit 19 Bereichen des buchauer Kommunallebens ohne konkrete Schwerpunkte noch kein einziger normaler Bürger. Dabei wäre es vielleicht tatsächlich ein „Hit“ an Unterhaltung.
Der Gemeinderat hat mit 10 vermerkten konkreten Handlungsfeldern sich zufrieden gegeben. Für fünf Jahre Arbeit eine durchaus sehr anspruchsvolle Auswahl, zumal das eine oder andere sich noch einschieben wird. Da kann man nur sagen: “Die Seile los, das Schiff legt ab.“ Wohin geht die Reise? „Kommunalpolitik ist alles andere als ein statischer, sondern ein ausgesprochen komplexer Prozess, der weder Anfang noch Ende kennt.“ sagt der Kapitän des Schiffes. So richtig diese Worte auch sein mögen, geht dies nicht ohne ein konkretes Ziel vor Augen zu haben. Totale Orientierungslosigkeit, im Nebel kreuz und quer über den Federsee kreuzen? Ein Flickenteppich, das kann nun wirklich nicht sein. Was soll aus Bad Buchau werden? Seit dem Krieg haben wir uns als kleinstädtisch-ländlich freie Reichstadt heraus in Richtung Heilbäderstadt mit Natur- und Kulturpotenzial bewegt und erfüllen wichtige Unterzentrumsfunktionen im Gemeindeverwaltungsverbandsgebiet. Mit keinem Wort ist diese Fortsetzung benannt. Wird dies konzentriert weiterverfolgt und werden in dieser Richtung weitere bedeutende Akzente angesteuert? Manches wäre da beharrlicher fortzusetzen und vieles weiter zu stärken! Dies ist ein Prozess „der weder Anfang noch Ende kennt“. So fragt man sich, wohin will man Bad Buchau überhaupt weiter entwickeln? Klare Bekenntnisse und Orientierungsschwerpunkte sind nicht selbstverständlich und schon gar nicht kann man sie ohne weiteres austauschen oder dazu neue Antworten finden.
Eine besinnliche Adventszeit allen Lesern des Stadtstreicher.
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