Bei einem Einbruch in ein Schulgebäude der St. Elisabeth-Stiftung in Ingerkingen haben bislang unbekannte Täter in der Nacht von Freitag auf Samstag einen kleineren Bargeldbetrag und ein Auto der Stiftung gestohlen.
Der oder die Täter verschafften sich mit Gewalt Zugang zu dem Gebäude. In einem Büroraum brachen sie Schränke und Schubladen auf. Neben dem Bargeld fanden sie dort einen Ersatzschlüssel für ein Fahrzeug der Einrichtung vor. Dieses stand auf dem Mitarbeiterparkplatz der Schule und wurde entwendet. Es handelt sich um einen weißen Pkw Renault Scenic mit einem auffälligen Aufdruck der Stiftung und Biberacher Autokennzeichen.
Hinweise nimmt das Polizeirevier Laupheim unter der Telefonnummer 07392/96300 entgegen.
25-Jähriger mit Joint erwischt
Eine Streife vom Polizeirevier Riedlingen traf am Samstag gegen 17.30 Uhr einen 25-jährigen Mann aus dem Alb-Donau-Kreis auf der Donauinsel in Riedlingen mit einem Joint an. Bei der Durchsuchung der Person fanden die Beamten eine kleinere Packung mit einer Kräutermischung vor, welche der Betroffene angeblich über das Internet gekauft hatte. Diese wurde sichergestellt und wird nun auf enthaltene Betäubungsmittel untersucht. Falls entsprechend Stoffe festgestellt werden, muss der Mann mit weiteren Ermittlungen und einer Strafanzeige rechnen.
Verkehrsüberwachung auf der B 30 stand am Donnerstag von 14 Uhr bis 17.30 Uhr bei der Verkehrspolizei auf dem Dienstplan. Insgesamt sechs Geschwindigkeitsverstöße und einmal Überholen im Überholverbot stellten die Polizeibeamten dabei zwischen Laupheim und Oberessendorf fest. In zwei Fällen müssen die Betroffenen mit Fahrverboten rechnen. Schnellster Fahrer war ein 22-jähriger Ulmer, der bei Laupheim mit fast 170 km/h bei erlaubten 120 km/h gemessen wurde.
Motorrollerfahrer verletzt sich bei Sturz
Alkohol spielte bei einem Verkehrsunfall am Mittwoch (heute) in Bad Schussenried eine Rolle. Gegen 13.45 Uhr kam im Zellerseeweg ein Motorrollerfahrer ohne Fremdbeteiligung zu Fall. Der 57-jährige verletzt sich hierbei erheblich und kam mit Notarzt und Rettungsdienst in stationäre Krankenhausbehandlung. Weil der Mann unter Alkoholeinwirkung stand, wurde eine Blutentnahme durchgeführt.
Mann entsorgt Müll im Wald
Dank einem Zeugen konnte am Dienstagabend in einem Wald bei Baltringen ein Abfallfrevler zur Rechenschaft gezogen werden.
Der 21-jährige wurde dabei beobachtet, wie er mit dem Pkw in einen Waldweg fuhr und dort fünf mit Hausmüll und anderem Abfall gefüllte Plastiktüten in den Wald warf.
Die Polizei veranlasste, dass der in einer Kreisgemeinde wohnende Betroffene den Müll ordnungsgemäß entsorgte, auch muss er mit einem empfindlichen Bußgeld rechnen.
Da sich in den Tüten unter anderem frische Schlachtabfälle eines Schafes befanden, laufen weitere Ermittlungen.
Zu einem tragischen Unfall kam es am Mittwoch (heute) in einem Waldstück zwischen Warthausen und Schemmerhofen. Bei Waldarbeiten geriet ein Traktor an einem Hang ins Rutschen. Das Fahrzeug überschlug sich mehrmals und begrub den Fahrer unter sich. Der 67-jährige erlitt tödliche Verletzungen.
Das Unglück ereignete sich um 9.45 Uhr, oberhalb des an der Bundesstraße B465 gelegenen Parkplatzes. Der 67-jährige arbeitete dort zusammen mit zwei Angehörigen in einem Reisteil und wollte mit dem kleineren Traktor Holz aus dem Gelände ziehen. Das Fahrzeug kam zu nah an die Kante des Abhanges und kippte um.
An der Unfallstelle waren Notarzt, Rettungsdienst, Feuerwehr und Notfallseelsorge im Einsatz.
Zeugen beobachten verdächtiges Fahrzeug
Auf dem Gelände eines Kieswerkes bei Alberweiler hat jemand am Dienstagabend aus dem Tank eines Radladers Diesel abgezapft und entwendet. Zeugen sahen gegen 23.15 Uhr einen weißen Kastenwagen vom Kieswerk auf den Gemeindeverbindungsweg Richtung Schemmerhofen einbiegen. Auf dem Dach des Fahrzeuges waren auffallende orangefarbene Rundumleuchten montiert. Das Polizeirevier Laupheim (Tel.: 07392/9630-0) sucht Hinweise.
Sechs Verletzte und Sachschaden von über 100.000 Euro hat der Brand in einem Wohnheim von ehemaligen Asylbewerbern am frühen Dienstagmorgen in Friedrichshafen gefordert. Kurz nach fünf Uhr war das Feuer in dem vom Landratsamt als Anschlusswohnheim angemieteten Gebäude entdeckt worden. Derzeit sind in dem Wohnheim 21 Personen gemeldet. Von diesen haben sich rund fünfzehn zum Brandausbruch im Gebäude befunden. Alle Bewohner konnten sich selbständig ins Freie retten, insgesamt sechs Personen mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung und anderen leichteren Blessuren ins Krankenhaus gebracht werden mussten. Wie die bisherigen Feststellungen der Polizei ergaben, hat der Brand seinen Ausgang vermutlich im ersten Obergeschoss des zweistöckigen Gebäudes genommen. Das Feuer, das auch auf Teile des Daches übergegriffen hatte, konnte von der Freiwilligen Feuerwehr Friedrichshafen, die mit 16 Fahrzeugen und über 60 Mann im Einsatz war, gelöscht werden. Das Landratsamt kümmert sich derzeit um die weitere Unterbringung der Bewohner des Anschlusswohnheims.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zur Brandursache dauern an. Bislang gibt es jedoch keine Hinweise für Brandstiftung oder gar eine fremdenfeindliche Tat.
Kupferdiebe unterwegs
WANGEN (kn)
Auf die aus Kupfer gefertigte Dachverwahrung eines Hochbehälters in Deuchelried hatten es in den vergangenen Tagen unbekannte Diebe abgesehen.
Die Täter verschafften sich im Zeitraum ab 6. Mai Zugang in den umzäunten Bereich des Hochbehälters am Steibisberg. Dort demontierten sie die über 80 Kilo schwere Dachverwahrung aus Kupfer und nahmen sie mit. Hierdurch konnte in der Folgezeit Regenwasser in das Gebäude eindringen. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest.
Dreijähriger zündelt im Kinderzimmer
Ein Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr, zwei Notärzte und das DRK waren am Freitag in Biberach schnell zur Stelle, nachdem um 11.18 Uhr ein Brand in einem Mehrfamilienhaus im Fliederweg gemeldet worden war.
Im Kinderzimmer einer Wohnung im 2. Obergeschoss hatte die Matratze eines Kinderbettes Feuer gefangen. Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr löschte ein in der Wohnung anwesender 16-jähriger den Brand mit einem Feuerlöscher.
Da sich bereits Rauch in der gesamten Wohnung und im Treppenhaus verbreitet hatte, wurden der 16-jährige, eine 24-jährige Mutter mit ihren beiden Kleinkindern und ein 38-jähriger Hausbewohner vorsorglich ins Biberacher Krankenhaus bzw. in eine Kinderklinik verbracht, da der Verdacht auf Rauchvergiftungen bestand.
Die Polizei konnte als Brandursache eine Fahrlässigkeit feststellen. Ein dreijähriger Junge hatte mit einem in der Wohnung aufgefundenen Feuerzeug im Kinderzimmer gezündelt. Die Mutter hielt sich zu diesem Zeitpunkt mit ihrer einjährigen Tochter und dem 16-jährigen in der Küche auf.
Durch Rauch und Ruß entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro.
In der Nacht zum Mittwoch wurde in Dürmentingen ein weiterer Einbruch verübt.
Der oder die Einbrecher warfen ebenfalls mit einem Stein eine Scheibe ein, öffneten ein Fenster und stiegen dann ins Gebäude ein.
In einer Kasse fanden die Einbrecher lediglich Kleingeld. Mit einem vorgefundenen Messer hebelten sie noch einen Schrank auf, fanden aber nichts Stehlenswertes.
Aufgrund der ähnlichen Begehungsweise dürfte es sich um die gleichen Täter wie in Kanzach handeln.
Hinweise über verdächtige Wahrnehmungen nimmt das Polizeirevier Riedlingen, Telefonnummer 07371/938-0, entgegen.
Einbrecher in Kanzach unterwegs
Einbrecher suchten in der Nacht zum Mittwoch das Rathaus in Kanzach heim. Mit einem Stein warfen der oder die Täter auf der Rückseite des Gebäudes ein Fenster ein, entriegelten dann den Fenstergriff und gelangten so ins Treppenhaus. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde aus dem Rathaus nichts entwendet.
Hinweise über verdächtige Wahrnehmungen nimmt das Polizeirevier in Riedlingen, Tel. 07371/938-0, entgegen.
Betrunkener Autofahrer aus dem Verkehr gezogen Ein 28-jähriger Autofahrer musste am Donnerstagmorgen kurz nach 3 Uhr in Mittelbiberach wegen Alkohol am Steuer aus dem Verkehr gezogen werden. Bei einer Kontrolle und Überprüfung des Fahrzeuglenkers stellten die Beamten deutlichen Alkoholgeruch fest. Da ein Test mit dem Alkomat einen Wert von mehr als 1,1 Promille ergab, musste der Mann eine Blutprobe abgeben. Sein Führerschein wurde an Ort und Stelle beschlagnahmt. Eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr ist die unangenehme Folge für den 28-Jährigen.